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	Kommentare zu: Legendär: Zur Bocksiedlung und ihrer Entstehung	</title>
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	<description>Ein Bilderblog aus dem Stadtarchiv/Stadtmuseum</description>
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		Von: Manfred Roilo		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Manfred Roilo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Oct 2020 09:14:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Dieses Bild erinnert mich an eine Kanalbaustelle im Winter 1955 / 56. Meine Firma (bei der ich drei Monate vorher als junger Bautechniker begann und der ich dann 44 Jahre die Treue hielt) hatte gerade von der Stadt Innsbruck den Auftrag für einen Abschnitt des Hauptsammlers erhalten. Dieser führte entlang der Nordseite der Bocksiedlung in den Bereich Langer Weg / Abzweigung Valiergasse und sollte später der Zubringer zur Kläranlage werden. Da es diese noch nicht gab, errichtete man als Provisorium ein Entlastungsgerinne durch die damals noch gänzlich unbebauten Felder zum Inn, in den das Abwasser ungeklärt eingeleitet wurde. Mir wurden die Vermessungsarbeiten hierzu übertragen, verlegt wurden Schleuderbetonrohre mit einem Durchmesser von zwei Metern und einer Länge von drei Metern (zum ersten Male in Tirol in dieser Größe), hergestellt wurden die Rohre in Kehl am Rhein (!!), täglich wurden sechs Rohre mit zwei Fernzügen angeliefert!
Beim Inn wurde ein Einleitungsbauwerk notwendig, in der Baugrube stand eine Wasserpumpe, die Tag und Nacht lief. An einem Montag morgens war die ganze Grube unter Wasser, die Pumpe gestohlen! Natürlich Anzeige bei der Polizei, die entsprechende Ermittlungen aufnahm. Für unserem Polier, dem Koidl Sepp aus Walchsee, war klar, dass sowas nur die &quot;Bockeler&quot; anstellen konnten und er führte am Abend eigene Nachforschungen in der Bocksiedlung durch. Mit dem Ergebnis, dass er am nächsten Tag mit einem blauen Auge auf die Baustelle kam!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieses Bild erinnert mich an eine Kanalbaustelle im Winter 1955 / 56. Meine Firma (bei der ich drei Monate vorher als junger Bautechniker begann und der ich dann 44 Jahre die Treue hielt) hatte gerade von der Stadt Innsbruck den Auftrag für einen Abschnitt des Hauptsammlers erhalten. Dieser führte entlang der Nordseite der Bocksiedlung in den Bereich Langer Weg / Abzweigung Valiergasse und sollte später der Zubringer zur Kläranlage werden. Da es diese noch nicht gab, errichtete man als Provisorium ein Entlastungsgerinne durch die damals noch gänzlich unbebauten Felder zum Inn, in den das Abwasser ungeklärt eingeleitet wurde. Mir wurden die Vermessungsarbeiten hierzu übertragen, verlegt wurden Schleuderbetonrohre mit einem Durchmesser von zwei Metern und einer Länge von drei Metern (zum ersten Male in Tirol in dieser Größe), hergestellt wurden die Rohre in Kehl am Rhein (!!), täglich wurden sechs Rohre mit zwei Fernzügen angeliefert!<br />
Beim Inn wurde ein Einleitungsbauwerk notwendig, in der Baugrube stand eine Wasserpumpe, die Tag und Nacht lief. An einem Montag morgens war die ganze Grube unter Wasser, die Pumpe gestohlen! Natürlich Anzeige bei der Polizei, die entsprechende Ermittlungen aufnahm. Für unserem Polier, dem Koidl Sepp aus Walchsee, war klar, dass sowas nur die &#8222;Bockeler&#8220; anstellen konnten und er führte am Abend eigene Nachforschungen in der Bocksiedlung durch. Mit dem Ergebnis, dass er am nächsten Tag mit einem blauen Auge auf die Baustelle kam!</p>
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