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	<title>Tobias Rettenbacher &#8211; Innsbruck erinnert sich</title>
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	<description>Ein Bilderblog aus dem Stadtarchiv/Stadtmuseum</description>
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	<title>Tobias Rettenbacher &#8211; Innsbruck erinnert sich</title>
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		<title>Präsidialer Besuch (IV.)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Tobias Rettenbacher]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Oct 2026 08:56:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Menschen]]></category>
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					<description><![CDATA[Im vierten Beitrag dieser Reihe treffen wir schließlich auf den ersten vom Volk gewählten Präsidenten Österreichs: Dr. h.c. Theodor Körner. Körner wurde am 24.04.1873 in Uj Szöny bei Komorn (Ungarn) geboren. Bevor er politisch aktiv wurde und im Jahr 1924&#8230;]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Im vierten Beitrag dieser Reihe treffen wir schließlich auf den ersten vom Volk gewählten Präsidenten Österreichs: Dr. h.c. Theodor Körner. Körner wurde am 24.04.1873 in Uj Szöny bei Komorn (Ungarn) geboren. Bevor er politisch aktiv wurde und im Jahr 1924 der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei beitrat, blickte er auf eine lange militärische Karriere zurück. Nach Karl Renners Tod Ende 1950 und der mittlerweile in Kraft getretenen Verfassung von 1929 wurde die Wahl des nächsten Bundespräsidenten vom Volk entschieden. Der erste Wahlgang fand am 6. Mai 1951 statt. In der anschließenden Stichwahl vom 27. Mai 1951 setzte sich Körner überraschend gegen den Kandidaten der ÖVP, Heinrich Gleißner. Am 21. Juni 1951 wurde er als Bundespräsident angelobt. Wie bereits sein Vorgänger verstarb auch Körner am 04.01.1957 noch während seiner ersten Amtsperiode.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unser Titelbild zeigt Bundespräsident Körner bei einem Besuch im Innsbrucker Konservatorium. Ein genaues Datum ist leider nicht hinterlegt und meine Recherche auf auf ANNO hat keine passenden Treffer hervorgebracht. Möglicherweise fand der Besuch erst nach 1955 statt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck, Ph-6829)</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Präsidialer Besuch (III.)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Tobias Rettenbacher]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Sep 2026 06:56:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Menschen]]></category>
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					<description><![CDATA[Noch vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde am 27. April 1945 in Wien die Österreichische Unabhängigkeitserklärung proklamiert und damit die Zweite Republik begründet. Erster Bundespräsident dieser jungen Republik sollte Karl Renner werden. Über Karl Renner, geboren am 14. Dezember&#8230;]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Noch vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde am 27. April 1945 in Wien die Österreichische Unabhängigkeitserklärung proklamiert und damit die Zweite Republik begründet. Erster Bundespräsident dieser jungen Republik sollte Karl Renner werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Über Karl Renner, geboren am 14. Dezember 1870 in Unter-Tannowitz in Mähren, ließe sich an dieser Stelle vieles berichten. Da bereits umfangreiche wissenschaftliche Literatur zu seiner Person vorliegt, beschränke ich mich für diesen Beitrag auf ein Minimum an Informationen. Für unsere Beitragsreihe ist wesentlich, dass Renner nach seiner Ernennung zum provisorischen Staatskanzler am 20. Dezember 1945 von der Bundesversammlung zum ersten Bundespräsidenten der Zweiten Republik gewählt wurde. Das Amt des Bundespräsidenten wurde somit weiterhin nicht durch eine Direktwahl des Volkes besetzt. Grund dafür war, dass der im Dezember 1950 neu gewählte Nationalrat zwar das Bundes-Verfassungsgesetz von 1929 wieder in Kraft setzen wollte, der Alliierte Rat dies jedoch nicht genehmigte. Daher erfolgte die Wahl des Bundespräsidenten erneut durch die Bundesversammlung. Am Weihnachtsabend des Jahres 1950 erlitt Renner einen Schlaganfall und starb am 31. Dezember als amtierender Präsident.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In seiner Funktion als Bundespräsident besuchte Karl Renner die Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck mehrfach. Bilddokumente dieser Besuche sind in den Beständen des Innsbrucker Stadtarchivs jedoch kaum vorhanden. Der einzige entsprechende Treffer in unserer Datenbank ist mit Vorsicht zu interpretieren. Die Aufnahme ist mit der Bezeichnung <em>„Bundespräsident Dr. Karl Renner bei einer Sitzung“</em> versehen und wird lediglich in den Zeitraum zwischen 1945 und 1950 datiert. Ob diese Sitzung tatsächlich in Innsbruck stattgefunden hat, lässt sich anhand der vorliegenden Informationen nicht mit Sicherheit feststellen. Meines Fürhaltens könnte es sich bei der Person links neben Renner durchaus um Landeshauptmann Weißgatterer halten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck, Slg. Sommer, Sommer-13-3)</p>
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		<title>Präsidialer Besuch (I.)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Tobias Rettenbacher]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Sep 2026 08:11:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Menschen]]></category>
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					<description><![CDATA[IIn dieser Serie werfen wir einen Blick auf offizielle Besuche österreichischer Bundespräsidenten in Innsbruck. Dabei gehen wir chronologisch vor und beginnen in der Ersten Republik mit einem Besuch des ersten offiziellen Präsidenten der Republik Österreich, Dr. Dr. h.c. Michael Hainisch.&#8230;]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">IIn dieser Serie werfen wir einen Blick auf offizielle Besuche österreichischer Bundespräsidenten in Innsbruck. Dabei gehen wir chronologisch vor und beginnen in der Ersten Republik mit einem Besuch des ersten offiziellen Präsidenten der Republik Österreich, Dr. Dr. h.c. Michael Hainisch. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Michael Hainisch wurde am 15.08.1858 in Aue bei Schottwien in Niederösterreich geboren. Auf Vorschlag der Christlichsozialen wurde er am 9. Dezember 1920 von der Bundesversammlung zum ersten Bundespräsidenten der Republik Österreich gewählt. Bis zur zweiten Bundesverfassungsnovelle 1929 wurde der Bundespräsident von der Bundesversammlung gewählt und hatte nur wenig Kompetenzen. Hainisch sollte das Amt bis zum 10. Dezember 1928 bekleiden. Anschließend diente er als Bundesminister für Handel und Verkehr von 1929 bis 1930. Er starb am 26.02.1940 in Wien. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In seiner Funktion als Bundespräsident besuchte Hainisch die Tiroler Landeshauptstadt im Juni 1927 anlässlich der Feierlichkeiten zum 250-jährigen Bestehen der Universität Innsbruck. Unser Titelbild entstand bei dieser Gelegenheit und zeigt den Bundespräsidenten rechts der Bildmitte. Bei der Person links neben ihm dürfte es sich um Graf Lerchenfeld, den deutschen Gesandten in Wien, handeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Bericht über die Festivitäten anlässlich der 250-Jahr-Feier ist in den <a href="https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=ibn&amp;datum=19270627&amp;seite=1&amp;zoom=33">Innsbrucker Nachrichten vom 27.06.1927</a> nachzulesen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck, Ph-A-2-1)</p>
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		<title>Bloß nicht fallen lassen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Tobias Rettenbacher]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Sep 2026 12:34:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Arbeit und Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Kanal]]></category>
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					<description><![CDATA[So lautet die Devise bei der Verlegung dieser Kanalelemente aus Beton. Je nach Fallhöhe würden die Rohre vermutlich nicht einmal zu Bruch gehen, doch für derartige Belastungstests ist dies eindeutig die falsche Baustelle. Wie bereits im Beitrag &#8222;Der etwas andere&#8230;]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">So lautet die Devise bei der Verlegung dieser Kanalelemente aus Beton. Je nach Fallhöhe würden die Rohre vermutlich nicht einmal zu Bruch gehen, doch für derartige Belastungstests ist dies eindeutig die falsche Baustelle. Wie bereits im Beitrag &#8222;<a href="https://innsbruck-erinnert.at/der-etwas-andere-tunnelbau/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Der etwas andere Tunnelbau</a>&#8220; handelt es sich auch hier um die Verlegung eines Hauptsammelkanals. Zu sehen ist das Gebiet am linken Innufer im Bereich der Grenobler Brücke (damals noch Reichenauer Brücke) in nächster Nähe zum Hochhaus Schützenstraße 10. Ein kleines Detail kann ich zu diesem Beitrag noch ergänzen: Laut den uns vorliegenden Informationen verfügen die verlegten Rohre über einen Durchmesser von 1,6 Metern.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="748" height="1024" src="https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/08/Ph-9536-748x1024.webp" alt="" class="wp-image-89812" srcset="https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/08/Ph-9536-748x1024.webp 748w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/08/Ph-9536-219x300.webp 219w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/08/Ph-9536-768x1051.webp 768w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/08/Ph-9536-1122x1536.webp 1122w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/08/Ph-9536-1496x2048.webp 1496w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/08/Ph-9536.webp 1513w" sizes="(max-width: 748px) 100vw, 748px" /><figcaption class="wp-element-caption">Arbeiter beim Versetzen der Rohre; Frischauf-Bild, Ph-9536</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck, Titelbild: Frischauf-Bild, Ph-9538)</p>
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		<title>Vom Ausschuss und Vorschuss</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Tobias Rettenbacher]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Aug 2026 08:53:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Arbeit und Alltag]]></category>
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					<description><![CDATA[Vor einem Bauernhaus posieren zehn adrett gekleidete Herren samt Schirm und Hut. Bei der Gruppe handelt es sich um den Ausschuss des Innsbrucker Vorschussvereins. Doch worum handelt es sich eigentlich bei einem Vorschussverein, oft auch Spar- und Vorschussverein genannt? Vereinfacht&#8230;]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Vor einem Bauernhaus posieren zehn adrett gekleidete Herren samt Schirm und Hut. Bei der Gruppe handelt es sich um den Ausschuss des Innsbrucker Vorschussvereins. Doch worum handelt es sich eigentlich bei einem Vorschussverein, oft auch Spar- und Vorschussverein genannt? Vereinfacht gesagt handelte es sich dabei um einen Vorläufer der heutigen Volksbanken. Die Gründung solcher Vereine erfolgte überwiegend im 19. Jahrhundert. Die Mitglieder leisteten Einlagen, die wiederum dazu dienten, den Vereinsangehörigen günstige Kredite zu ermöglichen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Innsbrucker Vorschussverein wurde, soweit dies über Zeitungsberichte nachvollziehbar ist, am 15. Juni 1870 gegründet. Sein offizieller Sitz befand sich in der Erlerstraße 8. Bereits wenige Monate später erfahren wir aus dem <a href="https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=ibt&amp;datum=18701108&amp;query=%22innsbrucker%22+%22vorschussverein%22&amp;ref=anno-search&amp;seite=2" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Tiroler Tagblatt</a> einige Details über den jungen Verein:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Der Innsbrucker Vorschußverein hat bereis 5000 fl. an Darlehen hinausgegeben und zählt dermalen nahezu 90 Mitglieder. Neue Anmeldungen sowie auch Ansprüche auf Darlehen nimmt der Herr Verinskassier Karl Kuplwieser in seiner Wohnung (Margarethenplatz, Bruggerhaus Nr. 649, 3. Stock rechts) an jedem Montag und Donnerstag zwischen 8 und 10 Uhr Vormittags entgegen. Im Gewährungsfalle kann das Darlehen noch am nämlichen Tage in Emmpfang genommen werden.</p>
</blockquote>
<cite>Innsbrucker Tagblatt, 8. November 1870, S. 2.</cite></blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Der Innsbrucker Vorschussverein bestand bis ins Jahr 1943. In diesem Jahr wurde er mit dem St. Josefs Spar- und Vorschussverein, gegründet 1876, zusammengeschlossen. Durch die Übernahme der Allgemeinen Bauspargenossenschaft „Alba“ entstand schließlich 1950 die Handels- und Gewerbebank.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kommen wir abschließend noch einmal auf unser Titelbild zurück. Die Zugehörigkeit der Herren konnten wir klären. Datiert wurde die Aufnahme in unserem System auf das Jahr 1920. Schweigen hüllt sich jedoch um den Aufnahmeort. Können unsere findigen Leser:innen diesen eruieren?</p>



<p class="wp-block-paragraph">(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck, KR-PL-1353)</p>
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		<title>Der etwas andere Tunnelbau</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Tobias Rettenbacher]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Aug 2026 11:41:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Arbeit und Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Kanal]]></category>
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<p class="wp-block-paragraph">Bei der Verschriftlichung des Artikels kam mir noch eine alternative Überschrift in den Sinn: „Der etwas andere U-Bahn-Bau“. Beide Varianten wären durchaus vertretbar gewesen, da die hier gezeigten Bilder vom Bau des Hauptsammelkanals thematisch keineswegs an den Haaren herbeigezogen sind. Schließlich haben alle Varianten eines gemeinsam: Es handelt sich um röhrenförmige Bauwerke, durch die unterschiedlichste Dinge von A nach B transportiert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vom Bau der Leitung existieren mehrere Aufnahmen, präsentiert werden jedoch lediglich zwei davon. Diese wurden bewusst ausgewählt, um einerseits das Ausmaß der Baumaßnahme zu veranschaulichen (Titelbild) und andererseits die Größenverhältnisse eines Röhrenelements im Vergleich zu einem Menschen zu zeigen (Bild im Text). Die Arbeiten fanden übrigens im Jahr 1985 statt.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img decoding="async" width="1024" height="712" src="https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/08/Ph-22257_1-1024x712.webp" alt="" class="wp-image-89661" srcset="https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/08/Ph-22257_1-1024x712.webp 1024w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/08/Ph-22257_1-300x209.webp 300w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/08/Ph-22257_1-768x534.webp 768w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/08/Ph-22257_1-1536x1068.webp 1536w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/08/Ph-22257_1-2048x1424.webp 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Ph-2257-1</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck, Titelbild: Ph-2257-4)</p>
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		<title>Details, Einzelheiten, Feinheiten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Tobias Rettenbacher]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Aug 2026 09:31:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Arbeit und Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Häuser]]></category>
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					<description><![CDATA[Alle drei Begriffe sind freilich Synonyme füreinander. Damit möchte ich lediglich zum Ausdruck bringen, dass es auf unserem Titelbild wieder einmal wahnsinnig viel zu entdecken gibt: Baustellen, bestehende wie bereits verschwundene Gebäude, diverse Werbereklamen, Verkehrsteilnehmer und vieles mehr. Ein Detail,&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Alle drei Begriffe sind freilich Synonyme füreinander. Damit möchte ich lediglich zum Ausdruck bringen, dass es auf unserem Titelbild wieder einmal wahnsinnig viel zu entdecken gibt: Baustellen, bestehende wie bereits verschwundene Gebäude, diverse Werbereklamen, Verkehrsteilnehmer und vieles mehr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Detail, das mir persönlich aufgefallen ist und das ich bislang noch nie wahrgenommen habe, ist die Bezeichnung „Neuer Markt“ für den Gebäudekomplex in der Amraser Straße 1. Das liegt vermutlich daran, dass der Schriftzug heute nicht mehr an der Fassade angebracht ist. Daher stellt sich für mich die Frage, wie lange dieser dort tatsächlich zu sehen war. Außerdem würde mich interessieren, ob sich die Innsbrucker Urgesteine noch an diese Bezeichnung erinnern können. Meine Vermutung ist, dass sich der Name im allgemeinen Sprachgebrauch schlicht nie wirklich durchgesetzt hat.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img decoding="async" width="1024" height="686" src="https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/08/FR-NE-0020-02-1024x686.webp" alt="" class="wp-image-89646" srcset="https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/08/FR-NE-0020-02-1024x686.webp 1024w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/08/FR-NE-0020-02-300x201.webp 300w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/08/FR-NE-0020-02-768x515.webp 768w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/08/FR-NE-0020-02-1536x1030.webp 1536w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/08/FR-NE-0020-02-2048x1373.webp 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Frischauf-Foto, FR-NE-20-02</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck, Frischauf-Foto, Titelbild: FR-NE-20-5)</p>
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		<title>Großraumtriebwagen, aber welcher?</title>
		<link>https://innsbruck-erinnert.at/grossraumtriebwagen-aber-welcher/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Tobias Rettenbacher]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Aug 2026 12:03:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Verkehr]]></category>
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					<description><![CDATA[Den im Titelbild zu sehenden Großtraumtriebwagen der IVB haben wir auf unserer Blog meiner Recherche nach noch nicht präsentiert. In unserer Datenbank sind die Informationen dazu auch äußerst mangelhaft. Nur das Offensichtliche wurde angeführt: &#8222;Straßenbahn, Großraumtriebwagen Linie 1&#8220;. Für mich&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Den im Titelbild zu sehenden Großtraumtriebwagen der IVB haben wir auf unserer Blog meiner Recherche nach noch nicht präsentiert. In unserer Datenbank sind die Informationen dazu auch äußerst mangelhaft. Nur das Offensichtliche wurde angeführt: &#8222;Straßenbahn, Großraumtriebwagen Linie 1&#8220;.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für mich stellt sich in weiterer Folge die Frage nach der entsprechenden Serie. Beim ersten Blick wär mir vorgekommen, dass die Nummer 45 am Triebwagen zu lesen ist. Beim Blick auf die Website unserer Freunde der <a href="https://www.tmb.at/home" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Tiroler MuseumsBahnen</a> wurde aber klar, dass es diese Nummer nicht sein kann. Dann bildete ich mir ein, die Zahl 55 zu lesen. Auch hier eher Fehlanzeige. Schließlich kann es sich meines Fürhaltens nur um die Zahl 65 handeln. Abgeglichen mit der Beschreibung von vierachsigen Triebwerken der Lohnerwerke würde das passen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bleibt nur zu hoffen, dass Herr Schneiderbauer noch nicht im Urlaub ist, diesen Artikel sieht und uns über die Fakten aufklärt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck, Ph-9577) </p>
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		<title>Baustelle: Innufer</title>
		<link>https://innsbruck-erinnert.at/baustelle-innufer/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Tobias Rettenbacher]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jul 2026 19:24:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Arbeit und Alltag]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Inn als Naherholunggebiet ist an sich kein neues Gesprächsthema für Bevölkerung und Politik. Vor wenigen Wochen gab es passend dazu die Bekanntgabe des Projekts &#8222;Innsbruck am Inn&#8220;. Wie sich dieses Projekt entwickelt sollten wir bis 2029 sehen. Eines gilt&#8230;]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Der Inn als Naherholunggebiet ist an sich kein neues Gesprächsthema für Bevölkerung und Politik. Vor wenigen Wochen gab es passend dazu die Bekanntgabe des Projekts <a href="https://presse.innsbruck.gv.at/news-stadtzentrum-rueckt-an-den-inn?id=244178&amp;menueid=34260&amp;l=deutsch" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&#8222;Innsbruck am Inn&#8220;</a>. Wie sich dieses Projekt entwickelt sollten wir bis 2029 sehen. Eines gilt es aber mit Blick auf die grüne Lebensader immer zu berücksichtigen: den Hochwasserschutz und die damit verbundene Verbauung des Flusses.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der heute vorgestellte Abschnitt der Innverbauung erfolgte in den 1970er Jahren im Bereich der Höttinger Au (Titelbild) und des Innrains (Bild im Text). Schlendert man heute den Fuß- und Radweg entlang, kommt einem die Situation als selbstverständlich und &#8222;eh immer scho so gewesen&#8220; vor. Das gilt zwar für mich als spätberufenen inhabitans wiltinensis, aber viele Leser:innen werden sich vermtulich an eine Zeit ohne Verbauung gut erinnern können. Freiwillige vor!</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="687" src="https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/07/Ph-16112-1024x687.webp" alt="" class="wp-image-89005" srcset="https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/07/Ph-16112-1024x687.webp 1024w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/07/Ph-16112-300x201.webp 300w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/07/Ph-16112-768x515.webp 768w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/07/Ph-16112-1536x1030.webp 1536w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/07/Ph-16112.webp 2019w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Ph-16112</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck, Titelbild: Ph-16101)</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Anatomie eines Falls</title>
		<link>https://innsbruck-erinnert.at/anatomie-eines-falls/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Tobias Rettenbacher]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jul 2026 13:17:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Arbeit und Alltag]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir blicken auf dem Titelbild auf den Schlot des ehemaligen Gaswerks beim Rapoldipark. Näheres zur Entstehung und zum Ende des dortigen Gaswerks lesen Sie im Beitrag des Kollegen Herbst. Mein Augenmerk richtet sich auf die Sprengung dieses Schornsteins. Dies ist&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Wir blicken auf dem Titelbild auf den Schlot des ehemaligen Gaswerks beim Rapoldipark. Näheres zur Entstehung und zum Ende des dortigen Gaswerks lesen Sie im <a href="https://innsbruck-erinnert.at/innsbruck-gibt-erdgas-teil-i/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Beitrag des Kollegen Herbst</a>. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mein Augenmerk richtet sich auf die Sprengung dieses Schornsteins. Dies ist meiner persönlichen Faszination für Abrisse in dicht besiedelten Gebieten geschuldet – insbesondere für Sprengungen von Hochhäusern, Türmen und ähnlichen Bauwerken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich gehe davon aus, dass der hier behandelte Abriss nicht zu den komplexesten zählte. Dennoch konnte – und hätte – einiges schiefgehen können. Bewegte Bilder von der Sprengung beziehungsweise dem Einsturz des Schlots sind meines Wissens nicht überliefert. Glücklicherweise existieren jedoch mehrere Fotografien, die, nebeneinandergestellt, beinahe den Eindruck einer Videodokumentation vermitteln. Doch überzeugen Sie sich selbst:</p>



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<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ac8b8d8a18db&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ac8b8d8a18db" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="705" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" data-id="88628" src="https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/07/Ph-16105-1-1024x705.webp" alt="" class="wp-image-88628" srcset="https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/07/Ph-16105-1-1024x705.webp 1024w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/07/Ph-16105-1-300x207.webp 300w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/07/Ph-16105-1-768x529.webp 768w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/07/Ph-16105-1-1536x1058.webp 1536w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/07/Ph-16105-1-700x482.webp 700w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/07/Ph-16105-1.webp 2005w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><button
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<p class="wp-block-paragraph"><br>(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck, Ph-16105-1 bis 3)</p>
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