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	<title>Innsbruck erinnert sich</title>
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	<description>Ein Bilderblog aus dem Stadtarchiv/Stadtmuseum</description>
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	<title>Innsbruck erinnert sich</title>
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		<title>Ein bayrischer Verdienst</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Pascal Permann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Jun 2026 13:01:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Menschen]]></category>
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					<description><![CDATA[Kürzlich bin ich auf dieser Verleihungsurkunde für den Verdienstorden der Bayerischen Krone an den Innsbrucker Professor Wildauer gestoßen. In dem Schreiben ist nicht aufgeführt, wofür er diesen Orden erhielt, also habe ich den Geehrten in der Deutschen Biographie nachgeschlagen und&#8230;]]></description>
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<p>Kürzlich bin ich auf dieser Verleihungsurkunde für den Verdienstorden der Bayerischen Krone an den Innsbrucker Professor Wildauer gestoßen. In dem Schreiben ist nicht aufgeführt, wofür er diesen Orden erhielt, also habe ich den Geehrten in der Deutschen Biographie nachgeschlagen und die dort festgehaltene Geschichte konnte ich Ihnen nicht vorenthalten. </p>



<p>Es stellt sich heraus, dass er hat 1862 nicht nur einen, sondern zwei Orden verliehen bekommen hat. Den ersten, den Orden der Eisernen Krone III. Klasse, verlieh im Kaiser Franz Joseph. Auf dem Frankfurter Schützenfest hatte ein Teilnehmer die Deutschösterreicher als „Schmerzenskinder“ Deutschlands bezeichnet, woraufhin sich Wildauer zu einer spontanen Rede zur Verteidigung seines Vaterlandes erhob. „In Anerkennung seines in mannhafter Rede bewiesenen Patriotismus“ wurde ihm daraufhin der genannte Orden verliehen, womit er in den Ritterstand erhoben und fortan Tobias Wildauer von Wildhausen genannt wurde. Die Geschichte wird aber noch besser: Auf seiner Rückreise von Frankfurt machte er in München halt, wo er in der Westendhalle „ausgleichend“ einen Trinkspruch auf die „großdeutsche Mission“ Bayerns ausbrachte. Für diesen Trinkspruch war es nun, dass er seinen zweiten Orden im Juli 1862 erhielt, diesmal vom bayrischen König, Maximilian II. Joseph. Schon über die erste Verleihung musste man schmunzeln, aber die Verleihung eines königlichen Verdienstordens für einen Trinkspruch ist noch eine Stufe darüber. </p>



<p>(Signatur VO-1320)</p>
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		<title>Start frei für Dalli Klick_Teil 1.2</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Renate Ursprunger]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Jun 2026 12:14:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Häuser]]></category>
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					<description><![CDATA[Beim ersten Klick erkannte Markus A. schon richtig die Kaiserjägerstraße mit dem ehem. Sanatorium der Kreuzschwestern – rechts angedeutet der Fußballplatz „Fennerkaserne“ der Union Innsbruck. Das ehemalige Sanatorium der Barmherzigen Schwestern vom Heiligen Kreuz wurde im Jahr 2019 abgerissen. Die&#8230;]]></description>
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<p>Beim ersten Klick erkannte Markus A. schon richtig die <em>Kaiserjägerstraße mit dem ehem. Sanatorium der Kreuzschwestern – rechts angedeutet der Fußballplatz „Fennerkaserne“ der Union Innsbruck.<br><br></em>Das ehemalige Sanatorium der Barmherzigen Schwestern vom Heiligen Kreuz wurde im Jahr 2019 abgerissen. Die Kreuzschwestern waren schon 1980 nach Hochrum übersiedelt. Dort verließen im Jahr 2025 die letzten zehn verbliebenen Ordensfrauen aus Altersgründen das Kloster.<br><br>Im zweiten Ausschnitt können Sie weitere markante Gebäude erkennen. Für einige Leserinnen und Leser ist es ein Heimspiel.<br><br><br>(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck, Ph/A-24757-21)</p>
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		<title>Mit Pauken und Trompeten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Team Stadtarchiv]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Jun 2026 09:43:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rätsel]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Notenständer, Trommeln und das Xylophon im Vordergrund zeigen, wofür die Herren auf dem Bild sich so herausgeputzt haben. Ein abendliches Serenadenkonzert wird gegeben. Der Ort der Aufführung ist dem ein oder anderen treuen Museumsbesucher wahrscheinlich bekannt, denn auch heute&#8230;]]></description>
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<p>Die Notenständer, Trommeln und das Xylophon im Vordergrund zeigen, wofür die Herren auf dem Bild sich so herausgeputzt haben. Ein abendliches Serenadenkonzert wird gegeben. Der Ort der Aufführung ist dem ein oder anderen treuen Museumsbesucher wahrscheinlich bekannt, denn auch heute noch wird er gelegentlich für Veranstaltungen genutzt: Die eleganten Arkaden gehören zum Kreuzgang des ehemaligen Franziskanerklosters, welches heute das Tiroler Volkskunstmuseum beherbergt. Doch wann hat dieses Konzert stattgefunden? Vielleicht war der ein oder andere ja sogar noch live dabei?</p>



<p>Autorin: Katharina Jug</p>



<p>(StAI, Ph-12270)</p>



<p></p>
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		<title>Neues vom Sillkanal</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Niko Hofinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Jun 2026 05:01:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kanal]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn man in Wilten ein wenig gräbt, kommt gleich einmal die Stadtgeschichte an die Oberfläche. Bei den kürzlich abgerissenen Gstätten Ecke Mentl- und Sübahnstraße war das natürlich nicht anders. Für eine Ausstellung beim Bogenfest und der zeitgleich stattfindenden Architekturtage haben&#8230;]]></description>
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<p>Wenn man in Wilten ein wenig gräbt, kommt gleich einmal die Stadtgeschichte an die Oberfläche. Bei den kürzlich abgerissenen Gstätten Ecke Mentl- und Sübahnstraße war das natürlich nicht anders. </p>



<p>Für eine Ausstellung beim Bogenfest und der zeitgleich stattfindenden Architekturtage haben die Kolleg:innen vom aut_architektur eine Doppelgeschichte ersonnen, bei der viele Bilder und einige Texte von uns aus dem Stadtarchiv zu sehen waren. Einerseits ging es um den Sillkanal und eine Reise entlang desselben in historischen Bildern (die auch als Führung angeboten wurde), andererseits um die Viaduktbögen, die man entweder mit Kollegin Renate Urspunger abwandern konnte oder im Kulturbogen 55 zahlreiche neue und alte Kalauer darüber zu  lesen bekam. Für beide Teile haben wir ausführlich auf unser inoffizielles Innsbruck-Wiki vulgo <em>Innsbruck Erinnert Sich</em> zurückgegriffen.</p>



<p>Wir haben auch <a href="https://innsbruck-erinnert.at/nackenstarre-fuer-stadtplannarrische/">den bereits hier einmal gezeigten</a> Plan neu eingescannt und auch <a href="https://innsbruckerinnen.at/maps/sillkanalmap/leaflet.html">neu interaktiv erschlossen</a>. Spezielles feature ist der orange Drehknopf links oben, mit dem man sich die Karte um 180 Grad drehen kann, was die Lesbarkeit der vielen interessanten Einträge deutlich erleichtert. </p>



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<figure class="wp-block-image size-full"><img data-dominant-color="d5c0af" data-has-transparency="false" style="--dominant-color: #d5c0af;" fetchpriority="high" decoding="async" width="2500" height="1088" data-id="87923" src="https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/06/Bildschirmfoto-2026-06-21-um-06.19.59.webp" alt="" class="wp-image-87923 not-transparent" srcset="https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/06/Bildschirmfoto-2026-06-21-um-06.19.59.webp 2500w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/06/Bildschirmfoto-2026-06-21-um-06.19.59-300x131.webp 300w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/06/Bildschirmfoto-2026-06-21-um-06.19.59-1024x446.webp 1024w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/06/Bildschirmfoto-2026-06-21-um-06.19.59-768x334.webp 768w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/06/Bildschirmfoto-2026-06-21-um-06.19.59-1536x668.webp 1536w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/06/Bildschirmfoto-2026-06-21-um-06.19.59-2048x891.webp 2048w" sizes="(max-width: 2500px) 100vw, 2500px" /></figure>
</figure>



<p><br>In der Ausstellung zu lesen war auch dieser schon fast 80 Jahre alte Text aus dem Innsbrucker Amtsblatt:</p>



<p><strong>Die kleine Sill</strong></p>



<p>Staatsbibliothekar Dr. Hans Wieser, 1949 Amtsblatt der Stadt Innsbruck</p>



<p>Jeder richtige lnnsbrucker wird sich noch gut daran erinnern, wie vor den Bombenkatastrophen des zweiten Weltkrieges neben dem mächtigen, grünen Inn und der bescheideneren munteren Sill sich ein dritter Wasserlauf durch das Staatsgebiet hinzog, eben der Sillkanal oder die kleine Sill, wie er in den alten Zeiten gewöhnlich genannt wurde. Kleine Sill hieß er, weil er eine künstliche Abzweigung der natürlichen großen Sill darstellte.</p>



<p>Zum Fuße des Berg lsel nahm dieser Wasserarm beim großen Stauwehr des Sillfalles seinen Anfang, um dann geruhsam am uralten Kloster Wilten vorbei seinen Lauf durch die Stadt zu nehmen. Auf lange Strecken offen, Häuser, Villen und Gärten in seiner Oberfläche spiegelnd, dann wieder in einer Karstlandschaft unter dem Boden verschwindend unter Häuserblocks und unter Straßenzügen hindurch. Aber nicht müßig und als bloße Verschönerung des Stadtbildes zog er seine Bahn. Nach dem Willen seines Erbauers, Herzog Meinhards II., hatte er vielmehr ernste Aufgaben zu erfüllen. Nach dem verheerenden Brande der Stadt Innsbruck im Jahre 1292 war er angelegt worden, um die nötigen Wassermengen zur Bekämpfung weiterer Brände zu liefern, um die Ritschen, wie man die damalige Kanalisation nannte, mit Wasser zu versorgen und nicht zuletzt auch, um verschiedene Mühlen und ähnliche technische Anlagen mit Kraft zu speisen. Die meisten dieser Gebäude sind freilich im Laufe der Jahrhunderte längst verschwunden oder umgebaut worden. Nur ein oder das andere, wie etwa die alte Stiftsmühle in Wilten, stehen noch heute.</p>



<p>Daneben hat der Sillkanal aber bis in unsere Tage auch modernen technischen Betrieben die nötige Kraft geliefert. Wen hat nicht in früher Jugend das mächtige Rad der Hiblerischen Feigenkaffeemühle in seinen Bann gezogen, welches in gemächlichem Takte die breiten Schaufeln in die glitzernden Wellen tauchte, oder ein paar Schritte davon das bedeutend kleinere Rad der Holzhammerischen mechanischen Werkstätte, das sich viel geschäftiger drehte und dabei einen Sprühregen perlender Wassertröpfchen in die Luft schleuderte. Ein unvergessliches Schauspiel für jedes echte Bubenherz!</p>



<p>Von der Adamgasse abwärts trat der Lauf der kleinen Sill dann vor allem recht anmutig im Straßenbild lnnsbrucks hervor. Gleich hinter der Hiblerischen Mühle, unter den massigen Zinshäusern sich bergend, tauchte er in der Meinhardstraße &#8211; die ja bekanntlich nach dem Erbauer des Kanals ihren Namen trägt &#8211; wieder ans volle Tageslicht und führte seine Wasser, leise plätschernd und murmelnd, zwischen den grünen Hecken und Gärten und dem frischen Laubdach einer Akazienallee munter dahin. Was gab es da für ein Hallo, wenn es bei niedrigem Wasserstand einem Gassenbuben gelang, hier gleichsam mitten in der Stadt mit bloßen Händen eine richtige Forelle an Land zu befördern und mit seiner Beute stolz heimzuziehen. Selbst vorbeihastende Passanten wurden durch einen solchen ungewohnten Anblick für kurze Zeit neugierig angezogen. Hier in der Meinhardstraße „tankten“ auch oft an eigens angelegten Abzapfstellen die großen motorisierten Sprengwagen die nötige Wassermenge für ihre wohltätigen Fahrten durch die verstaubten Straßen der Stadt. Das geschah noch bis in die Dreißigerjahre unseres Jahrhunderts. Ein ausgesprochener Hilfsdienst des mittelalterlichen Bauwerks für die moderne Zeit! Hinter der Museumstraße änderte der Sillkanal wie mit einem Schlage sein Bild. Eingezwängt durch das Stauwehr der ehemaligen Bau‘rischen Fabrik und eng aneinander gedrängte Hausmauern tobte er förmlich wie ein Wildbach durch eine Schlucht tosend dahin. Hochauf schlugen weißgischtende Wogen. Erst zwischen den anstoßenden Gärten alter Vorstadthäuser beruhigte er sich dann allmählich wieder und zog unter dem bekannten „Daser-Brüggl“ in der Universitätsstraße friedsam seine Bahn weiter durch die Kohlstatt, einen zweiten Arm für ehemalige, nun längst vergessene Fischteiche oder für irgend einen mechanischen Kleinbetrieb abzweigend. Endlich etwas unterhalb des Maximilianischen Zeughauses führte er seine Wasser dann wieder in die große Sill zurück. Gerade dieser Landschaftspunkt wirkte ungemein malerisch, fast wie aus einem alten Bild geschnitten. Die feine Kontur des alten Hauses, umgeben von hohen, mächtigen Laubbäumen, im Vordergrund der breit dahinströmende Sillfluß, verstärkt durch den rasch einbiegenden Nebenarm. Nur wenige Städte werden ähnlich hübsche Szenerien zu bieten haben.</p>



<p>Überhaupt kann man feststellen, daß für jeden unbefangenen Besucher die kleine Sill eine ungemein erfrischende und belebende Note in das sonst ziemlich nüchterne Stadtbild des neueren Innsbruck brachte. Anderswo hat man diese städtebaulich bedeutsame Eigenschaft fließender oder stehender größerer Wasserflächen gestaltend verwendet. Es sei nur etwa an die Partien an der Isar oder beim Schloß Nymphenburg in München erinnert, an die malerischen klaren Straßenbächlein im Bild der Altstadt zu Freiburg i. Br. Letztere stellen nichts anderes als alte, geschickt umgestaltete Ritschen dar, die, heute ihrer ursprünglichen Bestimmung entkleidet, vorwiegend nur mehr ästhetischen Zwecken dienen.</p>



<p>Die Geschichte der kleinen Sill ist nunmehr beendet. Die Bombenangriffe des letzten Krieges haben sie so gründlich zerstört, daß sie, nicht mehr imstande, Wasser zu führen, nur mehr die Rolle einer übelriechenden Ablagerungsstätte für Schutt und Unrat bildete. Der Gemeinderat hat die Zuschüttung des Kanals beschlossen. Die Interessenten, welche bisher die Wasserkraft des Kanals nützten, legen wenig Wert auf dessen Wiederinstandsetzung, da sie die nötige Kraft für ihre technischen Betriebe heute einfacher und billiger als elektrischen Strom beziehen können. Die Stadt ihrerseits kann die hohen Kosten der Ausbesserungsarbeiten, wie der weiteren Erhaltung ebenfalls nicht tragen. So muss Innsbruck eines seiner ältesten baulichen Wahrzeichen, ein nicht alltägliches Baudenkmal des Mittelalters auf technischem Gebiete, verlieren.</p>



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<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/06/aut_Kulturbogen_final1.webp"><img data-dominant-color="c2c1bf" data-has-transparency="false" style="--dominant-color: #c2c1bf;" decoding="async" width="2500" height="702" data-id="87930" src="https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/06/aut_Kulturbogen_final1.webp" alt="" class="wp-image-87930 not-transparent" srcset="https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/06/aut_Kulturbogen_final1.webp 2500w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/06/aut_Kulturbogen_final1-300x84.webp 300w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/06/aut_Kulturbogen_final1-1024x288.webp 1024w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/06/aut_Kulturbogen_final1-768x216.webp 768w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/06/aut_Kulturbogen_final1-1536x431.webp 1536w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/06/aut_Kulturbogen_final1-2048x575.webp 2048w" sizes="(max-width: 2500px) 100vw, 2500px" /></a></figure>



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		<title>Erinnerung an die Brennerbahn &#8211; Franzensfeste</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian Herbst]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Jun 2026 15:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Arbeit und Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>
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					<description><![CDATA[In unserem Erinnerungsalbum fehlt Franzensfeste natürlich nicht. Doch wie wir es aus der Serie inzwischen fast schon gewohnt sind, steht auch hier nicht die Bahn im Mittelpunkt sondern die namensgebende Festung selbst. Wenn man es jedoch ganz genau nimmt, könnte&#8230;]]></description>
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<p>In unserem Erinnerungsalbum fehlt Franzensfeste natürlich nicht. Doch wie wir es aus der Serie inzwischen fast schon gewohnt sind, steht auch hier nicht die Bahn im Mittelpunkt sondern die namensgebende Festung selbst. Wenn man es jedoch ganz genau nimmt, könnte die Festung selbst auch als eine Art Bahnhof durchgehen, da sie über eine eigene Militärhaltestelle verfügt, wobei diese allerdings im Kupferstich wiederum keine Rolle spielt.</p>



<p>Die Franzensfeste entstand bereits vor dem Bau der Brennerbahn zwischen 1833 und 1838. Mit Kosten von rund 2,6 Millionen Gulden galt sie als eines der teuersten Militärbauwerke der Habsburgermonarchie. Gedacht war sie als nahezu uneinnehmbare Sperre zum Schutz der wichtigen Nord-Süd-Verbindung über den Brenner. Ihre Wehrhaftigkeit musste sie jedoch nie unter Beweis stellen.</p>



<p>Nur wenige Jahrzehnte später bekam die Anlage eine neue Bedeutung. Beim Bau der Brennerbahn zwischen 1864 und 1867 musste im engen Eisacktal eine geeignete Trasse gefunden werden. Die Ingenieure führten die Strecke unmittelbar durch das Festungsareal: Die Bahn wurde in den unteren Bereich der Anlage integriert und verlief fortan direkt an den mächtigen Mauern vorbei.</p>



<p>1867 erhielt Franzensfeste mit der Eröffnung der Brennerbahn auch einen eigenen Bahnhof. Spätestens mit der hier abzweigenden Pustertalbahn entwickelte sich der Ort zu einem der wichtigsten Eisenbahnknotenpunkte Tirols. Während die Festung ihre militärische Bedeutung nach und nach verlor, gewann Franzensfeste als Verkehrsdrehscheibe immer mehr an Gewicht.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img data-dominant-color="636363" data-has-transparency="false" style="--dominant-color: #636363;" decoding="async" width="1024" height="667" src="https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/06/FranzensfesteKR-NE-9555-1024x667.webp" alt="" class="wp-image-87867 not-transparent" srcset="https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/06/FranzensfesteKR-NE-9555-1024x667.webp 1024w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/06/FranzensfesteKR-NE-9555-300x196.webp 300w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/06/FranzensfesteKR-NE-9555-768x501.webp 768w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/06/FranzensfesteKR-NE-9555-1536x1001.webp 1536w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/06/FranzensfesteKR-NE-9555.webp 1628w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Nach dem Ersten Weltkrieg, der Angliederung Südtirols an Italien verlor die Festung weiter an militärischer Funktion. Bis 2003 wurde sie noch als Munitionsdepot des italienischen Militärs genutzt. Seit den Sanierungsarbeiten ab 2007 ist die Franzensfeste öffentlich zugänglich und dient heute als Ort für Ausstellungen, Kulturveranstaltungen und museale Nutzungen.</p>



<p>Ein kleines Rätsel möchte ich unseren Leser*innen dennoch mitgeben: Auf dem zweiten Bild scheinen Gleise aus der Festung herauszuführen. Ich bezweifle allerdings, dass es sich dabei um die Brennerbahn handelt. Ist hier vielleicht die Pustertalbahn zu sehen oder doch etwas ganz anderes?</p>



<p>(Stadtarchiv/Stadtmuseum Ph-A-24611-15, KR-NE-9555)</p>



<p></p>
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		<item>
		<title>Waldbrand in Patsch</title>
		<link>https://innsbruck-erinnert.at/waldbrand-in-patsch/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Matthias Egger]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Jun 2026 10:28:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Arbeit und Alltag]]></category>
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					<description><![CDATA[Zur Mittagszeit des 22. März 1974 hielten &#8211; wie bereits gestern erwähnt &#8211; gleich mehrere Einsätze die Feuerwehren in und um Innsbruck in Atem. Dazu gehörte auch ein Vegetationsbrand im Gemeindegebiet von Patsch, der vermutlich durch Funkenflug von einem bremsenden&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Zur Mittagszeit des 22. März 1974 hielten &#8211; <a href="https://innsbruck-erinnert.at/mit-der-drehleiter-durch-innsbruck-teil-16/">wie bereits gestern erwähnt</a> &#8211; gleich mehrere Einsätze die Feuerwehren in und um Innsbruck in Atem. Dazu gehörte auch ein Vegetationsbrand im Gemeindegebiet von Patsch, der vermutlich durch Funkenflug von einem bremsenden Zug ausgelöst worden war. Jedenfalls ging um 13:14 Uhr in der Nachrichtenzentrale der Innsbrucker Berufsfeuerwehr folgender Notruf ein: &#8222;Rechts vor der Europabrücke ist ein Waldbrand&#8220;.</p>



<p>Eine Minute später rückte Wachekommandant <a href="https://innsbruck-erinnert.at/der-letzte-grossbrand/">Herbert Moser</a> mit dem Kommandofahrzeug, der 1. Gruppe, dem 1. Trupp und dem Großtanklöschfahrzeug (GTLF) zur Einsatzstelle aus. Beim Eintreffen standen rund 30 Hektar Wald zwischen der Brennerautobahn und dem Ahrental in Brand. Dementsprechend groß war das Aufgebot der Feuerwehren. Im Einsatz standen &#8211; neben der Innsbrucker Berufsfeuerwehr &#8211; die FF Amras mit ihrem TLF-4000, die FF Ellbögen, die FF Hall, die FF Hötting mit zwei Tanklöschfahrzeugen und dem KLF, die FF Lans, die FF Mühlau mit dem LLF und dem TLF-4000, die FF Neu-Arzl mit einem LLF, die FF Patsch und die FF Volders.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img data-dominant-color="535455" data-has-transparency="false" style="--dominant-color: #535455;" decoding="async" width="2500" height="1687" src="https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/06/BFI-NE-270-15.webp" alt="" class="wp-image-86978 not-transparent" srcset="https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/06/BFI-NE-270-15.webp 2500w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/06/BFI-NE-270-15-300x202.webp 300w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/06/BFI-NE-270-15-1024x691.webp 1024w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/06/BFI-NE-270-15-768x518.webp 768w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/06/BFI-NE-270-15-1536x1036.webp 1536w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/06/BFI-NE-270-15-2048x1382.webp 2048w" sizes="(max-width: 2500px) 100vw, 2500px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die massive Rauchentwicklung, die den Einsatzkräften zu schaffen machte, ist auf dieser Aufnahme gut zu erkennen. </em></figcaption></figure>



<p>Im unwegsamen Gelände kämpften rund 100 Feuerwehrmänner gegen das Feuer. Steinschlag, massive Rauchentwicklung und Wassermangel erschwerten die Löscharbeiten. Die Einsatzleitung richtete einen Pendelverkehr mit fünf Tanklöschfahrzeugen ein, zusätzlich war der Schienenlöschzug der ÖBB angefordert worden.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img data-dominant-color="676667" data-has-transparency="false" style="--dominant-color: #676667;" decoding="async" width="1683" height="2500" src="https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/06/BFI-NE-273-22.webp" alt="" class="wp-image-86996 not-transparent" srcset="https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/06/BFI-NE-273-22.webp 1683w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/06/BFI-NE-273-22-202x300.webp 202w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/06/BFI-NE-273-22-689x1024.webp 689w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/06/BFI-NE-273-22-768x1141.webp 768w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/06/BFI-NE-273-22-1034x1536.webp 1034w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/06/BFI-NE-273-22-1379x2048.webp 1379w" sizes="(max-width: 1683px) 100vw, 1683px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Löschtender der ÖBB beim Waldbrandeinsatz in Patsch</em>. </figcaption></figure>



<p>Angesichts der hohen Einsatzdichte rückte die Berufsfeuerwehr &#8211; mit Ausnahme des GTLF &#8211; recht bald vom Waldbrand in Patsch wieder ab, während die vier Innsbrucker FF-Einheiten über meherere Stunden die Löscharbeiten unterstützten. Erst spät abends konnte Einsatzleiter LFKDT Hermann Partl schließlich &#8222;Brand aus&#8220; geben.</p>



<p>(StAI, BFI-NE-270-07 / BFI-NE-270-15 / BFI-NE-273-22)</p>



<p></p>
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		<title>Greed!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Niko Hofinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Jun 2026 08:34:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gasthäuser]]></category>
		<category><![CDATA[Rätsel gelöst]]></category>
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					<description><![CDATA[Wegen der großen Hitze heute kein allzu schweres Rätsel. Wo stand dieser Flipper genau? Der Autor dieser Zeilen hat hier so manche 5-Schilling Münze gegen Spielvergnügen getauscht. Das ehrwürdige Barock-Setup ist natürlich schon ein guter Hinweis&#8230; dieser Flipper war dem&#8230;]]></description>
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<p>Wegen der großen Hitze heute kein allzu schweres Rätsel. Wo stand dieser Flipper genau? Der Autor dieser Zeilen hat hier so manche 5-Schilling Münze gegen Spielvergnügen getauscht. Das ehrwürdige Barock-Setup ist natürlich schon ein guter Hinweis&#8230; dieser Flipper war dem Thema Addams Family gewidmet, hatte einen gut gemachten Grundsound, bei guten Spielzügen kam &#8222;das eiksalte Händchen&#8220; vulgo &#8222;the thing&#8220; ins Display und rief gaaanz laaaanggezogen &#8222;Greeeeed!&#8220;, was einem ein Leben lang im Ohr bleibt. Wie das Gerüche- und Geschmacksgedächtnis ist das Tongedächtnis offenbar in unlöschbaren Teilen der Hirnspeicherarchitektur abgelegt, wo sich dann eben auch noch 30 Jahre später solche für den späteren Lebensweg gar nicht mehr unbedingt benötigte Details abrufen lassen. <br>Schönen Sommertag!<br>(Foto Esther Pirchner)</p>
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		<title>Ein mühsamer Transport</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Angelika Kollmann-Rozin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Jun 2026 07:33:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Arbeit und Alltag]]></category>
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					<description><![CDATA[Viele aufmerksame Leserinnen und Leser werden bemerken, dass ein ähnliches Foto bereits für einen früheren &#8222;Innsbruck erinnert sich&#8220;-Beitrag verwendet wurde. (Link: Auf einem steinigen Weg Richtung Zukunft – Innsbruck erinnert sich) Bei dem Titelbild dieses Beitrags handelt es sich aber&#8230;]]></description>
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<p>Viele aufmerksame Leserinnen und Leser werden bemerken, dass ein ähnliches Foto bereits für einen früheren &#8222;Innsbruck erinnert sich&#8220;-Beitrag verwendet wurde. (Link: <a href="https://innsbruck-erinnert.at/auf-einem-steinigen-weg-richtung-zukunft/">Auf einem steinigen Weg Richtung Zukunft – Innsbruck erinnert sich</a>) Bei dem Titelbild dieses Beitrags handelt es sich aber um eine &#8211; in meinen Augen &#8211; so außergewöhnliche Glasplattenfotografie aus der Sammlung Walter Kreutz, dass ich sie Ihnen trotzdem nicht vorenthalten möchte. Es zeigt den äußerst mühsamen Transport eines 22.000 Kilo schweren Generators, zur Baustelle des &#8222;Kraftwerkes obere Sill&#8220;, das zwischen 1901 und 1903 nach Plänen des Ingenieurs Karl Innerebner errichtet wurde. </p>



<p>(Stadtarchiv Innsbruck, KR-PL-123)</p>
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		<title>Was sagen uns die Sterne?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Bürgschwentner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Jun 2026 15:14:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Rätsel]]></category>
		<category><![CDATA[Sport und Freizeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Diese Frage stellte sich irgendwann ein/e uns (noch) unbekannte/r Innsbrucker/in. Irgendwann, das war vermutlich zwischen den 1920er- und 1960er-Jahren. Zumindest würde ich das aufgrund des handschriftlich im Mittelkreis vermerkten Geburtsdatums 1894 schätzen. Papier und Kopie seht mir eher nach der&#8230;]]></description>
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<p>Diese Frage stellte sich irgendwann ein/e uns (noch) unbekannte/r Innsbrucker/in. Irgendwann, das war vermutlich zwischen den 1920er- und 1960er-Jahren. Zumindest würde ich das aufgrund des handschriftlich im Mittelkreis vermerkten Geburtsdatums 1894 schätzen. Papier und Kopie seht mir eher nach der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts aus. </p>



<p>Nun gäbe es dazu zwei spannende Fragen zu klären:</p>



<p>Erste Frage für die Sterndeuter:innen: Was sagen uns die Sterne hier eigentlich? Ich weiß ja nicht einmal, wo bei diesem Horoskop eigentlich unten und oben ist. Ich nehme einfach einmal an, dass es so stimmt, denn dann stehen das Zeichen für männlich und weiblich richtig &#8211; das sind die einzigen, die ich kenne. Das erste links oben und das letzte rechts unten gibt es auch auf Waschanleitungen glaube ich, aber hier bedeuten sie wohl was anderes. Also, kann jemand erhellen, was die Sterne hier über den Charakter oder das Leben der betreffenden Person verraten? </p>



<p>Zweite Frage für die Papiertiger: Wer steht denn im Zentrum dieses Horoskops? Im Mittelkreis sind ja sehr detailreiche Informationen enthalten: &#8222;J. M. geb. 1. Juli 1894 9h abends in Innsbruck&#8220;. Das muss doch eigentlich eindeutig zuordenbar sein, oder? Ich denke da an ein, zwei unter Ihnen, für die mir dieses Rätsel genau das Richtige zu sein scheint. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.1.0/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>



<p>Aber da an diesem Wochenende wirklich schönes Wetter angesagt ist, genießen Sie bitte erst einmal die Sonne, lassen Sie sich Zeit, es eilt nicht!</p>



<p>(Stadtarchiv Innsbruck, FW-G-186)</p>
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		<title>Wer bin ich_Teil 24_Heinz Huber</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Renate Ursprunger]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Jun 2026 12:14:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Menschen]]></category>
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					<description><![CDATA[Gesucht war der Dompropst Heinz Huber. Manchen auch später bekannt unter Heinz Wildauer. Der 1908 in Bozen geborene Heinz Huber besuchte das humanistische Gymnasium in Innsbruck. Sein Studium absolvierte er an der päpstlichen Universität Gregoriana in Rom. Am 26. Juli&#8230;]]></description>
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<p>Gesucht war der Dompropst Heinz Huber. Manchen auch später bekannt unter Heinz Wildauer.<br><br>Der 1908 in Bozen geborene Heinz Huber besuchte das humanistische Gymnasium in Innsbruck. Sein Studium absolvierte er an der päpstlichen Universität Gregoriana in Rom. Am 26. Juli 1933 wurde er in der Jesuitenkirche in Innsbruck zum Priester geweiht. Als Religionsprofessor unterrichtete er am humanistischen Gymnasium sowie am Pädagogium.<br>In den Kriegsjahren übernahm er zunächst als Rektor die Betreuung der Jesuitenkirche, nachdem die Jesuiten aus Innsbruck vertrieben worden waren. Ab 1941 wirkte er als Pfarrvikar an der Propsteikirche St. Jakob zu Innsbruck. Rechtzeitig vor den schweren Bombardierungen Innsbrucks rettete er die berühmte Mariahilf-Madonna von Lucas Cranach dem Älteren, indem er sie in einem Rucksack verpackt und in Sicherheit brachte.<br><br>Am 30. September 1956 trat Dr. Huber die Nachfolge von Propst Josef Weingartner an. Anlässlich dieses neuen Amtes wurde ihm in Rom der Titel <em>Protonotarius apostolicus ad instar participantium</em> (lateinisch für „den beisitzenden/wirklichen Protonotaren gleichgestellt“), der zweithöchste päpstliche Ehrentitel für Priester in der römisch-katholischen Kirche verliehen. Der Zusatz <em>ad instar</em> war dabei jenen hohen Geistlichen vorbehalten, die ihre Aufgaben außerhalb Roms erfüllten.<br><br>Das Aufgabengebiet von Heinz Huber war groß und vielseitig:<br>Er war Propst der Hauptstadtpfarrkirche St. Jakob sowie Dekan für weitere 22 Pfarreien im Stadtbereich und 13 Pfarreien des Dekanats Innsbruck-Land. Unter seiner Leitung wurden die letzten Kriegsschäden in der St. Jakobskirche beseitigt und die Spitalskirche restauriert. Zusätzlich unterrichtete er weiterhin Religion.<br><br>Mit der Erhebung der Apostolischen Administratur zur Diözese Innsbruck-Feldkirch im Jahr 1964 wurde auch die Propsteikirche St. Jakob zum Dom ernannt. Die Gründung der eigenständigen Diözese Feldkirch folgte im Jahr 1968.<br><br>In der Literatur ist folgende Beschreibung über ihn zu finden: „<em>Heinz Huber kann als der letzte Propst von St. Jakob bezeichnet werden, der in barocker Manier im besten Sinn des Wortes Seelsorge betrieb und, trotz aller Pontifikalien, die er sehr liebte, immer mitten unter dem Volke war und blieb.“        <br><br></em>Für sein vielfältiges Engagement, unter anderem als Diözesandirektor des Päpstlichen Missionswerks und Obmann der Tiroler Krippenfreunde erhielt Heinz Huber öffentliche Ehrungen. So wurde ihm 1964 das Ehrenzeichen des Landes Tirol und 1968 der Ehrenring der Stadt Innsbruck verliehen, bevor er 1978 zum Ehrenbürger der Landeshauptstadt ernannt wurde.<br></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img data-dominant-color="474542" data-has-transparency="false" style="--dominant-color: #474542;" decoding="async" width="1024" height="728" src="https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/06/Ph-14006_1978_skaliert-1024x728.webp" alt="" class="wp-image-87424 not-transparent" srcset="https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/06/Ph-14006_1978_skaliert-1024x728.webp 1024w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/06/Ph-14006_1978_skaliert-300x213.webp 300w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/06/Ph-14006_1978_skaliert-768x546.webp 768w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/06/Ph-14006_1978_skaliert-1536x1092.webp 1536w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/06/Ph-14006_1978_skaliert.webp 1999w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>(Verleihung der Ehrenbürgerschaft durch Bürgermeister Alois Lugger. Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck, Foto Frischauf, Ph-14006, 1978)<br><br>Nach seiner Pensionierung im Jahr 1979 heiratete er und nahm den Geburtsnamen seiner Mutter an. Unter dem Namen Heinz Wildauer verstarb er am 22. Juni 1989 in Innsbruck.</p>



<p>(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck, Inge C. Pohl, 1969, Bi-99)<br><br><br><br></p>
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