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	Kommentare zu: Atemberaubende Schönheit	</title>
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	<description>Ein Bilderblog aus dem Stadtarchiv/Stadtmuseum</description>
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		<title>
		Von: Henriette Stepanek		</title>
		<link>https://innsbruck-erinnert.at/atemberaubende-schoenheit/comment-page-1/#comment-51825</link>

		<dc:creator><![CDATA[Henriette Stepanek]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Apr 2025 07:31:42 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://innsbruck-erinnert.at/atemberaubende-schoenheit/comment-page-1/#comment-51789&quot;&gt;Henriette Stepanek&lt;/a&gt;.

Korrektur:
Vergessen Sie bitte die Viktorine - da hat sich bei mir alles durcheinandergemischt!
Diese &quot;Viktorine&quot; hieß nämlich   K r a m e r , wie mir später siedendheiß wieder einfiel, war Lehrerin meiner Mutter, kränklich, in der Volksschule Leopoldstraße - und Mama ging ab der 2. Klasse Volksschule bis in die Fischergasse.
Weil die Krankenvertreterin der Kramer soooooo nett war...! Ja!
Meine Mama war keine Wienerin, denn sonst hätte sie gesagt &quot;Hearst! Do bin i wo nei&#039;tretn!&quot;
Aber man könnte es nicht treffender ausdrücken...!
Trotzdem: Einen schönen Sonntag noch!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://innsbruck-erinnert.at/atemberaubende-schoenheit/comment-page-1/#comment-51789">Henriette Stepanek</a>.</p>
<p>Korrektur:<br />
Vergessen Sie bitte die Viktorine &#8211; da hat sich bei mir alles durcheinandergemischt!<br />
Diese &#8222;Viktorine&#8220; hieß nämlich   K r a m e r , wie mir später siedendheiß wieder einfiel, war Lehrerin meiner Mutter, kränklich, in der Volksschule Leopoldstraße &#8211; und Mama ging ab der 2. Klasse Volksschule bis in die Fischergasse.<br />
Weil die Krankenvertreterin der Kramer soooooo nett war&#8230;! Ja!<br />
Meine Mama war keine Wienerin, denn sonst hätte sie gesagt &#8222;Hearst! Do bin i wo nei&#8217;tretn!&#8220;<br />
Aber man könnte es nicht treffender ausdrücken&#8230;!<br />
Trotzdem: Einen schönen Sonntag noch!</p>
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		<title>
		Von: Henriette Stepanek		</title>
		<link>https://innsbruck-erinnert.at/atemberaubende-schoenheit/comment-page-1/#comment-51789</link>

		<dc:creator><![CDATA[Henriette Stepanek]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Apr 2025 07:16:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://innsbruck-erinnert.at/atemberaubende-schoenheit/comment-page-1/#comment-51770&quot;&gt;Katharina Isser&lt;/a&gt;.

ICH HATTE SCHON EINE ANTWORT VERSUCHT; BEVOR ICH ABBERUFEN WURDE - DANACH WAR SIE WEG:
Also - bitte um Entschuldigung, wenn etwas &quot;doppelt&quot; erscheint!
Es gab noch eine Lehrerin Ramert - auch schon zur Bürgerschulzeit meiner Mutter (1927-30) mit Vornamen &quot;Viktorine&quot;. Sie war schmäler,  kleiner, ihre Haare waren heller blond. Was sie unterrichtet hat, weiß ich nicht. Wir &quot;hatten&quot; sie nicht.
Aber schon immer hätte mich interessiert, woher die Familie Ramert stammte - und wie sie nach Innsbruck gekommen war.
Meine Mutter meinte lakonisch &quot;Mei - so a &quot;Offiziersrasse&quot; halt, Altösterreich!- die waren &quot;überall und nirgends&quot; daheim - aber alles feine, gebildete Leut&#039;!!&quot;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://innsbruck-erinnert.at/atemberaubende-schoenheit/comment-page-1/#comment-51770">Katharina Isser</a>.</p>
<p>ICH HATTE SCHON EINE ANTWORT VERSUCHT; BEVOR ICH ABBERUFEN WURDE &#8211; DANACH WAR SIE WEG:<br />
Also &#8211; bitte um Entschuldigung, wenn etwas &#8222;doppelt&#8220; erscheint!<br />
Es gab noch eine Lehrerin Ramert &#8211; auch schon zur Bürgerschulzeit meiner Mutter (1927-30) mit Vornamen &#8222;Viktorine&#8220;. Sie war schmäler,  kleiner, ihre Haare waren heller blond. Was sie unterrichtet hat, weiß ich nicht. Wir &#8222;hatten&#8220; sie nicht.<br />
Aber schon immer hätte mich interessiert, woher die Familie Ramert stammte &#8211; und wie sie nach Innsbruck gekommen war.<br />
Meine Mutter meinte lakonisch &#8222;Mei &#8211; so a &#8222;Offiziersrasse&#8220; halt, Altösterreich!- die waren &#8222;überall und nirgends&#8220; daheim &#8211; aber alles feine, gebildete Leut&#8216;!!&#8220;</p>
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		<title>
		Von: Henriette Stepanek		</title>
		<link>https://innsbruck-erinnert.at/atemberaubende-schoenheit/comment-page-1/#comment-51788</link>

		<dc:creator><![CDATA[Henriette Stepanek]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Apr 2025 06:41:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://innsbruck-erinnert.at/?p=55900#comment-51788</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://innsbruck-erinnert.at/atemberaubende-schoenheit/comment-page-1/#comment-51770&quot;&gt;Katharina Isser&lt;/a&gt;.

Ja, sowieso war das die Frau Handarbeitslehrerin, die Elisabeth Ramert, mit stets freundlichen Gesicht, die Stirne umrahmt von leicht gewelltem Blondhaar, das im Nacken zu einem Knoten zusammengefaßt  war. Das Jahres- und Entlassungszeugnis der Hauptschule vom Schuljahr ^1951/52^ liegt gerade neben mir, auf dem auch ihre schöne Unterschrift prangt.
Als unsere &quot;Klassenschönheitskönigin&quot; Helga sich unter Anleitung von Frau Ramert einen himmelblauen gereihten Rock und eine weiße Bluse dazu angefertigt hatte - so weit, so gut - und den Rock handbreit überm Saum, sowie die beiden (angeschnittenen) kurzen
 Ärmel mit lauter schwarzen Samtmaschelen benähte - und bei der Vorführung, falls ich mich richtig erinnere,  einen mindestens handbreiten schwarzen Gummigürtel mit goldenen Schließen um die (&quot;Wespen&quot;-)Taille zerrte und schloß, hörte ich &quot;die Ramert&quot; leise knurren &quot;Des is a Mode vo zwö(l)fe bis Mitt°ach!&quot;
Mit ihrer großen (Einkaufs-)Tasche, mit welcher sie zum Unterricht kam, machte sie einen sehr vernünftigen Eindruck. Ich erinnere mich nicht, von ihr - außer dem oben erwähnten Ausspruch! - jemals von ihr auch nur ein einziges negatives oder übellauniges Wort gehört zu haben.
Bloß bezüglich der Haarfarbe wurde hinter vorgehaltener Hand getuschelt: &quot;Ah geh! - dee färbt sie nach!&quot; - was 1950-52 ein zwar unhörbares, aber doch fühlbares &quot;Z-z-z-z-zt!&quot; durch den Raum schweben ließ.
Danke für Ihre Korrektur - und verzeihen Sie die Respektlosigkeit der &quot;wiedererweckten Erinnerungen einer 14-Jährigen&quot;
Eine Generation zurück - in der Bürgerschulzeit meiner Mutter - gabs an der Schule noch eine Ramert, eine Viktorine - und ich habe das Gefühl, als hätte ich sie selbst auch noch gesehen. Einen halben Kopf kleiner als ihre Schwester Elisabeth, die Haar heller, das Gesicht schmäler, ebenfalls Knotenfrisur - aber an unserer Klasse hat sie leider nicht unterrichtet, zumindest nicht von 1950 - 1952 (da bin ich erst wieder nach Innsbruck gekommen)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://innsbruck-erinnert.at/atemberaubende-schoenheit/comment-page-1/#comment-51770">Katharina Isser</a>.</p>
<p>Ja, sowieso war das die Frau Handarbeitslehrerin, die Elisabeth Ramert, mit stets freundlichen Gesicht, die Stirne umrahmt von leicht gewelltem Blondhaar, das im Nacken zu einem Knoten zusammengefaßt  war. Das Jahres- und Entlassungszeugnis der Hauptschule vom Schuljahr ^1951/52^ liegt gerade neben mir, auf dem auch ihre schöne Unterschrift prangt.<br />
Als unsere &#8222;Klassenschönheitskönigin&#8220; Helga sich unter Anleitung von Frau Ramert einen himmelblauen gereihten Rock und eine weiße Bluse dazu angefertigt hatte &#8211; so weit, so gut &#8211; und den Rock handbreit überm Saum, sowie die beiden (angeschnittenen) kurzen<br />
 Ärmel mit lauter schwarzen Samtmaschelen benähte &#8211; und bei der Vorführung, falls ich mich richtig erinnere,  einen mindestens handbreiten schwarzen Gummigürtel mit goldenen Schließen um die (&#8222;Wespen&#8220;-)Taille zerrte und schloß, hörte ich &#8222;die Ramert&#8220; leise knurren &#8222;Des is a Mode vo zwö(l)fe bis Mitt°ach!&#8220;<br />
Mit ihrer großen (Einkaufs-)Tasche, mit welcher sie zum Unterricht kam, machte sie einen sehr vernünftigen Eindruck. Ich erinnere mich nicht, von ihr &#8211; außer dem oben erwähnten Ausspruch! &#8211; jemals von ihr auch nur ein einziges negatives oder übellauniges Wort gehört zu haben.<br />
Bloß bezüglich der Haarfarbe wurde hinter vorgehaltener Hand getuschelt: &#8222;Ah geh! &#8211; dee färbt sie nach!&#8220; &#8211; was 1950-52 ein zwar unhörbares, aber doch fühlbares &#8222;Z-z-z-z-zt!&#8220; durch den Raum schweben ließ.<br />
Danke für Ihre Korrektur &#8211; und verzeihen Sie die Respektlosigkeit der &#8222;wiedererweckten Erinnerungen einer 14-Jährigen&#8220;<br />
Eine Generation zurück &#8211; in der Bürgerschulzeit meiner Mutter &#8211; gabs an der Schule noch eine Ramert, eine Viktorine &#8211; und ich habe das Gefühl, als hätte ich sie selbst auch noch gesehen. Einen halben Kopf kleiner als ihre Schwester Elisabeth, die Haar heller, das Gesicht schmäler, ebenfalls Knotenfrisur &#8211; aber an unserer Klasse hat sie leider nicht unterrichtet, zumindest nicht von 1950 &#8211; 1952 (da bin ich erst wieder nach Innsbruck gekommen)</p>
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		<item>
		<title>
		Von: Katharina Isser		</title>
		<link>https://innsbruck-erinnert.at/atemberaubende-schoenheit/comment-page-1/#comment-51770</link>

		<dc:creator><![CDATA[Katharina Isser]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Apr 2025 21:24:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://innsbruck-erinnert.at/atemberaubende-schoenheit/comment-page-1/#comment-43863&quot;&gt;Henriette Stepanek&lt;/a&gt;.

Liebe Frau Stepanek,
mich hat es sehr gefreut, über Ihren Kommentar bei Nachforschungen zu meiner Familie zu stoßen. (Eine Google-Suche zu &quot;Maria Ramert&quot; hat mich hierhergeführt.) Eine sehr lustige und nette Anekdote! Einzig: Kann es sein, dass Ihre Handarbeitslehrerin mit Vornamen Elisabeth hieß? Maria war die, von Ihnen ebenso erwähnte, Schwester und Pharmazeutin -- in unserer Familie &quot;Tante Mitzi&quot; genannt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://innsbruck-erinnert.at/atemberaubende-schoenheit/comment-page-1/#comment-43863">Henriette Stepanek</a>.</p>
<p>Liebe Frau Stepanek,<br />
mich hat es sehr gefreut, über Ihren Kommentar bei Nachforschungen zu meiner Familie zu stoßen. (Eine Google-Suche zu &#8222;Maria Ramert&#8220; hat mich hierhergeführt.) Eine sehr lustige und nette Anekdote! Einzig: Kann es sein, dass Ihre Handarbeitslehrerin mit Vornamen Elisabeth hieß? Maria war die, von Ihnen ebenso erwähnte, Schwester und Pharmazeutin &#8212; in unserer Familie &#8222;Tante Mitzi&#8220; genannt.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Karl Hirsch		</title>
		<link>https://innsbruck-erinnert.at/atemberaubende-schoenheit/comment-page-1/#comment-43865</link>

		<dc:creator><![CDATA[Karl Hirsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 May 2024 09:07:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Darf ich mich mit der Frage wo? im die Erläuterungen zur Mode einmischen? Ich tippe auf Absam, an der (Karl Zanger) Straße, die von Hall heraufführt. Da gibts gegenüber dem Gasthaus Ebner heute noch so kleine Häuser.  Der Hintergrund mit Neunerspitz und im Dunst fast nicht sichtbarem Glungezer tät auch passen.

Diese tiefen Frieden Und Prosperität in Europa vermittelnden Familienbilder erwecken in mir immer die absolut hilflosen Gedanken an die damals in naher Zukunft lauernden Kriegszeiten. Und wir rudern derzeit mit Händ und Füß, daß es heute wieder solche Bilder gibt. Mit Smartphone aufgenommen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Darf ich mich mit der Frage wo? im die Erläuterungen zur Mode einmischen? Ich tippe auf Absam, an der (Karl Zanger) Straße, die von Hall heraufführt. Da gibts gegenüber dem Gasthaus Ebner heute noch so kleine Häuser.  Der Hintergrund mit Neunerspitz und im Dunst fast nicht sichtbarem Glungezer tät auch passen.</p>
<p>Diese tiefen Frieden Und Prosperität in Europa vermittelnden Familienbilder erwecken in mir immer die absolut hilflosen Gedanken an die damals in naher Zukunft lauernden Kriegszeiten. Und wir rudern derzeit mit Händ und Füß, daß es heute wieder solche Bilder gibt. Mit Smartphone aufgenommen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Henriette Stepanek		</title>
		<link>https://innsbruck-erinnert.at/atemberaubende-schoenheit/comment-page-1/#comment-43863</link>

		<dc:creator><![CDATA[Henriette Stepanek]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 May 2024 07:55:48 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Jaaa, schon wieder ich...!
Warum fällt mir bei diesem Bild unsere Hauptschul-Handarbeitslehrerin Frau Maria Ramert ein? Nun, die blonde &quot;Schönheit&quot; unserer Klasse hat sich im Schuljahr 1951/52 einen hellblauen weiten (&quot;oben eingereihten&quot;) Sommerrock in Hellblau genäht, diesen eine Handbreit überm Saum  mit schwarzen Samtmaschelen benäht (wozu Frau Ramert grummelte &quot;A Mode von zwölfe bis z&#039;Mitt°ag!&quot;) und, als der Rock fertig war und sie ihn anzog, holte sie einen ca. 15 cm breiten schwarzen Gummigürtel aus der Schultasche und schnallte ihn sich um die Mitte. Frau Ramert breitete daraufhin ihr gesamtes medizinisches Wissen vor uns aus (ihre Frau Schwester war ja schließlich Pharmazeutin in der Andreas-Hofer-Apotheke) und erklärte uns, wie schädlich diese Abschnürung für Leber, Galle, Niere, Herz, den Blutkreislauf und das Hirn (soferne vorhanden!) sei.
Na ja. Länger als zwei Sommer sah man diese Gürtel nicht - gottseidank haben sie sich nicht gehalten, diese schwarzen breiten Gummigürtel mit den &quot;Gold&quot;-Schließen aus Eloxal....]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jaaa, schon wieder ich&#8230;!<br />
Warum fällt mir bei diesem Bild unsere Hauptschul-Handarbeitslehrerin Frau Maria Ramert ein? Nun, die blonde &#8222;Schönheit&#8220; unserer Klasse hat sich im Schuljahr 1951/52 einen hellblauen weiten (&#8222;oben eingereihten&#8220;) Sommerrock in Hellblau genäht, diesen eine Handbreit überm Saum  mit schwarzen Samtmaschelen benäht (wozu Frau Ramert grummelte &#8222;A Mode von zwölfe bis z&#8217;Mitt°ag!&#8220;) und, als der Rock fertig war und sie ihn anzog, holte sie einen ca. 15 cm breiten schwarzen Gummigürtel aus der Schultasche und schnallte ihn sich um die Mitte. Frau Ramert breitete daraufhin ihr gesamtes medizinisches Wissen vor uns aus (ihre Frau Schwester war ja schließlich Pharmazeutin in der Andreas-Hofer-Apotheke) und erklärte uns, wie schädlich diese Abschnürung für Leber, Galle, Niere, Herz, den Blutkreislauf und das Hirn (soferne vorhanden!) sei.<br />
Na ja. Länger als zwei Sommer sah man diese Gürtel nicht &#8211; gottseidank haben sie sich nicht gehalten, diese schwarzen breiten Gummigürtel mit den &#8222;Gold&#8220;-Schließen aus Eloxal&#8230;.</p>
]]></content:encoded>
		
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