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	Kommentare zu: Österreich ist in Gefahr!	</title>
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	<description>Ein Bilderblog aus dem Stadtarchiv/Stadtmuseum</description>
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		Von: H		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[H]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Nov 2024 21:35:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ja, die Kaffee-Ersatz-Mittel! Ihr Aroma hat zum charakteristischen Geruch manchen Wohnhauses beigetragen!
Aber in der eigenen Umgebung nimmt man das wahrscheinlich gar nicht mehr wahr...
Bewußt wurde mir das in Wien V, Stolberggasse, im geschwungenen Stiegenhaus mit weißen Marmorstufen und schönencGußeisengittern. Halt dort, wo der Onkel Franz Stepanek und dieTante Dely wohnten.
Das Haus war - bei unserem ersten Besuch - von einem angenehmen Kaffeeduft durchzogen - Bohnenkaffee mit Feigenkaffee gemischt. Diesen Duft hatte ich schon einmal deutlich wahrgenommen - ein junges Ehepaar hatte uns die schönen Möbel gezeigt, die von den Eltern des Gatten stammten. Aus Budapest. Da hing dieser selbe Geruch drin...
Für mich gewissermaßen &quot;ein Hauch Österreichisch Ungarische Monarchie - gutbürgerlicher Prägung&quot;!
3 oder 4 Jahre später - im Stiegenhaus der Stolberggasse in Wien hing ein Geruch wie nach gesottenem Schweinefleisch...  ohne &quot;Grünzeug&quot; oder irgendwelche Gewürze.
Und das ganze Haus hatte plötzlich einen völlig anderen Charakter.
Auf meine Frage erzähle die Tante - ja, die Hausmaasterin sei plötzlich versturbn - und jetzt versehe eine brave Frau aus Jugoslawien diesen Dienst. 
Ja, die menschliche Nase - die ist schon ein seltsames Sinnesorgan.
Ein Geruch, den man einige Zeit um sich hat, den merkt man nicht mehr - dafür umso deutlicher den fremden Geruch  - wie eben den angenehmen nach Feigenkaffee - oder-am Bahnhof Bludenz - den nach Schokolade.

Als wir die Tante fragten, was sich seit unserm letzten Besuch geändert habe, erzählte sie uns - ja, die Hausmeisterin wäre inzwischen verstorben - und eine frau aus Jugoslawien wohne hier und habe die Agenden übernommen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, die Kaffee-Ersatz-Mittel! Ihr Aroma hat zum charakteristischen Geruch manchen Wohnhauses beigetragen!<br />
Aber in der eigenen Umgebung nimmt man das wahrscheinlich gar nicht mehr wahr&#8230;<br />
Bewußt wurde mir das in Wien V, Stolberggasse, im geschwungenen Stiegenhaus mit weißen Marmorstufen und schönencGußeisengittern. Halt dort, wo der Onkel Franz Stepanek und dieTante Dely wohnten.<br />
Das Haus war &#8211; bei unserem ersten Besuch &#8211; von einem angenehmen Kaffeeduft durchzogen &#8211; Bohnenkaffee mit Feigenkaffee gemischt. Diesen Duft hatte ich schon einmal deutlich wahrgenommen &#8211; ein junges Ehepaar hatte uns die schönen Möbel gezeigt, die von den Eltern des Gatten stammten. Aus Budapest. Da hing dieser selbe Geruch drin&#8230;<br />
Für mich gewissermaßen &#8222;ein Hauch Österreichisch Ungarische Monarchie &#8211; gutbürgerlicher Prägung&#8220;!<br />
3 oder 4 Jahre später &#8211; im Stiegenhaus der Stolberggasse in Wien hing ein Geruch wie nach gesottenem Schweinefleisch&#8230;  ohne &#8222;Grünzeug&#8220; oder irgendwelche Gewürze.<br />
Und das ganze Haus hatte plötzlich einen völlig anderen Charakter.<br />
Auf meine Frage erzähle die Tante &#8211; ja, die Hausmaasterin sei plötzlich versturbn &#8211; und jetzt versehe eine brave Frau aus Jugoslawien diesen Dienst.<br />
Ja, die menschliche Nase &#8211; die ist schon ein seltsames Sinnesorgan.<br />
Ein Geruch, den man einige Zeit um sich hat, den merkt man nicht mehr &#8211; dafür umso deutlicher den fremden Geruch  &#8211; wie eben den angenehmen nach Feigenkaffee &#8211; oder-am Bahnhof Bludenz &#8211; den nach Schokolade.</p>
<p>Als wir die Tante fragten, was sich seit unserm letzten Besuch geändert habe, erzählte sie uns &#8211; ja, die Hausmeisterin wäre inzwischen verstorben &#8211; und eine frau aus Jugoslawien wohne hier und habe die Agenden übernommen.</p>
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