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	<title>Allgemein &#8211; Innsbruck erinnert sich</title>
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	<description>Ein Bilderblog aus dem Stadtarchiv/Stadtmuseum</description>
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	<title>Allgemein &#8211; Innsbruck erinnert sich</title>
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	<item>
		<title>Madonnen-Rätsel XXXIV &#8211; Auflösung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hanna Fritz]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Jun 2026 09:05:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Das (zugegeben eher schwierige) letzte Madonnen-Rätsel darf nun an dieser Stelle aufgelöst werden. Tatsächlich ist es nämlich gar nicht ganz leicht zu sehen, man muss dafür etwas aufmerksam durch die Wiesengasse spazieren quasi über den &#8222;Hecken-Rand hinausblicken&#8220;. Auf Hausnummer 4&#8230;]]></description>
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<p>Das (zugegeben eher schwierige) letzte <a href="https://innsbruck-erinnert.at/madonnen-raetsel-xxxiv/">Madonnen-Rätsel</a> darf nun an dieser Stelle aufgelöst werden. Tatsächlich ist es nämlich gar nicht ganz leicht zu sehen, man muss dafür etwas aufmerksam durch die Wiesengasse spazieren quasi über den &#8222;Hecken-Rand hinausblicken&#8220;. Auf Hausnummer 4 bekommt man dann unsere Madonna zu sehen.</p>



<p>(Stadtarchiv Innsbruck Ph-Dig-3251-1)</p>
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		<title>Eine schreckliche Sinnlosigkeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lukas Morscher]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Jun 2026 22:11:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein Leser (und gelegentlicher Kommentator) unseres Forums hat mir vor einiger Zeit ein Foto mit einem tragischen Hintergrund geschickt. In Absprache mit ihm ist folgender Text entstanden. Dieser baut auf Recherchen von Harald Stockhammer, Peter Hellensteiner und Erich Schreder und&#8230;]]></description>
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<p>Ein Leser (und gelegentlicher Kommentator) unseres Forums hat mir vor einiger Zeit ein Foto mit einem tragischen Hintergrund geschickt. In Absprache mit ihm ist folgender Text entstanden. Dieser baut auf Recherchen von Harald Stockhammer, Peter Hellensteiner und Erich Schreder und anderen Forschern, denen ich herzlich danke, auf.</p>



<p>Es geht um das Haus Eichhof 7 in Pradl im Zweiten Weltkrieg. Zunächst hat ein Blick in die Literatur bezüglich Eichhof 7 nichts ergeben. Erst weitere Nachschau in der Kartei der Bombenschadensaufnahmen hat geholfen. Leider haben wir nicht alle Polizei-Rayons, aber der Eichhof 7 war dabei.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img data-dominant-color="9b7a61" data-has-transparency="false" style="--dominant-color: #9b7a61;" fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/06/20260515_113222k-1024x768.webp" alt="" class="wp-image-87970 not-transparent" srcset="https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/06/20260515_113222k-1024x768.webp 1024w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/06/20260515_113222k-300x225.webp 300w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/06/20260515_113222k-768x576.webp 768w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/06/20260515_113222k.webp 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure></div>


<p></p>



<p>Der Leser aus der Schweiz &#8211; wohl ein seriöser, älterer Herr &#8211; hat zum Titelbild folgende Begebenheit berichtet:</p>



<p class="has-medium-font-size">„Dazu wurde uns folgende Geschichte erzählt. Hutter [Die Überprüfung im Adressbuch ergab die Schreibung „Huter“] wohnte im Parterre und hatte auf seinem Schrank, durchs Fenster sichtbar, Marmeladengläser gestellt. Im Hof arbeiteten Gefangene oder Zwangsarbeiter. Einer von Ihnen stahl von der Marmelade. Als es bemerkt wurde mussten alle antreten und der Schuldige sollte sich melden. Als sich niemand meldete wurde mit Erschiessung gedroht. Der „Dieb“ sprang unter die Räder eines vorbeifahrenden Lastwagen und starb.</p>



<p class="has-medium-font-size">Was an dieser Geschichte wahr ist kann ich nicht sagen. Aber es wurde mir und meinen Freunden damals so erzählt.</p>



<p class="has-medium-font-size">Irgendwie habe ich auch davon gehört, dass in diesem Zusammenhang 2 Todesurteile im Lager Reichenau vollstreckt wurden.</p>



<p class="has-medium-font-size">Kurz nach diesem Vorfall wurde das Hutterhaus“ durch eine Bombe schwer beschädigt.</p>



<p class="has-medium-font-size">Karma kannte man damals noch nicht aber die Leute glaubten an eine gerechte Strafe.“</p>



<p>Das ist halt so eine Sache mit solchen Erzählungen. Ein Kern ist meist richtig. Aber wie kann man die Sache zu klären versuchen? Oder kennt jemand von den Pradler Leserinnen und Leser die Geschichte?</p>



<p>Um der Sache auf die Spur zu kommen, wandte ich mich an die Freunde vom Polizeiarchiv und an freie Forscher.</p>



<p>Relativ schnell konnte ein möglicher Vorfall als mögliche Quelle ausfindig gemacht werden. Es geht um das Schicksal von:</p>



<p>Cyrill Schmutz, 29 Jahre</p>



<p>Leoni Silvam, 31 Jahre</p>



<p>Silvio Orsinger, 20 Jahre</p>



<p>Giusep Di Patena, 28 Jahre</p>



<p>Juri Filipowitsch, 17 Jahre</p>



<p>Iwan Semanatschenko, 17 Jahre</p>



<p>Peter Wetrow, 18 Jahre.</p>



<p>Sie wurden am 16.12. verurteilt und hingerichtet.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img data-dominant-color="d0b375" data-has-transparency="false" style="--dominant-color: #d0b375;" decoding="async" width="1024" height="843" src="https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/06/IN1943-1024x843.webp" alt="" class="wp-image-87973 not-transparent" srcset="https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/06/IN1943-1024x843.webp 1024w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/06/IN1943-300x247.webp 300w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/06/IN1943-768x632.webp 768w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/06/IN1943.webp 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure></div>


<p></p>



<p>In den Unterlagen konnte folgende Aussage des Wachmanns Josef Sepp aufgefunden werden:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img data-dominant-color="d2d1c4" data-has-transparency="false" style="--dominant-color: #d2d1c4;" decoding="async" width="705" height="1024" src="https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/06/ALLPROZ_21_170_0067k-705x1024.webp" alt="" class="wp-image-87971 not-transparent" srcset="https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/06/ALLPROZ_21_170_0067k-705x1024.webp 705w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/06/ALLPROZ_21_170_0067k-207x300.webp 207w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/06/ALLPROZ_21_170_0067k-768x1115.webp 768w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/06/ALLPROZ_21_170_0067k-1058x1536.webp 1058w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/06/ALLPROZ_21_170_0067k.webp 1280w" sizes="(max-width: 705px) 100vw, 705px" /></figure></div>

<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img data-dominant-color="cecec2" data-has-transparency="false" style="--dominant-color: #cecec2;" decoding="async" width="705" height="1024" src="https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/06/ALLPROZ_21_170_0069k-705x1024.webp" alt="" class="wp-image-87972 not-transparent" srcset="https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/06/ALLPROZ_21_170_0069k-705x1024.webp 705w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/06/ALLPROZ_21_170_0069k-207x300.webp 207w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/06/ALLPROZ_21_170_0069k-768x1115.webp 768w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/06/ALLPROZ_21_170_0069k-1058x1536.webp 1058w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/06/ALLPROZ_21_170_0069k.webp 1280w" sizes="(max-width: 705px) 100vw, 705px" /></figure></div>


<p></p>



<p>Das würde zusammenpassen. Aber. Das Datum der Hinrichtung der genannten Unglücklichen liegt zwei Tage vor dem Bombentreffer auf den Eichhof 7. Laut dem Buch von Michael Svehla wurden die Adressen Eichhof 8, Eichhof 15 und Eichhof 16 beim ersten Angriff getroffen. Eichhof 16 auch beim zweiten Angriff. Eichhof 7 wird nicht angeführt.</p>



<p>Gleichzeitig liegt die Hinrichtung zwei Tage nach dem ersten Bombenangriff auf Innsbruck am 15.12.1943.</p>



<p>Ein paar Gläser Marmelade haben mehrfach hungernden Menschen das Verderben gebracht.</p>



<p>Was ist nun die Erkenntnis aus unseren Recherchen?</p>



<p>Auch wenn es so verlockend ist, es passt nicht wirklich zusammen. Offenbar lagen in Pradl mehrere Baustellen, bei denen Zwangsarbeiter eingesetzt wurden, sehr eng beisammen. Trotzdem befriedigt dieses Ergebnis nicht.</p>



<p>Kennt jemand vielleicht diese tragische Episode und kann weiterhelfen?</p>



<p>Es gibt offenbar noch viel mehr Verbrechen der NS-Zeit. Es braucht weitere Forschungen. Das Einzige, was man den Opfern noch zurückgeben kann, ist die Aufklärung ihres Schicksals und sie dem Vergessen zu entreißen.</p>



<p>Foto: privat</p>
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		<title>Von oben sieht man sogar noch viel mehr</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hanna Fritz]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Jun 2026 18:52:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Unser heutiger Beitrag ist &#8211; soweit ich das beurteilen kann &#8211; fast eine westliche Fortsetzung vom Höttinger Beitrag letzte Woche. Zumindest vermute ich, dass der Fotograf sich an ziemlich genau demselben Standort befindet. Was sehen wir hier alles? Fangen wir&#8230;]]></description>
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<p>Unser heutiger Beitrag ist &#8211; soweit ich das beurteilen kann &#8211; fast eine westliche Fortsetzung vom Höttinger Beitrag letzte Woche. Zumindest vermute ich, dass der Fotograf sich an ziemlich genau demselben Standort befindet. Was sehen wir hier alles?</p>



<p>Fangen wir mal von hinten an: Der Kofel ist noch ein &#8222;Glatzkopf&#8220;, also ist die Aufnahme vor Mitte der 1950er-Jahre anzusetzen. Der Bergisel schaut schon &#8222;beschanzt&#8220; aus, eine Trasse ist auf jeden Fall zu erkennen. Vorne das Wiltener Kirchen-Ensembler aus Basilika und Stift. Ein wichtiger Anhaltspunkt &#8211; auch Datierungstechnisch &#8211; im innerstädtischen Bereich ist die Universitätsbrücke: Diese wurde im Jahr 1930 begonnen und 1932 fertiggestellt<em>.</em> Rechts davon die neue Universität, die 1914 fertiggestellt wurde. Links sehen wir z.B. den Turm der ehemaligen Herz-Jesu-Kirche und noch weiter links das pyramidenförmige Dach des 1927 fertiggestellten Hochhauses.</p>



<p>Und jetzt begebe ich mich aus der &#8222;safety-Zone&#8220; raus und versuche in Hötting was zu erkennen &#8211; das ist natürlich besonderer Leistungsdruck, immerhin bin ich hier ganz in der Nähe aufgewachsen. Und trotzdem &#8211; durch den Bau-Boom ab den 1960ern schaut da einfach alles anders aus. Bei den Ausläufern heroben befinden wir uns im Bereich Schneeburggasse. Bei dem eingezäunten Feld am rechten Bildrand heroben bin ich überfragt. Zentral gut sichtbar das Gebäude mit den rot-weißen Fensterläden ist die Villa Greiderer (heute Sternwartestraße Nr. 20). Rechts unterhalb erstreckt sich demnach der botanische Garten, der hier aber nicht gut zu erkennen ist. Unterhalb in Richtung Au jedoch gut sichtbar die Hauptschule Hötting, der &#8222;eggerten&#8220; Baumann-Prachensky-Bau aus dem Jahr 1927.</p>



<p>(Stadtarchiv Innsbruck, Sammlung Göhlert-Kreutz, MF-344)</p>
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		<title>Erinnerung an die Brennerbahn – Streik!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian Herbst]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Jun 2026 15:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Bei meinen Recherchen zur Bahngeschichte von Franzensfeste bin ich auf ein ganz besonderes Erinnerungsfoto gestoßen. Die Aufnahme, die offenbar auf dem Bahnhofsgelände entstanden ist, zeigt Teilnehmer des großen Eisenbahnerstreiks von 1921. Die Beschriftung auf dem Bild hält fest: „Erinnerung an&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Bei meinen Recherchen zur Bahngeschichte von Franzensfeste bin ich auf ein ganz besonderes Erinnerungsfoto gestoßen. Die Aufnahme, die offenbar auf dem Bahnhofsgelände entstanden ist, zeigt Teilnehmer des großen Eisenbahnerstreiks von 1921. Die Beschriftung auf dem Bild hält fest:</p>



<p>„Erinnerung an den großartigen Streik vom 24. April bis zum 21. Mai 1921, der mit bewundernswerter Brüderlichkeit zwischen Italienern und Deutschen in Franzensfeste unterstützt wurde.“<em>  </em></p>



<p>Der Südtiroler Zeithistoriker Hans Heiss schreibt dazu: </p>



<p><em>&#8222;Die Abtretung Südtirols an Italien 1919 änderte die Situation grundlegend. Der Austausch der Bahnarbeiter und Beamten der Südbahngesellschaft war durchgreifend. Sie verloren in den nun von Italien betriebenen Ferrovie dello Stato zum größten Teil ihre Stellen; vielen wurde die italienische Staatsbürgerschaft verweigert. Ein großer Eisenbahnerstreik war 1921 ein später Protest gegen den aufziehenden Faschismus, vor allem aber gegen den italienischen Staat, der auf Entlassung der deutschsprachigen Eisenbahner drängte. Vier Wochen lang stand im April 1921 der gesamte Bahnverkehr zwischen Innsbruck und Verona still; die Regierung konterte mit der Entlassung von 10.000 streikenden Bahnarbeitern. […]&#8220;</em></p>



<p>Wer mehr über den Streik, seine Ursachen und Folgen erfahren möchte, dem sei der Beitrag <a href="https://innsbruck-erinnert.at/die-waggonbewohnerinnen-2/">Die Waggonbewohner:innen #2 – Innsbruck erinnert sich</a> empfohlen.</p>



<p>Das Foto dokumentiert nicht nur einen Arbeitskampf, sondern auch einen Moment der Solidarität zwischen deutsch- und italienischsprachigen Eisenbahnern in einer politisch äußerst angespannten Zeit und ist damit ein außergewöhnliches und seltenes Zeugnis der Tiroler Sozial- und Eisenbahngeschichte.</p>



<p>(Stadtarchiv/Stadtmuseum Ph-G-26832)</p>



<p></p>
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		<title>Sicherheitsnadeln statt Nähzeug</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Margreiter]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jun 2026 11:23:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtleben]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn man die eigenen Jugenderinnerungen im Archiv wiederfindet, fühlt man sich plötzlich alt. Ich erinnere mich noch gut an die beinahe omnipräsente Verbreitung dieses T-Shirts in meinem Freundeskreis während meiner Jugendzeit. Es wurde zerschnitten und auf Taschen oder Ähnliches „gepinnt“&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wenn man die eigenen Jugenderinnerungen im Archiv wiederfindet, fühlt man sich plötzlich alt. Ich erinnere mich noch gut an die beinahe omnipräsente Verbreitung dieses T-Shirts in meinem Freundeskreis während meiner Jugendzeit. Es wurde zerschnitten und auf Taschen oder Ähnliches „gepinnt“ – Nähen wäre schließlich viel zu uncool gewesen.</p>



<p>Bei dem Quintett Puke handelte es sich um eine Irish-Folk-Rock-Band aus Tirol. Neben dem üblichen Triumvirat aus Gitarre, Bass und Schlagzeug kamen auch Geige, Dudelsack, Tin Whistle, Schalmei und Bodhrán zum Einsatz &#8211; wer nachgezählt hat weiß, dass die Instrumente nicht immer gleichzeitig zu Verwendung kamen. Die Gruppe formierte sich 1996 beziehungsweise 1997 – hier gehen die Quellen auseinander – und löste sich in den 2010er-Jahren wieder auf.</p>



<p>(Stadtarchiv Stadtmuseum, Re-893)</p>
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		<title>Leopold Šťastný – Überlebender des Nazi-Terrors, Trainerlegende und Erfinder der Schülerliga II</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Bürgschwentner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jun 2026 07:17:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Sport und Freizeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Aufmerksamen Leserinnen und Lesern wird der Titel dieses Beitrags bekannt vorkommen. Letztes Jahr war die gleichnamige Ausstellung für vier Wochen auf dem Sparkassenplatz zu sehen. Angesichts der Vielschichtigkeit der Lebensgeschichte von Leopold Stastny &#8211; der von 1965 bis 1968 den&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Aufmerksamen Leserinnen und Lesern wird der Titel dieses Beitrags bekannt vorkommen. <a href="https://innsbruck-erinnert.at/leopold-stastny-ueberlebender-des-nazi-terrors-trainerlegende-und-erfinder-der-schuelerliga/">Letztes Jahr war die gleichnamige Ausstellung</a> für vier Wochen auf dem Sparkassenplatz zu sehen. Angesichts der Vielschichtigkeit der Lebensgeschichte von Leopold Stastny &#8211; der von 1965 bis 1968 den FC Wacker Innsbruck trainierte &#8211; haben wir bereits damals angedacht, das Projekt fortzuführen.</p>



<p>Die Ausstellung angesichts der WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada noch einmal zu zeigen, bot sich insbesondere aus zwei inhaltlichen Gründen an. Zum einen legte Leopold Stastny als Teamchef des Nationalteams (1968–1975) die Basis für die beiden WM-Teilnahmen des österreichischen Teams 1978/1982 zum anderen emigrierte die Familie ab den 1950er-Jahren nach Kanada, wo Stastny 1996 auch verstarb.</p>



<p>Wir freuen uns sehr, dass die letztjährige Ausstellung dieser Tage eine Nachwirkung bis über den großen Teich hinaus entfaltet:</p>



<p>Einerseits ist es uns in Zusammenarbeit mit der Österreichischen Botschaft in Ottawa und dem Austrian Cultural Forum gelungen, eine adaptierte englischsprachige Version der Ausstellung zu erarbeiten, die derzeit unter dem Titel <a href="https://www.linkedin.com/posts/embassy-of-austria-in-canada_the-austrian-cultural-forum-is-proud-to-present-activity-7471214634373619712-gnUj" data-type="link" data-id="https://www.linkedin.com/posts/embassy-of-austria-in-canada_the-austrian-cultural-forum-is-proud-to-present-activity-7471214634373619712-gnUj">&#8222;Leopold Stastny – Survivor, Visionary, Legendary Soccer Manager &amp; Immigrant in Canada”</a> im Austria Vancouver Club gezeigt wird. </p>



<p>Gleichzeitig ist die deutschsprachige Ausstellung des letzten Jahres in Zusammenarbeit mit der Olympiaworld auch in Innsbruck noch einmal zu sehen und zwar im Rahmen des <a href="https://www.olympiaworld.at/events-tickets/public-viewing-fussball-wm-2026/" data-type="link" data-id="https://www.olympiaworld.at/events-tickets/public-viewing-fussball-wm-2026/">Public Viewings in der Eishalle</a>. Kleinere Fehler wurden korrigiert und zudem eine weitere Tafel zur Emigrationsgeschichte der Familie hinzugefügt. Sie beantwortet, warum es Leopold gerade nach Innsbruck verschlug und wie die Stastnys in Kanada landeten.</p>



<p><strong>Ort:</strong> Eishalle Olympiaworld Innsbruck</p>



<p><strong>Öffnungszeiten: </strong>11.06.-19.07.2026, ab ca. 1h vor Anpfiff der gezeigte Spiele</p>



<p>(Bild: Olympiaworld)</p>
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		<item>
		<title>Von oben sieht man halt doch mehr</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hanna Fritz]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Jun 2026 18:39:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich wohne gerne südlich vom Inn im Flachland. Alleine schon auf der Graden heimgehen nach dem Biertrinken ist ein Luxus&#8230; Trotzdem: Als eingeborene Höttingerin bekommen ich bei luftigen Ausblicken wie diesen schon immer wieder Heimweh. Denn von oben, da sieht&#8230;]]></description>
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<p>Ich wohne gerne südlich vom Inn im Flachland. Alleine schon auf der Graden heimgehen nach dem Biertrinken ist ein Luxus&#8230; Trotzdem: Als eingeborene Höttingerin bekommen ich bei luftigen Ausblicken wie diesen schon immer wieder Heimweh. Denn von oben, da sieht man alles.</p>



<p>Dieses Bild stammt aus der Sammlung Kreutz und harrt noch einer Datierung. Mal sehen, was wir erkennen können: Dominant sind natürlich die beiden Kirchen. Links die alte Kirche mit dem bekannten Ensemble drum herum: altes Widum, der Wohnturm der Herren von Hötting, links hinten ragt noch ein Eck des das weißen Gebäudes Steinbruchstraße 1 (&#8222;Hailand&#8220;) hervor. Davor breitet sich der &#8222;Dorfkern&#8220; rund um den Bach aus. Unterhalb Richtung neue Kirche ist das alte Gemeindehaus nicht zu übersehen. In westlicher Richtung breiten sich die Gebäude der Schneeburggasse aus. Markant die Nummer 26 mit dem Türmchen, daneben das alte Jugendheim, wo heute der Kindergarten steht. Darüber verläuft das <em>Feldgassl.</em> Und jetzt die Frage: wo steht denn der Fotograf? Er befindet sich offenbar vor bzw. neben einem Gebäude, wir sehen Zaun, Stromleitung etc. Gegend Schießstand könnte vielleicht passen, aber der ist mehr &#8222;um&#8217;s Eck&#8220;. Evtl. oberhalb (Schwabeneckweg 14)? </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img data-dominant-color="6c6c6d" data-has-transparency="false" style="--dominant-color: #6c6c6d;" decoding="async" width="1024" height="569" src="https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/06/Bildschirmfoto_17-6-2026_95127_lba.tirol_.gv_.at_-1024x569.webp" alt="" class="wp-image-87740 not-transparent" srcset="https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/06/Bildschirmfoto_17-6-2026_95127_lba.tirol_.gv_.at_-1024x569.webp 1024w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/06/Bildschirmfoto_17-6-2026_95127_lba.tirol_.gv_.at_-300x167.webp 300w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/06/Bildschirmfoto_17-6-2026_95127_lba.tirol_.gv_.at_-768x427.webp 768w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/06/Bildschirmfoto_17-6-2026_95127_lba.tirol_.gv_.at_.webp 1460w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Am Butterer Bichl sehe ich zumindest am 1940er-Luftbild noch keine Gebäudestrukturen&#8230;</p>



<p>(Sammlung Kreutz, MF-345)</p>
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		<title>Erinnerung an die Brennerbahn &#8211; Sightseeing an der Strecke</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian Herbst]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jun 2026 15:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Bevor wir unsere Reise entlang der Brennerbahn fortsetzen, lohnt sich bei Mauls noch ein kurzer Abstecher zu einem weiteren markanten Wahrzeichen des Ortes. Hoch über dem Tal erhebt sich die Burg Welfenstein, die seit Jahrhunderten über die alte Brennerroute wacht.&#8230;]]></description>
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<p>Bevor wir unsere Reise entlang der Brennerbahn fortsetzen, lohnt sich bei Mauls noch ein kurzer Abstecher zu einem weiteren markanten Wahrzeichen des Ortes. Hoch über dem Tal erhebt sich die Burg Welfenstein, die seit Jahrhunderten über die alte Brennerroute wacht.</p>



<p>Der Standort war dabei keineswegs zufällig gewählt. Lange bevor die ersten Züge durch das Wipptal tuckerten, führte hier eine wichtige Nord-Süd-Verbindung über die Alpen. Bereits in der Bronzezeit wurde der Übergang genutzt, später verlief hier eine Römerstraße und im Mittelalter die bedeutende Brennerroute, deren Verkehr die Region über Jahrhunderte prägte.</p>



<p>Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Burg Welfenstein im Jahr 1271. Nach einer wechselvollen Geschichte verlor die Anlage jedoch ihre militärische Bedeutung und verfiel schließlich zur Ruine. Im frühen 19. Jahrhundert gelangte sie in den Besitz der Familie Stafler, die vielen Leser*innen bereits aus dem zuletzt gezeigten Foto des traditionsreichen Gasthauses Stafler bekannt sein dürfte. Die Familie gehörte über Generationen hinweg zu den prägenden Persönlichkeiten von Mauls und war eng mit der Geschichte des Ortes verbunden.</p>



<p>1893 verkaufte Johann Stafler die Burgruine an den Innsbrucker Maler Edgar Meyer. Dieser verwandelte die mittelalterlichen Überreste in den folgenden Jahren in ein romantisches Schloss, ganz nach dem Geschmack seiner Zeit. Die heute gezeigte Postkarte vermittelt einen Eindruck dieser längst verschwundenen Anlage: Türmchen, Zinnen, Terrassen und Gartenanlagen verliehen Welfenstein beinahe märchenhaften Charakter. In einem weiteren Bild begegnen wir dem Schöpfer dieser Umgestaltung selbst. Edgar Meyer nutzte Welfenstein nicht nur als Wohnsitz, sondern richtete sich hier auch ein Atelier ein.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img data-dominant-color="677a6c" data-has-transparency="false" style="--dominant-color: #677a6c;" decoding="async" width="747" height="1024" src="https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/06/welfensteinBi-485-747x1024.webp" alt="" class="wp-image-87196 not-transparent" srcset="https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/06/welfensteinBi-485-747x1024.webp 747w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/06/welfensteinBi-485-219x300.webp 219w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/06/welfensteinBi-485-768x1052.webp 768w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/06/welfensteinBi-485-1121x1536.webp 1121w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/06/welfensteinBi-485.webp 1240w" sizes="(max-width: 747px) 100vw, 747px" /></figure></div>


<p>Meyer war darüber hinaus Gründer des Tiroler Volksbundes, einer Organisation, die sich für die Wahrung des deutschen Charakters Tirols einsetzte. Die gezeigte Spendenmarke des Volksbundes mit der Darstellung von Welfenstein verdeutlicht, welch starke Symbolkraft die Burg damals besaß. Sie wurde zu einem Wahrzeichen der Bewegung und war Schauplatz mehrerer großer Volksbund-Veranstaltungen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img data-dominant-color="afa493" data-has-transparency="false" style="--dominant-color: #afa493;" decoding="async" width="456" height="382" src="https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/06/welfensommer27_326.webp" alt="" class="wp-image-87197 not-transparent" srcset="https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/06/welfensommer27_326.webp 456w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/06/welfensommer27_326-300x251.webp 300w" sizes="(max-width: 456px) 100vw, 456px" /></figure></div>


<p>Die romantische Pracht währte jedoch nur wenige Jahrzehnte. In den Wirren des Jahres 1918 wurde die Burg niedergebrannt und schwer beschädigt. Was heute erhalten ist, verdankt sich späteren Sicherungs- und Restaurierungsmaßnahmen. Wer mit dem Zug durch Mauls fährt, kann die Anlage noch immer oberhalb des Tales entdecken. Sie erinnert daran, dass die Geschichte des Brennerkorridors weit älter ist als die Eisenbahn selbst, und dass sich entlang der Strecke immer wieder lohnende Abstecher in die Kultur- und Landesgeschichte finden lassen.</p>



<p>(Stadtarchiv/Stadtmuseum sommer36_013, Bi-485, sommer27_326)</p>



<p></p>
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		<title>Erinnerung an die Brennerbahn – Nächster Halt Freienfeld/Campo di Trens</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian Herbst]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Jun 2026 15:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Nachdem wir Sterzing hinter uns gelassen haben, ist der nächste planmäßige Halt auf der Strecke vom Brenner gen Süden der Bahnhof oder besser gesagt der Haltepunkt Freienfeld. Das von Wilhelm von Flattich entworfene Aufnahmegebäude ist bis heute weitgehend im Originalzustand&#8230;]]></description>
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<p>Nachdem wir Sterzing hinter uns gelassen haben, ist der nächste planmäßige Halt auf der Strecke vom Brenner gen Süden der Bahnhof oder besser gesagt der Haltepunkt Freienfeld. Das von Wilhelm von Flattich entworfene Aufnahmegebäude ist bis heute weitgehend im Originalzustand erhalten. Besonders prägend sind das Mauerwerk aus Brixner Granit, das Giebeldach sowie die kunstvoll gestalteten Holzdetails an den Giebeln.</p>



<p>Eröffnet wurde der Bahnhof im Jahr 1867 gemeinsam mit der Brennerbahn zwischen Innsbruck und Bozen. Später entwickelte sich die Anlage zunehmend zu einem wichtigen Güter- und Militärbahnhof. Die umfangreichen Gleisanlagen zwischen Freienfeld und Sterzing wurden jedoch im Zweiten Weltkrieg durch Bombenangriffe weitgehend zerstört.</p>



<p>1995 erfolgte eine Modernisierung mit neuen Bahnsteigüberdachungen, einer Unterführung und der Sanierung des historischen Gebäudes. Seit 2004 steht der Bahnhof unter Denkmalschutz und erinnert bis heute an die große Zeit der Brennerbahn. seit 2005 ist der ehemalige Bahnhof allerdings nur mehr ein &#8222;Haltepunkt&#8220;. Ein Foto des Bahnhofes fehlt wie jetzt leider immer öfter in der Serie, aber selbiger kann natürlich noch vor Ort oder über<a href="https://maps.app.goo.gl/Zcr1YCdsdDFQszAg9"> Google maps</a> besichtigt werden. Das einzige Foto von Freienfeld in unserer Sammlung ist das Titelbild aus der Sammlung Kreutz aus den 1950er Jahren, das auch perfekt zu unserem nächsten Beitrag überleitet.</p>



<p>(Stadtarchiv/Stadtmuseum KRNE-6282)</p>



<p></p>
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		<title>Ein Souvenir von der III. Internationalen Sportwoche</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Angelika Kollmann-Rozin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Jun 2026 09:22:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein Teilgebiet der Philatelie ist das Sammeln von Sonderpoststempeln, die zu besonderen Anlässen und Veranstaltungen herausgegeben werden. Auch bei der III. Internationalen Sportwoche, die vom 12. bis zum 22. August 1948 in Innsbruck stattfand, kamen Sammler von Sonderpoststempeln auf ihre&#8230;]]></description>
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<p>Ein Teilgebiet der Philatelie ist das Sammeln von Sonderpoststempeln, die zu besonderen Anlässen und Veranstaltungen herausgegeben werden. Auch bei der III. Internationalen Sportwoche, die vom 12. bis zum 22. August 1948 in Innsbruck stattfand, kamen Sammler von Sonderpoststempeln auf ihre Kosten. In einem extra für die Großveranstaltung eingerichteten Sonderpostamt, das im Haus Burggraben Nummer 3 untergebracht war, konnten die beliebten Sonderpoststempel erworben werden.</p>



<p>Auch in der Presse wurde auf das Sonderpostamt und auf den Sonderpoststempel hingewiesen, wie ein kurzer Bericht in der <em>Wiener Zeitung</em> vom 10. August 1948 zeigt: <em>&#8222;Aus Anlaß der in der Zeit vom 12. bis 22. August 1948 in Innsbruck stattfindenden III. lnternationalen Sportwoche wird von einem Sonderpostamt ein Sonderpoststempel mit der Legende &#8222;III. lnternationale Innsbrucker Sportwoche 1948, Innsbruck 2&#8243; herausgegeben; in der Mitte des Sonderpoststempels befindet sich eine Abbildung des Innsbrucker Stadtturmes.&#8220;</em></p>



<p>Die nächste Abbildung zeigt eine frankierte Sammlerkarte mit dem gut erhaltenen Sonderpoststempel.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img data-dominant-color="efebdd" data-has-transparency="false" style="--dominant-color: #efebdd;" decoding="async" width="1024" height="718" src="https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/06/FW-K-2434_21-1024x718.webp" alt="" class="wp-image-86025 not-transparent" srcset="https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/06/FW-K-2434_21-1024x718.webp 1024w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/06/FW-K-2434_21-300x210.webp 300w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/06/FW-K-2434_21-768x538.webp 768w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/06/FW-K-2434_21-1536x1077.webp 1536w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/06/FW-K-2434_21.webp 1726w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>In den <em>Innsbrucker Nachrichten</em> vom 7. August 1948 wurden die Adresse und die Öffnungszeiten des Sonderpostamtes bekanntgegeben: <em>&#8222;Anläßlich der III. Internationalen Sportwoche 1948 wird vom 12. bis 22. August im Städtischen Verkehrsamt in Innsbruck, Burggraben 3, ein Sonderpostamt eingerichtet, das dem Post- und Telegraphenamt Innsbruck 2 unterstellt wird. Dienststunden für den Parteienverkehr an allen Tagen von 8 bis 20 Uhr.</em>&#8222;<br><br>(Stadtarchiv Innsbruck, Ph-A-7257-123, FW-K-2434)</p>
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