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	Kommentare zu: Hofburgnahe Toponomastik	</title>
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	<description>Ein Bilderblog aus dem Stadtarchiv/Stadtmuseum</description>
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		<title>
		Von: Karl Hirsch		</title>
		<link>https://innsbruck-erinnert.at/hofburgnahe-toponomastik/comment-page-1/#comment-47786</link>

		<dc:creator><![CDATA[Karl Hirsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Dec 2024 18:13:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://innsbruck-erinnert.at/hofburgnahe-toponomastik/comment-page-1/#comment-47779&quot;&gt;Henriette Stepanek&lt;/a&gt;.

Terlagg, wahrscheinlich Terlágg halt ich aber eher für den Trientiner Dialekt, der gerne hint abschneid, Trent&#039;, po&#039; di mang&#039; als für ein kcheliges Tiroler Térlachch.
Schade, dass ich die Inschrift vom Pe di Gazz (abgeschnitten, wie sichs gehört :-) ) übersehen oder schlicht vergessen habe. Vor zwei drei Jahren gingen wir einmal diesen Weg von Fraveggio nach Santa Massenza. Wunderschön wie die ganze Gegend, Wir setzten dann durch die Roggia Schlucht nach Calavino und Madruzzo fort, in kindlicher Hoffnung annehmend, dass man die imposante Burg besichtigen kann.
Als einziger sonstiger Name für ein größeres Gebiet ist mir noch das Val di Cavedine bekannt. Wobei ich Valle dei Laghi für passend halte, geht vom Lago Lamar bis zum Gardasee.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://innsbruck-erinnert.at/hofburgnahe-toponomastik/comment-page-1/#comment-47779">Henriette Stepanek</a>.</p>
<p>Terlagg, wahrscheinlich Terlágg halt ich aber eher für den Trientiner Dialekt, der gerne hint abschneid, Trent&#8216;, po&#8216; di mang&#8216; als für ein kcheliges Tiroler Térlachch.<br />
Schade, dass ich die Inschrift vom Pe di Gazz (abgeschnitten, wie sichs gehört 🙂 ) übersehen oder schlicht vergessen habe. Vor zwei drei Jahren gingen wir einmal diesen Weg von Fraveggio nach Santa Massenza. Wunderschön wie die ganze Gegend, Wir setzten dann durch die Roggia Schlucht nach Calavino und Madruzzo fort, in kindlicher Hoffnung annehmend, dass man die imposante Burg besichtigen kann.<br />
Als einziger sonstiger Name für ein größeres Gebiet ist mir noch das Val di Cavedine bekannt. Wobei ich Valle dei Laghi für passend halte, geht vom Lago Lamar bis zum Gardasee.</p>
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		<title>
		Von: Henriette Stepanek		</title>
		<link>https://innsbruck-erinnert.at/hofburgnahe-toponomastik/comment-page-1/#comment-47779</link>

		<dc:creator><![CDATA[Henriette Stepanek]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Dec 2024 11:21:26 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ui, da ist aber  dem Herrn Eindeutscher schon etwas sehr Peinliches passiert. &quot;Terlach&quot; (gesprochen &quot;Terlagg&quot;) ist nämlich die absolut korrekte Ortsbezeichnung im Dialekt dieser Gegend, die - ich schwöre es! - bis zum fremdenverkehrswerbungs- geschuldeten Namen &quot;Valle dei Laghi&quot; gar keinen Namen hatte, -
- es sei denn, man denke an den Zusammenschluß der Gemeinden des Gerichtsbezirks Vezzano  mit gemeinsamen Satzungen und Vorschriften (einer Carta di regole - ähnlich wie in der Talgemeinschaft &quot;Val di fiemme&quot; von Cavalese bis Predazzo) an den Namen &quot;Pè de Gaza&quot; (Berg-Fuß des Gaza, Nachbar der Paganella) - ich hab ihn einmal auf einem alten Stein am Weg von Fraveggio hinunter zum Lago di Santa Massenza entdeckt.&quot;Si, Vezzano faceva parte al &#039;pè de gaza&#039;&quot; bestätigte die alte Lehrerin Cesira Garbari in Vezzano ihrem erstaunten Neffen Cesare (in dessen Buch zwei, drei Fotos von der Militär-Stellung am Dos della Bastia enthalten sind (Oberst Brunner....) )
Unter uns gesagt: Man sollte die Namen der Gegend so aufschreiben und sprechen, wie die dort lebende Bevölkerung sie ausspricht - ohne schulmeisterlich-schulmeisterndes &quot;...und wie sagt man schööööön???&quot;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ui, da ist aber  dem Herrn Eindeutscher schon etwas sehr Peinliches passiert. &#8222;Terlach&#8220; (gesprochen &#8222;Terlagg&#8220;) ist nämlich die absolut korrekte Ortsbezeichnung im Dialekt dieser Gegend, die &#8211; ich schwöre es! &#8211; bis zum fremdenverkehrswerbungs- geschuldeten Namen &#8222;Valle dei Laghi&#8220; gar keinen Namen hatte, &#8211;<br />
&#8211; es sei denn, man denke an den Zusammenschluß der Gemeinden des Gerichtsbezirks Vezzano  mit gemeinsamen Satzungen und Vorschriften (einer Carta di regole &#8211; ähnlich wie in der Talgemeinschaft &#8222;Val di fiemme&#8220; von Cavalese bis Predazzo) an den Namen &#8222;Pè de Gaza&#8220; (Berg-Fuß des Gaza, Nachbar der Paganella) &#8211; ich hab ihn einmal auf einem alten Stein am Weg von Fraveggio hinunter zum Lago di Santa Massenza entdeckt.&#8220;Si, Vezzano faceva parte al &#8218;pè de gaza'&#8220; bestätigte die alte Lehrerin Cesira Garbari in Vezzano ihrem erstaunten Neffen Cesare (in dessen Buch zwei, drei Fotos von der Militär-Stellung am Dos della Bastia enthalten sind (Oberst Brunner&#8230;.) )<br />
Unter uns gesagt: Man sollte die Namen der Gegend so aufschreiben und sprechen, wie die dort lebende Bevölkerung sie ausspricht &#8211; ohne schulmeisterlich-schulmeisterndes &#8222;&#8230;und wie sagt man schööööön???&#8220;</p>
]]></content:encoded>
		
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		<title>
		Von: Niko Hofinger		</title>
		<link>https://innsbruck-erinnert.at/hofburgnahe-toponomastik/comment-page-1/#comment-47776</link>

		<dc:creator><![CDATA[Niko Hofinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Dec 2024 09:00:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://innsbruck-erinnert.at/hofburgnahe-toponomastik/comment-page-1/#comment-47775&quot;&gt;Karl Hirsch&lt;/a&gt;.

Ha! Reiff und Turbel sind mir entwischt, wahrscheinlich wegen des Trubels dort unten bin ich da nicht so oft. Hoffentlich gleich auch als &quot;Reiff am Gartsee&quot;.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://innsbruck-erinnert.at/hofburgnahe-toponomastik/comment-page-1/#comment-47775">Karl Hirsch</a>.</p>
<p>Ha! Reiff und Turbel sind mir entwischt, wahrscheinlich wegen des Trubels dort unten bin ich da nicht so oft. Hoffentlich gleich auch als &#8222;Reiff am Gartsee&#8220;.</p>
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		<title>
		Von: Karl Hirsch		</title>
		<link>https://innsbruck-erinnert.at/hofburgnahe-toponomastik/comment-page-1/#comment-47775</link>

		<dc:creator><![CDATA[Karl Hirsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Dec 2024 08:55:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://innsbruck-erinnert.at/?p=66963#comment-47775</guid>

					<description><![CDATA[Immerhin wissen jetzt alle, wo das geheimnisvolle Castel Madruzzo (Beitrag von Frau Stepanek, https://innsbruck-erinnert.at/eine-italienische-hochschulreise-3/) liegt. Hinfahren zwecklos, da sturer Privatbesitz, höchstens zu italienischen Hochfesten temporär zugänglich.

Das uritalienische Molveno heißt Googlikanisch  Malfein (der Lago di Molveno daneben bleibt aber italienisch). Ich erinnere mich auch sicher an Reiff und Turbel für Riva und Torbole. Das wurde - wahrscheinlich nach Protesten dieser Gemeinden - geändert. Fahnenschwenkende Einschlägige können diese Namen aber noch ins Google Suchfeld eingeben und werden dann sicher an diese süddeutschen Plätze geführt. Geht auch mit Karfreit (slowenisch Kobarid), hab ich grad bemerkt. 

Große innere Seelenkrämpfe macht derzeit Salzburg durch, wo die selbstgefällige Umbenennung einer nach einem Mitläufer benannte Heinrich Damisch Straße gleich die Mitumbenennung des wesentlich stärker braungefleckten Karajanplatzes ventiliert hat. Ui, das wäre mutig. Die Damischstraße mündet übrigens in die Richard Strauss STraße...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Immerhin wissen jetzt alle, wo das geheimnisvolle Castel Madruzzo (Beitrag von Frau Stepanek, <a href="https://innsbruck-erinnert.at/eine-italienische-hochschulreise-3/" rel="ugc">https://innsbruck-erinnert.at/eine-italienische-hochschulreise-3/</a>) liegt. Hinfahren zwecklos, da sturer Privatbesitz, höchstens zu italienischen Hochfesten temporär zugänglich.</p>
<p>Das uritalienische Molveno heißt Googlikanisch  Malfein (der Lago di Molveno daneben bleibt aber italienisch). Ich erinnere mich auch sicher an Reiff und Turbel für Riva und Torbole. Das wurde &#8211; wahrscheinlich nach Protesten dieser Gemeinden &#8211; geändert. Fahnenschwenkende Einschlägige können diese Namen aber noch ins Google Suchfeld eingeben und werden dann sicher an diese süddeutschen Plätze geführt. Geht auch mit Karfreit (slowenisch Kobarid), hab ich grad bemerkt. </p>
<p>Große innere Seelenkrämpfe macht derzeit Salzburg durch, wo die selbstgefällige Umbenennung einer nach einem Mitläufer benannte Heinrich Damisch Straße gleich die Mitumbenennung des wesentlich stärker braungefleckten Karajanplatzes ventiliert hat. Ui, das wäre mutig. Die Damischstraße mündet übrigens in die Richard Strauss STraße&#8230;</p>
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