

<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	
	>
<channel>
	<title>
	Kommentare zu: Fliegeralarm (IV.)	</title>
	<atom:link href="https://innsbruck-erinnert.at/fliegeralarm-iv/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://innsbruck-erinnert.at/fliegeralarm-iv/</link>
	<description>Ein Bilderblog aus dem Stadtarchiv/Stadtmuseum</description>
	<lastBuildDate>Fri, 17 Nov 2023 18:15:55 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.8</generator>
	<item>
		<title>
		Von: Karl Hirsch		</title>
		<link>https://innsbruck-erinnert.at/fliegeralarm-iv/comment-page-1/#comment-31993</link>

		<dc:creator><![CDATA[Karl Hirsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Nov 2023 18:15:55 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://innsbruck-erinnert.at/?p=48803#comment-31993</guid>

					<description><![CDATA[Auf dem ersten Foto sieht man links die Rückseite der Haspinger Schule, die ohne Schäden davonkam.

Die Einschläge bzw. Bombentrichter der blind abgeworfenen Bomben im Natterer und Wiltenberger  Wald sind zum Teil, wenn mans weiß, heute noch zu sehen. Besonders unbeliebt waren bei den Bauern die in der Nähe gewachsenen Bäume, die durch die eingesprengten Bombensplitter ein Feind aller Sägeblätter waren und deshalb keinen Wert besaßen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf dem ersten Foto sieht man links die Rückseite der Haspinger Schule, die ohne Schäden davonkam.</p>
<p>Die Einschläge bzw. Bombentrichter der blind abgeworfenen Bomben im Natterer und Wiltenberger  Wald sind zum Teil, wenn mans weiß, heute noch zu sehen. Besonders unbeliebt waren bei den Bauern die in der Nähe gewachsenen Bäume, die durch die eingesprengten Bombensplitter ein Feind aller Sägeblätter waren und deshalb keinen Wert besaßen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Hermann Pritzi		</title>
		<link>https://innsbruck-erinnert.at/fliegeralarm-iv/comment-page-1/#comment-31973</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hermann Pritzi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Nov 2023 10:16:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://innsbruck-erinnert.at/?p=48803#comment-31973</guid>

					<description><![CDATA[Der richtige Ausdruck ist nicht Langzeitzünder sondern Verzögerungszünder, drückt aber im Prinzip dasselbe aus. 
Bei diesen Bomben war der Zünder im Heck eingebaut, um nicht beim Aufschlag zu zünden. Der Schlagbolzen war durch mehrere
Zelluloidscheiben gesichert, über der sich eine mit Aceton gefüllte Ampulle befand. Das Aceton greift den Schlagbolzen an und zersetzt ihn, sodass es zur Zündung kommt. Dieser Prozess kann Stunden, Tage oder sogar Jahrzehnte dauern.
Einen solchen Fall hatte ich in meiner Dienstzeit 2002 am Wiltenberg. Im Zuge von Bauarbeiten kam eine solche Bombe zu Tage und lag auf der Baggerschaufel. Um die Gefährdung bei einer möglichen Explosion gering zu halten, mussten die Bauarbeiter die Baustelle verlassen, die Wanderwege großräumig und wegen An-und Abflug der Flugzeuge der Luftraum gesperrt werden.
Die Fachleute des IM rückten dann von Linz kommend an und konnten in relativ kurzer Zeit die Bombe entschärfen.
Bei der Bombenexplosion im heurigen Jahr im Valser Tal handelte es sich mit Sicherheit um eine Bombe mit Verzögerungszündung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der richtige Ausdruck ist nicht Langzeitzünder sondern Verzögerungszünder, drückt aber im Prinzip dasselbe aus.<br />
Bei diesen Bomben war der Zünder im Heck eingebaut, um nicht beim Aufschlag zu zünden. Der Schlagbolzen war durch mehrere<br />
Zelluloidscheiben gesichert, über der sich eine mit Aceton gefüllte Ampulle befand. Das Aceton greift den Schlagbolzen an und zersetzt ihn, sodass es zur Zündung kommt. Dieser Prozess kann Stunden, Tage oder sogar Jahrzehnte dauern.<br />
Einen solchen Fall hatte ich in meiner Dienstzeit 2002 am Wiltenberg. Im Zuge von Bauarbeiten kam eine solche Bombe zu Tage und lag auf der Baggerschaufel. Um die Gefährdung bei einer möglichen Explosion gering zu halten, mussten die Bauarbeiter die Baustelle verlassen, die Wanderwege großräumig und wegen An-und Abflug der Flugzeuge der Luftraum gesperrt werden.<br />
Die Fachleute des IM rückten dann von Linz kommend an und konnten in relativ kurzer Zeit die Bombe entschärfen.<br />
Bei der Bombenexplosion im heurigen Jahr im Valser Tal handelte es sich mit Sicherheit um eine Bombe mit Verzögerungszündung.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
	</channel>
</rss>

<!--
Performance optimized by W3 Total Cache. Learn more: https://www.boldgrid.com/w3-total-cache/

Page Caching using Disk: Enhanced 
Database Caching 4/80 queries in 0.033 seconds using Disk (Request-wide modification query)

Served from: innsbruck-erinnert.at @ 2026-06-20 13:28:34 by W3 Total Cache
-->