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	<title>Innsbruck erinnert sich</title>
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	<description>Ein Bilderblog aus dem Stadtarchiv/Stadtmuseum</description>
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		<title>Brenzlig</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Matthias Egger]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Oct 2026 06:50:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Arbeit und Alltag]]></category>
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					<description><![CDATA[Vollbrand. Mit diesem Wort lässt sich das Titelfoto prägnant beschreiben. Betrachtet man es etwas genauer, so lassen sich gleich mehrere Gefahrenquellen, darunter eine Zapfsäule inkl. Treibstofflager, ausmachen. Kaum verwunderlich also, dass unmittelbar nach dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte Großalarm ausgelöst&#8230;]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Vollbrand. Mit diesem Wort lässt sich das Titelfoto prägnant beschreiben. Betrachtet man es etwas genauer, so lassen sich gleich mehrere Gefahrenquellen, darunter eine Zapfsäule inkl. Treibstofflager, ausmachen. Kaum verwunderlich also, dass unmittelbar nach dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte Großalarm ausgelöst wurde. Wir schreiben den 8. September 1983, es ist kurz nach 18:30 an diesem Spätsommertag und am Steinbockweg brennt die Frächterei Praxmarer. Um 18:33 war die Berufsfeuerwehr mit sieben Fahrzeugen ausgerückt und noch auf der Anfahrt erfolgte die Alarmierung der FF Hötting. Um 18:39 wurde die FF Amras, um 18:40 die FF Mühlau und um 18:44 die FF Wilten-West zur Einsatzstelle gerufen. Insgesamt standen 17 Mann der Berufsfeuerwehr und 98 der Freiwilligen Feuerwehr im Einsatz.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="2500" height="1690" src="https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/10/img20260108_15434343-3.webp" alt="" class="wp-image-92338" srcset="https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/10/img20260108_15434343-3.webp 2500w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/10/img20260108_15434343-3-300x203.webp 300w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/10/img20260108_15434343-3-1024x692.webp 1024w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/10/img20260108_15434343-3-768x519.webp 768w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/10/img20260108_15434343-3-1536x1038.webp 1536w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/10/img20260108_15434343-3-2048x1384.webp 2048w" sizes="(max-width: 2500px) 100vw, 2500px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Auf dieser Aufnahme von Stefan Ried (FF Hötting) sind links die Tanks gut zu erkennen. Insgesamt waren am Areal 5000 Liter Treibstoff gelagert.</em></figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="2467" height="1705" src="https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/10/Brand-Sept-83-2.webp" alt="" class="wp-image-92322" srcset="https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/10/Brand-Sept-83-2.webp 2467w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/10/Brand-Sept-83-2-300x207.webp 300w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/10/Brand-Sept-83-2-1024x708.webp 1024w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/10/Brand-Sept-83-2-768x531.webp 768w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/10/Brand-Sept-83-2-1536x1062.webp 1536w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/10/Brand-Sept-83-2-2048x1415.webp 2048w" sizes="(max-width: 2467px) 100vw, 2467px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">An der Einsatzstelle herrschte große Explosionsgefahr. Aufgrund der enormen Hitze zerknallte eine Acetylengasflasche &#8211; zum Glück, ohne jemanden zu verletzten. Zwei weitere Acetylengasflaschen und drei Sauerstoffflaschen konnten gekühlt und schließlich aus dem unmittelbaren Gefahrenbereich geborgen werden. </p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="2457" height="1651" src="https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/10/Brand-Sept-83-3.webp" alt="" class="wp-image-92323" srcset="https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/10/Brand-Sept-83-3.webp 2457w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/10/Brand-Sept-83-3-300x202.webp 300w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/10/Brand-Sept-83-3-1024x688.webp 1024w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/10/Brand-Sept-83-3-768x516.webp 768w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/10/Brand-Sept-83-3-1536x1032.webp 1536w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/10/Brand-Sept-83-3-2048x1376.webp 2048w" sizes="(max-width: 2457px) 100vw, 2457px" /><figcaption class="wp-element-caption">Zwei LKWs wurden bei dem Brand zerstört, zwei weitere Lastwagen konnten in letzter Minute vor den Flammen gerettet werden. Der massive Löscheinsatz &#8211; allein die Berufsfeuerwehr setzte neben dem Wenderohr des Großtanklöschfahrzeuges vier C-Rohre ein &#8211; zeigte rasch Wirkung, sodass bereits nach einer Stunde die ersten Kräfte von der Einsatzstelle abrücken konnten. </figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="2500" height="1806" src="https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/10/BFI-NE-646-12.webp" alt="" class="wp-image-92335" srcset="https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/10/BFI-NE-646-12.webp 2500w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/10/BFI-NE-646-12-300x217.webp 300w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/10/BFI-NE-646-12-1024x740.webp 1024w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/10/BFI-NE-646-12-768x555.webp 768w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/10/BFI-NE-646-12-1536x1110.webp 1536w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/10/BFI-NE-646-12-2048x1479.webp 2048w" sizes="(max-width: 2500px) 100vw, 2500px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">(StAI, Archiv der Feuerwehr Innsbruck)</p>
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		<title>Der Mord am Patscherkofel (V.)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Pascal Permann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Oct 2026 18:50:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit seiner Verhaftung am 11. August 1950 endete die kriminelle „Karriere“ Guido Zingerles. Sein Prozess begann am 26. November des folgenden Jahres in Bozen. Bei dieser Verhandlung ging es noch nicht um den Mord an Helen Munro, sondern die Verbrechen,&#8230;]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Mit seiner Verhaftung am 11. August 1950 endete die kriminelle „Karriere“ Guido Zingerles. Sein Prozess begann am 26. November des folgenden Jahres in Bozen. Bei dieser Verhandlung ging es noch nicht um den Mord an Helen Munro, sondern die Verbrechen, die er auf italienischem Staatsgebiet verübt hatte. Laut einem Bericht des Wiener Kuriers gestand Zingerle seine Taten unmittelbar nach seiner Verhaftung durch die Carabinieri, um nicht nach Österreich ausgeliefert zu werden, da im dort noch die Todesstrafe drohte, während sie in Italien bereits abgeschafft war. Tatsächlich war die Todesstrafe bereits im Mai 1950 auch in Österreich abgeschafft worden. Vielleicht war Zingerle das zum Zeitpunkt seiner Verhaftung nicht bekannt; die Abstimmung im Parlament fand nur 10 Tage vor dem Mord an Helen Munro, und der folgenden Flucht Zingerles, statt. Vielleicht handelte es sich bei dieser Geschichte auch nur um eine Vermutung seitens des Wiener Kuriers.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie später der Prozess in Innsbruck, war auch dieser ein Medienspektakel. In Zeitungen in ganz Österreich und Italien war auf den Titelseiten vom „Sexualmörder Zingerle“ zu lesen. Zu Beginn der Verhandlungen drängte sich eine große Menschenmenge auf dem Hof vor dem Gericht, um in den Saal zu kommen oder zumindest einen Blick auf „il mostro del tirolo“, wie ihn die italienischen Zeitungen getauft hatten, zu erhaschen. Die Anklageschrift, welche der Staatsanwalt Prati vorlegte, umfasste ganze 600 Seiten. Die erste Einvernahme Zingerles vor Gericht, sowie die Aussage der jungen Frau, die er 1946 als 15-jähriges Mädchen vergewaltigt und unter Steinen begraben zum Sterben zurückgelassen hatte, erfolgten unter Ausschluss des Publikums. Während der Schilderung seines Lebenslaufes gestand Zingerle auch während seiner Zeit bei der Fremdenlegion in Afrika ein ungenannte Zahle von Frauen missbraucht hatte. Anschließend sagte die genannte junge Frau gegen Zingerle aus. Er stellte die Wahrheit ihrer Worte nicht Abrede, behauptete jedoch, sich nicht an die Tat erinnern zu können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als das Publikum wieder eingelassen wurde, stellte der Verteidiger den Antrag, Zingerle in die Psychiatrie einweisen zu lassen, mit teils kuriosen Gründen. Speziell argumentierte er, dass 1. Zingerles Vater nicht bekannt sei, weshalb eine erbliche Belastung nicht auszuschließen sei, 2. er ein klassischer „Hitzemörder“ sei, da alle Verbrechen im Sommer begangen wurden, 3. er durch die österreichische Justiz bereits wegen „zweier geringerer (!) [sic] Fälle“ eingewiesen worden war. Der letzte Punkt wirft vielleicht etwas Licht darauf, wie Zingerle mit dem absurden Strafmaß von einem Jahr Haft für zweifache Freiheitsberaubung und Vergewaltigung davongekommen war, durch einen Aufenthalt in der Psychiatrie anstatt der Haftanstalt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Antrag der Verteidigung wurde noch am selben Tag nach 20-minütiger Beratung abgelehnt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">(Bozen zu Beginn der 50er Jahre, Signatur KR-NE-1886)</p>
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		<title>Die Rätsel der Sphinx</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Margreiter]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Oct 2026 14:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bilderalbum]]></category>
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					<description><![CDATA[Ganz im Widerspruch zum Titel handelt es sich bei diesem Beitrag nicht um ein Rätsel. Sehr wohl geht es jedoch um den rätselhaften Namen dieses Fabelwesens. „Sphinx“ ist ein schönes Wort. Es eignet sich hervorragend für Scrabble und widersetzt sich&#8230;]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Ganz im Widerspruch zum Titel handelt es sich bei diesem Beitrag nicht um ein Rätsel. Sehr wohl geht es jedoch um den rätselhaften Namen dieses Fabelwesens.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Sphinx“ ist ein schönes Wort. Es eignet sich hervorragend für Scrabble und widersetzt sich zugleich hartnäckig jeder eindeutigen Kategorisierung. Im allgemeinen Sprachgebrauch kennt man vor allem <strong>die</strong> Sphinx, was nicht zuletzt der Prominenz der olfaktorisch eingeschränkten Vertreterin dieser Spezies von Gizeh geschuldet ist. Auch ein antiker Held mit komplizierten Familienverhältnissen machte Bekanntschaft mit <strong>der</strong> Sphinx, die in der griechischen Mythologie sogar über einen, wenn auch nicht immer konsequent überlieferten, Stammbaum verfügt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seinen Ursprung hat der Mythos um <strong>den</strong> Sphinx jedoch in Mesopotamien. Hier zeigt sich auch ein deutlicher Unterschied: Die dortigen Darstellungen tragen häufig einen Bart und sind nicht selten auch in den unteren Regionen mit eindeutig männlichen Attributen ausgestattet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit wäre die Geschlechterfrage schon einmal herrlich ungeklärt. Doch wie verhält es sich eigentlich mit dem Plural? Treffen sich eine griechische, eine ägyptische und ein assyrischer Sphinx: Hat man dann drei <strong>Sphinxe</strong> oder drei <strong>Sphingen</strong>?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>(Stadtarchiv/Stadtmuseum, Ph-30279)</em></p>
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		<title>Innsbruck erinnert „Männlicher Akt“ &#8211; Was ein Körper erzählen kann</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Team Stadtarchiv]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Oct 2026 04:44:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bilderalbum]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Tolle an der heurigen Barockausstellung ist, dass jedes Bild dazu einlädt, die vielen Details der Zeichnungen zu entdecken. Am besten funktioniert das, indem man sich ganz nahe vor das Bild stellt und mit den Augen allen Linien folgt. Und&#8230;]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Das Tolle an der heurigen Barockausstellung ist, dass jedes Bild dazu einlädt, die vielen Details der Zeichnungen zu entdecken. Am besten funktioniert das, indem man sich ganz nahe vor das Bild stellt und mit den Augen allen Linien folgt. Und davon gibt es viele.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein solches Augenlooping lässt sich bei der Zeichnung „Männlicher Akt“ von Johann Georg Dominikus Grasmair (1691–1751) besonders gut vollziehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Laut <a href="https://sammlung.tiroler-landesmuseen.at/grafsam/tbar-1041">Werkbeschreibung</a> ist eine menschliche Figur mit idealen Proportionen abgebildet. Mir fallen zunächst aber weniger die Proportionen ins Auge als vielmehr die Verwinkelungen des Körpers. Durch die Bewegung und Haltung, die diese Figur einnimmt, treten verschiedenste Erhebungen zum Vorschein. Wer sich mit der menschlichen Anatomie auskennt, würde vermutlich sofort erkennen, welche Strukturen hier hervortreten. Für mich ist es eine Mischung aus Knochengerüst, angespannten Muskeln und Sehnen sowie gefalteter Haut.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Kopf ist nicht sichtbar. Die Schattierungen, die mit roter Kreide geschaffen wurden, könnten eine Bewegung simulieren – ähnlich wie auf einem Foto, auf dem eine Bewegung nur verschwommen eingefangen wurde und deshalb nicht als starre Position verstanden werden kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Verrenkung wirkt nämlich fast übertrieben. Streckt sich der Mann vielleicht? Will er etwas abwehren – und deshalb die erhobene Hand? Ist er vielleicht ein Krieger, liegt doch neben ihm eine Art Lanze auf dem Stein? Hat er sie dort abgelegt? Oder stützt er sich nach einem schwachen Moment ab?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese und viele weitere Zeichnungen lassen Raum für Interpretationen. Beim Empfang des Stadtmuseums erhalten Sie eine Lupe, die ich Ihnen besonders empfehlen würde, um auch die kleinen, versteckten Details zu entdecken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Noch bis zum 26.10. haben Sie Zeit dazu!</p>



<p class="wp-block-paragraph">(Autorin: Martina Pomaro)</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Viele Autos auf wenig Platz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lukas Morscher]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Oct 2026 22:12:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Häuser]]></category>
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					<description><![CDATA[Genauer gesagt sind es 14 Autos. Kleine, große und beeindruckend lange. Ich bin sicher, dass die Fachmenschen die Marken, Modelle und Besonderheiten schnell bestimmen werden. Der Damen- und Herren-Friseur M. Eckl betrieb nebenher wohl eine Parfumerie. Das Geschäft links lässt&#8230;]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Genauer gesagt sind es 14 Autos. Kleine, große und beeindruckend lange. Ich bin sicher, dass die Fachmenschen die Marken, Modelle und Besonderheiten schnell bestimmen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Damen- und Herren-Friseur M. Eckl betrieb nebenher wohl eine Parfumerie. Das Geschäft links lässt sich anhand des Geschäftsschildes nicht mehr identifizieren. Ein kleiner Handwerksbetrieb? Vielleicht erinnert sich jemand daran?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Rechts hinten der Turm des Hochhauses der damaligen Stadtwerke.</p>



<p class="wp-block-paragraph">(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck; Ph-7.363)</p>
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		<title>Innsbruck-Götzens-Birgitz-Axams (II.)</title>
		<link>https://innsbruck-erinnert.at/innsbruck-goetzens-birgitz-axams-ii/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Pascal Permann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Oct 2026 16:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Arbeit und Alltag]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein Jahr nach der Etablierung der Linie wurde eine Ermäßigung für einheimische Passagiere eingeführt. In eine Richtung blieb der Preis gleich, aber für hin- und retour zahlte man anstatt des doppelten Preises nur mehr 3,50 Schilling – immer noch stolze&#8230;]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Ein Jahr nach der Etablierung der Linie wurde eine Ermäßigung für einheimische Passagiere eingeführt. In eine Richtung blieb der Preis gleich, aber für hin- und retour zahlte man anstatt des doppelten Preises nur mehr 3,50 Schilling – immer noch stolze 17 Euro nach heutiger Währung. Im Winter kam es immer wieder zu längeren Unterbrechungen in der Route, wenn die Straße nach Götzens wegen Eis und Schnee nicht befahrbar war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu Beginn der 1930er wurde die Route nach Grinzens verlängert. Gleichzeitig wurden die Fahrten auch langsam erschwinglicher. 1934 kostete Axams-Innsbruck und retour nur noch 2,7 Schilling (ca. 13 EUR). Im November des Jahres wurden Karten zu „Volkspreisen“ ausgegeben – 2 Schilling für beide Fahrtrichtungen. Anlass dafür war die feierliche Einweihung der vergrößerten Volksschule des Dorfes, die zu Ehren des ermordeten Kanzlers Dollfuß-Schule getauft werden und mit einem entsprechenden Fresko geziert werden sollte. Es wäre spannend ein Foto dieses Freskos zu sehen – im Stadtarchiv haben wir leider keines davon.</p>



<p class="wp-block-paragraph">(Titelbild: Ein Autobus der Stubaital GmbH aus den 30er Jahren – ähnliche Modelle dürften auf der Strecke Innsbruck-Götzens-Birgitz-Grinzens gefahren sein. Signatur Ph-A-24837-001)</p>
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		<title>Der Sillschlucht-Gustl, ein fast vergessenes Innsbrucker Original</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gastbeitrag]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Oct 2026 13:52:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Menschen]]></category>
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					<description><![CDATA[Nur eine kleine, dunkelblaue Zither ist von Gustl Payr, einem stadtbekannten Innsbrucker Original der 1930er- und 1940er-Jahre noch erhalten. Und ein paar Schwarz-Weiß-Fotos aus alten Zeitungen und Zeitschriften. Dazu noch ein paar Erinnerungen unserer Mutter, die ihren Großonkel als kleines&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Nur eine kleine, dunkelblaue Zither ist von Gustl Payr, einem stadtbekannten Innsbrucker Original der 1930er- und 1940er-Jahre noch erhalten. Und ein paar Schwarz-Weiß-Fotos aus alten Zeitungen und Zeitschriften. Dazu noch ein paar Erinnerungen unserer Mutter, die ihren Großonkel als kleines Mädchen erlebte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Rede ist vom Sillschlucht–Guschtl, wie er in Innsbruck meist genannt wurde. Sein Beiname rührte daher, dass er in der warmen Jahreszeit meist in einer Höhle hinter dem Bergisel übernachtete. Die strengen Tiroler Winter verbrachte er hingegen im Keller des Hauses seines Bruders Kaspar am Mentlberg.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gustl war am 23. April 1873 In Innsbruck geboren worden und hatte hier als Monteur gearbeitet &#8211; und ist als solcher auch zwischen <a href="https://innsbruckerinnen.at/suche.php?name=payr+august&amp;beruf=&amp;strasse=&amp;nummer=&amp;jahr1=1897&amp;jahr2=1976&amp;limit=1000&amp;was=name">1910 und 1924 in den Adressbüchern</a> zu finden. Er selber bezeichnete sich gern als „Kunstmaler“. Warum er obdachlos wurde, weiß niemand mehr. Der Legende nach sollen Frau und Kind im Wochenbett gestorben sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und so war er 1924 auf der Straße gelandet, verkaufte im Zentrum der Stadt Holzschnitzereien an die Touristen &#8211; die Fremden, wie man sie damals nannte &#8211; und unterhielt sie mit Späßchen und seinem Zitherspiel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Er selbst verwies, wenn ihm der Schalk wieder einmal im Nacken saß, sein Gegenüber gern darauf, dass er eigentlich ein Adeliger sei und ein „von“ vor seinem Nachnamen führen durfte. Sein vollständiger Name lautete, zumindest erklärte er das den Interessierten, Graf Gustav Payr zu Tramin, „aber du kannsch Guschtl zu mir sagen.“ Doch war er weder ein Graf noch hieß er Gustav, sein Taufname lautete auf August, und er war nicht der Sohn eines Grafen, sondern des Innsbrucker Magistratsbeamten Caspar Payr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gustls jüngerer Brüder Kaspar war Lokführer, Beamter bei der staatlichen Eisenbahn. Für seine Familie war Gustl stets das peinliche schwarze Schaf der Familie, den man bei sich im Haus zwar duldete, der aber &#8211; so meine Mutter &#8211; nicht gut behandelt wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem bürgerlichen Leben und seinen Vorgaben und Zwängen, aber auch mit seinen Sicherheiten wollte er absolut nichts mehr zu tun haben. So brach er sich Dezember 1932, wie die <a href="https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=ibn&amp;datum=19321205&amp;query=%22gustl%20payr%22~5&amp;ref=anno-search&amp;seite=6&amp;">Innsbrucker Nachrichten</a> schreiben, in der Nähe des Sonnenburger Hofes sein Schulterblatt, weigerte sich aber, im Krankenhaus behandelt zu werden und lief weg. Erst die von den Ärzten herbeigerufene Polizei konnte ihn dann zur Verarztung gegen seinen Willen in die Klinik zurückbringen. In den <a href="https://anno.onb.ac.at/anno-suche/complex?text=%22gustl%20payr%22~5&amp;place=Innsbruck&amp;dateMode=period&amp;yearFrom=1909&amp;yearTo=2025&amp;from=1&amp;sort=date%20asc" data-type="link" data-id="https://anno.onb.ac.at/anno-suche/complex?text=%22gustl%20payr%22~5&amp;place=Innsbruck&amp;dateMode=period&amp;yearFrom=1909&amp;yearTo=2025&amp;from=1&amp;sort=date%20asc">folgenden Jahren</a> wurde er &#8211; meist wegen Stürzen &#8211; mehrmals in die Klinik gebracht; zum Teil suchte er auch selbst Hilfe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gustl sah gut aus: Für die „Fremden“ stellte er mit seinem Melkerhut, den langen Haaren und dem Rauschebart, der sein gesamtes Gesicht verdeckte, wohl das Urbild eines knorrigen Tirolers dar. Das wusste er und dieses Klischee bediente er gut, konnte er sich doch damit in der Hochsaison etwas Geld verdienen. Aufgrund seines pittoresken Äußerens spielte er 1929 als Komparse in einem Stummfilm über Andreas Hofer mit und wurde Zeit seines Lebens immer wieder von Journalisten interviewt und professionell fotografiert. So konnten diese dann ihren p.t. Leserinnen und Lesern zB über den sonderbaren „Einsiedler vom Bergisel“ (1931) berichten, was er jedoch nie war. Zwar hatte er sich von den Vorgaben und Zwängen der damaligen Gesellschaft freiwillig distanziert, er war aber kein Einsiedler und hielt sich gern unter Menschen auf. Er liebte auch Kinder sehr, wie meine Mutter über ihn zu berichten weiß, und nahm sich viel Zeit, um mit ihr herumzutollen und zu spielen. Sie kannte ihn als liebenswürdigen Menschen, der ihr immer sehr leid tat, weil ihn sein Bruder nicht gut behandelte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Nationalsozialisten, denen ein Obdachloser nicht ins Gesellschaftskonzept passte, kleideten Gustl Payr neu ein und versuchten, ihn wieder zum Arbeiten zu bewegen und ihn so ins faschistische System einzugliedern. Mit wenig Erfolg,  wie Hugo Klein in der TT vom 7. Jänner 1970 (S. 7) erzählt: &#8222;Das vertrug er aber keineswegs, die Kleider verpaschte und das Geld versoff er, und immer erschien er wieder in seiner alten, abgewetzten Lederhose und schäbigen Joppe, den Hut mit Federn besteckt und das Pfeiflein im Mund&#8220;. Mit dieser Widerspenstigkeit hatte Gustl durchaus auch Glück, dass er nicht als sogenannter &#8222;Asozialer&#8220; im KZ landete.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Röntgenfacharzt Dr. Franz Mignon kannte den Payr-Gustl gut, der ihn oft in seiner Ordination aufsuchte, weil er wusste, dass der Arzt &#8211; der selbst keinen Alkohol trank &#8211; für ihn ein oder auch mehrere Gläser Schnaps und etwas zu essen bereithielt. Zum Dank spielte er ihm auf seiner Zither vor. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Seinem Neffen, meinem Großvater Josef, der wie er Zither spielen konnte, war der Gustl peinlich. Denn bis vor kurzem war es ein Familiengeheimnis, dass das schwarze Schaf im Grab meiner Großeltern seine letzte Ruhe gefunden hatte, ohne dass sich jedoch auf dem Grabstein ein Hinweis auf ihn findet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Presse blieb Gustl hingegen auch nach seinem Tod sichtbar. Noch 1960, 15 Jahre nach seinem Tod, tauchte sein Porträt neben einer leicht bekleideten jungen Frau in einer Wiener Zeitschrift unter der Überschrift „Zwei Musikanten“ auf. Sein weißes Hemd ist teilweise offen, mit der linken Hand hält er seine Zither, mit der rechten seine Buckelkraxe, auf der er seine Habseligkeiten herumtrug. Bis in die 1970er-Jahre, als die Tiroler Tageszeitung noch einmal in einem längeren Artikel über ihn berichtete, war der „wilde Guschtl“ in der Erinnerung älterer Innsbrucker noch recht lebendig. Für seinen Text hatte der TT-Redakteur als Illustration ein Foto gewählt, wo Gustl seine Pfeife vor einem Kachelofen sitzend raucht und offensichtlich die Aufmerksamkeit genießt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Über seine letzten Jahre wissen wir wenig. Laut Totenbeschauprotokoll starb August Payr am 27. Dezember 1945 im städtischen Altersheim in der Ing.-Etzel-Straße 59. In den Erinnerungen unserer Familie blieb jedenfalls Gustl, der liebenswürdige, doch eigenbrötlerische „wilde Mann“ vom Bergisel noch über lange Jahre lebendig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">(Reinhard Wieser)</p>
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		<title>Präsidialer Besuch (VI.)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Tobias Rettenbacher]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Oct 2026 09:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Menschen]]></category>
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<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Tod von Adolf Schärf am 28. Februar 1965 wurde am 23. Mai 1965 sein Nachfolger als Bundespräsident gewählt. Da lediglich zwei Kandidaten antraten, fiel die Entscheidung bereits im ersten Wahlgang. Mit 50,7 Prozent der Stimmen setzte sich Franz Jonas (SPÖ) gegen Alfons Gorbach (ÖVP) durch. Die Angelobung und damit der offizielle Amtsantritt erfolgte am 9. Juni 1965.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Franz Jonas, dessen offizielles Geburtsdatum mit 4. Oktober 1899 angegeben wird, war vor seiner Wahl von 1951 bis 1965 Bürgermeister und Landeshauptmann von Wien. Über sein Geburtsdatum gibt es eine interessante Randnotiz. Nach Aufzeichnungen seiner Mutter wurde Jonas bereits am 29. September geboren. In Geburtsurkunde und Taufbuch ist jedoch der 4. Oktober eingetragen. Auch Franz Jonas selbst feierte stets an diesem Tag seinen Geburtstag.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf Wunsch der SPÖ kandidierte Jonas 1971 für eine zweite Amtszeit. Bei der Bundespräsidentenwahl am 25. April 1971 setzte er sich gegen Kurt Waldheim durch, der noch im selben Jahr zum Generalsekretär der Vereinten Nationen gewählt wurde. Allerdings konnte auch Jonas seine zweite Amtsperiode nicht regulär beenden. Nachdem bei ihm 1973 Krebs diagnostiziert worden war, verstarb er am 24. April 1974 in einem Wiener Krankenhaus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unsere Landeshauptstadt Innsbruck besuchte Franz Jonas im Juni 1970 anlässlich der Feierlichkeiten zum 300-jährigen Bestehen der Universität Innsbruck. Die vorliegende Aufnahme entstand beim Altstadtfest, das Teil des Jubiläumsprogramms war. Neben dem sichtlich erfreuten Bundespräsidenten ist der damalige Tiroler Landeshauptmann Eduard Wallnöfer zu sehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck, Ph-8479)</p>
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		<title>Erneuter Besuch</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lukas Morscher]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Oct 2026 22:11:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Häuser]]></category>
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<p class="wp-block-paragraph">In dieser Straße waren wir – wahrscheinlich – das letzte Mal zu Gast, als dieses Forum gerade ein paar Tage alt war und wir noch nicht so recht wussten, wie in dem Forum alles geht und wo das eines Tages hinführen wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Irgendein böser, böser Mensch hat die Straßenbezeichnung links unten einfach grob weggestempelt. Was Sie für Leute kennen…</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einen zweiten Blick verdienen die beiden Drähte, die wie eine Oberleitung einer Straßenbahn oder eines O-Busses ausschauen. Aber in Wirklichkeit sind es nur die Halterungen der Straßenbeleuchtung. Mit zwei Drähten konnten die Föhn-Schwankungen reduziert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Fast das erste Mal sehen wir hier übrigens auch urbanen Blumenschmuck auf den Fensterbrettern. Was da wächst und blüht, kann ich leider nicht sagen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie haben natürlich schon längst erkannt, wo wir uns befinden. Oder?</p>



<p class="wp-block-paragraph">(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck; Slg. Kreutz)</p>



<p class="wp-block-paragraph"> </p>
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		<title>Letzter Blick</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian Herbst]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Oct 2026 15:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Arbeit und Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Rätsel]]></category>
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<p class="wp-block-paragraph">Wieder einmal führt uns ein Foto aus der Sammlung der städtischen Presseabteilung an einen Ort, der heute ganz anders aussieht. Die Aufnahme zeigt einen etwas heruntergekommenen Platz mit Gebäuden, die ihre besten Jahre offenbar schon hinter sich haben. Ein schlammiger, teilweise schneebedeckter Boden, allerlei Gerümpel, einige abgestellte Autos und eine etwas windschiefe Überdachung prägen das Bild. Alles wirkt ein wenig trostlos und lässt vermuten, dass hier nicht mehr allzu viel investiert wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den Titel „Letzter Blick“ habe ich übrigens nicht ganz zufällig gewählt. Er ist an die ursprüngliche Bildbezeichnung der Presseabteilung angelehnt. So viel darf ich nämlich schon verraten: Die Gebäude und der Platz sollten nach dieser Aufnahme nicht mehr lange in dieser Form bestehen bleiben. Das Foto hält also tatsächlich einen der letzten Blicke auf ein Stück Innsbruck fest, das bald darauf aus dem Stadtbild verschwinden sollte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nun sind wieder unsere ortskundigen Leser*innen gefragt: Welches Areal sehen wir hier? Was befand sich damals an diesem Ort und vor allem: Was finden wir heute an seiner Stelle?</p>



<p class="wp-block-paragraph">(Stadtarchiv/Stadtmuseum Ph-PR-1203)</p>
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