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	Kommentare zu: Gendarmerieposten Hungerburg – Teil VI	</title>
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	<description>Ein Bilderblog aus dem Stadtarchiv/Stadtmuseum</description>
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		<title>
		Von: Erwin Schneider		</title>
		<link>https://innsbruck-erinnert.at/gendarmerieposten-hungerburg-teil-vi/comment-page-1/#comment-19015</link>

		<dc:creator><![CDATA[Erwin Schneider]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Jul 2022 13:40:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Bei den Gerätschaften handelt sich um Sender und Empfänger. Die schwarzen Kästen oben sind die Sendegeräte und rechts der schwarze Kasten dürfte zur Antennenanpassung gedient haben mit dem oben sichtbaren Antennenstrommessgerät. Unten am Schreibtisch steht der Empfänger. Ganz rechts ist eine Batterie ersichtlich diese dürfte zur Röhrenheizung verwendet worden sein. 
Der Funkverkehr ist in Morsetelegrafie abgehalten worden. Es ist daher kein Mikrofon am Bild zu erkennen. Der Radio links dürfte zur Abhörung des Sendesignals gedient haben. Welche Frequenzen benuzt wurden, ist nicht bekannt. Diese dürften sich im 3 MHz Kurzwellenbereich befunden haben.
Später übersiedelte die Funkstation mit modernen Geräten ausgestattet, in das Landesgendarmeriekommando am Innrain wo noch lange der Funkverkehr mit Wien aufrecht erhalten wurde. Herr  BI Holzer war dort lange Chef für die Funktechnische Abteilung und Errichtung der UKW Funkstellen im 4 Meter Band.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei den Gerätschaften handelt sich um Sender und Empfänger. Die schwarzen Kästen oben sind die Sendegeräte und rechts der schwarze Kasten dürfte zur Antennenanpassung gedient haben mit dem oben sichtbaren Antennenstrommessgerät. Unten am Schreibtisch steht der Empfänger. Ganz rechts ist eine Batterie ersichtlich diese dürfte zur Röhrenheizung verwendet worden sein.<br />
Der Funkverkehr ist in Morsetelegrafie abgehalten worden. Es ist daher kein Mikrofon am Bild zu erkennen. Der Radio links dürfte zur Abhörung des Sendesignals gedient haben. Welche Frequenzen benuzt wurden, ist nicht bekannt. Diese dürften sich im 3 MHz Kurzwellenbereich befunden haben.<br />
Später übersiedelte die Funkstation mit modernen Geräten ausgestattet, in das Landesgendarmeriekommando am Innrain wo noch lange der Funkverkehr mit Wien aufrecht erhalten wurde. Herr  BI Holzer war dort lange Chef für die Funktechnische Abteilung und Errichtung der UKW Funkstellen im 4 Meter Band.</p>
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		<title>
		Von: Manni Schneiderbauer		</title>
		<link>https://innsbruck-erinnert.at/gendarmerieposten-hungerburg-teil-vi/comment-page-1/#comment-7286</link>

		<dc:creator><![CDATA[Manni Schneiderbauer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Apr 2021 21:54:15 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hier wird man nachdrücklich daran erinnert, dass der Begriff &quot;Funk&quot; vom Funken der Hochspannung, dem auch unsichtbare elektromagnetische Emissionen erzeugenden Lichtbogen, kommt. Hier stellen offenbar Hochspannung führende gebogene Kupferstäbe ohne Isolation über eine Reihe von mechanischen Trennschaltern die Verbindung zwischen Funkterminal und Kurzwellensender her. Ich weiß, dass in den Anfangszeiten der Elektrotechnik Isolation gegen Berühren zunächst nicht vorhanden und dann, nachdem man, mit einem gewissen Todesproblem konfrontiert, nach praktikablen Lösungen suchte, bei höheren Spannungen lange ein nur schlecht oder gar nicht lösbares technisches Problem blieb. Da endet mein Wissen aber auch schon wieder - wenn die gezeigte Funkanlage neu war, spricht das Gezeigte dafür, dass die hier verwendete Hochspannung bei einem freien Aufbau nicht zu isolieren war. Daher musste man eben Abstand halten. Heute in Zeiten der allgegenwärtigen Fremdverantwortung natürlich vollkommen undenkbar, wahrscheinlich würde so eine Gerätschaft jeden Tag eine*n Polizeibeamt*in grillen und in in weiterer Folge ebenfalls jeden Tag eine Klage der Hinterbliebenen generieren. 

Leider bin ich kein Elektro- und auch kein Funktechniker und kann deshalb zu den abgebildeten Gerätschaften nicht viel mehr sagen, außer dass ich den Göttern dafür danke, dass auch Kopfhörer sich seit 1936 weiterentwickelt haben und ich bei meinen Wegen durch die Stadt oder beim Zoomen und Skypen nicht so ein klappriges und vermutlich auch schweres Metallgestell tragen muss.   

Und danke wieder einmal dem Stadtarchiv und Herrn Egger für diesen Einblick in ansonsten verborgene Strukturen der Vergangenheit!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier wird man nachdrücklich daran erinnert, dass der Begriff &#8222;Funk&#8220; vom Funken der Hochspannung, dem auch unsichtbare elektromagnetische Emissionen erzeugenden Lichtbogen, kommt. Hier stellen offenbar Hochspannung führende gebogene Kupferstäbe ohne Isolation über eine Reihe von mechanischen Trennschaltern die Verbindung zwischen Funkterminal und Kurzwellensender her. Ich weiß, dass in den Anfangszeiten der Elektrotechnik Isolation gegen Berühren zunächst nicht vorhanden und dann, nachdem man, mit einem gewissen Todesproblem konfrontiert, nach praktikablen Lösungen suchte, bei höheren Spannungen lange ein nur schlecht oder gar nicht lösbares technisches Problem blieb. Da endet mein Wissen aber auch schon wieder &#8211; wenn die gezeigte Funkanlage neu war, spricht das Gezeigte dafür, dass die hier verwendete Hochspannung bei einem freien Aufbau nicht zu isolieren war. Daher musste man eben Abstand halten. Heute in Zeiten der allgegenwärtigen Fremdverantwortung natürlich vollkommen undenkbar, wahrscheinlich würde so eine Gerätschaft jeden Tag eine*n Polizeibeamt*in grillen und in in weiterer Folge ebenfalls jeden Tag eine Klage der Hinterbliebenen generieren. </p>
<p>Leider bin ich kein Elektro- und auch kein Funktechniker und kann deshalb zu den abgebildeten Gerätschaften nicht viel mehr sagen, außer dass ich den Göttern dafür danke, dass auch Kopfhörer sich seit 1936 weiterentwickelt haben und ich bei meinen Wegen durch die Stadt oder beim Zoomen und Skypen nicht so ein klappriges und vermutlich auch schweres Metallgestell tragen muss.   </p>
<p>Und danke wieder einmal dem Stadtarchiv und Herrn Egger für diesen Einblick in ansonsten verborgene Strukturen der Vergangenheit!</p>
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