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	<title>Veranstaltungen &#8211; Innsbruck erinnert sich</title>
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	<description>Ein Bilderblog aus dem Stadtarchiv/Stadtmuseum</description>
	<lastBuildDate>Mon, 15 Jun 2026 11:32:12 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Veranstaltungen &#8211; Innsbruck erinnert sich</title>
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		<title>Sicherheitsnadeln statt Nähzeug</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Margreiter]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jun 2026 11:23:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtleben]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn man die eigenen Jugenderinnerungen im Archiv wiederfindet, fühlt man sich plötzlich alt. Ich erinnere mich noch gut an die beinahe omnipräsente Verbreitung dieses T-Shirts in meinem Freundeskreis während meiner Jugendzeit. Es wurde zerschnitten und auf Taschen oder Ähnliches „gepinnt“&#8230;]]></description>
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<p>Wenn man die eigenen Jugenderinnerungen im Archiv wiederfindet, fühlt man sich plötzlich alt. Ich erinnere mich noch gut an die beinahe omnipräsente Verbreitung dieses T-Shirts in meinem Freundeskreis während meiner Jugendzeit. Es wurde zerschnitten und auf Taschen oder Ähnliches „gepinnt“ – Nähen wäre schließlich viel zu uncool gewesen.</p>



<p>Bei dem Quintett Puke handelte es sich um eine Irish-Folk-Rock-Band aus Tirol. Neben dem üblichen Triumvirat aus Gitarre, Bass und Schlagzeug kamen auch Geige, Dudelsack, Tin Whistle, Schalmei und Bodhrán zum Einsatz &#8211; wer nachgezählt hat weiß, dass die Instrumente nicht immer gleichzeitig zu Verwendung kamen. Die Gruppe formierte sich 1996 beziehungsweise 1997 – hier gehen die Quellen auseinander – und löste sich in den 2010er-Jahren wieder auf.</p>



<p>(Stadtarchiv Stadtmuseum, Re-893)</p>
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		<title>Eine große Feier zur Hungerburgbahn-Eröffnung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Angelika Kollmann-Rozin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jun 2026 08:32:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
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					<description><![CDATA[Zur Eröffnung der Hungerburgbahn am 12. September 1906 gab es im Hotel Mariabrunn auf der Hungerburg eine große Feier bei der die für den Bau Verantwortlichen geehrt wurden. In den Innsbrucker Nachrichten wurde am 13. September 1906 ausführlich über diese&#8230;]]></description>
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<p>Zur Eröffnung der Hungerburgbahn am 12. September 1906 gab es im Hotel Mariabrunn auf der Hungerburg eine große Feier bei der die für den Bau Verantwortlichen geehrt wurden. In den Innsbrucker Nachrichten wurde am 13. September 1906 ausführlich über diese Veranstaltung berichtet: <em>&#8222;Die Hungerburgbahn wurde gestern, am Eröffnungstage, trotz des schlechten Wetters von über 200 Personen benützt. Namentlich der erste Wagen war stark besetzt; um die Karte Nr. 1 herrschte ein förmliches &#8222;Gerisse&#8220;. [&#8230;] Im Hotel &#8222;Mariabrunn&#8220; (Hungerburg) vereinigte gestern ein interner Abend die Vertreter des Betriebes, der Bauleitung, der &#8222;Union&#8220;, des städtischen Elektrizitätswerkes und der Presse zu fröhlichem Zusammensein. Ingenieur Innerebner gedachte hiebei des derzeit in Karlsbad zur Kur weilenden Schöpfers der Bahn, Herrn Ingenieurs Riehl. Die Schöpfung desselben möge blühen und gedeihen. Er empfahl sie der Obsorge derjenigen, in deren Pflege sie gegeben wurde: der Obsorge der Betriebsleitung. Vor sechseinhalb Jahren hat Betriebsinspektor Twrdy nur die Lokalbahn Innsbruck &#8211; Hall übernommen; seit dieser Zeit sind vier Bahnen aller Systeme hinzugewachsen: die Mittelgebirgsbahn, die Stubaitalbahn, die elektrische Tramway und nunmehr die Drahtseilbahn auf die Hungerburg. Der Erfolg zeigt, daß die Bahnen von bewährter Hand geführt werden. [Der] Redner gedachte auch der tausend fleißigen Hände, der Arbeiter, die die neue Drahtseilbahn schufen und des Leiters, der die Schöpfung ohne Unfall zu Ende führte, des Ingenieurs Leitempergher, ebenso der Elektrizitäts-Gesellschaft &#8222;Union&#8220;. Betriebsinspektor Twrdy erhob sein Glas auf die Bauleitung und beantragte die Absendung eines Begrüßungstelegrammes an Ingenieur Riehl, dem Schöpfer des neuesten Meisterwerkes moderner Ingenieurskunst. Auch der Presse brachte er sein Hoch! Ingenieur Pircher vom städt. Elektrizitätswerk dankte im Namen der Gäste für die Einladung, ließ den Bauherrn &#8222;leben&#8220; und sprach die Hoffnung aus, daß dieser zu Nutz und Frommen der Stadt Innsbruck und des Landes Tirol noch viele ähnliche Schöpfungen schaffen möge. Ingenieur Tauschek brachte sein Hoch dem wackeren Mitarbeiter des Herrn Ingenieur Riehl, dem Ingenieur Innerebner. &#8211; Treffliche Gesang-, Zither- und Guitarrevorträge des Herrn Hermann Gürtler und des Fräulein Mizzi Hupfauf brachten weitere Abwechslung in den Abend, der auch die Leistungsfähigkeit des Hotels &#8222;Hungerburg&#8220; im besten Lichte erscheinen ließ. Erst nach Mitternacht wurde die Rückfahrt unternommen.&#8220;</em></p>



<p>Das Titelbild, eine Glasplattenfotografie aus der Sammlung Walter Kreutz, dürfte auch um 1906 herum entstanden sein. Abgebildet ist das Hotel Mariabrunn samt Aussichtsterrasse. </p>



<p>(Stadtarchiv Innsbruck, KR-PL-276)</p>
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		<title>Rock am Nockweg</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Niko Hofinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Jun 2026 05:47:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
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					<description><![CDATA[Etwa 50 Jahre nach dem Bild, das hier vor einiger Zeit unter Dinge, die immer gleich bleiben mit einem schönen Gedicht aus der Feder von Herrn Auer in den Kommentaren erschienen ist, dürfte dieser Blick der selben Szene gen Norden&#8230;]]></description>
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<p>Etwa 50 Jahre nach dem Bild, das hier vor einiger Zeit unter <a href="https://innsbruck-erinnert.at/dinge-die-immer-gleich-bleiben/">Dinge, die immer gleich bleiben</a> mit einem schönen Gedicht aus der Feder von Herrn Auer in den Kommentaren erschienen ist, dürfte dieser Blick der selben Szene gen Norden entstanden sein. Wie treue Leser:innen dieses Bilderblogs gleich erkannt haben, stammt es natürlich aus den von Markus Wilhelm gesammelten Beständen des Ehepaars <a href="https://innsbruck-erinnert.at/volksgarten-und-volksschule/">Mayer</a> aus der Egger-Lienz-Straße; Ob der in Selzthal geborenen Augustin Mayer mit dem Natterer Augustin Mayer verwandt war, wie eine Leserin schreibt, ist noch nicht endgültig geklärt.</p>



<p>Sommer, Natters, Felder. Föhre, Ehemann. &#8222;Geh, dreh Dich einmal um&#8220;, sagt die fotografierende Gattin, und Herr Mayer tut wie ihm geheißen. Hinter ihm lugt noch die Kulisse der Nordketten-Bildtapete in die Szenerie.</p>



<p>Wer, wie der Autor dieser Zeilen, einmal das Privileg hatte, ein paar Jahre im Dorf Natters zu wohnen, kennt diesen Blick vom sonntäglichen Lüftungsspaziergang. Ganzjährig öffnet sich hier für alle Verdauungswanderer:innen, Kinder- oder Hundebefrischluftenden ein spektakulärer Anblick. Den besonderen Reiz macht die Offenheit der hier im Stil eines griechischen Open-Air-Auditoriums gewachsenen kultivierten Natur, ein natürliches Amphitheater in dem man bei profanen wochentäglichen Mittagsrunden kurz ein <em>lineup</em> für sein Lieblings-Dreitage-Festival zusammenstellen kann. Hier könnte man leicht dreihunderttausend Fans für ein gratis-Event zusammenfinden, sei es zu Gunsten der Transitgegner, der Kraftwerksgegner oder der Windkraft- und Sonnenernergiebefürworter, zur Unterstützung der &#8222;pastori della via lattea&#8220;, wie es Jovanotti so schön besungen hat, der natürlich als main act des ersten Abends hier seine frechen Balladen und gedichteten Raps für uns spielen würde.</p>



<p>Jetzt nur noch schnell den Bürgermeister überzeugen. Ich hoffe wir sehen uns auf dem Nockweg-Festival 2027!</p>



<p>(Hier noch mehr aus Jovanottis Auflistung aller Menschen, denen er in <em>Corraggio</em> Mut zuspricht)</p>



<p>Infedeli, blasfemi e adoratori di idoli<br>Bella gente, storti<br>Schizofrenici, malati di troppa vita<br>Esperti in gioia e desiderio<br>Figli di Apollo, partigiani di montagna<br>Ragazzacci nuovi di zecca<br>Beati e santi inviati alla cena<br>Del pane e del vino<br>Esploratori portinai di altre dimensioni<br>Collezionisti di Ferrari<br>Amanti solitari, scalatori di classifiche<br>Missionari e papi<br>[…]<br>Miracolati e ciarlatani<br>Star di domani, progettisti di blue jeans<br>Creduloni di ogni razza e fede<br>Ragazze madri, marziani fuori sede<br>Scopritori dell&#8217;ovvio, parenti di re<br>Arrampicatori di grondaie, bigliettai di zoo<br>Spaccapietre e filosofi<br>Ammaestratori di sirene<br>Scavalcatori di confine, consolatori e consolatrici<br>Annusatori di vinile<br>Accordatori a orecchio, cacciatori di mostri marini<br>Bambine e bambini<br>Ex presidenti, miti viventi, aspiranti eroi<br>Ballerine di breakdance, sibille e cassandre<br>Divinità in parcheggio, miglioratori del peggio<br>Fornai e genisti, samurai e operai, buttafuori e dee-jay<br>[…]<br>Inventori di scuse, stelle comete<br>Cantanti in bilico, distruttori di carte d&#8217;identità<br>Ex doganieri, studentesse del primo banco<br>Dilapidatori di fortune<br>Eroi e disertori, piantatori di alberi<br>Mungitori di rinoceronti<br>Mummie e zombi e guaritori<br>Coltivatori di caffè, pastori della via lattea<br>Decoratori di inferni, antennisti e telepredicatori<br>Modelle soprappeso, amazzoni e commesse<br>Prostitute sacre, suore di clausura<br>Collaudatori di preservativi, collezionisti di multe<br>Truccatori di scooter, fedeli al subwoofer<br>Costruttori di pace, bella gente<br>[…]<br>Questo ritmo è per voi<br>Questo ritmo è per voi<br>Questo ritmo è per voi<br>Questo ritmo è per voi<br>Coraggio, coraggio, coraggio<br>Questo è un posto selvaggio<br>Coraggio, coraggio, coraggio<br>Questo è un mondo selvaggio</p>



<p>(und eine völlig ungenügende Übersetzung durch Maschinen)</p>



<p>Untreue, Gotteslästerer und Götzenanbeter<br>Schöne Menschen, Verdrehte<br>Schizophrene, an zu viel Leben Erkrankte<br>Experten in Freude und Sehnsucht<br>Söhne Apollos, Partisanen der Berge<br>Brandneue böse Buben<br>Selige und Heilige, gesandt zum Mahl<br>Aus Brot und Wein<br>Entdecker und Pförtner anderer Dimensionen<br>Ferrari-Sammler<br>Einsame Liebhaber, Kletterer der Ranglisten<br>Missionare und Päpste<br>[…]<br>Wundergeneigte und Scharlatane<br>Stars von morgen, Designer von Blue Jeans<br>Leichtgläubige jeder Rasse und jeden Glaubens<br>Mütter ohne Vater, Marsmenschen fern der Heimat<br>Entdecker des Offensichtlichen, Verwandte von Königen<br>Dachrinnenkletterer, Zookassierer<br>Steinbrecher und Philosophen<br>Sirenen-Dompteure<br>Grenzübertreter, Tröster und Trösterinnen<br>Vinyl-Schnüffler<br>Ohr-Stimmer, Jäger von Seeungeheuern<br>Mädchen und Jungen<br>Ehemalige Präsidenten, lebende Legenden, angehende Helden<br>Breakdancerinnen, Wahrsagerinnen und Kassandras<br>Götter auf Parkplätzen, Verbesserer des Schlimmsten<br>Bäcker und Pioniere, Samurai und Arbeiter, Türsteher und DJs<br>[…]<br>Erfinder von Ausreden, Kometen<br>Sänger am Abgrund, Zerstörer von Ausweisen<br>Ehemalige Zöllner, Schülerinnen in der ersten Reihe<br>Verschwender von Vermögen<br>Helden und Deserteure, Baumpflanzer<br>Nashornmelker<br>Mumien und Zombies und Heiler<br>Kaffeebauern, Hirten der Milchstraße<br>Höllen-Dekorateure, Antennenmonteure und Fernsehprediger<br>Übergewichtige Models, Amazonen und Verkäuferinnen<br>Heilige Prostituierte, Klausurschwestern<br>Kondom-Tester, Bußgeld-Sammler<br>Roller-Tuner, Subwoofer-Fans<br>Friedensstifter, schöne Menschen<br>[…]<br>Dieser Rhythmus ist für euch<br>Dieser Rhythmus ist für euch<br>Dieser Rhythmus ist für euch<br>Dieser Rhythmus ist für euch<br>Mut, Mut, Mut<br>Dies ist ein wilder Ort<br>Mut, Mut, Mut<br>Dies ist eine wilde Welt</p>
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		<title>Einladung: „Gender in Motion“ &#8211; Woche der Vielfalt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Bürgschwentner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jun 2026 09:24:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sport und Freizeit]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
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					<description><![CDATA[Gerüchteweise regiert derzeit König Fußball, er tut dies allerdings ohnehin erst frühestens ab dem frühen Abend. Deshalb möchte ich ganz überschneidungsfrei alle stadt- und sportgeschichtlich Interessierten zur Ausstellungseröffnung „Gender in Motion“ am kommenden Mittwoch, 17. Juni 2026 um 15:00 im&#8230;]]></description>
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<p>Gerüchteweise regiert derzeit König Fußball, er tut dies allerdings ohnehin erst frühestens ab dem frühen Abend. Deshalb möchte ich ganz überschneidungsfrei alle stadt- und sportgeschichtlich Interessierten zur <strong>Ausstellungseröffnung „Gender in Motion“</strong> am kommenden <strong>Mittwoch, 17. Juni 2026 um 15:00</strong> im <strong>Àgnes-Heller-Haus</strong> (Innrain 52a, 1. Stock) einladen.</p>



<p>In den vergangenen Wochen und Monaten haben gleich zwei Studierendengruppen aus den von Levke Harders geleiteten Seminaren „Körper und Geschlecht. Visuelle Geschichte/n des Sports“ (Masterstudium Gender, Kultur und Sozialer Wandel) bei uns im Stadtarchiv recherchiert und analysiert.</p>



<p>Die Studierenden haben sich bei uns insbesondere mit drei Fotoalben aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts beschäftigt. Das eine enthält Familienfotos mit ganz unterschiedlichen sportlichen Aktivitäten in und um Innsbruck, das zweite beinhaltet Aufnahmen aus der Frühzeit des &#8222;Fußball Innsbruck&#8220; um 1910, während das dritte, aus dem Umfeld von <a href="https://innsbruck-erinnert.at/tierisches-innsbruck-ii/" data-type="link" data-id="https://innsbruck-erinnert.at/tierisches-innsbruck-ii/">Mary Foltin</a> stammende Album sich &#8211; über die Stadtgrenzen hinaus &#8211; dem Reitsport widmet. Zwei der drei Alben waren bislang nur rudimentär verzeichnet, sodass ich/wir bereits sehr gespannt auf die Ergebnisse der studentischen Recherchen sind!</p>



<p>Die Ausstellung selbst ist in englischer Sprache verfasst, am 22. Juni um 14:30 und am 24. Juni um 13 Uhr haben Sie jedoch die Gelegenheit zu Kuratorinnenführungen in deutscher Sprache.</p>
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		<title>Duell in der Rüstkammer</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Margreiter]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jun 2026 10:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sport und Freizeit]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
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					<description><![CDATA[Bei diesem Exponat aus der Sammlung von Schloss Ambras handelt es sich um einen Turnierharnisch, genauer gesagt um ein sogenanntes Rennzeug. Das „Rennen“ war eine besondere Form des Turniers, bei der es darum ging, den Gegner aus dem Sattel zu&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Bei diesem Exponat aus der Sammlung von Schloss Ambras handelt es sich um einen Turnierharnisch, genauer gesagt um ein sogenanntes Rennzeug.</p>



<p>Das „Rennen“ war eine besondere Form des Turniers, bei der es darum ging, den Gegner aus dem Sattel zu stoßen oder dessen Schild abzureißen beziehungsweise zu zersplittern. Die dafür benötigte Ausrüstung wurde von Maximilian I. standardisiert; wobei er und Erzherzog Sigismund selbst geneinsam vierzehn Exemplare besaßen.</p>



<p>Die Rüstung stammt aus dem späten 15. Jahrhundert. Besonders typisch für diese Zeit ist der Helm, ein sogenannter Schaller. Weniger typisch ist hingegen die asymmetrische Ausführung des Harnischs. Gerade daran lässt sich erkennen, dass es sich um eine Turnierrüstung handelt – neben weiteren charakteristischen Bauteilen. Feldharnische waren im mitteleuropäischen Raum, anders als in Italien, meist symmetrisch gestaltet.</p>



<p>Die Fotografie ist offensichtlich bereits älter, leider jedoch nicht datiert. Heute befindet sich die Rüstung in der Ausstellung von Schloss Ambras, im Unterschloss in der Rüstkammer 1, wo sie ein Turnier mit ihrem roten Zwilling ausfechtet.</p>



<p>(Stadtarchiv/Stadtmuseum Ph-G-1424)</p>



<p></p>
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		<title>Ein Souvenir von der III. Internationalen Sportwoche</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Angelika Kollmann-Rozin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Jun 2026 09:22:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein Teilgebiet der Philatelie ist das Sammeln von Sonderpoststempeln, die zu besonderen Anlässen und Veranstaltungen herausgegeben werden. Auch bei der III. Internationalen Sportwoche, die vom 12. bis zum 22. August 1948 in Innsbruck stattfand, kamen Sammler von Sonderpoststempeln auf ihre&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ein Teilgebiet der Philatelie ist das Sammeln von Sonderpoststempeln, die zu besonderen Anlässen und Veranstaltungen herausgegeben werden. Auch bei der III. Internationalen Sportwoche, die vom 12. bis zum 22. August 1948 in Innsbruck stattfand, kamen Sammler von Sonderpoststempeln auf ihre Kosten. In einem extra für die Großveranstaltung eingerichteten Sonderpostamt, das im Haus Burggraben Nummer 3 untergebracht war, konnten die beliebten Sonderpoststempel erworben werden.</p>



<p>Auch in der Presse wurde auf das Sonderpostamt und auf den Sonderpoststempel hingewiesen, wie ein kurzer Bericht in der <em>Wiener Zeitung</em> vom 10. August 1948 zeigt: <em>&#8222;Aus Anlaß der in der Zeit vom 12. bis 22. August 1948 in Innsbruck stattfindenden III. lnternationalen Sportwoche wird von einem Sonderpostamt ein Sonderpoststempel mit der Legende &#8222;III. lnternationale Innsbrucker Sportwoche 1948, Innsbruck 2&#8243; herausgegeben; in der Mitte des Sonderpoststempels befindet sich eine Abbildung des Innsbrucker Stadtturmes.&#8220;</em></p>



<p>Die nächste Abbildung zeigt eine frankierte Sammlerkarte mit dem gut erhaltenen Sonderpoststempel.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img data-dominant-color="efebdd" data-has-transparency="false" style="--dominant-color: #efebdd;" fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="718" src="https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/06/FW-K-2434_21-1024x718.webp" alt="" class="wp-image-86025 not-transparent" srcset="https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/06/FW-K-2434_21-1024x718.webp 1024w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/06/FW-K-2434_21-300x210.webp 300w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/06/FW-K-2434_21-768x538.webp 768w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/06/FW-K-2434_21-1536x1077.webp 1536w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/06/FW-K-2434_21.webp 1726w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>In den <em>Innsbrucker Nachrichten</em> vom 7. August 1948 wurden die Adresse und die Öffnungszeiten des Sonderpostamtes bekanntgegeben: <em>&#8222;Anläßlich der III. Internationalen Sportwoche 1948 wird vom 12. bis 22. August im Städtischen Verkehrsamt in Innsbruck, Burggraben 3, ein Sonderpostamt eingerichtet, das dem Post- und Telegraphenamt Innsbruck 2 unterstellt wird. Dienststunden für den Parteienverkehr an allen Tagen von 8 bis 20 Uhr.</em>&#8222;<br><br>(Stadtarchiv Innsbruck, Ph-A-7257-123, FW-K-2434)</p>
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		<title>Gruß vom Schützenfest 1909</title>
		<link>https://innsbruck-erinnert.at/gruss-vom-schuetzenfest-1909/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Angelika Kollmann-Rozin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 May 2026 09:37:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Titelbild zeigt eine im Jahr 1909 produzierte Künstlerpostkarte. Sie wurde von dem deutschen Illustrator und Graphiker Paul Otto Engelhard (1872 &#8211; 1924) entworfen und trägt den Titel &#8222;Gruss vom Schützenfest Innsbruck 1909&#8220;. Herausgegeben wurde die Karte vom Verlag Ottmar&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Das Titelbild zeigt eine im Jahr 1909 produzierte Künstlerpostkarte. Sie wurde von dem deutschen Illustrator und Graphiker Paul Otto Engelhard (1872 &#8211; 1924) entworfen und trägt den Titel &#8222;Gruss vom Schützenfest Innsbruck 1909&#8220;. Herausgegeben wurde die Karte vom Verlag Ottmar Zieher in München. Auf der Adressseite befindet sich zudem der Firmenstempel des in Innsbruck ansässigen Kunstverlags Leo Stainer. Die Postkarte, die am 29. August 1909 gelaufen ist, trägt den Sonderstempel &#8222;Tiroler Landesjahrhundertfeier 1809 bis 1909&#8220;.</p>



<p>Das mehrtägige Schützenfest im Jahr 1909 startete bereits ein paar Tage vor dem großen Innsbrucker Landesfestumzug, der zur Feier des 100-Jahr-Jubiläums des Tiroler Freiheitskampfes veranstaltet wurde. Das <em>Neue Wiener Tagblatt</em> berichtete am 27. August über das Schützenfest in Innsbruck unter anderem Folgendes: <em>„Aus Innsbruck, 26. d., wird uns telegraphiert: Die Vor­woche der Jahrhundertfeier steht im Zeichen des groß­angelegten Festschießens, zu dem unaufhörlich Schützen aus allen Teilen Tirols und Vorarlbergs in dichten Scharen eintreffen. Innsbruck gleicht heute einer Feststadt der Schweiz. In allen Straßen begegnet man Schützen, das Gewehr geschultert. Die nach der Schieß­stätte nächst Hall führenden Züge sind dicht besetzt. Der Landeshauptschießstand mit seinen 64 Ständen wird in den nächsten drei Tagen großen Andrang von Schützen zu verzeichnen haben. Heute hat das Schießen mehr als 1100 Teilnehmer aufzuweisen. […] Ferner sind ver­treten: St. Pölten, Krems, Schwechat und sämtliche Ver­bände des Oesterreichischen Schützenbundes. Ein starkes Kontingent stellt Bayern. Auch aus zahlreichen Städten Deutschlands und der Schweiz sind Schützen hier. Das Schießen ist auf moderner Grundlage eingerichtet; an Stelle der Signalglocken sind elektrische Glühlämpchen getreten. Die Reihenfolge der Schützen im Stande wird nach einem neuen italienischen System bestimmt. Die Leitung des Festschießens liegt in den bewährten Händen der seit Jahren erprobten ersten Funktionäre des Landeshauptschießstandes, des Oberschützenmeisters Freiherrn von An der Lan, des Baurates Maas und des als Schießtechniker hervorragenden Schießkomiteeobmannes Neurauther. An dem Empfange des Kaisers auf dem Landeshauptschießstande am Sonntag werden seitens des Oesterreichischen Schützenbundes Bundesoberschützenmeister Fürst Trauttmansdorff, seine Stellvertreter kaiserlicher Rat Gerstle und Landeshauptmann Baron Aichelburg-Labia aus Klagenfurt, Landesoberschützenmeister v. Nauen­dorff aus Salzburg, Dr. Eduard Küchler aus Wien und Oberleutnant Teltscher aus Brünn beteiligt sein. Das Programm für den Festzug wurde heute abend endgültig festgestellt. Es beteiligen sich daran 20.000 Schützen und 4000 Veteranen, die in Achterreihen vor dem Kaiser defilieren werden. Den Glanzpunkt des vom Landesoberkommissär Bauer arrangierten Festzuges wird die Landsturmgruppe aus dem Jahre 1809 bilden.“</em></p>



<p>(Stadtarchiv Innsbruck, Sommer 10-345)</p>
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		<title>Erinnerung an …?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Renate Ursprunger]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 May 2026 12:14:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rätsel]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtleben]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
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					<description><![CDATA[Welches historische Ereignis hat kürzlich diese Spuren in Innsbruck hinterlassen? Auch dieses Mal blieben die Auswirkungen noch nach dem Abzug der Beteiligten im Stadtbild sichtbar. (Foto privat)]]></description>
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<p>Welches historische Ereignis hat kürzlich diese Spuren in Innsbruck hinterlassen? Auch dieses Mal blieben die Auswirkungen noch nach dem Abzug der Beteiligten im Stadtbild sichtbar.</p>



<p>(Foto privat)</p>



<p></p>
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		<title>Wir laden ein &#8211; Zeit-Raum-Innsbruck Band 19</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Pascal Permann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 May 2026 08:00:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
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					<description><![CDATA[Liebe Leserinnen und Leser, wir laden Sie herzlich zur Präsentation des neuesten Bandes unserer Reihe Zeit-Raum-Innsbruck heute am 19. Mai 2026 um 18.00 Uhr in der Stadtbibliothek Innsbruck ein. Im Zentrum der 19. Ausgabe steht die Geschichte des Lagerkomplexes Reichenau. Während des&#8230;]]></description>
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<p>Liebe Leserinnen und Leser,</p>



<p>wir laden Sie herzlich zur Präsentation des neuesten Bandes unserer Reihe <strong>Zeit-Raum-Innsbruck </strong>heute am<strong> 19. Mai 2026 </strong>um<strong> 18.00 Uhr</strong> in der<strong> Stadtbibliothek Innsbruck</strong> ein. Im Zentrum der 19. Ausgabe steht die Geschichte des Lagerkomplexes Reichenau.</p>



<p>Während des Zweiten Weltkrieges entstand in der Innsbrucker Reichenau ein Lagerkomplex, in dem Menschen gefangen gehalten, gequält und auch ermordet wurden. Neben dem Arbeitserziehungslager der Gestapo umfasste der Komplex ein städtisches Lager für Kriegs- und Zivilgefangene sowie je ein Lager der Reichsbahn und der Reichspost.</p>



<p>Im Zuge der Errichtung des neuen Gedenkortes in der Reichenau wird die Geschichte dieses NS-Tatortes grundlegend und interdisziplinär erforscht. Dabei konnten bereits zahlreiche neue Erkenntnisse, etwa über die Entstehungsgeschichte, die Todesopfer oder auch die Nachnutzung des Lagerkomplexes, gewonnen werden.</p>



<p>Abgerundet wird der Band durch vier weitere Beiträge zur Innsbrucker Stadtgeschichte: Zur Versammlung Deutscher Naturforscher und Ärzte in Innsbruck 1924, dem Neuen Mühlauer Friedhof, den Schwarzen Mandern und dem Café Hammerle.&nbsp;</p>



<p>Wann: <strong>Dienstag, 19. Mai 2026, 18.00 Uhr</strong></p>



<p>Wo:<strong> Stadtbibliothek Innsbruck, Amraser Straße 2</strong></p>



<p></p>
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		<title>Zlatorog</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Angelika Kollmann-Rozin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 May 2026 14:31:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
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					<description><![CDATA[Der weiße Gamsbock Zlatorog (goldenes Horn) ist eine Sagengestalt aus den Julischen Alpen in Slowenien. Das Tier mit den goldenen Hörnern soll im Triglav-Gebirge einen Garten besessen haben und Hüter eines verborgenen Schatzes gewesen sein. Ein Jäger soll ihn eines&#8230;]]></description>
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<p id="mwBg">Der weiße Gamsbock Zlatorog (goldenes Horn) ist eine Sagengestalt aus den Julischen Alpen in Slowenien. Das Tier mit den goldenen Hörnern soll im Triglav-Gebirge einen Garten besessen haben und Hüter eines verborgenen Schatzes gewesen sein. Ein Jäger soll ihn eines Tages getötet haben, um an den Schatz heranzukommen. Aus dem herabgetropften Blut Zlatorogs soll eine Wunderblume gewachsen sein, die den Gamsbock wieder zum Leben erweckt konnte. Daraufhin soll der erzürnte Zlatorog den Jäger getötet haben.</p>



<p>Diese Sage verarbeitete der deutsche Dichter Rudolf Baumbach zu einem Versepos, das im Jahr 1877 veröffentlicht wurde. Der deutsche Komponist Albert Thierfeld vertonte das Werk Baumbachs für Chor, Solisten und Orchester. Am 10. März 1887 gelangte das Stück mit dem Titel &#8222;Zlatorog&#8220; im Stadttheater in Innsbruck zur Aufführung. Die Veranstaltung wurde in den Innsbrucker Nachrichten eifrig beworben wie folgende zwei Zeitungsartikel zeigen:</p>



<p>Innsbrucker Nachrichten 23. Februar 1887: <em>&#8222;Am 10. März gibt der Musikverein ein außerordentliches Concert im Stadttheater zum Besten des hiesigen Armenfondes, in welchem eine sehr interessante und überall mit großem Beifalle aufgenommene Novität zur Aufführung gelangt. Es ist dies die Alpensage &#8222;Zlatorog&#8220; von Rudolf Baumbach für Solo, Chor, Orchester und Deklamation, komponiert von Albert Thierfelder.&#8220;</em></p>



<p> Innsbrucker Nachrichten 8. März 1887: <em>&#8222;Am Donnerstag findet im Stadt-Theater ein außerordentliches Concert des Musikvereines statt. Zur Aufführung gelangt „Zlatorog&#8220;, eine Alpensage von Rudolf Baumbach, für Chor, Solostimmen und Orchester, componirt von Albert Thierfelder. Die Soloparthien haben Fräulein Albertine Beer, Frau Amalie Schönauer, Herr Dagobert Natter, und die De­clamation Fräulein Stefanie Hildburg freundlichst übernommen. [&#8230;] Dirigent ist Herr Musikdirektor Joses Pembaur. Das Reinerträgnis dieses Concertes ist für den städtischen Armenfond be­stimmt.&#8220;</em></p>



<p>Am 11. März 1887 erschien in den Innsbrucker Nachrichten folgender Bericht über die gelungene Aufführung: <em>&#8222;Mit großer Befriedigung können wir konstatieren, daß wir uns nicht täuschten, als wir die Hoffnung auf einen zahlreichen Besuch des gestern zu Gunsten des städtischen Armenfondes veranstalteten Concertes aussprachen. Die Räume des Theaters waren nämlich sehr gut besetzt, und vor allem zeigte gerade die Elite unserer Bewohnerschaft ein reges Interesse an dem von uns schon früher besprochenen Werke. Und in der That, die in allen Theilen schön gerundete Ausführung verdiente auch dieses Interesse im höchsten Grade. Wir wären wahrlich in Verlegenheit, wenn wir eine der Leistungen auf Kosten der andern hervorheben müßten, denn wir sind in der angenehmen Lage, nur Rühmliches berichten zu können. Vor allem müssen wir der geradezu vorzüglichen Leistungen des Chores gedenken. Die wunderbare Ausgleichung im Stimmen­verhältnisse, die feine Auffassung, die exacte Aussprache sicheren demselben wie immer einen hervorragenden Platz, und wir stehen durchaus nicht an, die Be­hauptung auszusprechen, daß gar manche größere Stadt uns um denselben beneiden darf. Aber auch die Solisten leisteten Ausgezeichnetes. Wir kommen daher nur einer angenehmen Pflicht nach, wenn wir diese Thatsache verzeichnen. Leider ver­bietet uns der Raum und die Zeit aus eine genaue Zergliederung einzugehen, jedoch können wir, ohne zu schmeicheln dem Frl. Beer die Siegespalme zuerkennen, obwohl der Kampf desselben mit Herrn Natter, den wir zum erstenmale im Concertsaale begegneten, kein leichter war. Die Deklamation des Frls. Stefanie Hildburg endlich zeigte ein tiefes Erfassen der Dichtung, einen ungemein warmen Ton der Empfindung, mit einem Worte eine Prachtleistung, wozu wir die an­gehende Künstlerin von Herzen beglückwünschen. Rechnen wir dazu die exakten Leistungen des Orchesters, so müssen wir gestehen, daß das Concert selbst zu einem wahren Fest für den braven Musikverein sich gestaltete, zu dem wir demselben, vor allem aber dem Leiter, Hrn. Musikdirektor Pembaur, freudig unsere Glückwünsche darbringen.&#8220;</em></p>



<p>Das Titelbild zeigt das leider an den Kanten beschädigte, 94,5 x 63 Zentimeter große Veranstaltungsplakat, das in der Wagnerschen Universitäts-Buchdruckerei hergestellt wurde. </p>



<p>(Stadtarchiv Innsbruck, Pt-714)</p>
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