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	Kommentare zu: Gewitterstimmung an der Sill	</title>
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	<description>Ein Bilderblog aus dem Stadtarchiv/Stadtmuseum</description>
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		<title>
		Von: Ingrid Stolz		</title>
		<link>https://innsbruck-erinnert.at/gewitterstimmung-an-der-sill/comment-page-1/#comment-29945</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ingrid Stolz]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Aug 2023 15:14:48 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich muss meinen Kommentar vom 31. März 2023 / 17:30 Uhr in zwei Punkten korrigieren. 1) ist die Kapelle nicht nur in der von Herrn Roilo geposteten Umgebungskarte aus dem Jahr 1931 zu sehen, sondern auch im Franziszeischen Kataster und 2) sieht man sie auch im Schönegger. 

Nachdem der Beitrag heute wieder einmal aufgetaucht ist, habe ich nochmals den Franziszeischen Kataster geöffnet und den betreffenden Ausschnitt so lange vergrößert, bis tatsächlich das Kapellen-Symbol sichtbar wurde. Sehr, sehr klein und trotz der Vergrößerung auch nur wegen des Kreuzes erkennbar, für mich jedenfalls. 

Daraufhin auch gleich im Schönegger nachgesehen. Hier ist dieser Ausschnitt auf Seite 255 auch abgebildet, die eingezeichnete Kapelle konnte ich im März nicht als solche identifizieren. Man erkennt sie wirklich nur, wenn man aufgrund der digitalen Version weiß, wo genau man schauen muss und selbst dann ist vermutlich auch für &quot;Adleraugen&quot; eine Lupe zwingend notwendig. Aber irgendwo hat halt auch die beste Buchdruck-Qualität ihre Grenzen.

Zwar noch immer keinen Namen, aber wenigstens eine weitere Datierungshilfe, es muss sie bereits 1857 gegeben haben.
 
Das Suchen und Blättern – in tollen Nachschlagewerken kann man sich manchmal richtig verlieren – hat sich auch noch in anderer Sache gelohnt. Stichwort Memminger Schlössl: https://innsbruck-erinnert.at/selten-ist-noch-zu-oft/]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich muss meinen Kommentar vom 31. März 2023 / 17:30 Uhr in zwei Punkten korrigieren. 1) ist die Kapelle nicht nur in der von Herrn Roilo geposteten Umgebungskarte aus dem Jahr 1931 zu sehen, sondern auch im Franziszeischen Kataster und 2) sieht man sie auch im Schönegger. </p>
<p>Nachdem der Beitrag heute wieder einmal aufgetaucht ist, habe ich nochmals den Franziszeischen Kataster geöffnet und den betreffenden Ausschnitt so lange vergrößert, bis tatsächlich das Kapellen-Symbol sichtbar wurde. Sehr, sehr klein und trotz der Vergrößerung auch nur wegen des Kreuzes erkennbar, für mich jedenfalls. </p>
<p>Daraufhin auch gleich im Schönegger nachgesehen. Hier ist dieser Ausschnitt auf Seite 255 auch abgebildet, die eingezeichnete Kapelle konnte ich im März nicht als solche identifizieren. Man erkennt sie wirklich nur, wenn man aufgrund der digitalen Version weiß, wo genau man schauen muss und selbst dann ist vermutlich auch für &#8222;Adleraugen&#8220; eine Lupe zwingend notwendig. Aber irgendwo hat halt auch die beste Buchdruck-Qualität ihre Grenzen.</p>
<p>Zwar noch immer keinen Namen, aber wenigstens eine weitere Datierungshilfe, es muss sie bereits 1857 gegeben haben.</p>
<p>Das Suchen und Blättern – in tollen Nachschlagewerken kann man sich manchmal richtig verlieren – hat sich auch noch in anderer Sache gelohnt. Stichwort Memminger Schlössl: <a href="https://innsbruck-erinnert.at/selten-ist-noch-zu-oft/" rel="ugc">https://innsbruck-erinnert.at/selten-ist-noch-zu-oft/</a></p>
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		<title>
		Von: Manfred Roilo		</title>
		<link>https://innsbruck-erinnert.at/gewitterstimmung-an-der-sill/comment-page-1/#comment-29933</link>

		<dc:creator><![CDATA[Manfred Roilo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Aug 2023 10:37:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[In dem heute wieder aufgetauchten Beitrag https://innsbruck-erinnert.at/innsbruecken/comment-page-1/#comment-29932 habe ich, so glaube ich, diese Kapelle entdeckt! Wie war der Name????? Weiter suchen heißt es!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In dem heute wieder aufgetauchten Beitrag <a href="https://innsbruck-erinnert.at/innsbruecken/comment-page-1/#comment-29932" rel="ugc">https://innsbruck-erinnert.at/innsbruecken/comment-page-1/#comment-29932</a> habe ich, so glaube ich, diese Kapelle entdeckt! Wie war der Name????? Weiter suchen heißt es!</p>
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		<title>
		Von: Hans Pechlaner		</title>
		<link>https://innsbruck-erinnert.at/gewitterstimmung-an-der-sill/comment-page-1/#comment-27007</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hans Pechlaner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Apr 2023 20:28:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://innsbruck-erinnert.at/gewitterstimmung-an-der-sill/comment-page-1/#comment-27003&quot;&gt;Manfred Roilo&lt;/a&gt;.

Aus dem hier bereits öfters zitierten  Pfarrblatt der Pfarre Pradl geht hervor, dass Pfarrer Vinatzer die Pietà zwar zunächst im Widum verwahrte, sie aber später der Pradler Kirche schenkte. Das kann freilich auch etwas geschönt formuliert sein, und die Skulpur wurde nach seinem Tod im Widum einfach vorgefunden und seine Häusnerin wusste noch woher sie stammte. Vielleicht erkannte ja erst  Pfarrer Kröss den Schatz.
Eigentlich egal, trotzdem ließ mich der Gedanke an diesen Widerspruch lange nicht los.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://innsbruck-erinnert.at/gewitterstimmung-an-der-sill/comment-page-1/#comment-27003">Manfred Roilo</a>.</p>
<p>Aus dem hier bereits öfters zitierten  Pfarrblatt der Pfarre Pradl geht hervor, dass Pfarrer Vinatzer die Pietà zwar zunächst im Widum verwahrte, sie aber später der Pradler Kirche schenkte. Das kann freilich auch etwas geschönt formuliert sein, und die Skulpur wurde nach seinem Tod im Widum einfach vorgefunden und seine Häusnerin wusste noch woher sie stammte. Vielleicht erkannte ja erst  Pfarrer Kröss den Schatz.<br />
Eigentlich egal, trotzdem ließ mich der Gedanke an diesen Widerspruch lange nicht los.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Hans Pechlaner		</title>
		<link>https://innsbruck-erinnert.at/gewitterstimmung-an-der-sill/comment-page-1/#comment-27005</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hans Pechlaner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Apr 2023 19:58:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Dann spintisiere ich mal Ihren Gedanken weiter und verlängere die Linie von der Kapelle zur Pradler Kirche weiter und komme.... zur Wiltener Basilika.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dann spintisiere ich mal Ihren Gedanken weiter und verlängere die Linie von der Kapelle zur Pradler Kirche weiter und komme&#8230;. zur Wiltener Basilika.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Manfred Roilo		</title>
		<link>https://innsbruck-erinnert.at/gewitterstimmung-an-der-sill/comment-page-1/#comment-27003</link>

		<dc:creator><![CDATA[Manfred Roilo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Apr 2023 18:50:17 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://innsbruck-erinnert.at/gewitterstimmung-an-der-sill/comment-page-1/#comment-26990&quot;&gt;Hans Pechlaner&lt;/a&gt;.

Vielleicht müsste man die Liste der Pradler Pfarrer – natürlich alles Chorherren aus dem Stift Wilten - noch weiterverfolgen: 
Nach dem Langzeitpfarrer Johann Vinatzer (wie oben angeführt 1902 – 1927, also 25 Jahre!) gab es die kurzen Intermezzi von Hieronymus Koch (1927 – 1929) und Nikolaus Rogger (1930 -1932). Dann kam die Rekordperiode von Alfons Kröss, der auch „mein“ Pfarrer war (31 Jahre von 1933 – 1964!!).
Pfarrer Koch oder Pfarrer Rogger werden wohl die Pietà vom Widum in die Kirche gebracht haben.
Noch was: Während Pfarrer Vinatzer den Kirchenneubau durchführte, fand die Innengestaltung unter Pfarrer Kröss statt. Erster Weltkrieg und Geldmangel nach dem Krieg verzögerte alles. Auch der Wiederaufbau des durch Bomben arg in Mitleidenschaft gezogenen Kirchengebäudes oblag Pfarrer Kröss.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://innsbruck-erinnert.at/gewitterstimmung-an-der-sill/comment-page-1/#comment-26990">Hans Pechlaner</a>.</p>
<p>Vielleicht müsste man die Liste der Pradler Pfarrer – natürlich alles Chorherren aus dem Stift Wilten &#8211; noch weiterverfolgen:<br />
Nach dem Langzeitpfarrer Johann Vinatzer (wie oben angeführt 1902 – 1927, also 25 Jahre!) gab es die kurzen Intermezzi von Hieronymus Koch (1927 – 1929) und Nikolaus Rogger (1930 -1932). Dann kam die Rekordperiode von Alfons Kröss, der auch „mein“ Pfarrer war (31 Jahre von 1933 – 1964!!).<br />
Pfarrer Koch oder Pfarrer Rogger werden wohl die Pietà vom Widum in die Kirche gebracht haben.<br />
Noch was: Während Pfarrer Vinatzer den Kirchenneubau durchführte, fand die Innengestaltung unter Pfarrer Kröss statt. Erster Weltkrieg und Geldmangel nach dem Krieg verzögerte alles. Auch der Wiederaufbau des durch Bomben arg in Mitleidenschaft gezogenen Kirchengebäudes oblag Pfarrer Kröss.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: H		</title>
		<link>https://innsbruck-erinnert.at/gewitterstimmung-an-der-sill/comment-page-1/#comment-26997</link>

		<dc:creator><![CDATA[H]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Apr 2023 15:43:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Nur eine &quot;Spintisiererei&quot;:
Wenn man von der Amraser  Pfarrkirche am Stadtplan eine Linie zum ehem. Standpunkt der Kapelle zieht, geht die Verlängerung dieser Linie ...... zur Mühlauer Pfarrkirche.
Ohne etwas von &quot;Kraftlinien&quot; zu &quot;schwalbeln&quot;: Vielleicht diente sie einst (auch) als Vermessungspunkt&quot;- weiß mans???]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nur eine &#8222;Spintisiererei&#8220;:<br />
Wenn man von der Amraser  Pfarrkirche am Stadtplan eine Linie zum ehem. Standpunkt der Kapelle zieht, geht die Verlängerung dieser Linie &#8230;&#8230; zur Mühlauer Pfarrkirche.<br />
Ohne etwas von &#8222;Kraftlinien&#8220; zu &#8222;schwalbeln&#8220;: Vielleicht diente sie einst (auch) als Vermessungspunkt&#8220;- weiß mans???</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Hans Pechlaner		</title>
		<link>https://innsbruck-erinnert.at/gewitterstimmung-an-der-sill/comment-page-1/#comment-26990</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hans Pechlaner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Apr 2023 12:42:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich habe den Beitrag und die vielen Kommentare interessiert verfolgt. Dabei frage ich mich, wie Pfarrer Vinatzer zur Pietà kam. 

Pfarrer Johannes Vinatzer war ein &#039;Wiltener&#039; 
Geb. 1864 in Hall, Gest. 1927. 
Pfarrer in Pradl  war er von 1902 bis 1927. 
1902 war auch das Jahr, an dem die Stadt Innsbruck den Gutshof Reichenau kaufte, der in den Jahrzehnten davor mehrfach den  Besitzer wechselte.
Just 1902, so liest man, gelangte auch die Skulptur in den Besitz des Pradler 
Pfarrers Johann Vinatzer, er 
verwahrte die Pietà zunächst im 
Widum, schenkte sie aber später 
der Pradler Kirche.
Naheliegend erscheint, dass mit dem Gutshof auch die Kapelle, die höchstwahrscheinlich Teil dieses Ensembles war, den Besitzer wechselte. Die Tatsache dass nichts Älteres über die Kapelle und die Skulptur bekannt ist lässt weiters vermuten, dass die Bedeutung der Kapelle und der  Skulptur durch den häufigen Besitzerwechsel des Gutshofes in Vergessenheit geriet, oder man diese gering schätzte.  Pfarrer Vinatzer scheint den Wert erkannt zu haben und nutzte wohl den Besitzerwechsel um an die Piéta zu gelangen. Hat er sie dem letzten Besitzer abgekauft und so vor  dem Verfall  bewahrt? Das würde erklären, dass sie anfangs in seinen Privatbesitz war. 
Wann die Pietà dann wirklich &#039;berühmt&#039; wurde ist nicht überliefert. Warum er die Aufstellung in &#039;seiner&#039; Kirche  nicht selbst veranlasste erscheint ebenfalls  etwas mysteriös, denn das geschah erst 2 Jahre nach seinem Tod 1929.   

Zum Namen der Kapelle hab ich mir ebenfalls Gedanken gemacht. 
In Anlehnung an das Spaur&#039;sche Schlösschen (Die Familie von Spaur war von 1666 bis 1812 in Besitz der Reichenau samt Gutshof) tippe ich  auf  Spaur&#039;sche Kapelle.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe den Beitrag und die vielen Kommentare interessiert verfolgt. Dabei frage ich mich, wie Pfarrer Vinatzer zur Pietà kam. </p>
<p>Pfarrer Johannes Vinatzer war ein &#8218;Wiltener&#8216;<br />
Geb. 1864 in Hall, Gest. 1927.<br />
Pfarrer in Pradl  war er von 1902 bis 1927.<br />
1902 war auch das Jahr, an dem die Stadt Innsbruck den Gutshof Reichenau kaufte, der in den Jahrzehnten davor mehrfach den  Besitzer wechselte.<br />
Just 1902, so liest man, gelangte auch die Skulptur in den Besitz des Pradler<br />
Pfarrers Johann Vinatzer, er<br />
verwahrte die Pietà zunächst im<br />
Widum, schenkte sie aber später<br />
der Pradler Kirche.<br />
Naheliegend erscheint, dass mit dem Gutshof auch die Kapelle, die höchstwahrscheinlich Teil dieses Ensembles war, den Besitzer wechselte. Die Tatsache dass nichts Älteres über die Kapelle und die Skulptur bekannt ist lässt weiters vermuten, dass die Bedeutung der Kapelle und der  Skulptur durch den häufigen Besitzerwechsel des Gutshofes in Vergessenheit geriet, oder man diese gering schätzte.  Pfarrer Vinatzer scheint den Wert erkannt zu haben und nutzte wohl den Besitzerwechsel um an die Piéta zu gelangen. Hat er sie dem letzten Besitzer abgekauft und so vor  dem Verfall  bewahrt? Das würde erklären, dass sie anfangs in seinen Privatbesitz war.<br />
Wann die Pietà dann wirklich &#8218;berühmt&#8216; wurde ist nicht überliefert. Warum er die Aufstellung in &#8217;seiner&#8216; Kirche  nicht selbst veranlasste erscheint ebenfalls  etwas mysteriös, denn das geschah erst 2 Jahre nach seinem Tod 1929.   </p>
<p>Zum Namen der Kapelle hab ich mir ebenfalls Gedanken gemacht.<br />
In Anlehnung an das Spaur&#8217;sche Schlösschen (Die Familie von Spaur war von 1666 bis 1812 in Besitz der Reichenau samt Gutshof) tippe ich  auf  Spaur&#8217;sche Kapelle.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Karl Hirsch		</title>
		<link>https://innsbruck-erinnert.at/gewitterstimmung-an-der-sill/comment-page-1/#comment-26976</link>

		<dc:creator><![CDATA[Karl Hirsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Apr 2023 16:52:41 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://innsbruck-erinnert.at/gewitterstimmung-an-der-sill/comment-page-1/#comment-26956&quot;&gt;Ingrid Stolz&lt;/a&gt;.

Imma dat noch Jenauere. 
Es wird in der Bildlegende nicht behauptet, daß das Foto aus dem Gründungsjahr des Flugplatzes stammt, sondern schildert nur das bauliche Inventar, die Hangars, das hölzerne Gebäude (war die Verwaltung und das &quot;Terminal&quot;) sowie die Piste, und das sieht man eben auf dem Foto. der gleiche Text wäre auch noch für eine 20 Jahre ältere Aufnahme gültig. 

Leider nicht erklärt wurde die riesige Menschenmenge. Am Gras steht ein kleines Flugzeug. Mein erster Gedanke war, das könnte die Maschine von Udet gewesen sein, der einmal hier seine waghalsigen Künste vorführte bis es dann tatsächlich krachte.  Das war aber schon 1925, also Fehlanzeige. Vielleicht das Publikum in Erwartung von Teilehmern der Pfingstflüge, die in den 30ern mehrmals stattgefunden haben? Vielleicht weiß es Frau Dr. Chraust. 

Die Kapelle scheint weg zu sein, dafür eine wunderschön öd-glatte Fläche.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://innsbruck-erinnert.at/gewitterstimmung-an-der-sill/comment-page-1/#comment-26956">Ingrid Stolz</a>.</p>
<p>Imma dat noch Jenauere.<br />
Es wird in der Bildlegende nicht behauptet, daß das Foto aus dem Gründungsjahr des Flugplatzes stammt, sondern schildert nur das bauliche Inventar, die Hangars, das hölzerne Gebäude (war die Verwaltung und das &#8222;Terminal&#8220;) sowie die Piste, und das sieht man eben auf dem Foto. der gleiche Text wäre auch noch für eine 20 Jahre ältere Aufnahme gültig. </p>
<p>Leider nicht erklärt wurde die riesige Menschenmenge. Am Gras steht ein kleines Flugzeug. Mein erster Gedanke war, das könnte die Maschine von Udet gewesen sein, der einmal hier seine waghalsigen Künste vorführte bis es dann tatsächlich krachte.  Das war aber schon 1925, also Fehlanzeige. Vielleicht das Publikum in Erwartung von Teilehmern der Pfingstflüge, die in den 30ern mehrmals stattgefunden haben? Vielleicht weiß es Frau Dr. Chraust. </p>
<p>Die Kapelle scheint weg zu sein, dafür eine wunderschön öd-glatte Fläche.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Lukas Morscher		</title>
		<link>https://innsbruck-erinnert.at/gewitterstimmung-an-der-sill/comment-page-1/#comment-26957</link>

		<dc:creator><![CDATA[Lukas Morscher]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Apr 2023 21:19:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://innsbruck-erinnert.at/?p=38750#comment-26957</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://innsbruck-erinnert.at/gewitterstimmung-an-der-sill/comment-page-1/#comment-26956&quot;&gt;Ingrid Stolz&lt;/a&gt;.

Liebe Frau Stolz,

Für Tanja Chraust lege ich textlich alle Hände ins Feuer. Sie forscht und publiziert seit &quot;ewigen&quot; Zeiten zur Tiroler Fluggeschichte. Und ihr Wissen ist unbestritten. Die Datierung des Fotos ist allerdings wirklich falsch. Ohne jetzt den Eintrag zu kennen, kann es sein, dass das Foto gar nicht oder falsch datiert ist. Das kommt leider immer wieder vor. Die Sammlung von Walter Kreutz erstreckt sich über vermutlich 50.000 Bilder. Vielleicht auch mehr. Beschrieben ist davon nur ein überschaubarer Teil. Sehr überschaubar...
Trotzdem zolle ich Ihnen jeden Respekt für Ihre Recherchen. Nicht nur in diesem Fall. Dafür bedanke ich mich auch im Namen unserer zahlreichen LeserInnen ganz herzlich und bitte auch in Zukunft um Ihre Arbeit.
Beste Grüße,
Lukas Morscher]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://innsbruck-erinnert.at/gewitterstimmung-an-der-sill/comment-page-1/#comment-26956">Ingrid Stolz</a>.</p>
<p>Liebe Frau Stolz,</p>
<p>Für Tanja Chraust lege ich textlich alle Hände ins Feuer. Sie forscht und publiziert seit &#8222;ewigen&#8220; Zeiten zur Tiroler Fluggeschichte. Und ihr Wissen ist unbestritten. Die Datierung des Fotos ist allerdings wirklich falsch. Ohne jetzt den Eintrag zu kennen, kann es sein, dass das Foto gar nicht oder falsch datiert ist. Das kommt leider immer wieder vor. Die Sammlung von Walter Kreutz erstreckt sich über vermutlich 50.000 Bilder. Vielleicht auch mehr. Beschrieben ist davon nur ein überschaubarer Teil. Sehr überschaubar&#8230;<br />
Trotzdem zolle ich Ihnen jeden Respekt für Ihre Recherchen. Nicht nur in diesem Fall. Dafür bedanke ich mich auch im Namen unserer zahlreichen LeserInnen ganz herzlich und bitte auch in Zukunft um Ihre Arbeit.<br />
Beste Grüße,<br />
Lukas Morscher</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Ingrid Stolz		</title>
		<link>https://innsbruck-erinnert.at/gewitterstimmung-an-der-sill/comment-page-1/#comment-26956</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ingrid Stolz]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Apr 2023 21:01:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://innsbruck-erinnert.at/?p=38750#comment-26956</guid>

					<description><![CDATA[Inzwischen kann die Fertigstellung der Kammgarnfabrik in der Reichenau auf das Jahr 1932 vordatiert werden. Am 23. Juli 1932 verunglückte ein Elektriker im Transformatorenraum der Fabrik tödlich: https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=tan&#038;datum=19320723&#038;query=%22Franz+Wallner%22&#038;ref=anno-search&#038;seite=8

Und am 9. Nov. 1932 berichten die IN auf Seite 7 von einem Brand: 
&quot;Am 7. d. M., um halb 9 Uhr abends, entdeckte ein Wächter der Wach- und Schließgesellschaft im Trockenraum für Wolle der Schafwollfabrik Baur &#038; Co., in der Reichenau einen Brand. Die im Trockenraum aufbewahrte  Wolle ist zur Gänze verkohlt. Die Schadenssumme ist noch nicht festgestellt. Da der Brand sofort bemerkt worden war und der Raum mit Eisenblech verschalt ist, bestand keine Gefahr für die übrigen Räume. Die Ursache des Brandes soll Selbstentzündung sein.&quot;

Ein wenig irritiert hat mich ein Bericht in &quot;Innsbruck informiert&quot; vom November 1995. In einem Artikel zur Stadtgeschichte mit dem Thema &quot;70 Jahre Flughafen Innsbruck&quot; wird ein Foto des Flughafens gezeigt, das, will man der Bildunterschrift glauben, eine Aufnahme aus dem Jahr 1925 sein sollte. Darauf ist die Fabrik bereits zu sehen, sogar mit rauchendem Schlot, was aber nicht gut möglich sein kann, wenn man erst im August 1930 vor hatte, die Fabrik dort bauen zu wollen.
 
Ich gehe davon aus, dass man ein späteres Foto verwendet hat. Da es aus der Sammlung Walter Kreutz stammt, könnte das tatsächliche Aufnahmejahr doch bestimmt ermittelt werden, oder, liebes Stadtarchiv?
http://www.literature.at/viewer.alo?objid=1030895&#038;viewmode=fullscreen&#038;scale=3.33&#038;rotate=&#038;page=40]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Inzwischen kann die Fertigstellung der Kammgarnfabrik in der Reichenau auf das Jahr 1932 vordatiert werden. Am 23. Juli 1932 verunglückte ein Elektriker im Transformatorenraum der Fabrik tödlich: <a href="https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=tan&#038;datum=19320723&#038;query=%22Franz+Wallner%22&#038;ref=anno-search&#038;seite=8" rel="nofollow ugc">https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=tan&#038;datum=19320723&#038;query=%22Franz+Wallner%22&#038;ref=anno-search&#038;seite=8</a></p>
<p>Und am 9. Nov. 1932 berichten die IN auf Seite 7 von einem Brand:<br />
&#8222;Am 7. d. M., um halb 9 Uhr abends, entdeckte ein Wächter der Wach- und Schließgesellschaft im Trockenraum für Wolle der Schafwollfabrik Baur &amp; Co., in der Reichenau einen Brand. Die im Trockenraum aufbewahrte  Wolle ist zur Gänze verkohlt. Die Schadenssumme ist noch nicht festgestellt. Da der Brand sofort bemerkt worden war und der Raum mit Eisenblech verschalt ist, bestand keine Gefahr für die übrigen Räume. Die Ursache des Brandes soll Selbstentzündung sein.&#8220;</p>
<p>Ein wenig irritiert hat mich ein Bericht in &#8222;Innsbruck informiert&#8220; vom November 1995. In einem Artikel zur Stadtgeschichte mit dem Thema &#8222;70 Jahre Flughafen Innsbruck&#8220; wird ein Foto des Flughafens gezeigt, das, will man der Bildunterschrift glauben, eine Aufnahme aus dem Jahr 1925 sein sollte. Darauf ist die Fabrik bereits zu sehen, sogar mit rauchendem Schlot, was aber nicht gut möglich sein kann, wenn man erst im August 1930 vor hatte, die Fabrik dort bauen zu wollen.</p>
<p>Ich gehe davon aus, dass man ein späteres Foto verwendet hat. Da es aus der Sammlung Walter Kreutz stammt, könnte das tatsächliche Aufnahmejahr doch bestimmt ermittelt werden, oder, liebes Stadtarchiv?<br />
<a href="http://www.literature.at/viewer.alo?objid=1030895&#038;viewmode=fullscreen&#038;scale=3.33&#038;rotate=&#038;page=40" rel="nofollow ugc">http://www.literature.at/viewer.alo?objid=1030895&#038;viewmode=fullscreen&#038;scale=3.33&#038;rotate=&#038;page=40</a></p>
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