

<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	
	>
<channel>
	<title>
	Kommentare zu: Radetzkymarsch – Von Wagram bis Schönbrunn (III.)	</title>
	<atom:link href="https://innsbruck-erinnert.at/radetzkymarsch-von-wagram-bis-schoenbrunn-iii/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://innsbruck-erinnert.at/radetzkymarsch-von-wagram-bis-schoenbrunn-iii/</link>
	<description>Ein Bilderblog aus dem Stadtarchiv/Stadtmuseum</description>
	<lastBuildDate>Thu, 11 Jul 2024 17:59:20 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.8</generator>
	<item>
		<title>
		Von: Henriette Stepanek		</title>
		<link>https://innsbruck-erinnert.at/radetzkymarsch-von-wagram-bis-schoenbrunn-iii/comment-page-1/#comment-44921</link>

		<dc:creator><![CDATA[Henriette Stepanek]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jul 2024 17:59:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://innsbruck-erinnert.at/?p=54168#comment-44921</guid>

					<description><![CDATA[Heute, 11.7., brachte &quot;NÖ heute&quot; einen kurzen Bericht über die Nachstellung der Schlacht bei Wagram 1809.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute, 11.7., brachte &#8222;NÖ heute&#8220; einen kurzen Bericht über die Nachstellung der Schlacht bei Wagram 1809.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Henriette Stepanek		</title>
		<link>https://innsbruck-erinnert.at/radetzkymarsch-von-wagram-bis-schoenbrunn-iii/comment-page-1/#comment-40418</link>

		<dc:creator><![CDATA[Henriette Stepanek]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Apr 2024 16:14:45 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://innsbruck-erinnert.at/?p=54168#comment-40418</guid>

					<description><![CDATA[&quot;Am 6.Juli fand die Schlacht statt- das Haus Nfr.8 wurde in Brand gesteckt, der sich bis Nr. 29 ausdehnte.
Neusiedl, Aderklaa, Süßenbrunn Gerasdorf, Bockfliess standen in Flammen. An diesem Tag war die Schlacht für Österreich verloren und es begann der Rückzug.
Deutsch Wagram war dem ersten Ansturm der Feinde preisgegeben, alles wurde geplündert.
Die Kirche, mit den schönsten Paramenten versehen,  ward geplündert. Das Altarbild im Hochaltar ausgenommen, alles war zerschlagen und zerstört, die Kanzel herabgerissen. Von der Orgel bnlieb keine Pfeife übrig, die Pfeifen lagen zerstreut auf dem Kirchhofe, die zinnernen wurden entwendet.
Alle heiligen Gefäße, die in einer Gartenecke vergraben waren, wie auch die Paramente, wurden aufgefunden und entwendet.
Die Pfarrprotokolle waren gleichfalls im Pfarrhof vergraben, sie wurden aufgefunden, aber nicht zerstört, nur aus dem Trauungsbuch wurden unbeschriebene Blätter herausgerissen. Des Pfarrers kleine Bibliothek wurde zerstört und zerrissen, weil auch Pferde in den Zimmern waren.
Nach eingetretenem Waffenstillstand am 12. Tage kam der Pfarrer mit einigen Einwohnern zurück und sah allenthalben die Verwüstung der ganzen Gegend, die mit Leichen besät war.
Auch gab es viele Kadaver im Ort, weil es sehr hitzig beim Treffen zuging. Not und Elend drückten alle Einwohner.
Nachdem auf Befehl des Kaisers Napoleon die Toten begraben werden mußten, wurden von der medizinischen Fakultät in Wien Totengräber-Kommissäre dahin gesandt, die im Pfarrhof wohnten, zu denen sich auch der Pfarrer nach seiner Rückkehr gesellte.
Am 2.Sonntag nach seiner Heimkehr hielt der Pfarrer beim Frauenaltar, der nicht so sehr verwüstet war, eine stille Messe; das schlechteste der Paramente, was bei der Plünderung weggeworfen worden war,, benützte der Pfarrer. Ein paar Stall -leuchter mit Inslichtkerzen dienten zur Beleuchtung, statt dew Kelches verwendete er ein Glas. Diese Armut der Kirche machte auf die  Herzen der Anwesenden einen sehr tiefen Eindruck.
Ein Bürger von Wien brachte nach 14 Tagen einen blechernen vergoldeten Kelch.
Eben solch ein Greuel der Verwüstung waren der Pfarrhof und die Schule. Was nicht geplündert werden konnte, wurde zerstört.
(&quot;Aus der Kirchenchronik&quot;)
Quelle: &quot;Bewegende Geschichte&quot; Ein Bilderbogen zur Entwicklung der Stadtgemeinde Deutsch-Waram. Von Manfred Groß.
(ISBN 978-3-200-01592-0)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Am 6.Juli fand die Schlacht statt- das Haus Nfr.8 wurde in Brand gesteckt, der sich bis Nr. 29 ausdehnte.<br />
Neusiedl, Aderklaa, Süßenbrunn Gerasdorf, Bockfliess standen in Flammen. An diesem Tag war die Schlacht für Österreich verloren und es begann der Rückzug.<br />
Deutsch Wagram war dem ersten Ansturm der Feinde preisgegeben, alles wurde geplündert.<br />
Die Kirche, mit den schönsten Paramenten versehen,  ward geplündert. Das Altarbild im Hochaltar ausgenommen, alles war zerschlagen und zerstört, die Kanzel herabgerissen. Von der Orgel bnlieb keine Pfeife übrig, die Pfeifen lagen zerstreut auf dem Kirchhofe, die zinnernen wurden entwendet.<br />
Alle heiligen Gefäße, die in einer Gartenecke vergraben waren, wie auch die Paramente, wurden aufgefunden und entwendet.<br />
Die Pfarrprotokolle waren gleichfalls im Pfarrhof vergraben, sie wurden aufgefunden, aber nicht zerstört, nur aus dem Trauungsbuch wurden unbeschriebene Blätter herausgerissen. Des Pfarrers kleine Bibliothek wurde zerstört und zerrissen, weil auch Pferde in den Zimmern waren.<br />
Nach eingetretenem Waffenstillstand am 12. Tage kam der Pfarrer mit einigen Einwohnern zurück und sah allenthalben die Verwüstung der ganzen Gegend, die mit Leichen besät war.<br />
Auch gab es viele Kadaver im Ort, weil es sehr hitzig beim Treffen zuging. Not und Elend drückten alle Einwohner.<br />
Nachdem auf Befehl des Kaisers Napoleon die Toten begraben werden mußten, wurden von der medizinischen Fakultät in Wien Totengräber-Kommissäre dahin gesandt, die im Pfarrhof wohnten, zu denen sich auch der Pfarrer nach seiner Rückkehr gesellte.<br />
Am 2.Sonntag nach seiner Heimkehr hielt der Pfarrer beim Frauenaltar, der nicht so sehr verwüstet war, eine stille Messe; das schlechteste der Paramente, was bei der Plünderung weggeworfen worden war,, benützte der Pfarrer. Ein paar Stall -leuchter mit Inslichtkerzen dienten zur Beleuchtung, statt dew Kelches verwendete er ein Glas. Diese Armut der Kirche machte auf die  Herzen der Anwesenden einen sehr tiefen Eindruck.<br />
Ein Bürger von Wien brachte nach 14 Tagen einen blechernen vergoldeten Kelch.<br />
Eben solch ein Greuel der Verwüstung waren der Pfarrhof und die Schule. Was nicht geplündert werden konnte, wurde zerstört.<br />
(&#8222;Aus der Kirchenchronik&#8220;)<br />
Quelle: &#8222;Bewegende Geschichte&#8220; Ein Bilderbogen zur Entwicklung der Stadtgemeinde Deutsch-Waram. Von Manfred Groß.<br />
(ISBN 978-3-200-01592-0)</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Henriette Stepanek		</title>
		<link>https://innsbruck-erinnert.at/radetzkymarsch-von-wagram-bis-schoenbrunn-iii/comment-page-1/#comment-39759</link>

		<dc:creator><![CDATA[Henriette Stepanek]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Apr 2024 09:08:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://innsbruck-erinnert.at/?p=54168#comment-39759</guid>

					<description><![CDATA[Danke für diesen ausführlichen Bericht!
Die Nennung all dieser Orte ist für mich mit Kindheitserinnerungen verbunden - mit 7 1/2 Jahren stand ich zwischen Papa und Großpapa an der Gänserndorfer Straße - und Papa fragte: &quot;G&#039;hört des Haus da außen no zu Wagram?&quot;
&quot;Naaa, des g&#039;hört scho zu Neusiedl&quot;
Und ich sah da einen Wasserspiegel blinken und fragte &quot;Is des der Neusiedler See?&quot;
&quot;Naa, da is ka See! Des is nuar a Luftspiegelung! Eine Fata Morgana!&quot;
Dann gingen wir zurück, die paar Schritte in die Bellegardegasse 7 in Deutsch Wagram, zur Großmama.

Das mit dem &quot;Napoleonbaum&quot; am Rußbach erzählte man mir 1 1/2 Jahre später, im April 1948, bei Opas 70.Geburtstag, als wir einen Spaziergang rund um die Felder am Rußbach machten.
Jetzt lebt niemand aus der väterlicherseitigen Familie mehr in Deutsch Wagram - nach dem in Paris eine ganze Avenue benannt ist....]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für diesen ausführlichen Bericht!<br />
Die Nennung all dieser Orte ist für mich mit Kindheitserinnerungen verbunden &#8211; mit 7 1/2 Jahren stand ich zwischen Papa und Großpapa an der Gänserndorfer Straße &#8211; und Papa fragte: &#8222;G&#8217;hört des Haus da außen no zu Wagram?&#8220;<br />
&#8222;Naaa, des g&#8217;hört scho zu Neusiedl&#8220;<br />
Und ich sah da einen Wasserspiegel blinken und fragte &#8222;Is des der Neusiedler See?&#8220;<br />
&#8222;Naa, da is ka See! Des is nuar a Luftspiegelung! Eine Fata Morgana!&#8220;<br />
Dann gingen wir zurück, die paar Schritte in die Bellegardegasse 7 in Deutsch Wagram, zur Großmama.</p>
<p>Das mit dem &#8222;Napoleonbaum&#8220; am Rußbach erzählte man mir 1 1/2 Jahre später, im April 1948, bei Opas 70.Geburtstag, als wir einen Spaziergang rund um die Felder am Rußbach machten.<br />
Jetzt lebt niemand aus der väterlicherseitigen Familie mehr in Deutsch Wagram &#8211; nach dem in Paris eine ganze Avenue benannt ist&#8230;.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Josef Auer		</title>
		<link>https://innsbruck-erinnert.at/radetzkymarsch-von-wagram-bis-schoenbrunn-iii/comment-page-1/#comment-39224</link>

		<dc:creator><![CDATA[Josef Auer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Apr 2024 19:56:19 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://innsbruck-erinnert.at/?p=54168#comment-39224</guid>

					<description><![CDATA[Das ist ja ein sehr originelles Schachspiel - u.a. mit Andreas Hofer und Napoleon als Könige, dem Turm der Burg Hasegg in Hall und wohl dem Eiffelturm in Paris, wobei die Darstellung des Eiffelturms reichlich unhistorisch ist. Er wurde erst 1889 eröffnet, also lange Zeit nach den Tiroler Freiheitskämpfen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist ja ein sehr originelles Schachspiel &#8211; u.a. mit Andreas Hofer und Napoleon als Könige, dem Turm der Burg Hasegg in Hall und wohl dem Eiffelturm in Paris, wobei die Darstellung des Eiffelturms reichlich unhistorisch ist. Er wurde erst 1889 eröffnet, also lange Zeit nach den Tiroler Freiheitskämpfen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
	</channel>
</rss>

<!--
Performance optimized by W3 Total Cache. Learn more: https://www.boldgrid.com/w3-total-cache/

Page Caching using Disk: Enhanced 
Database Caching 4/82 queries in 0.066 seconds using Disk (Request-wide modification query)

Served from: innsbruck-erinnert.at @ 2026-06-27 19:20:34 by W3 Total Cache
-->