

<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	
	>
<channel>
	<title>
	Kommentare zu: Die besten Freunde des Menschen sind seine Bücher&#8230;	</title>
	<atom:link href="https://innsbruck-erinnert.at/die-besten-freunde-des-menschen-sind-seine-buecher/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://innsbruck-erinnert.at/die-besten-freunde-des-menschen-sind-seine-buecher/</link>
	<description>Ein Bilderblog aus dem Stadtarchiv/Stadtmuseum</description>
	<lastBuildDate>Sat, 30 Sep 2023 09:37:41 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.1.1</generator>
	<item>
		<title>
		Von: Manni Schneiderbauer		</title>
		<link>https://innsbruck-erinnert.at/die-besten-freunde-des-menschen-sind-seine-buecher/comment-page-1/#comment-30782</link>

		<dc:creator><![CDATA[Manni Schneiderbauer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Sep 2023 15:14:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://innsbruck-erinnert.at/?p=46512#comment-30782</guid>

					<description><![CDATA[Neben dem Triebwagen der Linie 3 im Hintergrund, auf den ersten Blick am schmalen Frontal-Mittelfenster als &quot;Basler&quot; (Serie 24-32) identifizierbar, fällt der:m Traminteressierten besonders der Gleiswechsel mit den beiden Weichen im Vordergrund auf, der zum Fotozeitpunkt offensichtlich bereits ein nicht mehr nutzbares Relikt war. Das ist erkennbar an der Tatsache, dass die Fahrleitung über dem Gleiswechsel fehlt, aber auch daran, dass es so aussieht, als wäre die Weiche am linken Gleis (Richtungsgleis nach Süden/Osten) schon teilweise ausgebaut oder zugeschweißt. Der Eindruck kann allerdings auch täuschen.
Der Gleiswechsel hatte ein Pendant nördlich der S-Kurve und diente dazu, auch noch nach zweigleisigem Ausbau der Strecke den Wirtschaftsbetrieben am Burggraben Ladezonen freizuhalten, indem während bestimmter Zeiten der Straßenbahnbetrieb eingleisig geführt wurde. 

Der zweigleisige Ausbau der Tram dort im Jahr 1924 scheint zu einem ziemlichen Bahö geführt zu haben, wie dem &quot;Kreutz&quot; zu entnehmen ist (Aufl. III, S. 60):
&quot;31. Oktober: Der Bau des 2. Gleises am Burggraben artet zum öffentlichen Skandal aus. Das Gleis liegt bereits, aber etliche Gegner verhindern die Inbetriebnahme und begründen dies in einer ganzseitigen Stellungnahme in den „Innsbrucker Nachrichten“. Der Kaufmann Hörtnagl sieht die Ladetätigkeit für sein Geschäft erschwert, ebenso bangen die anderen Burggrabenbewohner um ihre Kohlenlieferungen, da während der Entladung der Fuhrwerke der Straßenbahnverkehr behindert würde. Der Kleinrentnerverband, der einen Vertreter im LB-Verwaltungsrat hat, wünscht, dass die Vorbauten erst abgerissen, der Burggraben verbreitert und dann mit dem Zulegen des 2. Gleises begonnen werde. Er verlangt die Einberufung einer außerordentlichen Generalversammlung, welche auch zustande kommt. Die Firma Hörtnagl stellt der LB 200 Millionen Kronen zur Verfügung, wenn sie die Vorbauten abreißen lässt und erst dann das 2. Gleis in Betrieb nimmt. Der Kleinrentnerverband sieht am Burggraben das Chaos mit Todesopfern nahen und bringt gegen die übrigen Verwaltungsräte Misstrauensanträge ein. Altbürgermeister Greil droht den zerstrittenen Aktionären mit Verstadtlichung der LB. Verwaltungsrat Dr. Wackernell argumentiert, man käme zu Fuß schneller voran als mit der Tram. Daher sei der zweigleisige Ausbau notwendig und werde auch durchgeführt. Um Kohlen- und sonstige Lieferungen zu den Häusern am Burggraben zu ermöglichen, wird beim
Stockereck eine Weiche eingebaut und für die Dauer der Ladetätigkeit (sofern diese vorher angemeldet wurde) nur eingleisig gefahren. Als Gegenschlag wollen die Kaufleute Hörtnagl und Schardinger der LB die an ihren Häusern befestigten Fahrleitungsrosetten aufkündigen.&quot;

Interessanterweise ist dort nur von einem Gleiswechsel bzw. &quot;einer Weiche&quot; beim Stockereck die Rede. Wo genau das ostseitige Pendant situiert war, hatte ich bislang nicht gewusst und sehe es auf diesem Bild zum ersten Mal. Ich vermute, dass dieses Schienenrelikt im Juni 1954 mit Neulage der Gleise in diesem Bereich endgültig verschwunden ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neben dem Triebwagen der Linie 3 im Hintergrund, auf den ersten Blick am schmalen Frontal-Mittelfenster als &#8222;Basler&#8220; (Serie 24-32) identifizierbar, fällt der:m Traminteressierten besonders der Gleiswechsel mit den beiden Weichen im Vordergrund auf, der zum Fotozeitpunkt offensichtlich bereits ein nicht mehr nutzbares Relikt war. Das ist erkennbar an der Tatsache, dass die Fahrleitung über dem Gleiswechsel fehlt, aber auch daran, dass es so aussieht, als wäre die Weiche am linken Gleis (Richtungsgleis nach Süden/Osten) schon teilweise ausgebaut oder zugeschweißt. Der Eindruck kann allerdings auch täuschen.<br />
Der Gleiswechsel hatte ein Pendant nördlich der S-Kurve und diente dazu, auch noch nach zweigleisigem Ausbau der Strecke den Wirtschaftsbetrieben am Burggraben Ladezonen freizuhalten, indem während bestimmter Zeiten der Straßenbahnbetrieb eingleisig geführt wurde. </p>
<p>Der zweigleisige Ausbau der Tram dort im Jahr 1924 scheint zu einem ziemlichen Bahö geführt zu haben, wie dem &#8222;Kreutz&#8220; zu entnehmen ist (Aufl. III, S. 60):<br />
&#8222;31. Oktober: Der Bau des 2. Gleises am Burggraben artet zum öffentlichen Skandal aus. Das Gleis liegt bereits, aber etliche Gegner verhindern die Inbetriebnahme und begründen dies in einer ganzseitigen Stellungnahme in den „Innsbrucker Nachrichten“. Der Kaufmann Hörtnagl sieht die Ladetätigkeit für sein Geschäft erschwert, ebenso bangen die anderen Burggrabenbewohner um ihre Kohlenlieferungen, da während der Entladung der Fuhrwerke der Straßenbahnverkehr behindert würde. Der Kleinrentnerverband, der einen Vertreter im LB-Verwaltungsrat hat, wünscht, dass die Vorbauten erst abgerissen, der Burggraben verbreitert und dann mit dem Zulegen des 2. Gleises begonnen werde. Er verlangt die Einberufung einer außerordentlichen Generalversammlung, welche auch zustande kommt. Die Firma Hörtnagl stellt der LB 200 Millionen Kronen zur Verfügung, wenn sie die Vorbauten abreißen lässt und erst dann das 2. Gleis in Betrieb nimmt. Der Kleinrentnerverband sieht am Burggraben das Chaos mit Todesopfern nahen und bringt gegen die übrigen Verwaltungsräte Misstrauensanträge ein. Altbürgermeister Greil droht den zerstrittenen Aktionären mit Verstadtlichung der LB. Verwaltungsrat Dr. Wackernell argumentiert, man käme zu Fuß schneller voran als mit der Tram. Daher sei der zweigleisige Ausbau notwendig und werde auch durchgeführt. Um Kohlen- und sonstige Lieferungen zu den Häusern am Burggraben zu ermöglichen, wird beim<br />
Stockereck eine Weiche eingebaut und für die Dauer der Ladetätigkeit (sofern diese vorher angemeldet wurde) nur eingleisig gefahren. Als Gegenschlag wollen die Kaufleute Hörtnagl und Schardinger der LB die an ihren Häusern befestigten Fahrleitungsrosetten aufkündigen.&#8220;</p>
<p>Interessanterweise ist dort nur von einem Gleiswechsel bzw. &#8222;einer Weiche&#8220; beim Stockereck die Rede. Wo genau das ostseitige Pendant situiert war, hatte ich bislang nicht gewusst und sehe es auf diesem Bild zum ersten Mal. Ich vermute, dass dieses Schienenrelikt im Juni 1954 mit Neulage der Gleise in diesem Bereich endgültig verschwunden ist.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Karl Hirsch		</title>
		<link>https://innsbruck-erinnert.at/die-besten-freunde-des-menschen-sind-seine-buecher/comment-page-1/#comment-30599</link>

		<dc:creator><![CDATA[Karl Hirsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Sep 2023 10:04:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://innsbruck-erinnert.at/?p=46512#comment-30599</guid>

					<description><![CDATA[Schön zu sehen, wie schön die Fassaden der Altstadthäuser sein könnten, wenn man sie nicht verflacht, modernisiert und zuckerlfarben angemalt hätte. (vergleiche https://tinyurl.com/46md8tcw)

Im  zum Zeitpunkt der Fotografie nur als Erdgeschoß vorhandenen Unterbergerhaus werkte der Uhrmacher Pfister. Bis vor kurzem mit unverändertem Innen und Außen, jetzt geht er (oder ging er schon?) in Pension.

Das erkennbare Papiergeschäft war der Papier Jeggle. Die Nordsee, später ohne Vorbau, aber mit Speisesalon im Obergeschoß,  zog sich in Sillpark und DEZ zurück.

Und das einsame Auto ist irgend ein Modell der Baureihe &quot;Vedette&quot;, ein schlanker sechssitziger Achtzylinder, ab 1954 gebaut.

Von den sichtbaren Geschäften sind WMF und Wagnersche übrig geblieben, die Pfisterfassade wer weiß wie lange noch. 

Schönes Bild aus den mittleren Fünfzigern.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schön zu sehen, wie schön die Fassaden der Altstadthäuser sein könnten, wenn man sie nicht verflacht, modernisiert und zuckerlfarben angemalt hätte. (vergleiche <a href="https://tinyurl.com/46md8tcw" rel="nofollow ugc">https://tinyurl.com/46md8tcw</a>)</p>
<p>Im  zum Zeitpunkt der Fotografie nur als Erdgeschoß vorhandenen Unterbergerhaus werkte der Uhrmacher Pfister. Bis vor kurzem mit unverändertem Innen und Außen, jetzt geht er (oder ging er schon?) in Pension.</p>
<p>Das erkennbare Papiergeschäft war der Papier Jeggle. Die Nordsee, später ohne Vorbau, aber mit Speisesalon im Obergeschoß,  zog sich in Sillpark und DEZ zurück.</p>
<p>Und das einsame Auto ist irgend ein Modell der Baureihe &#8222;Vedette&#8220;, ein schlanker sechssitziger Achtzylinder, ab 1954 gebaut.</p>
<p>Von den sichtbaren Geschäften sind WMF und Wagnersche übrig geblieben, die Pfisterfassade wer weiß wie lange noch. </p>
<p>Schönes Bild aus den mittleren Fünfzigern.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
	</channel>
</rss>

<!--
Performance optimized by W3 Total Cache. Learn more: https://www.boldgrid.com/w3-total-cache/?utm_source=w3tc&utm_medium=footer_comment&utm_campaign=free_plugin

Page Caching using Disk: Enhanced 
Database Caching 53/67 queries in 0.036 seconds using Disk

Served from: innsbruck-erinnert.at @ 2026-09-20 11:55:50 by W3 Total Cache
-->