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	Kommentare zu: Das Theresianum	</title>
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	<description>Ein Bilderblog aus dem Stadtarchiv/Stadtmuseum</description>
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		<title>
		Von: Josef Auer		</title>
		<link>https://innsbruck-erinnert.at/das-theresianum/comment-page-1/#comment-17899</link>

		<dc:creator><![CDATA[Josef Auer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 May 2022 12:51:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wenn man die alten Zeitungen liest, gewinnt man den Eindruck, dass es sich bei diesem Gebäude schon vom baulichen Zustand her geradezu um eine &quot;Horror-Schule&quot; gehandelt hat. Die Innsbrucker Nachrichten vom 15. Feber 1902 berichten:

&quot;In längerer Ausführung weist der Bürgermeister darauf hin, dass die Innsbrucker Bürger auf das Staatsgymnasium nicht gut zu sprechen sind. Es wird viel geklagt über den baulichen Zustand der Schule, die Zimmer sind sehr tief, schlecht beleuchtet, sodass es vielen Schülern unmöglich ist, dem Unterricht zu folgen. Die Heizung ist nach dem alten System, es ist keine Ventilation vorhanden, die Closettzustände sind schlecht. Es fehlt jeder Turnsaal, überhaupt soll der Bauzustand nicht unbedenklich sein. Aber die Klagen der Bevölkerung betreffen nicht nur das Gebäude, sondern die Schule selbst. Es scheint an dieser Schule die Absicht nicht so sehr darauf gerichtet zu sein, dass alle Schüler das Lehrziel erreichen, nicht nur dass nur die besser begabten Schüler vorwärts schreiten, sondern vielmehr, dass möglichst viele Schüler durch strenge Classification veranlasst werden, vorzeitig das Gymnasium zu verlassen. Die statistischen Zahlen der letzten Jahre führen in dieser Beziehung eine beredte Sprache. Es ist merkwürdig, dass Schüler, welche hier nicht entsprechen, an anderen Gymnasien Vorzugsschüler werden. Am Staatsgymnasium scheint die Tendenz zu walten, dass die Kloster-Gymnasien mehr Schüler erhalten. Die Missstimmung über das hiesige Gymnasium ist eine vielseitige, fast allgemeine, und jeder Vater, der ein Kind im Gymnasium hat, weiß von dieser Leidensgeschichte zu erzählen!&quot;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man die alten Zeitungen liest, gewinnt man den Eindruck, dass es sich bei diesem Gebäude schon vom baulichen Zustand her geradezu um eine &#8222;Horror-Schule&#8220; gehandelt hat. Die Innsbrucker Nachrichten vom 15. Feber 1902 berichten:</p>
<p>&#8222;In längerer Ausführung weist der Bürgermeister darauf hin, dass die Innsbrucker Bürger auf das Staatsgymnasium nicht gut zu sprechen sind. Es wird viel geklagt über den baulichen Zustand der Schule, die Zimmer sind sehr tief, schlecht beleuchtet, sodass es vielen Schülern unmöglich ist, dem Unterricht zu folgen. Die Heizung ist nach dem alten System, es ist keine Ventilation vorhanden, die Closettzustände sind schlecht. Es fehlt jeder Turnsaal, überhaupt soll der Bauzustand nicht unbedenklich sein. Aber die Klagen der Bevölkerung betreffen nicht nur das Gebäude, sondern die Schule selbst. Es scheint an dieser Schule die Absicht nicht so sehr darauf gerichtet zu sein, dass alle Schüler das Lehrziel erreichen, nicht nur dass nur die besser begabten Schüler vorwärts schreiten, sondern vielmehr, dass möglichst viele Schüler durch strenge Classification veranlasst werden, vorzeitig das Gymnasium zu verlassen. Die statistischen Zahlen der letzten Jahre führen in dieser Beziehung eine beredte Sprache. Es ist merkwürdig, dass Schüler, welche hier nicht entsprechen, an anderen Gymnasien Vorzugsschüler werden. Am Staatsgymnasium scheint die Tendenz zu walten, dass die Kloster-Gymnasien mehr Schüler erhalten. Die Missstimmung über das hiesige Gymnasium ist eine vielseitige, fast allgemeine, und jeder Vater, der ein Kind im Gymnasium hat, weiß von dieser Leidensgeschichte zu erzählen!&#8220;</p>
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		<title>
		Von: Josef Auer		</title>
		<link>https://innsbruck-erinnert.at/das-theresianum/comment-page-1/#comment-17898</link>

		<dc:creator><![CDATA[Josef Auer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 May 2022 12:35:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[In diesem unlängst veröffentlichten Beitrag sieht man auch das schöne Gatter:
https://innsbruck-erinnert.at/ein-vergangenes-idyll/]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In diesem unlängst veröffentlichten Beitrag sieht man auch das schöne Gatter:<br />
<a href="https://innsbruck-erinnert.at/ein-vergangenes-idyll/" rel="ugc">https://innsbruck-erinnert.at/ein-vergangenes-idyll/</a></p>
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