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	Kommentare zu: Hier geht es um ganz was anderes	</title>
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	<description>Ein Bilderblog aus dem Stadtarchiv/Stadtmuseum</description>
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		Von: Manni Schneiderbauer		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Manni Schneiderbauer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Nov 2020 10:37:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Lieber Lukas, da geht es dir gleich wie mir, auch ich hab das Allermeiste aus dem &quot;Kreutz&quot;. Die erste Auflage des von dir schon genannten Buches, 1982, habe ich mit 12 Jahren bekommen, immer wieder und wieder gelesen und damit praktisch auswendig gelernt, auch wenn ich damals viele  Zusammenhänge noch nicht verstand. 1991 kam die zweite heraus, die ich natürlich auch haben musste und 2011 die bisher letzte. Walter hat für die dritte Auflage einen großen Teil der Fotos ausgetauscht, was für Interessierte ein guter Grund ist, neben der dritten auch die erste zu besitzen. Die beiden älteren Auflagen sind derzeit im Internet bei Antiquariaten und auf eBay problemlos zu bekommen und die dritte natürlich auch. Das war nicht immer so - vor Erscheinen der dritten Auflage hat man im Internet schon 40 Euro und mehr für gebrauchte Exemplare der Auflagen 1 und 2 bezahlt. 
2004 trat ich dann dem Museumsbahnverein bei und durfte Walter Kreutz dort persönlich kennenlernen; er versah in diesen Jahren meist Dienst am Ticketschalter des Museums. Anfangs konnte ich es gar nicht glaube, dass ich dort tatsächlich mit DEM Walter Kreutz sprechen konnte, war er doch das Idol meiner Kindheit gewesen. Ein Prominenter. An diesen Samstagen konnte ich mich immer wieder stundenlang mit ihm unterhalten, nein, ihm stundenlang zuhören und viele für mich offene Fragen klären. Er brachte mir auch Teile seiner Sammlung mit, meist schwarze Alben mit Abzügen. 
Einige Jahre später verließ ich den Museumsverein als Aktiver aus privaten Gründen (wenn ich in 20 Jahren in Pension gehe, habe ich schon vor, dort wieder mitzumachen :) ) und der Kontakt mit Walter beschränkte sich ab dann leider auf wenige Gelegenheiten; manchmal sah ich ihn mit seinen beiden Hunden spazierengehen, an allen möglichen Stellen in der Stadt, dann nur noch mit einem Hund. Und immer noch taucht er auf, wenn sich bei der Straßenbahn etwas Besonderes tut, auch wenn ich mich jetzt gerade nicht erinnern kann, wann ich ihn zuletzt gesehen habe.
Ich bin ihm sehr dankbar für seine Arbeit, nicht nur die in den Büchern kumulierte, sondern auch die vielen Fachartikel in Zeitungen und Fachmagazinen und vor allem für das Zusammentragen all der Informationen, die sonst für Normalmenschen unzugänglich geblieben oder sogar vernichtet worden wären. Der ORF hat Walter Kreutz mal recht banal als &quot;Straßenbahnfreund und Fotosammler&quot; bezeichnet; dem möchte ich widersprechen, für mich ist er ein Stadtchronist. Man kann die Entwicklung der Stadt auch aus der Führerstandsperspektive verfolgen.

Dieses hoch aufgelöste Foto eines Perl-Autobusses als Linie 4 (Ing.-Etzel-Straße - Marktplatz und retour - weiß ich aus dem &quot;Kreutz&quot;, eh klar) ist übrigens auch fantastisch, danke dafür.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Lukas, da geht es dir gleich wie mir, auch ich hab das Allermeiste aus dem &#8222;Kreutz&#8220;. Die erste Auflage des von dir schon genannten Buches, 1982, habe ich mit 12 Jahren bekommen, immer wieder und wieder gelesen und damit praktisch auswendig gelernt, auch wenn ich damals viele  Zusammenhänge noch nicht verstand. 1991 kam die zweite heraus, die ich natürlich auch haben musste und 2011 die bisher letzte. Walter hat für die dritte Auflage einen großen Teil der Fotos ausgetauscht, was für Interessierte ein guter Grund ist, neben der dritten auch die erste zu besitzen. Die beiden älteren Auflagen sind derzeit im Internet bei Antiquariaten und auf eBay problemlos zu bekommen und die dritte natürlich auch. Das war nicht immer so &#8211; vor Erscheinen der dritten Auflage hat man im Internet schon 40 Euro und mehr für gebrauchte Exemplare der Auflagen 1 und 2 bezahlt.<br />
2004 trat ich dann dem Museumsbahnverein bei und durfte Walter Kreutz dort persönlich kennenlernen; er versah in diesen Jahren meist Dienst am Ticketschalter des Museums. Anfangs konnte ich es gar nicht glaube, dass ich dort tatsächlich mit DEM Walter Kreutz sprechen konnte, war er doch das Idol meiner Kindheit gewesen. Ein Prominenter. An diesen Samstagen konnte ich mich immer wieder stundenlang mit ihm unterhalten, nein, ihm stundenlang zuhören und viele für mich offene Fragen klären. Er brachte mir auch Teile seiner Sammlung mit, meist schwarze Alben mit Abzügen.<br />
Einige Jahre später verließ ich den Museumsverein als Aktiver aus privaten Gründen (wenn ich in 20 Jahren in Pension gehe, habe ich schon vor, dort wieder mitzumachen 🙂 ) und der Kontakt mit Walter beschränkte sich ab dann leider auf wenige Gelegenheiten; manchmal sah ich ihn mit seinen beiden Hunden spazierengehen, an allen möglichen Stellen in der Stadt, dann nur noch mit einem Hund. Und immer noch taucht er auf, wenn sich bei der Straßenbahn etwas Besonderes tut, auch wenn ich mich jetzt gerade nicht erinnern kann, wann ich ihn zuletzt gesehen habe.<br />
Ich bin ihm sehr dankbar für seine Arbeit, nicht nur die in den Büchern kumulierte, sondern auch die vielen Fachartikel in Zeitungen und Fachmagazinen und vor allem für das Zusammentragen all der Informationen, die sonst für Normalmenschen unzugänglich geblieben oder sogar vernichtet worden wären. Der ORF hat Walter Kreutz mal recht banal als &#8222;Straßenbahnfreund und Fotosammler&#8220; bezeichnet; dem möchte ich widersprechen, für mich ist er ein Stadtchronist. Man kann die Entwicklung der Stadt auch aus der Führerstandsperspektive verfolgen.</p>
<p>Dieses hoch aufgelöste Foto eines Perl-Autobusses als Linie 4 (Ing.-Etzel-Straße &#8211; Marktplatz und retour &#8211; weiß ich aus dem &#8222;Kreutz&#8220;, eh klar) ist übrigens auch fantastisch, danke dafür.</p>
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