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	Kommentare zu: Emile-Béthouart-Steg	</title>
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	<description>Ein Bilderblog aus dem Stadtarchiv/Stadtmuseum</description>
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		<title>
		Von: Cattani Bruno Toaba		</title>
		<link>https://innsbruck-erinnert.at/emile-bethouart-steg/comment-page-1/#comment-52423</link>

		<dc:creator><![CDATA[Cattani Bruno Toaba]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 May 2025 09:18:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ergänzend zu den vorherigen Wortmeldungen von &quot;seinerzeit&quot; wie auch der Gedenkfeiern allerortens:

Als Sohn eines ehemaligen Besatzungssoldaten fällt mir auf, dass nur von &quot;Marokkanern&quot; als Armeeangehörigen erzählt wird. Zweifellos war deren Anteil in der franzöischen Armee beträchtlich. 
Übrigens: der Eingang zur Absamer Kaserne ist &quot;geschmückt&quot; mit dem &quot;Marokkaner Turm&quot; erbaut von Pionieren,  die mein Vater u.a. als  Fachunteroffizier beaufsichtigte.
Jedoch gab es ebenso viele die aus ALGERIEN stammten wie mein Vater. Der sich 1944 als Freiwilliger zur Armee meldete, mit der zweiten Welle nach den Amerikanern dabei und in Absam stationiert war.
Meine Eltern lernten sich dadurch kennen und heirateten im April 1955 kurz vor der Entstehung des Staatsvertrages]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ergänzend zu den vorherigen Wortmeldungen von &#8222;seinerzeit&#8220; wie auch der Gedenkfeiern allerortens:</p>
<p>Als Sohn eines ehemaligen Besatzungssoldaten fällt mir auf, dass nur von &#8222;Marokkanern&#8220; als Armeeangehörigen erzählt wird. Zweifellos war deren Anteil in der franzöischen Armee beträchtlich.<br />
Übrigens: der Eingang zur Absamer Kaserne ist &#8222;geschmückt&#8220; mit dem &#8222;Marokkaner Turm&#8220; erbaut von Pionieren,  die mein Vater u.a. als  Fachunteroffizier beaufsichtigte.<br />
Jedoch gab es ebenso viele die aus ALGERIEN stammten wie mein Vater. Der sich 1944 als Freiwilliger zur Armee meldete, mit der zweiten Welle nach den Amerikanern dabei und in Absam stationiert war.<br />
Meine Eltern lernten sich dadurch kennen und heirateten im April 1955 kurz vor der Entstehung des Staatsvertrages</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Hermann Pritzi		</title>
		<link>https://innsbruck-erinnert.at/emile-bethouart-steg/comment-page-1/#comment-1026</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hermann Pritzi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Sep 2020 16:15:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich darf noch anfügen:
als der General Bethouart verstarb, ich glaube es war in den 1980er Jahren, reiste eine große Abordnung der Tiroler Schützen zum
Begräbnis an. Dabei wurde auch die Bundesstandarte mitgetragen. Bundesstandartenführer war Oberleutnant Ferdinand Erhard.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich darf noch anfügen:<br />
als der General Bethouart verstarb, ich glaube es war in den 1980er Jahren, reiste eine große Abordnung der Tiroler Schützen zum<br />
Begräbnis an. Dabei wurde auch die Bundesstandarte mitgetragen. Bundesstandartenführer war Oberleutnant Ferdinand Erhard.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Hermann Pritzi		</title>
		<link>https://innsbruck-erinnert.at/emile-bethouart-steg/comment-page-1/#comment-1025</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hermann Pritzi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Sep 2020 15:55:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich bin in der Kärntner Straße 44 aufgewachsen und kann mich erinnern, dass auch in der Eugen Kaserne französische Soldaten
einquartiert waren. Als ich und meine etwas ältere Schwester einmal dort vorbeigingen, reichten uns Marokkaner aus einem
Fenster warmen Kakao. Meine Schwester und ich kannten dieses Getränk damals noch nicht.
Diese nette Geste wird uns immer in Erinnerung bleiben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin in der Kärntner Straße 44 aufgewachsen und kann mich erinnern, dass auch in der Eugen Kaserne französische Soldaten<br />
einquartiert waren. Als ich und meine etwas ältere Schwester einmal dort vorbeigingen, reichten uns Marokkaner aus einem<br />
Fenster warmen Kakao. Meine Schwester und ich kannten dieses Getränk damals noch nicht.<br />
Diese nette Geste wird uns immer in Erinnerung bleiben.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Manfred Roilo		</title>
		<link>https://innsbruck-erinnert.at/emile-bethouart-steg/comment-page-1/#comment-1024</link>

		<dc:creator><![CDATA[Manfred Roilo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Sep 2020 09:17:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://innsbruck-erinnert.at/emile-bethouart-steg/comment-page-1/#comment-1022&quot;&gt;Manfred Roilo&lt;/a&gt;.

Noch eine Ergänzung zu den Amis: An der Reichenauerstraße unterhalb den &quot;Heimstätten&quot;, also östlich der Kravoglstraße (dort, wo heute das Reithmanngymnasium steht) hatten die Amerikaner einen Baseballplatz errichtet. Auch das war eine &#039;Pilgerstätte&#039; für uns, einerseits wegen der zu erwartenden Schokolade, andererseits sammelten wir hier auch die Riesen-Tschiggs ein, die am Boden herumlagen. Am Straßenrand hatte man einige Reihen Sitzbänke aus Brettern aufgestellt, dahinter schlichen wir herum. Die Amis waren anscheinend gut mit Rauchwaren versorgt, sie zündeten sie an und warfen sie schnell einmal weg. Daheim lösten wir die Stummeln aus, gaben den Tabak in 100er A3 Schachteln und brachten sie Oma, die eine starke Raucherin war und die damit ihre Zigaretten &#039;wutzelte&#039; oder &#039;stopfte&#039;.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://innsbruck-erinnert.at/emile-bethouart-steg/comment-page-1/#comment-1022">Manfred Roilo</a>.</p>
<p>Noch eine Ergänzung zu den Amis: An der Reichenauerstraße unterhalb den &#8222;Heimstätten&#8220;, also östlich der Kravoglstraße (dort, wo heute das Reithmanngymnasium steht) hatten die Amerikaner einen Baseballplatz errichtet. Auch das war eine &#8218;Pilgerstätte&#8216; für uns, einerseits wegen der zu erwartenden Schokolade, andererseits sammelten wir hier auch die Riesen-Tschiggs ein, die am Boden herumlagen. Am Straßenrand hatte man einige Reihen Sitzbänke aus Brettern aufgestellt, dahinter schlichen wir herum. Die Amis waren anscheinend gut mit Rauchwaren versorgt, sie zündeten sie an und warfen sie schnell einmal weg. Daheim lösten wir die Stummeln aus, gaben den Tabak in 100er A3 Schachteln und brachten sie Oma, die eine starke Raucherin war und die damit ihre Zigaretten &#8218;wutzelte&#8216; oder &#8217;stopfte&#8216;.</p>
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			</item>
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		<title>
		Von: Manfred Roilo		</title>
		<link>https://innsbruck-erinnert.at/emile-bethouart-steg/comment-page-1/#comment-1022</link>

		<dc:creator><![CDATA[Manfred Roilo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Sep 2020 08:13:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://innsbruck-erinnert.at/emile-bethouart-steg/comment-page-1/#comment-1021&quot;&gt;Manfred Roilo&lt;/a&gt;.

Ich bin mir nun ziemlich sicher, dass die Marokkaner in der neuen, knapp vor dem Krieg fertiggestellten Pradler Hauptschule (Schuschnigg / Schemm / Renner Schule) einquartiert  (sehe gerade, dass ich dieses Wort im vorhergehenden Eintrag doppelt verwendet habe!!) waren. Schon schnell nach dem Einmarsch im Mai 1945 haben die Amerikaner dieses Gebäude als &#039;Kaserne&#039; in Besitz genommen. Wir Buben pilgerten jeden Tag dorthin und versuchten, Schokolade zu erbetteln. Die Soldaten waren sehr freundlich zu uns! Ein Bild, das sich mir besonders eingeprägt hat: Die Amis spielten am breiten Gehsteig unterhalb der breiten Treppe in der Pembauerstraße eine Art Kegelspiel, die Kugeln waren allerdings Orangen!! Orangen – so was kannten wir ja kaum, jedenfalls gab es die nirgends zu kaufen! Allerdings durften wir kaputtgegangene Früchte zusammenklauben! Bekanntlich zogen die &#039;reichen&#039; Amerikaner bald einmal ab, für uns leider, Tirol wurde ja französische Besatzungszone.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://innsbruck-erinnert.at/emile-bethouart-steg/comment-page-1/#comment-1021">Manfred Roilo</a>.</p>
<p>Ich bin mir nun ziemlich sicher, dass die Marokkaner in der neuen, knapp vor dem Krieg fertiggestellten Pradler Hauptschule (Schuschnigg / Schemm / Renner Schule) einquartiert  (sehe gerade, dass ich dieses Wort im vorhergehenden Eintrag doppelt verwendet habe!!) waren. Schon schnell nach dem Einmarsch im Mai 1945 haben die Amerikaner dieses Gebäude als &#8218;Kaserne&#8216; in Besitz genommen. Wir Buben pilgerten jeden Tag dorthin und versuchten, Schokolade zu erbetteln. Die Soldaten waren sehr freundlich zu uns! Ein Bild, das sich mir besonders eingeprägt hat: Die Amis spielten am breiten Gehsteig unterhalb der breiten Treppe in der Pembauerstraße eine Art Kegelspiel, die Kugeln waren allerdings Orangen!! Orangen – so was kannten wir ja kaum, jedenfalls gab es die nirgends zu kaufen! Allerdings durften wir kaputtgegangene Früchte zusammenklauben! Bekanntlich zogen die &#8218;reichen&#8216; Amerikaner bald einmal ab, für uns leider, Tirol wurde ja französische Besatzungszone.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Manfred Roilo		</title>
		<link>https://innsbruck-erinnert.at/emile-bethouart-steg/comment-page-1/#comment-1021</link>

		<dc:creator><![CDATA[Manfred Roilo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Sep 2020 07:41:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die &quot;Marokkaner&quot; – Kindheitserinnerungen!! Dieser Teil der französischen Besatzungstruppen war eine Weile in Pradl einquartiert – ich glaube sogar (bin mir nicht sicher) in der heutigen Rennerschule (im Krieg Schemmschule) einquartiert. Zu verschiedenen Anlässen zogen sie samt Musikkapelle durch die Reichenauerstraße – Pradlerstraße – über die alte Pradlerbrücke in die Stadt. Klar, dass alles zusammenrannte um dieses Schauspiel zu sehen! Fremdländische Soldaten mit Turbanen, weißen Handschuhen und breiten weißen Gürteln, geschulterten Gewehren! Ein eigener Trommler- und Trompetertrupp, den man schon von Weitem hörte, zwischendurch schwenkten die Trompeter ihre kleinen Instrumente, an denen bunte Fähnchen angebracht waren, in der Luft. Ein besonderes Merkmal war der vorausgehende Ziegenbock! Meist marschierten wir als Anhängsel ein Stück mit, und fühlten uns als Soldaten!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die &#8222;Marokkaner&#8220; – Kindheitserinnerungen!! Dieser Teil der französischen Besatzungstruppen war eine Weile in Pradl einquartiert – ich glaube sogar (bin mir nicht sicher) in der heutigen Rennerschule (im Krieg Schemmschule) einquartiert. Zu verschiedenen Anlässen zogen sie samt Musikkapelle durch die Reichenauerstraße – Pradlerstraße – über die alte Pradlerbrücke in die Stadt. Klar, dass alles zusammenrannte um dieses Schauspiel zu sehen! Fremdländische Soldaten mit Turbanen, weißen Handschuhen und breiten weißen Gürteln, geschulterten Gewehren! Ein eigener Trommler- und Trompetertrupp, den man schon von Weitem hörte, zwischendurch schwenkten die Trompeter ihre kleinen Instrumente, an denen bunte Fähnchen angebracht waren, in der Luft. Ein besonderes Merkmal war der vorausgehende Ziegenbock! Meist marschierten wir als Anhängsel ein Stück mit, und fühlten uns als Soldaten!</p>
]]></content:encoded>
		
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