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	Kommentare zu: Moderner Fahrzeugbau…	</title>
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	<description>Ein Bilderblog aus dem Stadtarchiv/Stadtmuseum</description>
	<lastBuildDate>Thu, 18 Nov 2021 18:18:28 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Barbara		</title>
		<link>https://innsbruck-erinnert.at/moderner-fahrzeugbau/comment-page-1/#comment-13932</link>

		<dc:creator><![CDATA[Barbara]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Nov 2021 18:18:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Liebe Leserschaft,
ich habe mir erlaubt, einen echten Wagner aus Deutschland um Rat zu fragen. Er kann das Rätsel zwar nicht lösen, hat aber trotzdem einige Informationen zum Wagen. Ich darf aus seiner Email zitieren:

...das ist kein „Leiterwagen“.
Ein solcher hat seinen Namen von den offenen Leitern ähnelnden Seitenteilen.
Leiterwagen dienten dem Transport von Heu und Stroh.
Wurden Feldfrüchte transportiert (Kartoffeln, Rüben) wurden die Wagenleitern gegen Bretter ausgewechselt, die den Leiterwagen zum Bretterwagen oder Kastenwagen machten.

Der abgebildete Wagen ist eine kleine Sonderform eines Kastenwagens.
Vorne erkennt man den Sitz für den Kutscher.
Der seitliche Hebel ist keine Bremse. Es ist auch im Bereich der Räder und des Fahrgestells nichts erkennbar, was auf eine Bremse hindeuten würde. Eine solche wurde dann nicht gebraucht, wenn der Wagen nur in flachen Bereichen gefahren wurde. Doch dazu später mehr.

Der seitliche Hebel ist ein Verschlussmechanismus. Am Seitenteil, an dem er angebracht ist, sieht man oben Beschläge und Scharniere. Hier konnte eine Seitenklappe nach oben geöffnet werden. Ich denke auch, dass die oberen Bretter hochgeklappt werden konnten. Es sind Teile zu sehen, die ebenfalls Scharniere bedeuten könnten.

Ich könnte mir vorstellen, dass mit diesem Wagen das Gepäck von Reisenden zwischen Hotel und Bahnhof regensicher transportiert wurde. 
Ist dieser Bereich in Innsbruck ohne Steigung? Dann wäre auch das Fehlen von Bremsen erklärbar.
Ein Pferd konnte für einen Wagen dieser Größe auch bei schwererem Gepäck sowohl Zugkraft als auch Bremskraft aufbringen.

Das Foto entstand wohl direkt nach der Fertigstellung des Wagens.

Soviel fällt mir beim ersten Blick auf das Bild ein.

Mit herzlichem Gruß
F.K.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Leserschaft,<br />
ich habe mir erlaubt, einen echten Wagner aus Deutschland um Rat zu fragen. Er kann das Rätsel zwar nicht lösen, hat aber trotzdem einige Informationen zum Wagen. Ich darf aus seiner Email zitieren:</p>
<p>&#8230;das ist kein „Leiterwagen“.<br />
Ein solcher hat seinen Namen von den offenen Leitern ähnelnden Seitenteilen.<br />
Leiterwagen dienten dem Transport von Heu und Stroh.<br />
Wurden Feldfrüchte transportiert (Kartoffeln, Rüben) wurden die Wagenleitern gegen Bretter ausgewechselt, die den Leiterwagen zum Bretterwagen oder Kastenwagen machten.</p>
<p>Der abgebildete Wagen ist eine kleine Sonderform eines Kastenwagens.<br />
Vorne erkennt man den Sitz für den Kutscher.<br />
Der seitliche Hebel ist keine Bremse. Es ist auch im Bereich der Räder und des Fahrgestells nichts erkennbar, was auf eine Bremse hindeuten würde. Eine solche wurde dann nicht gebraucht, wenn der Wagen nur in flachen Bereichen gefahren wurde. Doch dazu später mehr.</p>
<p>Der seitliche Hebel ist ein Verschlussmechanismus. Am Seitenteil, an dem er angebracht ist, sieht man oben Beschläge und Scharniere. Hier konnte eine Seitenklappe nach oben geöffnet werden. Ich denke auch, dass die oberen Bretter hochgeklappt werden konnten. Es sind Teile zu sehen, die ebenfalls Scharniere bedeuten könnten.</p>
<p>Ich könnte mir vorstellen, dass mit diesem Wagen das Gepäck von Reisenden zwischen Hotel und Bahnhof regensicher transportiert wurde.<br />
Ist dieser Bereich in Innsbruck ohne Steigung? Dann wäre auch das Fehlen von Bremsen erklärbar.<br />
Ein Pferd konnte für einen Wagen dieser Größe auch bei schwererem Gepäck sowohl Zugkraft als auch Bremskraft aufbringen.</p>
<p>Das Foto entstand wohl direkt nach der Fertigstellung des Wagens.</p>
<p>Soviel fällt mir beim ersten Blick auf das Bild ein.</p>
<p>Mit herzlichem Gruß<br />
F.K.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Josef Auer		</title>
		<link>https://innsbruck-erinnert.at/moderner-fahrzeugbau/comment-page-1/#comment-13814</link>

		<dc:creator><![CDATA[Josef Auer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Nov 2021 20:59:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Vielleicht ist es ja ein Transportwagen, um die Hotelwäsche in die Wäscherei zu fahren. 

Bettbezüge, Leintücher, Tischtücher usw. könnte man oben hineintun und bei der Klappe wieder herausziehen.
Die Wäsche wäre beim Transport durch die Stadt vor Regen, Schnee und Laub gut geschützt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht ist es ja ein Transportwagen, um die Hotelwäsche in die Wäscherei zu fahren. </p>
<p>Bettbezüge, Leintücher, Tischtücher usw. könnte man oben hineintun und bei der Klappe wieder herausziehen.<br />
Die Wäsche wäre beim Transport durch die Stadt vor Regen, Schnee und Laub gut geschützt.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Karl Hirsch		</title>
		<link>https://innsbruck-erinnert.at/moderner-fahrzeugbau/comment-page-1/#comment-13813</link>

		<dc:creator><![CDATA[Karl Hirsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Nov 2021 19:43:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Auf alle Fälle ein lustiges Phantasieturngerät. 

Jetzt haben wir schon drei Verwendungsmöglichkeiten gefunden. Ich hoffe, man hat  damals Bescheid gewußt, und nicht statt des Picknickwagens den Spulentransporter losgeschickt, aus dessen Brühe man zusätzlich noch einen Koffer aus einem anderen Verwechslungsereignis gefischt hat.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf alle Fälle ein lustiges Phantasieturngerät. </p>
<p>Jetzt haben wir schon drei Verwendungsmöglichkeiten gefunden. Ich hoffe, man hat  damals Bescheid gewußt, und nicht statt des Picknickwagens den Spulentransporter losgeschickt, aus dessen Brühe man zusätzlich noch einen Koffer aus einem anderen Verwechslungsereignis gefischt hat.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Ingrid Stolz		</title>
		<link>https://innsbruck-erinnert.at/moderner-fahrzeugbau/comment-page-1/#comment-13812</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ingrid Stolz]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Nov 2021 19:37:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://innsbruck-erinnert.at/?p=22198#comment-13812</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://innsbruck-erinnert.at/moderner-fahrzeugbau/comment-page-1/#comment-13799&quot;&gt;Manfred Roilo&lt;/a&gt;.

Ein Transportwagen für Küchenabfälle als Werbefläche und damit gewissermaßen ein Vorläufer der heutigen öffentlichen Verkehrsmittel? Die Idee dahinter wäre bestimmt sehr innovativ  gewesen. Ich weiß nur nicht, ob ich als Besitzer eines Nobelhotels ausgerechnet so ein Gefährt für meine Werbung haben hätte wollen. Meine Bedenken wären sicher in die umgekehrte Richtung gegangen, dass man mein Hotel womöglich mit Unrat und üblen Gerüchen in Verbindung bringen könnte. Aber vielleicht hat ja der Hotelier bei einem seiner Auslandsaufenthalte so etwas gesehen, die Idee für gut befunden und dann übernommen. 
Ich kann mich noch an kleine Karren – von Hand gezogen – mit den entsprechenden Fässern drauf erinnern. Allerdings war ich immer der Meinung, die Bauern erhielten die Abfälle umsonst, die Gegenleistung dafür war quasi das Abholen.  Wenn ich Sie richtig verstehe, Herr Roilo, dann nehmen Sie an, die Abfälle wurden &quot;pur&quot; in diesen Wagen gegeben, also nicht in irgendwelchen Behältern. Da stelle ich mir das Reinigen ziemlich problematisch vor, zumal Hochdruckreiniger noch lange nicht in Sicht waren. Aber natürlich gab&#039;s zu dieser Zeit auch andere Hygiene-Vorschriften als heute.
Im Sinne der damaligen Reisenden ist ja eigentlich nur wichtig, dass dieser Wagen entweder zum Transport von Küchenabfällen ODER zum Transport von Gepäck verwendet wurde und nicht sowohl als auch ;-)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://innsbruck-erinnert.at/moderner-fahrzeugbau/comment-page-1/#comment-13799">Manfred Roilo</a>.</p>
<p>Ein Transportwagen für Küchenabfälle als Werbefläche und damit gewissermaßen ein Vorläufer der heutigen öffentlichen Verkehrsmittel? Die Idee dahinter wäre bestimmt sehr innovativ  gewesen. Ich weiß nur nicht, ob ich als Besitzer eines Nobelhotels ausgerechnet so ein Gefährt für meine Werbung haben hätte wollen. Meine Bedenken wären sicher in die umgekehrte Richtung gegangen, dass man mein Hotel womöglich mit Unrat und üblen Gerüchen in Verbindung bringen könnte. Aber vielleicht hat ja der Hotelier bei einem seiner Auslandsaufenthalte so etwas gesehen, die Idee für gut befunden und dann übernommen.<br />
Ich kann mich noch an kleine Karren – von Hand gezogen – mit den entsprechenden Fässern drauf erinnern. Allerdings war ich immer der Meinung, die Bauern erhielten die Abfälle umsonst, die Gegenleistung dafür war quasi das Abholen.  Wenn ich Sie richtig verstehe, Herr Roilo, dann nehmen Sie an, die Abfälle wurden &#8222;pur&#8220; in diesen Wagen gegeben, also nicht in irgendwelchen Behältern. Da stelle ich mir das Reinigen ziemlich problematisch vor, zumal Hochdruckreiniger noch lange nicht in Sicht waren. Aber natürlich gab&#8217;s zu dieser Zeit auch andere Hygiene-Vorschriften als heute.<br />
Im Sinne der damaligen Reisenden ist ja eigentlich nur wichtig, dass dieser Wagen entweder zum Transport von Küchenabfällen ODER zum Transport von Gepäck verwendet wurde und nicht sowohl als auch 😉</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Robert Engelbrecht		</title>
		<link>https://innsbruck-erinnert.at/moderner-fahrzeugbau/comment-page-1/#comment-13804</link>

		<dc:creator><![CDATA[Robert Engelbrecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Nov 2021 17:25:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://innsbruck-erinnert.at/?p=22198#comment-13804</guid>

					<description><![CDATA[Sachlich habe ich kaum was beizutragen, aber der „schmucke Neubau“ an Stelle des Hotels Kreid hat mich heute den ganzen Tag zum Lächeln gebracht! Höchststrafe für den Kasten!

Ich kenne die „Gspuln“ nur als entsprechende Kübel in Gasthausküchen, wo Abfälle und – damals noch –Teller-Reste hineingeworfen wurden. Diese schweren Kübel/Fässer wurden von den Bauern auf den niedrigsten verfügbaren Karren gewuchtet , direkt in den Schweinestall transportiert – und dort ausgeleert.
Ich kann mir also beim besten Willen nicht den Umweg über einen solchen Wagen vorstellen, wo die Abfälle in der Küche gesammelt worden wären und dann erst in den Wagen hingeschüttet, - und dann vielleicht direkt in den Schweinestall gefahren …. 
Ein solcher Rolls Royce im Schweinestall und dann wieder in der Kreid-Küche?

Meine erste Idee war eine Art Picknick-Wagen mit getrennten Kammern für Essen, Decken etc. als Erlebnis-Angebot des Hotels? Da würde die gediegene Ausführung passen. Aber ich kann mich auch nur dem Kreis der Neugierigen anschließen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sachlich habe ich kaum was beizutragen, aber der „schmucke Neubau“ an Stelle des Hotels Kreid hat mich heute den ganzen Tag zum Lächeln gebracht! Höchststrafe für den Kasten!</p>
<p>Ich kenne die „Gspuln“ nur als entsprechende Kübel in Gasthausküchen, wo Abfälle und – damals noch –Teller-Reste hineingeworfen wurden. Diese schweren Kübel/Fässer wurden von den Bauern auf den niedrigsten verfügbaren Karren gewuchtet , direkt in den Schweinestall transportiert – und dort ausgeleert.<br />
Ich kann mir also beim besten Willen nicht den Umweg über einen solchen Wagen vorstellen, wo die Abfälle in der Küche gesammelt worden wären und dann erst in den Wagen hingeschüttet, &#8211; und dann vielleicht direkt in den Schweinestall gefahren ….<br />
Ein solcher Rolls Royce im Schweinestall und dann wieder in der Kreid-Küche?</p>
<p>Meine erste Idee war eine Art Picknick-Wagen mit getrennten Kammern für Essen, Decken etc. als Erlebnis-Angebot des Hotels? Da würde die gediegene Ausführung passen. Aber ich kann mich auch nur dem Kreis der Neugierigen anschließen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Manfred Roilo		</title>
		<link>https://innsbruck-erinnert.at/moderner-fahrzeugbau/comment-page-1/#comment-13799</link>

		<dc:creator><![CDATA[Manfred Roilo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Nov 2021 16:20:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://innsbruck-erinnert.at/?p=22198#comment-13799</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://innsbruck-erinnert.at/moderner-fahrzeugbau/comment-page-1/#comment-13792&quot;&gt;Karl Hirsch&lt;/a&gt;.

Nehmen wir an: Die Fahrzeuge auf dem Meinhardstraßen-Foto sind von einem Unternehmer, der für das Entleeren von Senkgruben zuständig war. Er hatte dazu entsprechendes Equipment und erhielt in gewissen Zeitabständen vom Hotel Kreid einen entsprechenden Auftrag.
Die wahrscheinlich in der Woche mehrmalige Abfuhr von Küchenabfällen, möglicherweise zu einem Bauern (nicht zum Inn hoffentlich) führte das Hotel selbst durch, vielleicht spielte es sogar eine Vorreiterrolle und wollte zeigen, welches Spezialfahrzeug sie dazu angeschafft haben. Bei den Gästen wird das vielleicht auch gut angekommen sein, wenn sie sahen, wie fortschrittlich ihr Hotel ist – deshalb auch der komplette Markenname &quot;Hotel Kreid Innsbruck&quot;. Möglich!
Dicht und entsprechend tragfähig musste diese Truhe jedenfalls sein (die Wand schaut sehr solide aus, mir kommt sogar vor, sie ist etwas konisch – so wie die Gülletruhen der Bauern aus Holz auch lange auch waren). 
Die Funktionsweise haben Sie , Herr Hirsch, eh schon selbst beschrieben: Oben hinein (wahrscheinlich waren am Dach zwei schnell heb- oder verschiebbare und dicht verschließbare Deckel, es sind ja auch vier Haken und eine Trennkluft), unten seitlich heraus (wahrscheinlich über eine Rutsche beim Verbraucher). Dazu wird man zuerst den kleinen Deckel für das Flüssige aufgemacht haben (den massiven Klemmverschluss, der für die Dichtheit notwendig ist, haben Sie ja auch schon angesprochen) und anschließend der größere Deckel aufgeklappt (Scharniere oben) und der herabhängende Riegel eingehängt.
Gezogen wurde dieser Karren (oder &quot;Rolls Royce&quot;) sicher von einem Tier. Sieht man nicht auch einen Kutschbock vorne? Männer wären auch für einen leeren Wagen oder Gepäckswagen zu schwach gewesen.
Der Hebel hinten ist sicher, wie sie auch schreiben, eine Feststellbremse.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://innsbruck-erinnert.at/moderner-fahrzeugbau/comment-page-1/#comment-13792">Karl Hirsch</a>.</p>
<p>Nehmen wir an: Die Fahrzeuge auf dem Meinhardstraßen-Foto sind von einem Unternehmer, der für das Entleeren von Senkgruben zuständig war. Er hatte dazu entsprechendes Equipment und erhielt in gewissen Zeitabständen vom Hotel Kreid einen entsprechenden Auftrag.<br />
Die wahrscheinlich in der Woche mehrmalige Abfuhr von Küchenabfällen, möglicherweise zu einem Bauern (nicht zum Inn hoffentlich) führte das Hotel selbst durch, vielleicht spielte es sogar eine Vorreiterrolle und wollte zeigen, welches Spezialfahrzeug sie dazu angeschafft haben. Bei den Gästen wird das vielleicht auch gut angekommen sein, wenn sie sahen, wie fortschrittlich ihr Hotel ist – deshalb auch der komplette Markenname &#8222;Hotel Kreid Innsbruck&#8220;. Möglich!<br />
Dicht und entsprechend tragfähig musste diese Truhe jedenfalls sein (die Wand schaut sehr solide aus, mir kommt sogar vor, sie ist etwas konisch – so wie die Gülletruhen der Bauern aus Holz auch lange auch waren).<br />
Die Funktionsweise haben Sie , Herr Hirsch, eh schon selbst beschrieben: Oben hinein (wahrscheinlich waren am Dach zwei schnell heb- oder verschiebbare und dicht verschließbare Deckel, es sind ja auch vier Haken und eine Trennkluft), unten seitlich heraus (wahrscheinlich über eine Rutsche beim Verbraucher). Dazu wird man zuerst den kleinen Deckel für das Flüssige aufgemacht haben (den massiven Klemmverschluss, der für die Dichtheit notwendig ist, haben Sie ja auch schon angesprochen) und anschließend der größere Deckel aufgeklappt (Scharniere oben) und der herabhängende Riegel eingehängt.<br />
Gezogen wurde dieser Karren (oder &#8222;Rolls Royce&#8220;) sicher von einem Tier. Sieht man nicht auch einen Kutschbock vorne? Männer wären auch für einen leeren Wagen oder Gepäckswagen zu schwach gewesen.<br />
Der Hebel hinten ist sicher, wie sie auch schreiben, eine Feststellbremse.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Karl Hirsch		</title>
		<link>https://innsbruck-erinnert.at/moderner-fahrzeugbau/comment-page-1/#comment-13793</link>

		<dc:creator><![CDATA[Karl Hirsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Nov 2021 12:50:42 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://innsbruck-erinnert.at/moderner-fahrzeugbau/comment-page-1/#comment-13789&quot;&gt;Manfred Roilo&lt;/a&gt;.

Und ich sag, passen grad eben nicht. Dieser Rolls Royce von Spülenwagen gegenüber den Fahrzeugen auf dem früheren Foto, die ich dieser Aufgabe für würdiger halte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://innsbruck-erinnert.at/moderner-fahrzeugbau/comment-page-1/#comment-13789">Manfred Roilo</a>.</p>
<p>Und ich sag, passen grad eben nicht. Dieser Rolls Royce von Spülenwagen gegenüber den Fahrzeugen auf dem früheren Foto, die ich dieser Aufgabe für würdiger halte.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Karl Hirsch		</title>
		<link>https://innsbruck-erinnert.at/moderner-fahrzeugbau/comment-page-1/#comment-13792</link>

		<dc:creator><![CDATA[Karl Hirsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Nov 2021 12:48:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://innsbruck-erinnert.at/moderner-fahrzeugbau/comment-page-1/#comment-13791&quot;&gt;Ingrid Stolz&lt;/a&gt;.

Ich nehme an, daß das gebogene Kontereisen stetig dicker wurde, vielleicht noch mit einer Kerbe oder Nase zum Einrasten sodaß man wie mit einer Kurbel dicht schließen konnte. Bequemere Handhabung als ein Riegelklapperatismus, vielleicht auch technisch zum &quot;Zuquetschen&quot; verläßlicher?

Ich beweg mich die längste Zeit schon auf Glatteis. :-)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://innsbruck-erinnert.at/moderner-fahrzeugbau/comment-page-1/#comment-13791">Ingrid Stolz</a>.</p>
<p>Ich nehme an, daß das gebogene Kontereisen stetig dicker wurde, vielleicht noch mit einer Kerbe oder Nase zum Einrasten sodaß man wie mit einer Kurbel dicht schließen konnte. Bequemere Handhabung als ein Riegelklapperatismus, vielleicht auch technisch zum &#8222;Zuquetschen&#8220; verläßlicher?</p>
<p>Ich beweg mich die längste Zeit schon auf Glatteis. 🙂</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Ingrid Stolz		</title>
		<link>https://innsbruck-erinnert.at/moderner-fahrzeugbau/comment-page-1/#comment-13791</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ingrid Stolz]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Nov 2021 12:33:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://innsbruck-erinnert.at/?p=22198#comment-13791</guid>

					<description><![CDATA[Von einem Gepäckwagen ausgehend, war mein erster Gedanke zur Klemmvorrichtung an der Türe unten, dass sich dahinter eine herausklappbare Ein- /Ausstiegshilfe verbirgt, ähnlich wie es sie bei Kutschen gibt. Irgendjemand musste ja die Gepäcksstücke im Wageninneren auch schlichten und deshalb zunächst einmal einsteigen können, was bei dieser Höhe ohne Hilfe nicht ganz einfach gewesen wäre. 
Mit dem zweiten Gedanken musste ich den ersten aber auch bereits wieder verwerfen: hielte die Klemmvorrichtung nur die vermutete Einstiegshilfe fest, wäre die Türe ja trotzdem aufgesprungen - nicht gerade zielführend bei voller Ladung. Also hat der Hebel doch die ganze Türe verschlossen. Aber warum dann die halbrunde Form? Das Schutzeisen dafür hat der Wagnermeister auch halbrund gehämmert. Ging es ihm nur um die Optik, oder steckt doch eine Funktion dahinter? Das Raten geht weiter. Bin sehr gespannt, ob Herrn Roilos interessante Überlegung bestätigt werden kann.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von einem Gepäckwagen ausgehend, war mein erster Gedanke zur Klemmvorrichtung an der Türe unten, dass sich dahinter eine herausklappbare Ein- /Ausstiegshilfe verbirgt, ähnlich wie es sie bei Kutschen gibt. Irgendjemand musste ja die Gepäcksstücke im Wageninneren auch schlichten und deshalb zunächst einmal einsteigen können, was bei dieser Höhe ohne Hilfe nicht ganz einfach gewesen wäre.<br />
Mit dem zweiten Gedanken musste ich den ersten aber auch bereits wieder verwerfen: hielte die Klemmvorrichtung nur die vermutete Einstiegshilfe fest, wäre die Türe ja trotzdem aufgesprungen &#8211; nicht gerade zielführend bei voller Ladung. Also hat der Hebel doch die ganze Türe verschlossen. Aber warum dann die halbrunde Form? Das Schutzeisen dafür hat der Wagnermeister auch halbrund gehämmert. Ging es ihm nur um die Optik, oder steckt doch eine Funktion dahinter? Das Raten geht weiter. Bin sehr gespannt, ob Herrn Roilos interessante Überlegung bestätigt werden kann.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Manfred Roilo		</title>
		<link>https://innsbruck-erinnert.at/moderner-fahrzeugbau/comment-page-1/#comment-13789</link>

		<dc:creator><![CDATA[Manfred Roilo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Nov 2021 11:33:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://innsbruck-erinnert.at/?p=22198#comment-13789</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://innsbruck-erinnert.at/moderner-fahrzeugbau/comment-page-1/#comment-13787&quot;&gt;Josef Auer&lt;/a&gt;.

Dieses Fahrzeug würde auch ganz gut zu denen in https://innsbruck-erinnert.at/innsbruck-1902/ passen! - Entsorgungsfahrzeuge!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://innsbruck-erinnert.at/moderner-fahrzeugbau/comment-page-1/#comment-13787">Josef Auer</a>.</p>
<p>Dieses Fahrzeug würde auch ganz gut zu denen in <a href="https://innsbruck-erinnert.at/innsbruck-1902/" rel="ugc">https://innsbruck-erinnert.at/innsbruck-1902/</a> passen! &#8211; Entsorgungsfahrzeuge!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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