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	Kommentare zu: Erinnerung an die Brennerbahn &#8211; Kein Halt mehr in Grasstein/Le Cave	</title>
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	<description>Ein Bilderblog aus dem Stadtarchiv/Stadtmuseum</description>
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		<title>
		Von: Henriette Stepanek		</title>
		<link>https://innsbruck-erinnert.at/erinnerung-an-die-brennerbahn-kein-halt-mehr-in-mittewald/comment-page-1/#comment-78045</link>

		<dc:creator><![CDATA[Henriette Stepanek]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Jun 2026 16:37:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://innsbruck-erinnert.at/erinnerung-an-die-brennerbahn-kein-halt-mehr-in-mittewald/comment-page-1/#comment-78043&quot;&gt;Henriette Stepanek&lt;/a&gt;.

Entschuldigung - es muß natürlich heißen:
&quot;Elzenbaum,   r e c h t s  davon gelegen...&quot;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://innsbruck-erinnert.at/erinnerung-an-die-brennerbahn-kein-halt-mehr-in-mittewald/comment-page-1/#comment-78043">Henriette Stepanek</a>.</p>
<p>Entschuldigung &#8211; es muß natürlich heißen:<br />
&#8222;Elzenbaum,   r e c h t s  davon gelegen&#8230;&#8220;</p>
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		Von: Henriette Stepanek		</title>
		<link>https://innsbruck-erinnert.at/erinnerung-an-die-brennerbahn-kein-halt-mehr-in-mittewald/comment-page-1/#comment-78043</link>

		<dc:creator><![CDATA[Henriette Stepanek]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Jun 2026 16:34:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://innsbruck-erinnert.at/?p=86918#comment-78043</guid>

					<description><![CDATA[Nein, &quot;Spezialistin&quot; bin ich nicht.
Aber es gab einmal den Eisacktaler Wanderpaß. Und unsere (damals) drei Kinder waren im Volks- bezw. Vorschulalter. Und aufgrund einer &quot;geistlichen Verwandtschaft&quot; (die verstorbene Schwiegermutter der verwitweten Bäuerin &quot;beim Ruepe&quot; war die Firmpatin meiner Schwiegermutter gewesen, die damals hochbetagt noch lebte) konnten wir Urlaubstage &quot;mit Frühstück&quot; und sehr liebem Familienanschluß &quot;beim Ruepe&quot; verbringen.. Und zum Punktesammeln für diesen &quot;Wanderpaß&quot; waren unsere Kinder mühelos zum Wandern zu motivieren.
Und so kann ich bestätigen, daß wir links im Bild das Dorf Stilfes und den spitzen Turm seiner Kirche sehen. Elzenbaum, links davon gelegen, verbirgt sich leider hinter einer kleinen Geländefalte. Erst Reifenstein und das Zenokirchl sehen wir wieder - und den ganzen Sterzinger Talkessel und hinein ins Ridnauntal bis zum Zuckerhütl -  - und den Telfer Weißen und den bewaldeten Mugel, der zum Roßkopf gehört, und herunten wieder die Burg Sprechenstein - und dann ists aus. 
Wäre das Foto doppelt so breit, würden wir rechts Maria Trens sehen, mit spitzem Kirchturm - und - unter Umständen - vielleicht auch noch St. Valentin in Valgenäun-
Vallis genaunis - das Wipptal um Sterzing.
Und damit Ihnen jetzt das Wasser im Munde zusammenrinnt: Von Trens über Valgenäun und Niederflans (wo wir eine Holz(Obst-)steige mit einem lebendigen Junghahn (ja, einem Weißen Gockel!) mitnahmen, ging es hinunter nach Mauls, von dort hinüber nach Pfulters (wo auf der Kompass-Wanderkarte auch noch ein &quot;Haltepunkt&quot; eingezeichnet ist) und über Wildbad Möders (längst außer Betrieb) mit Kapelle zurück über den Dekanatssitz Stilfes den Weg zurück nach Elzenbaum.
(Ja, Sie haben meinen Mann nicht gekannt!)
Die Bäuerin schlug jedenfalls die Hände über den Kopf zusammen, als wir diese Obststeige mit dem Hahn brachten (Sie hatte geglaubt, er würde per Auto anreisen). Aber der Hahn (&quot;dr Huuhne&quot;) habe sich rasch erholt und sei ein guter &quot;Hausherr im Hühnerstall&quot; gewworden. 
Ja, gell, da kennt man die Gegend ein bißl.
Daß aber in Graßstein damals schon kein Zug mehr hielt - als wir den letzten Wanderstempel dort holten, nachdem wir vom Puntleider See heruntergekommen waren, sagte der Wirt der &quot;Stempelstelle&quot; - des Gathauses -  &quot;den leschtn drtuets nimmer, der fahrt grad weck&quot;. Und so sind wir aauch von hier noch zu Fuß zurück nach Elzenbaum - zum Großteil dann in deer Finsternis.
Im nächsten Jahr blieb mir vieles erspart. Denn da kam unser Jüngster zur Welt. Im August.
(Ich bitte um Entschuldigung dafür, daß hier so viele prsönkiche Erinnerungen eingeflossen sind)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nein, &#8222;Spezialistin&#8220; bin ich nicht.<br />
Aber es gab einmal den Eisacktaler Wanderpaß. Und unsere (damals) drei Kinder waren im Volks- bezw. Vorschulalter. Und aufgrund einer &#8222;geistlichen Verwandtschaft&#8220; (die verstorbene Schwiegermutter der verwitweten Bäuerin &#8222;beim Ruepe&#8220; war die Firmpatin meiner Schwiegermutter gewesen, die damals hochbetagt noch lebte) konnten wir Urlaubstage &#8222;mit Frühstück&#8220; und sehr liebem Familienanschluß &#8222;beim Ruepe&#8220; verbringen.. Und zum Punktesammeln für diesen &#8222;Wanderpaß&#8220; waren unsere Kinder mühelos zum Wandern zu motivieren.<br />
Und so kann ich bestätigen, daß wir links im Bild das Dorf Stilfes und den spitzen Turm seiner Kirche sehen. Elzenbaum, links davon gelegen, verbirgt sich leider hinter einer kleinen Geländefalte. Erst Reifenstein und das Zenokirchl sehen wir wieder &#8211; und den ganzen Sterzinger Talkessel und hinein ins Ridnauntal bis zum Zuckerhütl &#8211;  &#8211; und den Telfer Weißen und den bewaldeten Mugel, der zum Roßkopf gehört, und herunten wieder die Burg Sprechenstein &#8211; und dann ists aus.<br />
Wäre das Foto doppelt so breit, würden wir rechts Maria Trens sehen, mit spitzem Kirchturm &#8211; und &#8211; unter Umständen &#8211; vielleicht auch noch St. Valentin in Valgenäun-<br />
Vallis genaunis &#8211; das Wipptal um Sterzing.<br />
Und damit Ihnen jetzt das Wasser im Munde zusammenrinnt: Von Trens über Valgenäun und Niederflans (wo wir eine Holz(Obst-)steige mit einem lebendigen Junghahn (ja, einem Weißen Gockel!) mitnahmen, ging es hinunter nach Mauls, von dort hinüber nach Pfulters (wo auf der Kompass-Wanderkarte auch noch ein &#8222;Haltepunkt&#8220; eingezeichnet ist) und über Wildbad Möders (längst außer Betrieb) mit Kapelle zurück über den Dekanatssitz Stilfes den Weg zurück nach Elzenbaum.<br />
(Ja, Sie haben meinen Mann nicht gekannt!)<br />
Die Bäuerin schlug jedenfalls die Hände über den Kopf zusammen, als wir diese Obststeige mit dem Hahn brachten (Sie hatte geglaubt, er würde per Auto anreisen). Aber der Hahn (&#8222;dr Huuhne&#8220;) habe sich rasch erholt und sei ein guter &#8222;Hausherr im Hühnerstall&#8220; gewworden.<br />
Ja, gell, da kennt man die Gegend ein bißl.<br />
Daß aber in Graßstein damals schon kein Zug mehr hielt &#8211; als wir den letzten Wanderstempel dort holten, nachdem wir vom Puntleider See heruntergekommen waren, sagte der Wirt der &#8222;Stempelstelle&#8220; &#8211; des Gathauses &#8211;  &#8222;den leschtn drtuets nimmer, der fahrt grad weck&#8220;. Und so sind wir aauch von hier noch zu Fuß zurück nach Elzenbaum &#8211; zum Großteil dann in deer Finsternis.<br />
Im nächsten Jahr blieb mir vieles erspart. Denn da kam unser Jüngster zur Welt. Im August.<br />
(Ich bitte um Entschuldigung dafür, daß hier so viele prsönkiche Erinnerungen eingeflossen sind)</p>
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