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	Kommentare zu: Crime statt Cremeschnitte	</title>
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	<description>Ein Bilderblog aus dem Stadtarchiv/Stadtmuseum</description>
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		<title>
		Von: Henriette Stepanek		</title>
		<link>https://innsbruck-erinnert.at/konditorei-peter-crime-statt-cremeschnitte/comment-page-1/#comment-76978</link>

		<dc:creator><![CDATA[Henriette Stepanek]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 May 2026 14:06:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://innsbruck-erinnert.at/konditorei-peter-crime-statt-cremeschnitte/comment-page-1/#comment-76975&quot;&gt;Ingrid Stolz&lt;/a&gt;.

Liebe Frau Stolz! Ich danke Ihnen für das Einstellen dieses Zeitungsberichtes. 
Die Trostlosigkeit dieser damaligen Lebensumstände erinnert mich nur allzu deutlich an Emile Zolas Roman &quot;Der Totschläger&quot;.
Es ist nur allzu verständlich, daß aufgrund der geschilderten  Zustände im Allgemeinen  und der sinnlosen Bluttat im Besonderen die Vorurteile der ansässigen Innsbrucker bürgerlichen Bevölkerung gegenüber den arbeitssuchenden Zuwanderern aus dem südlichsten Tirol nicht abnehmen konnten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://innsbruck-erinnert.at/konditorei-peter-crime-statt-cremeschnitte/comment-page-1/#comment-76975">Ingrid Stolz</a>.</p>
<p>Liebe Frau Stolz! Ich danke Ihnen für das Einstellen dieses Zeitungsberichtes.<br />
Die Trostlosigkeit dieser damaligen Lebensumstände erinnert mich nur allzu deutlich an Emile Zolas Roman &#8222;Der Totschläger&#8220;.<br />
Es ist nur allzu verständlich, daß aufgrund der geschilderten  Zustände im Allgemeinen  und der sinnlosen Bluttat im Besonderen die Vorurteile der ansässigen Innsbrucker bürgerlichen Bevölkerung gegenüber den arbeitssuchenden Zuwanderern aus dem südlichsten Tirol nicht abnehmen konnten.</p>
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		<title>
		Von: Ingrid Stolz		</title>
		<link>https://innsbruck-erinnert.at/konditorei-peter-crime-statt-cremeschnitte/comment-page-1/#comment-76975</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ingrid Stolz]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 May 2026 13:19:47 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://innsbruck-erinnert.at/konditorei-peter-crime-statt-cremeschnitte/comment-page-1/#comment-76939&quot;&gt;Henriette Stepanek&lt;/a&gt;.

Das „V“ in seinem Vornamen stimmt, Frau Stepanek ;-)   Er hieß Valentin. 
Der Schuster Valentin Mattedi, * 14.02.1882 in Levico, Sohn des Adam und der Maria geb.Mengoni, heiratete am 23.08.1912 in der Pfarrkirche Wilten die Köchin Theresia Fruet, * 25.10.1878 in Levico, Tochter des Angelus und der Maria geb. Martinelli.
Allzulange hielt die Liebe offensichtlich nicht an, am 11.10.1914 geschah die von Ihrer Großmutter erinnerte Tat in der Leopoldstraße 21.

Auch, dass er sich danach nicht selbst das Leben nahm, hat Ihre nonna richtig erzählt, zwei Tage nach der Tat stellte er sich. Die Verhandlung fand am 26.04.1915 vor dem k. k. Landwehr-Divisions-Gericht in Innsbruck statt. Valentin Mattedi wurde zu 14 Jahren Kerker verurteilt:
https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=ibn&#038;datum=19150428&#038;query=%22Mattedi%22&#038;ref=anno-search&#038;seite=16#

Die am Ende des IN-Artikels erwähnte Berufung wurde abgelehnt:
https://digital.tessmann.it/tessmannDigital/Zeitungsarchiv/Seite/Zeitung/63002/1/15.06.1915/363754/4/filterId-63002%01363754%014510325-query-%22Valentin+Mattedi%22-filterF_type-Newspaper.html]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://innsbruck-erinnert.at/konditorei-peter-crime-statt-cremeschnitte/comment-page-1/#comment-76939">Henriette Stepanek</a>.</p>
<p>Das „V“ in seinem Vornamen stimmt, Frau Stepanek 😉   Er hieß Valentin.<br />
Der Schuster Valentin Mattedi, * 14.02.1882 in Levico, Sohn des Adam und der Maria geb.Mengoni, heiratete am 23.08.1912 in der Pfarrkirche Wilten die Köchin Theresia Fruet, * 25.10.1878 in Levico, Tochter des Angelus und der Maria geb. Martinelli.<br />
Allzulange hielt die Liebe offensichtlich nicht an, am 11.10.1914 geschah die von Ihrer Großmutter erinnerte Tat in der Leopoldstraße 21.</p>
<p>Auch, dass er sich danach nicht selbst das Leben nahm, hat Ihre nonna richtig erzählt, zwei Tage nach der Tat stellte er sich. Die Verhandlung fand am 26.04.1915 vor dem k. k. Landwehr-Divisions-Gericht in Innsbruck statt. Valentin Mattedi wurde zu 14 Jahren Kerker verurteilt:<br />
<a href="https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=ibn&#038;datum=19150428&#038;query=%22Mattedi%22&#038;ref=anno-search&#038;seite=16#" rel="nofollow ugc">https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=ibn&#038;datum=19150428&#038;query=%22Mattedi%22&#038;ref=anno-search&#038;seite=16#</a></p>
<p>Die am Ende des IN-Artikels erwähnte Berufung wurde abgelehnt:<br />
<a href="https://digital.tessmann.it/tessmannDigital/Zeitungsarchiv/Seite/Zeitung/63002/1/15.06.1915/363754/4/filterId-63002%01363754%014510325-query-%22Valentin+Mattedi%22-filterF_type-Newspaper.html" rel="nofollow ugc">https://digital.tessmann.it/tessmannDigital/Zeitungsarchiv/Seite/Zeitung/63002/1/15.06.1915/363754/4/filterId-63002%01363754%014510325-query-%22Valentin+Mattedi%22-filterF_type-Newspaper.html</a></p>
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		<title>
		Von: Henriette Stepanek		</title>
		<link>https://innsbruck-erinnert.at/konditorei-peter-crime-statt-cremeschnitte/comment-page-1/#comment-76939</link>

		<dc:creator><![CDATA[Henriette Stepanek]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 May 2026 18:50:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Noch aus dem Nachlaß meiner Nonna stammen die Fotos vom Schuhmacher (und Gerber) Vittorio Mattedi - und das der Ehefrau Teresina Mattedi - zumindest habe ich die Namen so in Erinnerung.

https://photos.app.goo.gl/8vg8TFYw9Wepge3Q7]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Noch aus dem Nachlaß meiner Nonna stammen die Fotos vom Schuhmacher (und Gerber) Vittorio Mattedi &#8211; und das der Ehefrau Teresina Mattedi &#8211; zumindest habe ich die Namen so in Erinnerung.</p>
<p><a href="https://photos.app.goo.gl/8vg8TFYw9Wepge3Q7" rel="nofollow ugc">https://photos.app.goo.gl/8vg8TFYw9Wepge3Q7</a></p>
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		<title>
		Von: Henriette Stepanek		</title>
		<link>https://innsbruck-erinnert.at/konditorei-peter-crime-statt-cremeschnitte/comment-page-1/#comment-76936</link>

		<dc:creator><![CDATA[Henriette Stepanek]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 May 2026 17:42:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://innsbruck-erinnert.at/?p=86771#comment-76936</guid>

					<description><![CDATA[Abergläubisch werden könnte man - als zöge dieses kleine &quot;Stöckl&quot; mit unten einem &quot;Laden&quot; und im 1.Stock einer Kleinwohnung, solche Kriminalfälle direkt an.
Ich bitte um Entschuldigung, daß ich nochmals davon berichte.
Aber: !Innsbruck informiert&quot; berichtet in Nr.10/2014 zum 13.Oktober (1914!)
&quot;Gestern besichtigte dieGerichtskommission den Tatort in der Wohnung des Schuhmachermeisters Mattedi in der Leopoldstraße und vernahm zwei Augenzeugen, eine Frau und einen Mann, welche in der Wohnung anwessend waren, als Mattedi mit dem Bajonett gegen seine Frau vorging. Diese waren aber selbst in Angst vor dem wahnwitzigen Menschen und flüchteten aus Angst, er könnte auch sie umbringen. Mattedi konnte noch nicht ausgeforscht werden, man glaubt deshalb, er habe seinem Leben ein Ende gemacht.&quot;
Hat er nicht! - weiß ich aus den Erzählungen meiner Nonna - es sei ihm der Prozeß gemacht worden und er sei verurteilt worden.
Aber später sei er nach Trient ins Gefängnis gekommen (nach 1918 überstellt worden???) und dort hätten die Familienangehörigen der ermordeten Frau eine Wiederaufnahme des Verfahrens angestrebt und auch erreicht. Die daraufhin ausgesprochene Strafe sei weit strenger gewesen - und man habe nie mehr etwas von ihm gehört. Man mutmaßte, daß er im Gefängnis gestorben sein könnte.
Ja, da könnt man abergläubisch werden, gell.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Abergläubisch werden könnte man &#8211; als zöge dieses kleine &#8222;Stöckl&#8220; mit unten einem &#8222;Laden&#8220; und im 1.Stock einer Kleinwohnung, solche Kriminalfälle direkt an.<br />
Ich bitte um Entschuldigung, daß ich nochmals davon berichte.<br />
Aber: !Innsbruck informiert&#8220; berichtet in Nr.10/2014 zum 13.Oktober (1914!)<br />
&#8222;Gestern besichtigte dieGerichtskommission den Tatort in der Wohnung des Schuhmachermeisters Mattedi in der Leopoldstraße und vernahm zwei Augenzeugen, eine Frau und einen Mann, welche in der Wohnung anwessend waren, als Mattedi mit dem Bajonett gegen seine Frau vorging. Diese waren aber selbst in Angst vor dem wahnwitzigen Menschen und flüchteten aus Angst, er könnte auch sie umbringen. Mattedi konnte noch nicht ausgeforscht werden, man glaubt deshalb, er habe seinem Leben ein Ende gemacht.&#8220;<br />
Hat er nicht! &#8211; weiß ich aus den Erzählungen meiner Nonna &#8211; es sei ihm der Prozeß gemacht worden und er sei verurteilt worden.<br />
Aber später sei er nach Trient ins Gefängnis gekommen (nach 1918 überstellt worden???) und dort hätten die Familienangehörigen der ermordeten Frau eine Wiederaufnahme des Verfahrens angestrebt und auch erreicht. Die daraufhin ausgesprochene Strafe sei weit strenger gewesen &#8211; und man habe nie mehr etwas von ihm gehört. Man mutmaßte, daß er im Gefängnis gestorben sein könnte.<br />
Ja, da könnt man abergläubisch werden, gell.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Manni Schneiderbauer		</title>
		<link>https://innsbruck-erinnert.at/konditorei-peter-crime-statt-cremeschnitte/comment-page-1/#comment-76874</link>

		<dc:creator><![CDATA[Manni Schneiderbauer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 May 2026 12:17:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://innsbruck-erinnert.at/?p=86771#comment-76874</guid>

					<description><![CDATA[Danke für diese spannende Geschichte, die ohne den braven Lokalhistoriker für immer im Gewebe der Stadt verborgen geblieben wäre!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für diese spannende Geschichte, die ohne den braven Lokalhistoriker für immer im Gewebe der Stadt verborgen geblieben wäre!</p>
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