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	Kommentare zu: Erzherzog Stephan und seine Brücke	</title>
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	<description>Ein Bilderblog aus dem Stadtarchiv/Stadtmuseum</description>
	<lastBuildDate>Mon, 04 Jul 2022 07:56:10 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Karl Hirsch		</title>
		<link>https://innsbruck-erinnert.at/erzherzog-stephan-und-seine-bruecke/comment-page-1/#comment-19067</link>

		<dc:creator><![CDATA[Karl Hirsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Jul 2022 07:56:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Grad, damit nicht jeder nachklicken muß: Dreimal hält der Zug noch Richtung Süden, 10:19, 12:19 und 14:19, Richtung Innsbruck nur um 8:34. Ein paarmal kann man in Matrei auf den Retourzug umsteigen.

Früher gab es auch noch einen Steig und eine kleine Brücke über die Sill von Schönberg nach Patsch, uralte Leute erinnern sich noch. Dort hält der Zug noch seltener. Und den schönen Bahnhof wurde, des Denkmalschutz entkleidet, abgerissen.
Links im Bild sieht man die steile alte Straße nach Schönberg, wohin man unter der Europabrücke hindurch beim Domanig herauskommt. Am Beginn dieses alten Weges steht ein kleines Denkmal, dessen lustige Bezeichnung &quot;Das Papstl&quot; auf das Ereignis eines vorbeiziehenden Papstes im 18 Jhdt. hinweist. Ein paar Schritte weiter bei einem Einfamilienhaus ein Memorandum aus neuer Zeit: Ein paar rätselhafte verbogene Flugzeugkleinteile erinnern anscheinend an ein tragisches Ereignis in der dort wohnenden Familie. Habs noch nicht herausgefunden.

Wegen der Aushubablagerungen nicht mehr, zumindest nicht mehr leicht zugänglich ist der kleine Steig hinunter zum einsamen Zusammenfluß von Ruetz und Sill, den man ansonsten kaum (ich würde sogar meinen: überhaupt nicht) von anderer Stelle zu sehen bekommt. Rein optisch ist die Sill dort auch nicht breiter als die Ruetz. Aber die Sill kommt eben von rechts.

Wer spazierenderweise sich einmal nach Gärberbach verirrt, kann die kleine Schwester der Stefansbrücke bewundern. Eine kurze, aber sehr massiv wirkende Steinbrücke mit zwei gekurvten steinernen Zuläufen hilft der Brennerstraße über den Mühlbach. Von dort kommt man hinunter zur Sill und wieder hinauf zum Zenzenhof, wo man wieder nach Unterberg gelangt, wenn man nicht nach Vill möchte. 

Ein Kleinod ist die barocke Kapelle oder Kleinkirche von Unterberg, leider fast immer geschlossen. 

Was weiß ich noch, was keinen interessiert: So klein Unterberg ist, sein Areal teilen sich zwei Gemeinden: Schönberg rechts der Ruetz, Mutters linksufrig.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Grad, damit nicht jeder nachklicken muß: Dreimal hält der Zug noch Richtung Süden, 10:19, 12:19 und 14:19, Richtung Innsbruck nur um 8:34. Ein paarmal kann man in Matrei auf den Retourzug umsteigen.</p>
<p>Früher gab es auch noch einen Steig und eine kleine Brücke über die Sill von Schönberg nach Patsch, uralte Leute erinnern sich noch. Dort hält der Zug noch seltener. Und den schönen Bahnhof wurde, des Denkmalschutz entkleidet, abgerissen.<br />
Links im Bild sieht man die steile alte Straße nach Schönberg, wohin man unter der Europabrücke hindurch beim Domanig herauskommt. Am Beginn dieses alten Weges steht ein kleines Denkmal, dessen lustige Bezeichnung &#8222;Das Papstl&#8220; auf das Ereignis eines vorbeiziehenden Papstes im 18 Jhdt. hinweist. Ein paar Schritte weiter bei einem Einfamilienhaus ein Memorandum aus neuer Zeit: Ein paar rätselhafte verbogene Flugzeugkleinteile erinnern anscheinend an ein tragisches Ereignis in der dort wohnenden Familie. Habs noch nicht herausgefunden.</p>
<p>Wegen der Aushubablagerungen nicht mehr, zumindest nicht mehr leicht zugänglich ist der kleine Steig hinunter zum einsamen Zusammenfluß von Ruetz und Sill, den man ansonsten kaum (ich würde sogar meinen: überhaupt nicht) von anderer Stelle zu sehen bekommt. Rein optisch ist die Sill dort auch nicht breiter als die Ruetz. Aber die Sill kommt eben von rechts.</p>
<p>Wer spazierenderweise sich einmal nach Gärberbach verirrt, kann die kleine Schwester der Stefansbrücke bewundern. Eine kurze, aber sehr massiv wirkende Steinbrücke mit zwei gekurvten steinernen Zuläufen hilft der Brennerstraße über den Mühlbach. Von dort kommt man hinunter zur Sill und wieder hinauf zum Zenzenhof, wo man wieder nach Unterberg gelangt, wenn man nicht nach Vill möchte. </p>
<p>Ein Kleinod ist die barocke Kapelle oder Kleinkirche von Unterberg, leider fast immer geschlossen. </p>
<p>Was weiß ich noch, was keinen interessiert: So klein Unterberg ist, sein Areal teilen sich zwei Gemeinden: Schönberg rechts der Ruetz, Mutters linksufrig.</p>
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		<title>
		Von: werner schröter		</title>
		<link>https://innsbruck-erinnert.at/erzherzog-stephan-und-seine-bruecke/comment-page-1/#comment-19046</link>

		<dc:creator><![CDATA[werner schröter]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Jul 2022 20:29:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[ich würde das Bild in die Zeit um 1912 datieren. In Unterberg glaube ich schon die neuen betonierten Masten der 55kV Leitung vom Ruetzwerk heraus zu erkennen. Links neben dem Gasthaus Stephansbrücke erkennt man auch noch die Trafostation des Sillwerkes, bzw. des Abzweiges für die StBAG. Bei der Haltestelle dürfte gerade ein Unterstand für die Fahrgäste errichtet werden. Heute fährt hier keiner mehr mit dem Zug dahin, da die ÖBB nicht mehr halten will. 
Den Weg von der Haltestelle hinab zur Sill und drüben hoch zum Gasthaus und weiter nach Unterberg kenne ich noch gut. Erst mit dem Bau des KW Untere Sill konnte der Weg über die Rohrleitung abgekürzt werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>ich würde das Bild in die Zeit um 1912 datieren. In Unterberg glaube ich schon die neuen betonierten Masten der 55kV Leitung vom Ruetzwerk heraus zu erkennen. Links neben dem Gasthaus Stephansbrücke erkennt man auch noch die Trafostation des Sillwerkes, bzw. des Abzweiges für die StBAG. Bei der Haltestelle dürfte gerade ein Unterstand für die Fahrgäste errichtet werden. Heute fährt hier keiner mehr mit dem Zug dahin, da die ÖBB nicht mehr halten will.<br />
Den Weg von der Haltestelle hinab zur Sill und drüben hoch zum Gasthaus und weiter nach Unterberg kenne ich noch gut. Erst mit dem Bau des KW Untere Sill konnte der Weg über die Rohrleitung abgekürzt werden.</p>
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