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	Kommentare zu: Gegen das Vergessen	</title>
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	<description>Ein Bilderblog aus dem Stadtarchiv/Stadtmuseum</description>
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		<title>
		Von: Henriette Stepanek		</title>
		<link>https://innsbruck-erinnert.at/gegen-das-vergessen/comment-page-1/#comment-43908</link>

		<dc:creator><![CDATA[Henriette Stepanek]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 May 2024 13:27:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wissen Sie, ich hoffe nach wie vor, daß Toleranz nicht Wieder zum &quot;ranzigen&quot; Fremdwort wird. Meiner Beobachtung nach gibt es immer sehr viele Menschen, die rasch auf das Trittbrett der &quot;öffentlichen Meinung&quot; aufspringen und ein Stückl weit mitfahren - und noch schneller wieder abspringen, weil gerade woanders ein lauter &quot;Heldenplatz&quot; stattfindet, bei dem man dabei sein &quot;muß&quot;.
&quot;Wir haben gewarnt, im Unterricht, weil wir es ja von &quot;draußen&quot; (Rheinland) wußten - aus den Berichten unserer Familien. Und gerade jene, bei denen wir gedacht haben &quot;sie habens kapiert&quot;, sind bei den Aufmärschen begeistert mitmarschiert.
Jene, die im Unterricht desinteressiert und gelangweilt dagesessen sind, d i e  haben nicht mitgetan, sondern - manche! - haben im Untergrund anderen Hilfe geleistet...&quot; 
Meine Erinnerung an die Erzählung eines ehemaligen Religionslehrers. Wann er mir das erzählt hat? Am 20. August 1956.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wissen Sie, ich hoffe nach wie vor, daß Toleranz nicht Wieder zum &#8222;ranzigen&#8220; Fremdwort wird. Meiner Beobachtung nach gibt es immer sehr viele Menschen, die rasch auf das Trittbrett der &#8222;öffentlichen Meinung&#8220; aufspringen und ein Stückl weit mitfahren &#8211; und noch schneller wieder abspringen, weil gerade woanders ein lauter &#8222;Heldenplatz&#8220; stattfindet, bei dem man dabei sein &#8222;muß&#8220;.<br />
&#8222;Wir haben gewarnt, im Unterricht, weil wir es ja von &#8222;draußen&#8220; (Rheinland) wußten &#8211; aus den Berichten unserer Familien. Und gerade jene, bei denen wir gedacht haben &#8222;sie habens kapiert&#8220;, sind bei den Aufmärschen begeistert mitmarschiert.<br />
Jene, die im Unterricht desinteressiert und gelangweilt dagesessen sind, d i e  haben nicht mitgetan, sondern &#8211; manche! &#8211; haben im Untergrund anderen Hilfe geleistet&#8230;&#8220;<br />
Meine Erinnerung an die Erzählung eines ehemaligen Religionslehrers. Wann er mir das erzählt hat? Am 20. August 1956.</p>
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		<title>
		Von: Karl Hirsch		</title>
		<link>https://innsbruck-erinnert.at/gegen-das-vergessen/comment-page-1/#comment-43900</link>

		<dc:creator><![CDATA[Karl Hirsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 May 2024 10:30:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Nur aufpassen, dass die &quot;Erinnerungskultur&quot; nicht zur unbeachteten alten Leier wird. In Abwandlung eines napoleonischen Bon Mots ist vom Eindringlichen zum Aufdringlichen nur ein Schritt. Ebenso vom Edelmut zur Eitelkeit.

Vom Praktischen her halt ich den Gag mit dem oft hakeligen QR Code scannen für einen Schmarrn. Abgesehen davon, daß die Porträtierten keinen Gag brauchen, der sie wieder anonymisiert. Wer scannt denn schon dauernd.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nur aufpassen, dass die &#8222;Erinnerungskultur&#8220; nicht zur unbeachteten alten Leier wird. In Abwandlung eines napoleonischen Bon Mots ist vom Eindringlichen zum Aufdringlichen nur ein Schritt. Ebenso vom Edelmut zur Eitelkeit.</p>
<p>Vom Praktischen her halt ich den Gag mit dem oft hakeligen QR Code scannen für einen Schmarrn. Abgesehen davon, daß die Porträtierten keinen Gag brauchen, der sie wieder anonymisiert. Wer scannt denn schon dauernd.</p>
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