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	<title>Christof Aichner &#8211; Innsbruck erinnert sich</title>
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	<description>Ein Bilderblog aus dem Stadtarchiv/Stadtmuseum</description>
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	<title>Christof Aichner &#8211; Innsbruck erinnert sich</title>
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		<title>Ende</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christof Aichner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Apr 2026 13:51:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Menschen]]></category>
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					<description><![CDATA[Dies wird mein vorerst letzter Beitrag auf diesem Blog sein – nach knapp fünf Jahren wechsle ich nun wieder auf die andere Seite, die der Leser:innen. Mein erster Beitrag datiert vom 15. Mai 2021 und behandelte die Wahlen der Österreichischen&#8230;]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Dies wird mein vorerst letzter Beitrag auf diesem Blog sein – nach knapp fünf Jahren wechsle ich nun wieder auf die andere Seite, die der Leser:innen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mein erster Beitrag datiert vom 15. Mai 2021 und behandelte die Wahlen der <a href="https://innsbruck-erinnert.at/wp-admin/post.php?post=14431&amp;action=edit" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Österreichischen Studentenschaft</a>, die damals gerade wieder einmal anstanden. Nach knapp 500 Beiträgen, die ich seither verfasst habe, möchte ich ein wenig zurückblicken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich hatte den Blog von Beginn an verfolgt, als dieser während der Covid Pandemie im März 2020 aus der Taufe gehoben wurde. Der Wechsel auf die andere Seite – nun als Schreiber – war zu Beginn gar nicht so einfach, vor allem weil ich die Bestände des Stadtarchivs zu Beginn meiner Arbeit dort noch nicht so gut kannte und das Schreiben, wie ich es aus der in der Uni gewohnt war, anders war (und ist).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der Zeit habe ich Bestände des Archivs besser kennengelernt, mir Themen und Epochen der Stadtgeschichte erarbeitet und neues Wissen angeeignet. Ich konnte in verschiedenste Winkel der Vergangenheit unserer Stadt vordringen, wurde oft überrascht, staunte regelmäßig und konnte tief in die Geschichte der Stadt und einzelner Stadteile (Wilten mon&#8217;amour) eintauchen. Der Blog bot Raum für abseitiges und randständiges und oftmals, wenn es schnell gehen musste, auch für banales. Ich habe beim Verfassen eines jeden Beitrags etwas dazugelernt – und noch viel öfter durch das Lesen von den Beiträgen der Kolleginnen und Kollegen und natürlich der Kommentare der Community. Das Erarbeiten von Beiträgen für Innsbruck erinnert war eine der schönsten Tätigkeiten im Stadtarchiv/Stadtmuseum, wenngleich es manchen Tag gab, an dem das Schreiben mühsam war und der Bildschirm sich einfach nicht füllen wollte. Dennoch erachtete ich es immer als Privileg.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor fünf Jahren war die Welt irgendwie noch eine andere. Bilder waren zwar schon damals nicht neutral, aber heute ist ihre Wirkung noch deutlich problematischer geworden. Erst kürzlich hatten wir in diesem Blog Beispiele für KI-generierte Bilder – und es ist absehbar, dass wir künftig überall mit solchen Bildern konfrontiert sein werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Grund ist einfach: Bilder wirken unmittelbar glaubwürdig. Sie sprechen unsere Intuition an und werden oft weniger hinterfragt als Texte. Das macht sie zu einem idealen Werkzeug für Desinformation. Unterschiedliche Akteure – ob Einzelpersonen, Unternehmen oder staatliche Stellen – haben ein Interesse daran, visuelle Inhalte gezielt einzusetzen, um Meinungen zu beeinflussen. Mit der zunehmenden Verbreitung von KI wird es gleichzeitig leichter, solche Bilder zu erzeugen und in Umlauf zu bringen. Dadurch steigt nicht nur die Menge, sondern auch die Qualität potenziell irreführender Inhalte erheblich. In diesem Sinn empfand ich die Arbeit an diesem Blog auch so etwas wie visuelle Aufklärung mit echten Bildern und deren Geschichten, damit wir in der Flut der Bilder an richtigen Bildern geschult werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich danke allen Kolleginnen und Kollegen im Stadtarchiv/Stadtmuseum für die tolle Zeit. Ein großer Danke geht freilich auch an die Leserinnen und Leser für das Interesse an meinen Texten und die Rückmeldungen und Anmerkungen dazu.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Christof Aichner</p>



<p class="wp-block-paragraph">(Im Titelbild die Badgasse, für fünf Jahre mein Arbeitsplatz. Foto von Georg Nußbaumer, Ph-A-24469-16)</p>
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		<title>Zweimal Fritz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christof Aichner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Apr 2026 13:54:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Menschen]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich hatte in der letzten Woche schon ein Bild von zwei Paddlern am Inn veröffentlicht. Heute kommt gleich noch eines hinterher. Waren die beiden Paddler letzte Woche allerdings in Anzug und Krawatte unterwegs, kommt der Herr im heutigen Titelbild deutlich&#8230;]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Ich hatte in der letzten Woche schon ein Bild von <a href="https://innsbruck-erinnert.at/anpaddeln-anno-x/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">zwei Paddlern am Inn</a> veröffentlicht. Heute kommt gleich noch eines hinterher. Waren die beiden Paddler letzte Woche allerdings in Anzug und Krawatte unterwegs, kommt der Herr im heutigen Titelbild deutlich legerer daher.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Bild ist nicht beschriftet, daher habe ich eine kurze Recherche bei ANNO unternommen, mit der Suche nach &#8222;Boot+Fritz&#8220;. Die Datenbank hat dazu tatsächlich mehrere Treffer mit Bezug zu Innsbruck ausgespuckt und bei dem Paddler handelt es sich um Fritz Höfler, einen der bekanntesten Wassersportler Tirols in den 1920er und 1930er Jahren. Mit seinem Faltboot machte er damals die Gewässer Tirols – insbesondere den Inn – unsicher, scheute kein Hochwasser und war auch für Kunststücke und Showeinlagen zu haben. Neben dem Wasser hatte es Fritz Höfler dabei das Element Feuer angetan, das bei seinen Einlagen immer wieder eine Rolle spielte.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img data-dominant-color="b4a99a" data-has-transparency="false" style="--dominant-color: #b4a99a;" fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="390" src="https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/04/annoshow-1024x390.webp" alt="" class="wp-image-85678 not-transparent" srcset="https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/04/annoshow-1024x390.webp 1024w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/04/annoshow-300x114.webp 300w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/04/annoshow-768x292.webp 768w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/04/annoshow.webp 1091w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Innsbrucker Nachrichten, 26.6.1929.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Mehrfach wird auch von Rettungstaten Höflers berichtet. In den 1940er und 1950er stieg er dann auch auf Wasserski um und führte auch auf diesen sein Können am Inn vor. Auch im Tiroler Wassersportverein war er engagiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">(Stadtarchiv/Stadtmuseum RM-PL-3752)</p>
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		<title>Die Radrennbahn</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christof Aichner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Apr 2026 11:24:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Passend zur heutigen Auftaktetappe der Tour of the Alps rund um Innsbruck gibt es von mir einen Beitrag zur Frühzeit des Radsports in Tirol. Meine Kollegin Renate Ursprunger hatte schon in den ersten Tagen dieses Blogs ein Bild der kurzlebigen&#8230;]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Passend zur heutigen Auftaktetappe der Tour of the Alps rund um Innsbruck gibt es von mir einen Beitrag zur Frühzeit des Radsports in Tirol. Meine Kollegin Renate Ursprunger hatte schon in den ersten Tagen dieses Blogs ein Bild der kurzlebigen <a href="https://innsbruck-erinnert.at/auf-zur-radrennbahn/">Radrennbahn im Saggen</a> veröffentlicht. Nun sind mir bei der Durchsicht einiger Akten auch die Planungsunterlagen dieser Bahn untergekommen, auf deren Grundlage sich die Geschichte der Bahn einigermaßen nachvollziehen lässt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für den Sommer des Jahres 1896 war unter dem Protektorat von Erzherzog Ferdinand Karl eine große &#8222;Internationale Ausstellung für körperliche Erziehung, Gesundheitspflege und Sport&#8220; in den neuen Ausstellungshallen geplant. Die Ausstellung lag ganz im Trend der Zeit, denn die Begeisterung für Sport und körperliche Ertüchtigung war damals groß und eng verbunden mit verschiedenen Lebensreformbewegungen. Körperliche Aktivität galt als Mittel zur Stärkung von Gesundheit, Disziplin und (nationaler) Leistungsfähigkeit. Gleichzeitig propagierte die Lebensreform eine Rückkehr zur Natur, zu bewusster Ernährung und zu einem ganzheitlich gesunden Lebensstil.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img data-dominant-color="cdcfcd" data-has-transparency="false" style="--dominant-color: #cdcfcd;" decoding="async" width="1024" height="496" src="https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/04/IMG_9516-1024x496.webp" alt="" class="wp-image-85423 not-transparent" srcset="https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/04/IMG_9516-1024x496.webp 1024w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/04/IMG_9516-300x145.webp 300w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/04/IMG_9516-768x372.webp 768w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/04/IMG_9516-1536x745.webp 1536w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/04/IMG_9516-2048x993.webp 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Organisatoren hatten sowohl internationale als auch nationale und regionale Aussteller eingeladen. Aufgeteilt war die Ausstellung bzw. deren Organisation in verschiedene Gruppen – die Gruppe VI war dem Radfahrwesen gewidmet. Ihr stand Rafael Ritter von Meinong (1849–1936) vor, der damals bei der Staatsbahndirektion als Inspektor für den Bahnbau tätig war und an verschiedenen Eisenbahnprojekten der Zeit planerisch beteiligt war. Zudem war er Vorsitzender des Tiroler Radfahrer-Verbandes und Obmann des Innsbrucker Bicycleclubs.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gemeinsam mit dem Tiroler Radfahrerverband beantragte er im Februar 1896 für die &#8222;würdige Durchführung&#8220; der Ausstellung im Bereich des Radfahrwesens die Errichtung einer Radrennbahn im Saggen. Er hatte hierfür auch schon die passenden Grundstücke im Auge, die neben dem Waisenhaus lagen und der Stadt gehörten. Daher bat er die Stadt, diese gegen ein (geringes) Entgelt für zehn Jahr pachten zu dürfen. Die Kosten für die Errichtung schätze er auf etwa 14000 Gulden (am Ende waren es nur etwa 8000), die sich der Radfahrer-Verband, die Organisatoren der Ausstellung sowie die regionalen <a href="https://innsbruck-erinnert.at/die-geschichte-hinter-dem-plakat/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Radfabrikanten</a> teilen sollten. Die geplante Bahn sollte 400 Meter lang sein, die Kurven leicht erhöht und die Fahrbahn &#8222;aus 0,2 m starkem Beton gestampft und dann geschliffen&#8220; sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um dem Gemeinderat die Errichtung der Bahn schmackhaft zu machen, versicherte Meinong, dass die Bahn nach der Messe weiter genutzt werden sollte &#8211; etwas, was ja bis heute bei sportlichen Großereignissen Thema ist:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Diese Bahn soll jedoch nicht allein der Ausstellung dienen sondern der Stadt Innsbruck seine nachhaltige und bedeutende Einnahmsquelle bieten, weil eine erstclassige Rennbahn auf der jährlich 5 gut dotierte Rennen abgehalten werden mindesten bei jedem Rennen 2000 Fremde, die ohne diese Bahn nicht kommen, heranziehen wird.&#8220;<br></p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Das Baukomitee der Stadt und in der Folge der Gemeinderat wollten dem Ansuchen aber nicht so ohne weiteres zustimmen, zumal man die ausgewählten Parzellen für den Wohnbau vorgesehen hatte. Daher verwies man die Antragsteller auf einen Platz etwas weiter nördlich bzw. in den Bereich des städtischen Viehmarktes. Die Antragsteller zeigten sich zwar offen für diese Anregung, betonten aber gleichzeitig, dass der bisherige Vorschlag viel besser geeignet gewesen sei und rechneten dem Gemeinderat vor, dass man jährlich mit 200.000 Gulden zusätzlichen Einnahmen durch die Bahn rechnen könne. Wie man zu diesen Phantasiezahlen kam, belegte Meinong indes nicht im Detail. Seinem Schreiben an den Gemeinderat legte er lediglich einen Zeitungsausschnitt aus dem Wiener&nbsp;<em>Centralblatt für Radsport und Athletik</em>&nbsp;bei (siehe Abbildung unten), das seine Aussagen untermauern sollte. In dem Artikel kündigte die Zeitungsredaktion nämlich vollmundig an, man werde mit einem Extrazug voller Zuschauer nach Innsbruck anreisen, sollte das Rad-Wunderkind Jimmy Michael (Gladiator Cycles) auf der geplanten Rennbahn antreten – heute würde man wohl mit einem Superstar wie Tadej Pogačar die Werbetrommel rühren.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img data-dominant-color="a4a7a7" data-has-transparency="false" style="--dominant-color: #a4a7a7;" decoding="async" width="979" height="427" src="https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/04/IMG_9522.webp" alt="" class="wp-image-85419 not-transparent" srcset="https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/04/IMG_9522.webp 979w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/04/IMG_9522-300x131.webp 300w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/04/IMG_9522-768x335.webp 768w" sizes="(max-width: 979px) 100vw, 979px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Gemeinderat und Antragsteller konnten sich schließlich schon im März 1896 auf den Platz im Saggen einigen. Auf dem Plan im Titelbild ist die neue Position der Rennbahn in blau eingezeichnet (er umfasste die Parzellen 936, 938, 943, 944, 947, 948, 964, 955). Mit dem Bau wurde rasch begonnen, sodass sie im Juni 1896 eröffnet werden konnte. Der Pachtvertrag wurde bis zum Mai 1906 abgeschlossen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So glatt es bis dahin lief, so rasch tauchten nach der Eröffnung erste Schwierigkeiten auf, denn aufgrund von &#8222;zersetzenden Strömungen&#8220;, die er nicht näher ausführte, in der Radfahrerschaft, wie Meinong schrieb, kam die Übernahme der Bahn durch den Radfahrer-Verband nicht zustande. Meinong, der nun im Besitz einer Radrennbahn war, aber in seiner &#8222;Stellung nicht Rennbahnunternehmer sein&#8220; wollte, bot der Stadt die Bahn zum Kauf an, die aber kein Interesse zeigte. In der Folge betrieb ein &#8222;Rennbahn-Consortium&#8220; aus Meinong, Karl Wiedner, Heinz Bederlunger und Hermann Ritter von Schwind die Bahn. Da der Betrieb jedoch nicht rentabel war – obwohl in der Zwischenzeit auch noch &#8222;Lawn-Tennis-Plätze&#8220; angelegt worden waren und vermietet wurden – wurde der Pachtvertrag 1901 aufgelöst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bahn wurde daraufhin abgebrochen. Von den einst visionären Pläne blieb nach wenigen Jahren somit nur mehr ein Haufen Schutt, der dann für den Straßenbau vor Ort verwendet wurde.<br></p>



<p class="wp-block-paragraph">(Stadtarchiv/Stadtmuseum Coml 12395/1901) </p>
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		<title>Klasse Outfit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christof Aichner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Apr 2026 15:07:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Rätsel]]></category>
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					<description><![CDATA[Leider kann ich Ihnen zu diesem Herr nicht wirklich etwas erzählen, aber beim Durchklicken durch einige Fotos bin ich einfach Hängengeblieben. In der Fotoserie davor und danach gibt es noch weitere Aufnahmen von Herren, die im &#8222;Sonntagsgwand&#8220; für die Kamera&#8230;]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Leider kann ich Ihnen zu diesem Herr nicht wirklich etwas erzählen, aber beim Durchklicken durch einige Fotos bin ich einfach Hängengeblieben. In der Fotoserie davor und danach gibt es noch weitere Aufnahmen von Herren, die im &#8222;Sonntagsgwand&#8220; für die Kamera posieren (aber wer weiß, vielleicht sind die Herren ja auch an Wochentagen so schick angezogen). Der hier abgebildete junge Mann im karierten Anzug sticht jedenfalls noch einmal extra heraus, Hut, Stock und Handschuhe vollenden das Outfit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Hintergrund eine lange Allee, die ihren Namen auch verdient, aber wohin führt diese?</p>



<p class="wp-block-paragraph">(Stadtarchiv/Stadtmuseum RM-Pl-2022)</p>
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		<title>Fahrradschule Schlumprecht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christof Aichner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Apr 2026 15:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Sport und Freizeit]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtleben]]></category>
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					<description><![CDATA[In einem früheren Beitrag hatte ich schon einmal an die Fahrradfabrik von Anton Schlumprecht erinnert. (hier). Neben der genannten Fahrradfabrik &#8211; den schön gestalteten Briefkopf derselben sehen Sie im Titelbild &#8211; betrieb er auch eine Fahrschule, mit der er den&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In einem früheren Beitrag hatte ich schon einmal an die Fahrradfabrik von Anton Schlumprecht erinnert. (<a href="https://innsbruck-erinnert.at/die-geschichte-hinter-dem-plakat/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>). Neben der genannten Fahrradfabrik &#8211; den schön gestalteten Briefkopf derselben sehen Sie im Titelbild &#8211; betrieb er auch eine Fahrschule, mit der er den Absatz seiner Fahrräder ankurbeln wollte.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img data-dominant-color="bec3c4" data-has-transparency="false" style="--dominant-color: #bec3c4;" decoding="async" width="618" height="1024" src="https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/04/IMG_9336-618x1024.webp" alt="" class="wp-image-85402 not-transparent" srcset="https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/04/IMG_9336-618x1024.webp 618w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/04/IMG_9336-181x300.webp 181w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/04/IMG_9336-768x1272.webp 768w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/04/IMG_9336-927x1536.webp 927w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/04/IMG_9336-1236x2048.webp 1236w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/04/IMG_9336.webp 1509w" sizes="(max-width: 618px) 100vw, 618px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Hierzu mietete er für kurze Zeit die städtische Turnhalle in der Fallmerayerstraße. Im oben abgebildeten Schreiben können Sie die erste Seite des entsprechenden Mietgesuches von Schlumprecht an den Magistrat sehen. Darin bittet er als &#8222;heimischer Unternehmer und Steuerzaler&#8220; um die Überlassung der Turnhalle für den Fahrradunterricht. Ein Hindernis war hierfür allerdings, dass zu dieser Zeit August Wittköpper und damit ein konkurrierender Fahrradradhändler die Turnhalle gemietet hatte &#8211; ebenfalls zum Zweck des Fahrradunterrichts. Zuvor hatte im Übrigen die Firma Röthy und Wiedner (Wilten) die Halle genutzt. Schlumprecht versuchte seine Konkurrenten daher auszubooten und führte ins Treffen, dass Wittköpper im Gegensatz zu ihm nur &#8222;ausländische und überseeische Fahrradfirmen&#8220; vertrete und außerdem schon die Ausstellungshalle nutzen könne.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Ansuchen war schließlich von Erfolg gekrönt und Schlumprecht konnte die Turnhalle mieten. Mit der Eröffnung des <a href="https://innsbruck-erinnert.at/das-velodrom-in-der-anichstrasse/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Velodroms </a>in der Anichstraße Anfang 1899 war dies dann aber hinfällig und Schlumprechts Fahrschule übersiedelte dorthin. So wie die Fahrradschule in der Turnhalle bestand auch jene im Velodrom indes nur kurz &#8211; die Episode zeigt aber, wie umkämpft der Fahrradmarkt um 1900 war und viele Unternehmer von dem Boom zu profitieren versuchten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">(Stadtarchiv/Stadtmuseum Coml 1898)  </p>
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		<title>Anpaddeln Anno X</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christof Aichner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Apr 2026 08:53:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Sport und Freizeit]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtleben]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Inn ist im Bereich von Innsbruck heute nicht gerade als Paddel-Eldorado bekannt, obwohl man doch hin und wieder Menschen mit Kajaks oder anderen Booten sieht, die die Tiroler Wasserader befahren. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war dies noch anders,&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der Inn ist im Bereich von Innsbruck heute nicht gerade als Paddel-Eldorado bekannt, obwohl man doch hin und wieder Menschen mit Kajaks oder anderen Booten sieht, die die Tiroler Wasserader befahren. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war dies noch anders, wie ein <a href="https://innsbruck-erinnert.at/der-inn-als-kajakfluss/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kajakführer </a>zeigt, der hier schon einmal vorgestellt wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Heute im Bild sieht man zwei Herren, die sich diesem Freizeitvergnügen widmen. Der Wasserstand des Inns und der Schnee auf der Nordkette lassen erahnen, dass es noch früh im Jahr ist. Vielleicht handelt es sich daher um das sogenannte Anpaddeln, den Start in die neue Paddelsaison im Frühjahr. Für das Foto ist der Herr hinten sogar aufgestanden, ein Manöver, das angesichts der sicherlich eisigen Wassertemperaturen wohl einiges an Mut bzw. Sicherheit im Kajak verlangte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">(Stadtarchiv/Stadtmuseum RM-PL-1533)</p>
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		<title>Gipfeltreffen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christof Aichner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Apr 2026 14:33:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Sport und Freizeit]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtleben]]></category>
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					<description><![CDATA[Noch ist es ein wenig früh im Jahr für eine Besteigung der Frau Hitt, aber wenn schon bald der letzte Schnee geschmolzen sein wird, dann stehen auch Kletterpartien oberhalb der Stadt nichts mehr im Wege. Am Aufnahmetag des heutigen Titelfotos&#8230;]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Noch ist es ein wenig früh im Jahr für eine Besteigung der Frau Hitt, aber wenn schon bald der letzte Schnee geschmolzen sein wird, dann stehen auch Kletterpartien oberhalb der Stadt nichts mehr im Wege.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Aufnahmetag des heutigen Titelfotos herrschen prächtige Bedingungen und es ist einiges los auf der Frau Hitt, gleich sechs Personen erklimmen die markante Felsnadel an diesem Tag. Für das Bild haben sich die Bergsteiger gut positioniert, wahrscheinlich haben sie sich eine Aufnahme zum Vorbild genommen, die den Blick auf die Felsnadel geprägt hat und daher auch hohen Wiedererkennungswert hatte: in leicht unterschiedlichen Varianten gibt es sie mehrfach, so beispielsweise <a href="https://innsbruck-erinnert.at/am-gipfel-der-frau-hitt/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier </a>oder auch auf der folgenden Postkarte, die die Erbauer der sogenannten Wetterfahne <a href="https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=dib&amp;datum=18971014&amp;seite=7&amp;zoom=33&amp;query=%22wetterfahne%2Bhitt%22~10&amp;ref=anno-search" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ehrt</a>. Von dieser ist auf dem aktuellen Foto nur mehr ein Rest zu sehen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img data-dominant-color="b3a484" data-has-transparency="false" style="--dominant-color: #b3a484;" decoding="async" width="1024" height="647" src="https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/03/Ph-36326-1024x647.webp" alt="" class="wp-image-83527 not-transparent" srcset="https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/03/Ph-36326-1024x647.webp 1024w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/03/Ph-36326-300x190.webp 300w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/03/Ph-36326-768x485.webp 768w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/03/Ph-36326-1536x970.webp 1536w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/03/Ph-36326.webp 1648w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">(Stadtarchiv/Stadtmuseum RM-PL-3040; Ph-36326)</p>
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		<title>Im wilden Süden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christof Aichner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Apr 2026 13:49:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rätsel]]></category>
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<p class="wp-block-paragraph">Mit dem heutigen Bild begeben wir uns in den Süden der Stadt, dort wo der Talboden sich schon wieder aufsteilt. Wir blicken in Richtung Nordwesten und vor uns tut sich ein interessantes Panorama Wiltens auf. Heute wäre die Sicht wohl von der Zentrale der Innsbrucker Verkehrsbetriebe sowie der Pädagogischen Hochschule verstellt. Der Grundriss der letzteren ist im Bild auch eingezeichnet, somit kann man wohl ausgehen, dass die Aufnahme im Zusammenhang mit dem Planungen zum Bau derselben entstanden ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">An der Stelle, wo dereinst die Hochschule stehen wird, befand sich damals noch die sprichwörtliche grüne Wiese, einige Schrebergärten sowie die Ausläufer eines Schrottplatzes, dessen Ausmaße mich überrascht haben. Zu sehen sind Fahrzeuge in sämtlichen Größen und Einzelteilen. Pastorstraße und Fritz-Konzert-Straße schauen noch relativ frisch aus, womit man die Aufnahme wohl in die 1950er Jahren datieren kann, oder was sagen Sie bzw. geht das noch genauer?</p>



<p class="wp-block-paragraph">(Stadtarchiv/Stadtmuseum Ph-15486)</p>
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		<title>Abbrucharbeiten auf den Köllensperger Gründen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christof Aichner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Mar 2026 09:09:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Häuser]]></category>
		<category><![CDATA[Rätsel gelöst]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Rätsel über die Abbrucharbeiten auf den Köllensperger Gründen im Winter 1991/1992 wurde wider Erwarten nicht gelöst. Hätte ich das obige Foto gewählt, wäre rasch gegangen, hier ist nämlich etwas mehr &#8218;Kontext&#8216; zu sehen, allerdings ist auch dieser bereits seit&#8230;]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Das <a href="https://innsbruck-erinnert.at/nieder-mit/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rätsel </a>über die Abbrucharbeiten auf den Köllensperger Gründen im Winter 1991/1992 wurde wider Erwarten nicht gelöst. Hätte ich das obige Foto gewählt, wäre rasch gegangen, hier ist nämlich etwas mehr &#8218;Kontext&#8216; zu sehen, allerdings ist auch dieser bereits seit einigen Jahren überholt und die hier noch zu sehende Tankstelle ist mittlerweile ebenfalls Geschichte. Der Zustand vor dem Abriss lässt sich im Übrigen auf einer der <a href="https://www.innsbruckerinnen.at/maps/lustaufnahme1/leaflet.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Lustaufnahmen</a>, die mein Kollege Niko Hofinger hier zur Verfügung gestellt hat, ganz gut nachvollziehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ab Sommer 1992 wurde dann auf dem Grundstück eine Tiefgarage, eine Seniorenresidenz, sowie ein Bank- und Bürogebäude errichtet. Dazu wurde ein kleiner Teil zu einem Park gestaltet, was allerdings fast schon ein Euphemismus ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">(Stadtarchiv/Stadtmuseum Ph-A-24846-11)</p>
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		<title>Palmsonntag in der Haymongasse</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christof Aichner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Mar 2026 15:13:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Menschen]]></category>
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					<description><![CDATA[Voller Stolz präsentieren hier fünf Burschen ihre aufwendig gestalteten Palmstangen. Die Größe der Kinder korreliert dabei relativ gut mit der Länge der Stangen, wobei jene des Burschen mit dem Hut sogar den Bildrand sprengt. Von den kleineren Kinder hat nur&#8230;]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Voller Stolz präsentieren hier fünf Burschen ihre aufwendig gestalteten Palmstangen. Die Größe der Kinder korreliert dabei relativ gut mit der Länge der Stangen, wobei jene des Burschen mit dem Hut sogar den Bildrand sprengt. Von den kleineren Kinder hat nur eines eine eigene, kleine Stange, das andere darf a bissl halten &#8211; aber nur mit einer Hand. Die Kinder scheinen eine kleine Attraktion zu sein, die nicht nur die Person hinter der Kamera anvisiert, sondern auch einige Schaulustige, die aber vielleicht einfach die Gelegenheit nutzen wollten und selbst einmal fotografiert zu werden, denn das Bild stammt wohl noch aus einer Zeit, in der es noch nicht alltäglich war, fotografiert zu werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">(Stadtarchiv/Stadtmuseum RM-PL-2984)</p>
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