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	Kommentare zu: Erinnerung an die Brennerbahn &#8211; Kein Halt mehr am Bahnhof Brennerbad/Terme di Brennero	</title>
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	<description>Ein Bilderblog aus dem Stadtarchiv/Stadtmuseum</description>
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		Von: Henriette Stepanek		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Henriette Stepanek]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 May 2026 17:58:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Haben alle von Ihnen die &quot;Südtiroler Landeskunde&quot; von Anton von Lutterotti, VA Athesia . Bozen? Dann schlagen Sie bitte Seite 83 auf!
&quot;Trotzdem sollte hier die &quot;Badmoidl&quot;, die resolute Bademeisterin, nicht unerwähnt bleiben, über die ein englischer Badegast aus den 70-er Jahren des 19. Jhdts berichtete: Sie führte ein eisernes Regiment über ihre Badegäste, ob Fürst oder Bauer, und wer nicht parierte, wurde unverzüglich hinausgeschmissen.
Bedimgumg für den Eintritt in die Badestube war der achweis, vor kurzem gebeichtet zu haben: &quot;Keine Absolution, kein Bad!&quot;
Sie betätigte sich auch als Baderin im Sinne von Barbier; die Rasierbedürftigen setzten sich der Reihe nach in ihre offenen Kojen und wurden zunächst alle tüchtig eingeseift; dann bekam der erste von ihnen einen Apfel oder ein hölzernes Stopfei in die Backe geschoben und über der gespannten Haut schwang die Moidl dann ihr Rasiermesser; war der erste Gast fertig, wanderte der Apfel in den Mund des nächsten, und so weiter; während die Moidl dann die Badenden beaufsichtigte, betete sie ihren Rosenkranz; hatte dazwischen auch immer wieder Zeit für einen Schluck Wein aus dem Glas, das jeder Gast vor sich stehen hatte (Constance Leigh Clare &quot;The Brenner Pass&quot; London 1912)
(Den Lutterotti sollte ich jetzt vielleicht griffbereit halten - oder?)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Haben alle von Ihnen die &#8222;Südtiroler Landeskunde&#8220; von Anton von Lutterotti, VA Athesia . Bozen? Dann schlagen Sie bitte Seite 83 auf!<br />
&#8222;Trotzdem sollte hier die &#8222;Badmoidl&#8220;, die resolute Bademeisterin, nicht unerwähnt bleiben, über die ein englischer Badegast aus den 70-er Jahren des 19. Jhdts berichtete: Sie führte ein eisernes Regiment über ihre Badegäste, ob Fürst oder Bauer, und wer nicht parierte, wurde unverzüglich hinausgeschmissen.<br />
Bedimgumg für den Eintritt in die Badestube war der achweis, vor kurzem gebeichtet zu haben: &#8222;Keine Absolution, kein Bad!&#8220;<br />
Sie betätigte sich auch als Baderin im Sinne von Barbier; die Rasierbedürftigen setzten sich der Reihe nach in ihre offenen Kojen und wurden zunächst alle tüchtig eingeseift; dann bekam der erste von ihnen einen Apfel oder ein hölzernes Stopfei in die Backe geschoben und über der gespannten Haut schwang die Moidl dann ihr Rasiermesser; war der erste Gast fertig, wanderte der Apfel in den Mund des nächsten, und so weiter; während die Moidl dann die Badenden beaufsichtigte, betete sie ihren Rosenkranz; hatte dazwischen auch immer wieder Zeit für einen Schluck Wein aus dem Glas, das jeder Gast vor sich stehen hatte (Constance Leigh Clare &#8222;The Brenner Pass&#8220; London 1912)<br />
(Den Lutterotti sollte ich jetzt vielleicht griffbereit halten &#8211; oder?)</p>
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