

<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	
	>
<channel>
	<title>
	Kommentare zu: Endstation Innsbruck II	</title>
	<atom:link href="https://innsbruck-erinnert.at/endstation-innsbruck-ii/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://innsbruck-erinnert.at/endstation-innsbruck-ii/</link>
	<description>Ein Bilderblog aus dem Stadtarchiv/Stadtmuseum</description>
	<lastBuildDate>Sat, 28 Aug 2021 11:05:22 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.8</generator>
	<item>
		<title>
		Von: Manfred Roilo		</title>
		<link>https://innsbruck-erinnert.at/endstation-innsbruck-ii/comment-page-1/#comment-11953</link>

		<dc:creator><![CDATA[Manfred Roilo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Aug 2021 11:05:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://innsbruck-erinnert.at/?p=19530#comment-11953</guid>

					<description><![CDATA[Immer wieder, wenn ich Bilder vom Gelände des Innsbrucker Hauptbahnhofes sehe, denke ich an Weihnachten 1943! Wir hatten gerade vorher die ersten beiden Bombenangriffe halbwegs heil überstanden und es begann die Zeit der großen Flucht aus dem Stadtgebiet. Dazu kam noch, dass mein Vater 1942 in Frankreich eine TBC aufgegabelt hatte und in Herbst 1943 in die Lungenheilanstalt Gaisbühel bei Nenzing in Vorarlberg überstellt wurde. Der Zufall brachte es mit sich, dass eine Tante sich beim BDM mit einer Nenzingerin angefreundet hatte, deren Familie bereit war uns aufzunehmen!
So brachen wir am Stefanstag 1943 auf ins Ländle. Mein Großvater hatte vorher noch die Lage erkundet und es wurde ihm geraten, den Südtiroler Platz zu meiden und stattdessen die &#039;Abkürzung&#039; von der Amraserstraße quer über den Frachtenbahnhof zu nehmen. So marschierten wir mit Sack und Pack vorbei an Bombentrichtern, in den Himmel ragenden Schienen, umgefallenen Masten herumliegenden Drähten und kaputten Zugsgarnituren. Überall wurde gearbeitet – Soldaten und Kriegsgefangene waren uns aber behilflich und lotsten uns durch das Chaos. Irgendwo stand dann tatsächlich ein Zug!
Diese Bilder werde ich nie vergessen – ich war gerade sieben Jahre alt geworden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Immer wieder, wenn ich Bilder vom Gelände des Innsbrucker Hauptbahnhofes sehe, denke ich an Weihnachten 1943! Wir hatten gerade vorher die ersten beiden Bombenangriffe halbwegs heil überstanden und es begann die Zeit der großen Flucht aus dem Stadtgebiet. Dazu kam noch, dass mein Vater 1942 in Frankreich eine TBC aufgegabelt hatte und in Herbst 1943 in die Lungenheilanstalt Gaisbühel bei Nenzing in Vorarlberg überstellt wurde. Der Zufall brachte es mit sich, dass eine Tante sich beim BDM mit einer Nenzingerin angefreundet hatte, deren Familie bereit war uns aufzunehmen!<br />
So brachen wir am Stefanstag 1943 auf ins Ländle. Mein Großvater hatte vorher noch die Lage erkundet und es wurde ihm geraten, den Südtiroler Platz zu meiden und stattdessen die &#8218;Abkürzung&#8216; von der Amraserstraße quer über den Frachtenbahnhof zu nehmen. So marschierten wir mit Sack und Pack vorbei an Bombentrichtern, in den Himmel ragenden Schienen, umgefallenen Masten herumliegenden Drähten und kaputten Zugsgarnituren. Überall wurde gearbeitet – Soldaten und Kriegsgefangene waren uns aber behilflich und lotsten uns durch das Chaos. Irgendwo stand dann tatsächlich ein Zug!<br />
Diese Bilder werde ich nie vergessen – ich war gerade sieben Jahre alt geworden.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Manfred Roilo		</title>
		<link>https://innsbruck-erinnert.at/endstation-innsbruck-ii/comment-page-1/#comment-11946</link>

		<dc:creator><![CDATA[Manfred Roilo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Aug 2021 07:23:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://innsbruck-erinnert.at/?p=19530#comment-11946</guid>

					<description><![CDATA[Immer wieder sehr interessant, was alles in der Nachkriegszeit los war!

Warum sollte eigentlich eine Weiterleitung der Jugendlichen nach Ötz erfolgen? Gemeint war sicher &quot;Ötztal-Bahnhof&quot; und damit Haiminger Gemeindegebiet mit dem großem Haiminger Lager. Vielleicht gab es 1951 hier schon freie Baracken? Oder wollte man sie etwa im damals auch noch existierenden Lager Schlatt der Westtiroler Kraftwerke unterbringen – das wäre tatsächlich im Gemeindegebiet Ötz.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Immer wieder sehr interessant, was alles in der Nachkriegszeit los war!</p>
<p>Warum sollte eigentlich eine Weiterleitung der Jugendlichen nach Ötz erfolgen? Gemeint war sicher &#8222;Ötztal-Bahnhof&#8220; und damit Haiminger Gemeindegebiet mit dem großem Haiminger Lager. Vielleicht gab es 1951 hier schon freie Baracken? Oder wollte man sie etwa im damals auch noch existierenden Lager Schlatt der Westtiroler Kraftwerke unterbringen – das wäre tatsächlich im Gemeindegebiet Ötz.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
	</channel>
</rss>

<!--
Performance optimized by W3 Total Cache. Learn more: https://www.boldgrid.com/w3-total-cache/

Page Caching using Disk: Enhanced 
Database Caching 4/80 queries in 0.030 seconds using Disk (Request-wide modification query)

Served from: innsbruck-erinnert.at @ 2026-06-27 07:39:14 by W3 Total Cache
-->