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	Kommentare zu: Ein echtes Rätsel	</title>
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	<description>Ein Bilderblog aus dem Stadtarchiv/Stadtmuseum</description>
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		<title>
		Von: Matthias Egger		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Matthias Egger]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Dec 2022 17:14:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://innsbruck-erinnert.at/ein-echtes-raetsel-2/comment-page-1/#comment-24430&quot;&gt;Josef Auer&lt;/a&gt;.

Verspätet vielen Dank, lieber Herr Auer, für die Auflösung!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://innsbruck-erinnert.at/ein-echtes-raetsel-2/comment-page-1/#comment-24430">Josef Auer</a>.</p>
<p>Verspätet vielen Dank, lieber Herr Auer, für die Auflösung!</p>
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		<title>
		Von: Matthias Egger		</title>
		<link>https://innsbruck-erinnert.at/ein-echtes-raetsel-2/comment-page-1/#comment-24557</link>

		<dc:creator><![CDATA[Matthias Egger]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Dec 2022 17:13:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://innsbruck-erinnert.at/ein-echtes-raetsel-2/comment-page-1/#comment-24432&quot;&gt;Karl Hirsch&lt;/a&gt;.

Ich möchte nicht beckmessern, lieber Herr Hirsch, aber die drei Tiroler Landesschützenregimenter bildeten laut den gesetzlichen Bestimmungen „einen integrierenden Teil der k. k. Landwehr, und sind gleich dieser zur Unterstützung des stehenden Heeres berufen.“ Zwar heißt es in den einschlägigen Gesetzen, dass sie „grundsätzlich zur Verteidigung des Landes bestimmt“ sind, aber es war auch die Möglichkeit eines Einsatzes außerhalb der Landesgrenzen vorgesehen: 

„Insoferne in einem Kriege das Land nicht unmittelbar bedroht wäre, wohl aber vom Gesamtinteresse der Reichsverteidigung die Mitwirkung der Landesschützen erheischt würde, kann ausnahmsweise eine Verwendung derselben außer Landes – mit Zustimmung des Landtages – und nur bei Gefahr im Verzuge gegen nachträgliche Mitteilung an den Landtag – vom Kaiser angeordnet werden.“ (§7 Gesetz vom 25. Mai 1913, betreffend das Institut der Landesverteidigung für Tirol und Vorarlberg). 

Mit Blick auf die Situation im Sommer 1914 schreibt Gerd Pircher: 
„Da die Landtage von Tirol und Vorarlberg aber nicht mehr versammelt waren, und man sich auf den Standpunkt stellte, daß der Fall von Gefahr im Verzug eingetreten war, ordnete der Kaiser in einer Allerhöchsten Entschließung vom 1. August 1914 die Verwendung der Landesschützen von Tirol und Vorarlberg und des in Tirol und Vorarlberg aufgebotenen Landsturmes außerhalb des Landes an. Obwohl man damit im Rahmen des Gesetzes gehandelt hatte, dürften sich die Landeshauptleute und mit ihnen die Abgeordneten zum Landtag doch übergangen gefühlt haben […].“

Gerd Pircher, Militär, Verwaltung und Politik in Tirol im Ersten Weltkrieg, Innsbruck 1995, S. 32.

Lange Rede, kurzer Sinn: ein &quot;reiner Gesetzesbruch&quot; war die Verwendung der Landesschützen in Galizien nicht...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://innsbruck-erinnert.at/ein-echtes-raetsel-2/comment-page-1/#comment-24432">Karl Hirsch</a>.</p>
<p>Ich möchte nicht beckmessern, lieber Herr Hirsch, aber die drei Tiroler Landesschützenregimenter bildeten laut den gesetzlichen Bestimmungen „einen integrierenden Teil der k. k. Landwehr, und sind gleich dieser zur Unterstützung des stehenden Heeres berufen.“ Zwar heißt es in den einschlägigen Gesetzen, dass sie „grundsätzlich zur Verteidigung des Landes bestimmt“ sind, aber es war auch die Möglichkeit eines Einsatzes außerhalb der Landesgrenzen vorgesehen: </p>
<p>„Insoferne in einem Kriege das Land nicht unmittelbar bedroht wäre, wohl aber vom Gesamtinteresse der Reichsverteidigung die Mitwirkung der Landesschützen erheischt würde, kann ausnahmsweise eine Verwendung derselben außer Landes – mit Zustimmung des Landtages – und nur bei Gefahr im Verzuge gegen nachträgliche Mitteilung an den Landtag – vom Kaiser angeordnet werden.“ (§7 Gesetz vom 25. Mai 1913, betreffend das Institut der Landesverteidigung für Tirol und Vorarlberg). </p>
<p>Mit Blick auf die Situation im Sommer 1914 schreibt Gerd Pircher:<br />
„Da die Landtage von Tirol und Vorarlberg aber nicht mehr versammelt waren, und man sich auf den Standpunkt stellte, daß der Fall von Gefahr im Verzug eingetreten war, ordnete der Kaiser in einer Allerhöchsten Entschließung vom 1. August 1914 die Verwendung der Landesschützen von Tirol und Vorarlberg und des in Tirol und Vorarlberg aufgebotenen Landsturmes außerhalb des Landes an. Obwohl man damit im Rahmen des Gesetzes gehandelt hatte, dürften sich die Landeshauptleute und mit ihnen die Abgeordneten zum Landtag doch übergangen gefühlt haben […].“</p>
<p>Gerd Pircher, Militär, Verwaltung und Politik in Tirol im Ersten Weltkrieg, Innsbruck 1995, S. 32.</p>
<p>Lange Rede, kurzer Sinn: ein &#8222;reiner Gesetzesbruch&#8220; war die Verwendung der Landesschützen in Galizien nicht&#8230;</p>
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		<title>
		Von: Hans Pechlaner		</title>
		<link>https://innsbruck-erinnert.at/ein-echtes-raetsel-2/comment-page-1/#comment-24444</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hans Pechlaner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Dec 2022 20:54:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Es verwundert, dass der Absender sich nicht selbst auf der Karte markiert hat. Vielleicht war sein Konterfei auch ausreichend unverwechselbar. 
In den Tiroler Ehrenbüchern (Gefallene im 1 WK) könnte man online nach ihm suchen bzw. erfahren ob er den Krieg überlebt hat, doch leider kennen wir seinen Namen nicht.
Gut möglich dass er nach Hause schrieb und ebenfalls Graf hieß. 
Leider scheint ein  Alois Graf vlg. Buhlwieser aus Lengmoos am Ritten, vermisst in Galizien am 20.8.1914 auf. Sollte er der Schreiber gewesen sein, war er tragischerweise bereits gefallen bevor sein Brief  eintraf in dem er noch schrieb dass es gesund sei. 

https://www.tiroler-landesmuseen.at/forschung/tiroler-ehrenbuch-digital/

Interessanterweise scheint im Südtiroler Telefonbuch tatsächlich auch heute ein Simon Graf in Unterinn auf, doch bringt uns das in der Sache leider auch nicht weiter.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es verwundert, dass der Absender sich nicht selbst auf der Karte markiert hat. Vielleicht war sein Konterfei auch ausreichend unverwechselbar.<br />
In den Tiroler Ehrenbüchern (Gefallene im 1 WK) könnte man online nach ihm suchen bzw. erfahren ob er den Krieg überlebt hat, doch leider kennen wir seinen Namen nicht.<br />
Gut möglich dass er nach Hause schrieb und ebenfalls Graf hieß.<br />
Leider scheint ein  Alois Graf vlg. Buhlwieser aus Lengmoos am Ritten, vermisst in Galizien am 20.8.1914 auf. Sollte er der Schreiber gewesen sein, war er tragischerweise bereits gefallen bevor sein Brief  eintraf in dem er noch schrieb dass es gesund sei. </p>
<p><a href="https://www.tiroler-landesmuseen.at/forschung/tiroler-ehrenbuch-digital/" rel="nofollow ugc">https://www.tiroler-landesmuseen.at/forschung/tiroler-ehrenbuch-digital/</a></p>
<p>Interessanterweise scheint im Südtiroler Telefonbuch tatsächlich auch heute ein Simon Graf in Unterinn auf, doch bringt uns das in der Sache leider auch nicht weiter.</p>
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		<title>
		Von: Josef Auer		</title>
		<link>https://innsbruck-erinnert.at/ein-echtes-raetsel-2/comment-page-1/#comment-24435</link>

		<dc:creator><![CDATA[Josef Auer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Dec 2022 15:49:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Hotel Garni Lindelehof hatte damals 20 Betten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Hotel Garni Lindelehof hatte damals 20 Betten.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Josef Auer		</title>
		<link>https://innsbruck-erinnert.at/ein-echtes-raetsel-2/comment-page-1/#comment-24434</link>

		<dc:creator><![CDATA[Josef Auer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Dec 2022 15:37:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://innsbruck-erinnert.at/?p=35487#comment-24434</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://innsbruck-erinnert.at/ein-echtes-raetsel-2/comment-page-1/#comment-24432&quot;&gt;Karl Hirsch&lt;/a&gt;.

Ja, das unterste Schild verweist auf die Hotel Garni Lindelehof in Bozen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://innsbruck-erinnert.at/ein-echtes-raetsel-2/comment-page-1/#comment-24432">Karl Hirsch</a>.</p>
<p>Ja, das unterste Schild verweist auf die Hotel Garni Lindelehof in Bozen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Karl Hirsch		</title>
		<link>https://innsbruck-erinnert.at/ein-echtes-raetsel-2/comment-page-1/#comment-24432</link>

		<dc:creator><![CDATA[Karl Hirsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Dec 2022 14:09:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://innsbruck-erinnert.at/?p=35487#comment-24432</guid>

					<description><![CDATA[MAn könnte jetzt stundenlang herumgoogeln. Jedenfalls Liefert das Internet die Information, daß das Landesschützenregiment Nr. 2 in Bozen stationiert war und zum Zeitpunkt des Poststempels bereits in Galizien eingelangt ist. Ein reiner Gesetzesbruch, denn die Landesschützen hießen deshalb so, weil sie ausschließlich innerhalb der Landesgrenzen eingesetzt werden durften. Die überflüssige Floskel &quot;zum Schutz der Heimat&quot; wurde ganz einfach auf Galizien ausgeweitet. Viele der hier abgebildeten werden das nicht oder nicht gesund überlebt haben.

Das Foto ist nicht sehr aussagekräftig. Im Hintergrund ein gewaltiger Stacheldraht, der durchaus zur Eingrenzung eies Kasernenareals gedient haben kann. und rechts die Tafeln mit den fragmentarisch lesbaren Aufschriften:
Kunst(?)handelscar(tell?)
Eisenwaren Fa(brik?)
Brüder Str(?)

Pfeil nach rechts
Zum Aufgang....
......

Hotel Gasth (hof oder haus)
Xxrudele oder Xxadele Hof

Die Landesschützenkaserne war in der Ecke Talfermündung / Eisack, da, wo heute die Quästur ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>MAn könnte jetzt stundenlang herumgoogeln. Jedenfalls Liefert das Internet die Information, daß das Landesschützenregiment Nr. 2 in Bozen stationiert war und zum Zeitpunkt des Poststempels bereits in Galizien eingelangt ist. Ein reiner Gesetzesbruch, denn die Landesschützen hießen deshalb so, weil sie ausschließlich innerhalb der Landesgrenzen eingesetzt werden durften. Die überflüssige Floskel &#8222;zum Schutz der Heimat&#8220; wurde ganz einfach auf Galizien ausgeweitet. Viele der hier abgebildeten werden das nicht oder nicht gesund überlebt haben.</p>
<p>Das Foto ist nicht sehr aussagekräftig. Im Hintergrund ein gewaltiger Stacheldraht, der durchaus zur Eingrenzung eies Kasernenareals gedient haben kann. und rechts die Tafeln mit den fragmentarisch lesbaren Aufschriften:<br />
Kunst(?)handelscar(tell?)<br />
Eisenwaren Fa(brik?)<br />
Brüder Str(?)</p>
<p>Pfeil nach rechts<br />
Zum Aufgang&#8230;.<br />
&#8230;&#8230;</p>
<p>Hotel Gasth (hof oder haus)<br />
Xxrudele oder Xxadele Hof</p>
<p>Die Landesschützenkaserne war in der Ecke Talfermündung / Eisack, da, wo heute die Quästur ist.</p>
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		<title>
		Von: Josef Auer		</title>
		<link>https://innsbruck-erinnert.at/ein-echtes-raetsel-2/comment-page-1/#comment-24430</link>

		<dc:creator><![CDATA[Josef Auer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Dec 2022 14:03:26 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das Foto wurde in Bozen aufgenommen. Rechts sieht man nämlich das Firmenschild der Eisenwarenfabrik Gebrüder Streiter. Gut möglich, dass man das Kruzifix im Hintergrund auch heute noch in Bozen findet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Foto wurde in Bozen aufgenommen. Rechts sieht man nämlich das Firmenschild der Eisenwarenfabrik Gebrüder Streiter. Gut möglich, dass man das Kruzifix im Hintergrund auch heute noch in Bozen findet.</p>
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