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	Kommentare zu: Herbsttage im Kühtai &#8211; Teil II	</title>
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	<description>Ein Bilderblog aus dem Stadtarchiv/Stadtmuseum</description>
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		Von: Karl Hirsch		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Karl Hirsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Apr 2021 09:23:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Meine Bewunderung gilt der in der heutigen Zeit nahezu unglaublichen körperlichen Leistung, wobei man nicht den Eindruck einer professionellen Sportlergruppe hat, drei Freunde marschieren schwerbepackt mit langen Holzschiern unter lustigen Ausrutschern auf Eis von Silz nach Kühtai, besteigen am übernächsten Tag den Finstertalerfernerkogel - wie ich annehme, erwähnt wird der Gipfel beim Namen nirgends - und kehrt unter lustigem &quot;Sternreissen&quot; in die Unterkunft zurück. Tags darauf marschiert man nach dem Mittagessen die 23 km nach Kematen, wobei in Gries seelenruhig trotz drohender Dunkelheit erst einmal eine Jause konsumiert wird, dann bei völliger Dunkelheit (damals WAR es in der Nacht dunkel, und am 3. November 1918 noch dazu  Neumond) zum Zug, der mit dem Glück der Tüchtigen auch noch grade erreicht wird. Sonst wär man vermutlich  halt auch noch nach Innsbruck gehatscht.

Daß die jungen Leute den Ausflug in die Natur einer grüblerischen Betrachtung der Weltgeschichte vorzogen, kann ich ihnen nicht verdenken. Die heutige Jugend würde es (allerdings wenigstens mit Mountainbike) ebenso machen. Was hätten sie auch tun sollen? Dem Doppeladler das müde Haupt tätscheln?

P.S.: Im ersten Teil oder Theile wird das Sternreißen, also Stürzen, mit dem Dialektwort &quot;tschechern&quot; beschrieben. Heutzutage zwar auch schon fast nimmer in Gebrauch, kenne ich die Bezeichnung für einen ordentlichen Umdruck, wenn nicht Besäufnis, wenn man so will. Gibts da einen aufklärenden Kommentar?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Bewunderung gilt der in der heutigen Zeit nahezu unglaublichen körperlichen Leistung, wobei man nicht den Eindruck einer professionellen Sportlergruppe hat, drei Freunde marschieren schwerbepackt mit langen Holzschiern unter lustigen Ausrutschern auf Eis von Silz nach Kühtai, besteigen am übernächsten Tag den Finstertalerfernerkogel &#8211; wie ich annehme, erwähnt wird der Gipfel beim Namen nirgends &#8211; und kehrt unter lustigem &#8222;Sternreissen&#8220; in die Unterkunft zurück. Tags darauf marschiert man nach dem Mittagessen die 23 km nach Kematen, wobei in Gries seelenruhig trotz drohender Dunkelheit erst einmal eine Jause konsumiert wird, dann bei völliger Dunkelheit (damals WAR es in der Nacht dunkel, und am 3. November 1918 noch dazu  Neumond) zum Zug, der mit dem Glück der Tüchtigen auch noch grade erreicht wird. Sonst wär man vermutlich  halt auch noch nach Innsbruck gehatscht.</p>
<p>Daß die jungen Leute den Ausflug in die Natur einer grüblerischen Betrachtung der Weltgeschichte vorzogen, kann ich ihnen nicht verdenken. Die heutige Jugend würde es (allerdings wenigstens mit Mountainbike) ebenso machen. Was hätten sie auch tun sollen? Dem Doppeladler das müde Haupt tätscheln?</p>
<p>P.S.: Im ersten Teil oder Theile wird das Sternreißen, also Stürzen, mit dem Dialektwort &#8222;tschechern&#8220; beschrieben. Heutzutage zwar auch schon fast nimmer in Gebrauch, kenne ich die Bezeichnung für einen ordentlichen Umdruck, wenn nicht Besäufnis, wenn man so will. Gibts da einen aufklärenden Kommentar?</p>
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