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	Kommentare zu: Ein grundlegendes Bedürfnis	</title>
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	<description>Ein Bilderblog aus dem Stadtarchiv/Stadtmuseum</description>
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		<title>
		Von: H		</title>
		<link>https://innsbruck-erinnert.at/oeffentliche-beduerfnisanstalten/comment-page-1/#comment-26744</link>

		<dc:creator><![CDATA[H]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Mar 2023 16:56:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Jaaa, die schönen Zeiten der Erinnerung!
Meine Nase glaubt diese vielgelobten Orte immer noch zu riechen: beim Uhrturm-Durchgang Südarkade - oder bei der Bahnunterführung neben der Dreiheiligenkirche...
Halluzinationen?
Oder speichert das Gesteins- und Mauerwerk über so lange Jahre...
Aber schön wäre es schon, wenn sich eine Stadtregierung einmal derartiger Bedürfnisse annehmen würde, anstattt die Zeit mit Gestritt totzuschlagen.....
.......zumal auch längst nicht mehr an jeder zweiten Straßenecke ein Gasthaus - oder ein mitfühlender Hotelportier - oder wer auch immer- Erbarmen zeigt...!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jaaa, die schönen Zeiten der Erinnerung!<br />
Meine Nase glaubt diese vielgelobten Orte immer noch zu riechen: beim Uhrturm-Durchgang Südarkade &#8211; oder bei der Bahnunterführung neben der Dreiheiligenkirche&#8230;<br />
Halluzinationen?<br />
Oder speichert das Gesteins- und Mauerwerk über so lange Jahre&#8230;<br />
Aber schön wäre es schon, wenn sich eine Stadtregierung einmal derartiger Bedürfnisse annehmen würde, anstattt die Zeit mit Gestritt totzuschlagen&#8230;..<br />
&#8230;&#8230;.zumal auch längst nicht mehr an jeder zweiten Straßenecke ein Gasthaus &#8211; oder ein mitfühlender Hotelportier &#8211; oder wer auch immer- Erbarmen zeigt&#8230;!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Josef Auer		</title>
		<link>https://innsbruck-erinnert.at/oeffentliche-beduerfnisanstalten/comment-page-1/#comment-26741</link>

		<dc:creator><![CDATA[Josef Auer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Mar 2023 16:25:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://innsbruck-erinnert.at/?p=38757#comment-26741</guid>

					<description><![CDATA[Vor Einführung der Kanalisation konnte eine hygienische Wasser- und Abwasserversorgung häufig nicht gewährleistet werden. So kam es zur massiven Verbreitung des Typhus vor allem bei Stadtbewohnern. Erst mit der Kanalisierung ist es bei uns gelungen, den auch in Innsbruck grassierenden Typhus zu bekämpfen.
In Ländern der 3. Welt ist der Typhus auch heute noch ein großes Problem der öffentlichen Gesundheit.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor Einführung der Kanalisation konnte eine hygienische Wasser- und Abwasserversorgung häufig nicht gewährleistet werden. So kam es zur massiven Verbreitung des Typhus vor allem bei Stadtbewohnern. Erst mit der Kanalisierung ist es bei uns gelungen, den auch in Innsbruck grassierenden Typhus zu bekämpfen.<br />
In Ländern der 3. Welt ist der Typhus auch heute noch ein großes Problem der öffentlichen Gesundheit.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Josef Auer		</title>
		<link>https://innsbruck-erinnert.at/oeffentliche-beduerfnisanstalten/comment-page-1/#comment-26740</link>

		<dc:creator><![CDATA[Josef Auer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Mar 2023 16:21:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://innsbruck-erinnert.at/oeffentliche-beduerfnisanstalten/comment-page-1/#comment-26739&quot;&gt;Ingrid Stolz&lt;/a&gt;.

Die Geschichte mit dem Äffchen ist sehr amüsant, vielen Dank!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://innsbruck-erinnert.at/oeffentliche-beduerfnisanstalten/comment-page-1/#comment-26739">Ingrid Stolz</a>.</p>
<p>Die Geschichte mit dem Äffchen ist sehr amüsant, vielen Dank!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Ingrid Stolz		</title>
		<link>https://innsbruck-erinnert.at/oeffentliche-beduerfnisanstalten/comment-page-1/#comment-26739</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ingrid Stolz]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Mar 2023 13:25:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der Briefkasten scheint noch aus der k. u. k. Monarchie zu sein. Und handelt es sich bei der &quot;Säule&quot; vor dem Baum um eine öffentliche Personenwaage? Ich hatte die schon ganz vergessen. Jetzt, wo ich sie auf dem Foto sehe, kommt mir vor, sie vor sehr vielen Jahren noch &quot;in natura&quot; gesehen zu haben. In der Halle des alten Bahnhofs?

Woran ich mich noch gut erinnere, sind die öffentlichen, unterirdisch installierten  WC-Anlagen am Bozner Platz. Die Erinnerung ist deshalb noch sehr präsent, weil dort eine ganze Weile eine Frau für Sauberkeit sorgte, die immer ein Äffchen dabei hatte, das ihr mal auf der Schulter und mal auf dem Kopf herum turnte. Ich war von dem eigenartigen Duo fasziniert und ein wenig verängstigt gleichzeitig. Die Frau erinnerte mich mit ihrem merkwürdig bunten Äußeren irgendwie an eine Wahrsagerin und vom kleinen Affen hoffte ich, dass er sich nicht meinen Kopf für eine Landung aussuchte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Briefkasten scheint noch aus der k. u. k. Monarchie zu sein. Und handelt es sich bei der &#8222;Säule&#8220; vor dem Baum um eine öffentliche Personenwaage? Ich hatte die schon ganz vergessen. Jetzt, wo ich sie auf dem Foto sehe, kommt mir vor, sie vor sehr vielen Jahren noch &#8222;in natura&#8220; gesehen zu haben. In der Halle des alten Bahnhofs?</p>
<p>Woran ich mich noch gut erinnere, sind die öffentlichen, unterirdisch installierten  WC-Anlagen am Bozner Platz. Die Erinnerung ist deshalb noch sehr präsent, weil dort eine ganze Weile eine Frau für Sauberkeit sorgte, die immer ein Äffchen dabei hatte, das ihr mal auf der Schulter und mal auf dem Kopf herum turnte. Ich war von dem eigenartigen Duo fasziniert und ein wenig verängstigt gleichzeitig. Die Frau erinnerte mich mit ihrem merkwürdig bunten Äußeren irgendwie an eine Wahrsagerin und vom kleinen Affen hoffte ich, dass er sich nicht meinen Kopf für eine Landung aussuchte.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Lhtm		</title>
		<link>https://innsbruck-erinnert.at/oeffentliche-beduerfnisanstalten/comment-page-1/#comment-26738</link>

		<dc:creator><![CDATA[Lhtm]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Mar 2023 12:33:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://innsbruck-erinnert.at/?p=38757#comment-26738</guid>

					<description><![CDATA[Wäre wirklich schön, wenn solche &quot;öffentlichen Bedürfnisanstalten&quot; in Innsbruck(s Stadteilen) wieder mehr würden. Als Reizdarmgeplagter Mensch ist es fast unmöglich, längere Spaziergänge zu unternehmen, da die Strecke zwischen daheim und einer öffentlich zugänglichen WC-Anlage meist viel zu lang sind.....]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wäre wirklich schön, wenn solche &#8222;öffentlichen Bedürfnisanstalten&#8220; in Innsbruck(s Stadteilen) wieder mehr würden. Als Reizdarmgeplagter Mensch ist es fast unmöglich, längere Spaziergänge zu unternehmen, da die Strecke zwischen daheim und einer öffentlich zugänglichen WC-Anlage meist viel zu lang sind&#8230;..</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Josef Auer		</title>
		<link>https://innsbruck-erinnert.at/oeffentliche-beduerfnisanstalten/comment-page-1/#comment-26734</link>

		<dc:creator><![CDATA[Josef Auer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Mar 2023 10:36:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Am Titelfoto sieht man jedenfalls gut, warum diese Bauform des Pissoirs auch als &quot;Café Achteck&quot; bekannt ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Titelfoto sieht man jedenfalls gut, warum diese Bauform des Pissoirs auch als &#8222;Café Achteck&#8220; bekannt ist.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Josef Auer		</title>
		<link>https://innsbruck-erinnert.at/oeffentliche-beduerfnisanstalten/comment-page-1/#comment-26733</link>

		<dc:creator><![CDATA[Josef Auer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Mar 2023 10:34:19 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://innsbruck-erinnert.at/?p=38757#comment-26733</guid>

					<description><![CDATA[Das wunderbare Titelfoto versprüht wohl den Charme der 1930er-Jahre, die Mode und die Frisuren würden passen.

Kurz vor dem Ersten Weltkrieg war das abgebildete Pissoir der Tatort eines schauerlichen Mordversuches. Die Innsbrucker Nachrichten vom 27. April 1914 berichten:

„Mordversuch im Pissoir. Zwei Arbeiter,
Stefan Erlacher und Franz Schafranek, gerieten
gestern in der Sonntagsstimmung in der Nähe
der Innbrücke hier in Streit, weil Erlacher den
Schafranek beschuldigte, er habe ihm im Schlafe
3 Kronen gestohlen. Schafranek stellte dies ent- ­
schieden in Abrede. Dieser begab sich dann in das
Pissoir an der Innbrücke, ihm folgte Erlacher
auf dem Fuße und im Innern des Objekts fuhr
Erlacher dem Schafranek mit einem großen Reb-
messer seitwärts an den Hals, zweifellos in der
Absicht, ihm eine schwere Verletzung beizubringen;
und das Instrument wäre hiezu auch sehr ge ­
eignet gewesen. Schafranek fuhr mit der Hand
an den Hals, um abzuwehren, und es gelang
ihm dies auch insoferne, als die Wunde nicht am
Halse entstand, sondern am Kinn und die ab- ­
wehrende Hand hielt die Wucht des Stoßes
einigermaßen auf. Schafranek ist auch an der
Hand verletzt. Auf die Hilferufe Schafraneks
eilten mehrere Gendarmen ins Pissoir, die an
der Haltestelle der Lokalbahn Innsbruck – Hall
standen und auf die Bahn warteten. Diese er- ­
faßten den Täter und übergaben ihn dann der
Polizei. Diese überstellte ihn dann dem Landes-
gerichte. Erlacher gestand sofort seine Tat ein.“]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das wunderbare Titelfoto versprüht wohl den Charme der 1930er-Jahre, die Mode und die Frisuren würden passen.</p>
<p>Kurz vor dem Ersten Weltkrieg war das abgebildete Pissoir der Tatort eines schauerlichen Mordversuches. Die Innsbrucker Nachrichten vom 27. April 1914 berichten:</p>
<p>„Mordversuch im Pissoir. Zwei Arbeiter,<br />
Stefan Erlacher und Franz Schafranek, gerieten<br />
gestern in der Sonntagsstimmung in der Nähe<br />
der Innbrücke hier in Streit, weil Erlacher den<br />
Schafranek beschuldigte, er habe ihm im Schlafe<br />
3 Kronen gestohlen. Schafranek stellte dies ent- ­<br />
schieden in Abrede. Dieser begab sich dann in das<br />
Pissoir an der Innbrücke, ihm folgte Erlacher<br />
auf dem Fuße und im Innern des Objekts fuhr<br />
Erlacher dem Schafranek mit einem großen Reb-<br />
messer seitwärts an den Hals, zweifellos in der<br />
Absicht, ihm eine schwere Verletzung beizubringen;<br />
und das Instrument wäre hiezu auch sehr ge ­<br />
eignet gewesen. Schafranek fuhr mit der Hand<br />
an den Hals, um abzuwehren, und es gelang<br />
ihm dies auch insoferne, als die Wunde nicht am<br />
Halse entstand, sondern am Kinn und die ab- ­<br />
wehrende Hand hielt die Wucht des Stoßes<br />
einigermaßen auf. Schafranek ist auch an der<br />
Hand verletzt. Auf die Hilferufe Schafraneks<br />
eilten mehrere Gendarmen ins Pissoir, die an<br />
der Haltestelle der Lokalbahn Innsbruck – Hall<br />
standen und auf die Bahn warteten. Diese er- ­<br />
faßten den Täter und übergaben ihn dann der<br />
Polizei. Diese überstellte ihn dann dem Landes-<br />
gerichte. Erlacher gestand sofort seine Tat ein.“</p>
]]></content:encoded>
		
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