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	Kommentare zu: Der Billiardtischstreit	</title>
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	<description>Ein Bilderblog aus dem Stadtarchiv/Stadtmuseum</description>
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		Von: Karl Hirsch		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Karl Hirsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Sep 2023 18:12:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Na, vielleicht war es ja keine so große Distanz zwischen Castner und Wolff. Wo hauste denn so ein Hofballmeister? Womöglich sogar nebenan. Obwohl der Transport eines zerlegten Billardtisches ein ordentliches Stück Arbeit war, damals (grade gelesen, nix wissen, aber googeln) war noch eine Holzplatte anstelle der heute üblichen Schieferplatte eingebaut. Die Innsbrucker dachten vielleicht an einen normalen Möbeltransport. 

Bleibt noch zu rätseln, wie man auf diese verquere Lösung gekommen ist. Vermutlich stritten sich die Juristen, ob man Billardkugeln zu den Bällen zählen kann und dies auch auf Bälle in Form von Tanzereignissen ausdehnbar sei, weswegen ein Hofballmeister als Meister vom Fach zu bezeichnen wäre. Typisch Österreich? Das könnte die Erklärung sein. Da muß auch heute noch a l l e s genehmigt werden,  muß auch noch die Prüfziffer stimmen und eine Richtlinie existieren, die alle Beteiligten jeglicher Verantwortung enthebt. Die Frage &quot;gefördertes Sportgerät (ÖVP, FPÖ, Neos) oder luxusbesteuertes Möbel (politischer Rest)?&quot; würde die Politik und die Leserbriefschreiber in zwei polarisierte Gruppen zerfallen lassen. Chaos und Untergang der Republik.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Na, vielleicht war es ja keine so große Distanz zwischen Castner und Wolff. Wo hauste denn so ein Hofballmeister? Womöglich sogar nebenan. Obwohl der Transport eines zerlegten Billardtisches ein ordentliches Stück Arbeit war, damals (grade gelesen, nix wissen, aber googeln) war noch eine Holzplatte anstelle der heute üblichen Schieferplatte eingebaut. Die Innsbrucker dachten vielleicht an einen normalen Möbeltransport. </p>
<p>Bleibt noch zu rätseln, wie man auf diese verquere Lösung gekommen ist. Vermutlich stritten sich die Juristen, ob man Billardkugeln zu den Bällen zählen kann und dies auch auf Bälle in Form von Tanzereignissen ausdehnbar sei, weswegen ein Hofballmeister als Meister vom Fach zu bezeichnen wäre. Typisch Österreich? Das könnte die Erklärung sein. Da muß auch heute noch a l l e s genehmigt werden,  muß auch noch die Prüfziffer stimmen und eine Richtlinie existieren, die alle Beteiligten jeglicher Verantwortung enthebt. Die Frage &#8222;gefördertes Sportgerät (ÖVP, FPÖ, Neos) oder luxusbesteuertes Möbel (politischer Rest)?&#8220; würde die Politik und die Leserbriefschreiber in zwei polarisierte Gruppen zerfallen lassen. Chaos und Untergang der Republik.</p>
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