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	<title>
	Kommentare zu: Der Mensch und sein Jagdtrieb	</title>
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	<description>Ein Bilderblog aus dem Stadtarchiv/Stadtmuseum</description>
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		<title>
		Von: Hans Pechlaner		</title>
		<link>https://innsbruck-erinnert.at/der-mensch-und-sein-jagdtrieb/comment-page-1/#comment-19029</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hans Pechlaner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Jul 2022 21:32:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Während der Fahrt war also keine gute
Sicht und der Ballon trieb teilweise vollständig im Ne­bel.
Das klingt nicht gerade ungefährlich. Dass das &#039;die Verfolgung durch die Kraft­fahrzeuge sehr erschwerte&#039; scheint dabei wohl noch das kleinere Übel gewesen zu sein, auch wenn man das aus &#039;Bodensicht&#039; anscheinend nicht so sah. 
Übrigens ist es für unsere Ohren heute befremdlich wenn man in dieser Zeit einfach nur  vom  &#039;Krieg&#039;  spricht oder schreibt. Aber selbstverständlich sprach man ja noch nicht vom. 1.WK bevor es den zweiten gab.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Während der Fahrt war also keine gute<br />
Sicht und der Ballon trieb teilweise vollständig im Ne­bel.<br />
Das klingt nicht gerade ungefährlich. Dass das &#8218;die Verfolgung durch die Kraft­fahrzeuge sehr erschwerte&#8216; scheint dabei wohl noch das kleinere Übel gewesen zu sein, auch wenn man das aus &#8218;Bodensicht&#8216; anscheinend nicht so sah.<br />
Übrigens ist es für unsere Ohren heute befremdlich wenn man in dieser Zeit einfach nur  vom  &#8218;Krieg&#8216;  spricht oder schreibt. Aber selbstverständlich sprach man ja noch nicht vom. 1.WK bevor es den zweiten gab.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Josef Auer		</title>
		<link>https://innsbruck-erinnert.at/der-mensch-und-sein-jagdtrieb/comment-page-1/#comment-19021</link>

		<dc:creator><![CDATA[Josef Auer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Jul 2022 10:27:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der Ballon ist beim Städtischen Gaswerk in Pradl gestartet. Das Wetter und die Sicht waren aber nicht besonders gut, sodass von 26 Fahrzeugen nur 1 Auto und 7 Motorräder am Ziel einlangten. Die Innsbrucker Nachrichten vom 14. September 1931 berichten über die Verfolgungsjagd:

&quot;Die dem Automobilklub von Tirol neu angegliederte
Aerosektion hat gestern zum ersten Male nach
dem Kriege in Innsbruck einen Freiballon
aufsteigen lassen, der von Automobilisten und Motor­-
radfahrern verfolgt wurde, welche die Aufgabe hat­-
ten, nach der Landung möglichst rasch den Ballon zu
erreichen.
Um 6 Uhr früh wurde im städtischen Gaswerk mit
der Füllung des Ballons mit Gas begonnen. Er
wurde dann um 8 Uhr von 20 Mitgliedern des Hee-
ressportvsrbandes festgehalten, die nach und nach die
vielen schweren Sandsäcke, die an ihm hingen, los­
lösten und die Stricke freimachten. Eine große Men­-
schenmenge verfolgte mit großer Aufmerksamkeit die
Vorbereitungen zur Fahrt.
Punkt 8.10 gab Oberstleutnant a. D. Manns-
barth das Kommando: „Los!&quot; Die Seile wurden
freigegeben und der Ballon, in dem sich außer dem
Führer Oberstleutnant a. D. Mannsbarth als Passa­-
giere Staatsanwalt Dr. Siegfried H o h e n l e i t
n e r und Rechtsanwalt Dr. Fritz Kellner befanden,
wurde von der Erdwärme langsam hochgetrieben, bis
er dann in zirka 50 Meter Höhe anscheinend stehen
blieb. Ein nur leichter Westwind drückte ihn langsam
etwas gegen Osten. Als er eine Höhe von zirka 1000
Meter erreicht hatte, setzte ein etwas stärkerer Luft­-
zug ein, der den Ballon rascher nach Osten drückte.
Bald darauf verschwand er auf kurze Zeit in einer
Wolke. Als er über Hall stand, leuchtete die braune
Ballonkugel deutlich sichtbar in der Morgensonne.
Um 11.30 Uhr vormittags ist der Ballon bei Auf­-
fach in der Wildschönau glatt gelandet.
Er hat 65 Kilometer östlich von Innsbruck die
größte Höhe bei 2000 Meter erreicht. Nach Aussage
der Mitfahrer war während der Fahrt keine gute
Sicht. Teilweise trieb der Ballon vollständig im Ne­-
bel, was natürlich die Verfolgung durch die Kraft­-
fahrzeuge sehr erschwerte. In über 2000 Meter Höhe
hat es geschneit, weshalb sich der Ballonfahrer zur
baldigen Landung entschloß.
Von den 26 gestarteten Fahrzeugen hatten nur ein
Auto und 7 Motorräder den Ballon erreicht. Den Au­-
tomobilpreis gewann Ernst Z a h n, den Fahnenpreis
Engelbert Buchroitner und den Motorradpreis
der Kundler Motorradfahrer Janitsch.&quot;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Ballon ist beim Städtischen Gaswerk in Pradl gestartet. Das Wetter und die Sicht waren aber nicht besonders gut, sodass von 26 Fahrzeugen nur 1 Auto und 7 Motorräder am Ziel einlangten. Die Innsbrucker Nachrichten vom 14. September 1931 berichten über die Verfolgungsjagd:</p>
<p>&#8222;Die dem Automobilklub von Tirol neu angegliederte<br />
Aerosektion hat gestern zum ersten Male nach<br />
dem Kriege in Innsbruck einen Freiballon<br />
aufsteigen lassen, der von Automobilisten und Motor­-<br />
radfahrern verfolgt wurde, welche die Aufgabe hat­-<br />
ten, nach der Landung möglichst rasch den Ballon zu<br />
erreichen.<br />
Um 6 Uhr früh wurde im städtischen Gaswerk mit<br />
der Füllung des Ballons mit Gas begonnen. Er<br />
wurde dann um 8 Uhr von 20 Mitgliedern des Hee-<br />
ressportvsrbandes festgehalten, die nach und nach die<br />
vielen schweren Sandsäcke, die an ihm hingen, los­<br />
lösten und die Stricke freimachten. Eine große Men­-<br />
schenmenge verfolgte mit großer Aufmerksamkeit die<br />
Vorbereitungen zur Fahrt.<br />
Punkt 8.10 gab Oberstleutnant a. D. Manns-<br />
barth das Kommando: „Los!&#8220; Die Seile wurden<br />
freigegeben und der Ballon, in dem sich außer dem<br />
Führer Oberstleutnant a. D. Mannsbarth als Passa­-<br />
giere Staatsanwalt Dr. Siegfried H o h e n l e i t<br />
n e r und Rechtsanwalt Dr. Fritz Kellner befanden,<br />
wurde von der Erdwärme langsam hochgetrieben, bis<br />
er dann in zirka 50 Meter Höhe anscheinend stehen<br />
blieb. Ein nur leichter Westwind drückte ihn langsam<br />
etwas gegen Osten. Als er eine Höhe von zirka 1000<br />
Meter erreicht hatte, setzte ein etwas stärkerer Luft­-<br />
zug ein, der den Ballon rascher nach Osten drückte.<br />
Bald darauf verschwand er auf kurze Zeit in einer<br />
Wolke. Als er über Hall stand, leuchtete die braune<br />
Ballonkugel deutlich sichtbar in der Morgensonne.<br />
Um 11.30 Uhr vormittags ist der Ballon bei Auf­-<br />
fach in der Wildschönau glatt gelandet.<br />
Er hat 65 Kilometer östlich von Innsbruck die<br />
größte Höhe bei 2000 Meter erreicht. Nach Aussage<br />
der Mitfahrer war während der Fahrt keine gute<br />
Sicht. Teilweise trieb der Ballon vollständig im Ne­-<br />
bel, was natürlich die Verfolgung durch die Kraft­-<br />
fahrzeuge sehr erschwerte. In über 2000 Meter Höhe<br />
hat es geschneit, weshalb sich der Ballonfahrer zur<br />
baldigen Landung entschloß.<br />
Von den 26 gestarteten Fahrzeugen hatten nur ein<br />
Auto und 7 Motorräder den Ballon erreicht. Den Au­-<br />
tomobilpreis gewann Ernst Z a h n, den Fahnenpreis<br />
Engelbert Buchroitner und den Motorradpreis<br />
der Kundler Motorradfahrer Janitsch.&#8220;</p>
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