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	Kommentare zu: Ab in den Urlaub&#8230; äääh Säben und seine (kirchen-)historische Bedeutung	</title>
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	<description>Ein Bilderblog aus dem Stadtarchiv/Stadtmuseum</description>
	<lastBuildDate>Sun, 25 Aug 2024 13:22:19 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Karl Hirsch		</title>
		<link>https://innsbruck-erinnert.at/ab-in-den-urlaub-aeaeaeh-saeben-und-seine-kirchen-historische-bedeutung/comment-page-1/#comment-45535</link>

		<dc:creator><![CDATA[Karl Hirsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Aug 2024 13:22:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Zufällig bin ich auf diesen, im Zusammenhang mit diesem Beitrag,  Artikel gestoßen: https://www.stol.it/artikel/panorama/martins-sonndertag-wie-das-neue-leben-auf-saeben-aussieht

Viel zu lange ist es her, daß ich dort oben war. Damals war die Kirche noch offen, in Erinnerung damals schon, trotz bunter Googlefotos, eine gewisse bedrückende Dürsternis, kann das sein?

Heiterer die untere Liebfrauenkirche, schöner Platz zum Verschnaufen und beten, daß man es noch ein paar Jahre zu Fuß herauf schafft.  
Einmal hatte ich dort ein wundervolles musikalisches Erlebnis, ein Herr spielte virtuos auf einer simplen Blockflöte zur Jahreszeit passend Verdis Primavera Thema. Ein Geschenk. 
Ein andermal machte sich ein Herr aus einem Nachbarland lächerlich, indem er sich über die gesperrte Kirche aufregte, &quot;obwohl man ihm bei der Touristeninformation zugesichert habe, die sei geöffnet&quot;, na sowas, allerhand. Er verlangte von uns, dass wir als Zeugen mit ihm hinunter zur Touriinfo hatschen...ja, sonst noch was...oben bei der Kreuzkirche wollte er dann nochmals zu lamentieren anfangen. Ein Sidtiroler klärte ihn auf: De isch lei am Sunntig offen, du Dolm. Kraftplatz eben, dieses Säben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zufällig bin ich auf diesen, im Zusammenhang mit diesem Beitrag,  Artikel gestoßen: <a href="https://www.stol.it/artikel/panorama/martins-sonndertag-wie-das-neue-leben-auf-saeben-aussieht" rel="nofollow ugc">https://www.stol.it/artikel/panorama/martins-sonndertag-wie-das-neue-leben-auf-saeben-aussieht</a></p>
<p>Viel zu lange ist es her, daß ich dort oben war. Damals war die Kirche noch offen, in Erinnerung damals schon, trotz bunter Googlefotos, eine gewisse bedrückende Dürsternis, kann das sein?</p>
<p>Heiterer die untere Liebfrauenkirche, schöner Platz zum Verschnaufen und beten, daß man es noch ein paar Jahre zu Fuß herauf schafft.<br />
Einmal hatte ich dort ein wundervolles musikalisches Erlebnis, ein Herr spielte virtuos auf einer simplen Blockflöte zur Jahreszeit passend Verdis Primavera Thema. Ein Geschenk.<br />
Ein andermal machte sich ein Herr aus einem Nachbarland lächerlich, indem er sich über die gesperrte Kirche aufregte, &#8222;obwohl man ihm bei der Touristeninformation zugesichert habe, die sei geöffnet&#8220;, na sowas, allerhand. Er verlangte von uns, dass wir als Zeugen mit ihm hinunter zur Touriinfo hatschen&#8230;ja, sonst noch was&#8230;oben bei der Kreuzkirche wollte er dann nochmals zu lamentieren anfangen. Ein Sidtiroler klärte ihn auf: De isch lei am Sunntig offen, du Dolm. Kraftplatz eben, dieses Säben.</p>
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		<title>
		Von: Henriette Stepanek		</title>
		<link>https://innsbruck-erinnert.at/ab-in-den-urlaub-aeaeaeh-saeben-und-seine-kirchen-historische-bedeutung/comment-page-1/#comment-45511</link>

		<dc:creator><![CDATA[Henriette Stepanek]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Aug 2024 09:16:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Dieses Säben ist jedenfalls eine sehr wehrhafte &quot;Gottesburg&quot;. Mich hat in diesem Zusammenhang beeindruckt, daß gleich südlich von Klausen, nahe dem Südufer des Thinnebachs, bereits das Nachbarbistum Trient begann - und das Gebiet der Grafen von Tirol, welche ja Vögte des Bischofs von Trient waren.
(Aufgrund des Gebotes der christlichen Nächstenliebe durfte ja schließlich kein Bischof einen Krieg führen, wenn es um Grenzverletzungen am Rande seines Hoheitsgebietes ging.) Für diese Schmutzarbeit hatte man eben Vögte, welche schließlich mehr und mehr die weltliche Macht ausübten (wodurch der Tiroler Machtbereich eben bis Borghetto an der Etsch reichte - bis 1918)
Aber wer für Klausen (Brixen) weltlich zuständig war? Keine Ahnung - ob Andechser - oder nach deren Aussterben Bayern - und erst nach der Hochzeit der Wittelsbacherin Elisabeth (Wwe des letzten Stauferkaisers, Mutter des erm.Konradin) mit dem Grafen Meinhard dann die Grafen von Tirol auch über dieses Gebiet die Verwaltungshoheit erlangten - da kümmern sich ohnedies die Historiker darum.
Noch eine kleine Erinnerung, die scheinbar nicht hierher gehört:
Bei einer Gartenschau in Tulln kamen wir mit einem älteren Herrn von &quot;andern&quot; (nördlichen) Donauufer ins Gespräch, der erzählte, drüben habe man eine andere, nämlich die &quot;ui&quot; Mundart, und zwar weil die Hunnen ihnen diese dagelassen hätte.
&quot;Interessant&quot; sagte ich, &quot;im Südtiroler Pustertal gibts das auch:
&#039;I bin a lustiger Pustererbui
und tanz auf einem Fuiße.
Die ganze Woch a Frigelesupp
und am Sunntag a habernes Muise&quot;
und daß man dieses auf den Slaweneinfall zurückführe (zu deren Missionierung ja das Kloster Innichen gegründet worden sei.)
&quot;Ja, freili!&quot;, meinte unser niederösterreichischer Gesprächspartner, &quot;des warn ja dee Hunnan, dee wos dee Slawen vur sich hertrieben hamm&quot;Ja gut, alles schon lang her, gell - aber wenn ich Bischof wär - und ich tät hören &quot;Die Hunnen kommen&quot;, da tät ich mich auch auf einem Hügel oben verbarrikadieren - und wenns ein paar Jahrhunderte dauern würde! - und erst dann wieder prunkvoll in Brixen einziehen - wie es so schön in der alten Höttinger Pfarrkirche aufgemalt ist...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieses Säben ist jedenfalls eine sehr wehrhafte &#8222;Gottesburg&#8220;. Mich hat in diesem Zusammenhang beeindruckt, daß gleich südlich von Klausen, nahe dem Südufer des Thinnebachs, bereits das Nachbarbistum Trient begann &#8211; und das Gebiet der Grafen von Tirol, welche ja Vögte des Bischofs von Trient waren.<br />
(Aufgrund des Gebotes der christlichen Nächstenliebe durfte ja schließlich kein Bischof einen Krieg führen, wenn es um Grenzverletzungen am Rande seines Hoheitsgebietes ging.) Für diese Schmutzarbeit hatte man eben Vögte, welche schließlich mehr und mehr die weltliche Macht ausübten (wodurch der Tiroler Machtbereich eben bis Borghetto an der Etsch reichte &#8211; bis 1918)<br />
Aber wer für Klausen (Brixen) weltlich zuständig war? Keine Ahnung &#8211; ob Andechser &#8211; oder nach deren Aussterben Bayern &#8211; und erst nach der Hochzeit der Wittelsbacherin Elisabeth (Wwe des letzten Stauferkaisers, Mutter des erm.Konradin) mit dem Grafen Meinhard dann die Grafen von Tirol auch über dieses Gebiet die Verwaltungshoheit erlangten &#8211; da kümmern sich ohnedies die Historiker darum.<br />
Noch eine kleine Erinnerung, die scheinbar nicht hierher gehört:<br />
Bei einer Gartenschau in Tulln kamen wir mit einem älteren Herrn von &#8222;andern&#8220; (nördlichen) Donauufer ins Gespräch, der erzählte, drüben habe man eine andere, nämlich die &#8222;ui&#8220; Mundart, und zwar weil die Hunnen ihnen diese dagelassen hätte.<br />
&#8222;Interessant&#8220; sagte ich, &#8222;im Südtiroler Pustertal gibts das auch:<br />
&#8218;I bin a lustiger Pustererbui<br />
und tanz auf einem Fuiße.<br />
Die ganze Woch a Frigelesupp<br />
und am Sunntag a habernes Muise&#8220;<br />
und daß man dieses auf den Slaweneinfall zurückführe (zu deren Missionierung ja das Kloster Innichen gegründet worden sei.)<br />
&#8222;Ja, freili!&#8220;, meinte unser niederösterreichischer Gesprächspartner, &#8222;des warn ja dee Hunnan, dee wos dee Slawen vur sich hertrieben hamm&#8220;Ja gut, alles schon lang her, gell &#8211; aber wenn ich Bischof wär &#8211; und ich tät hören &#8222;Die Hunnen kommen&#8220;, da tät ich mich auch auf einem Hügel oben verbarrikadieren &#8211; und wenns ein paar Jahrhunderte dauern würde! &#8211; und erst dann wieder prunkvoll in Brixen einziehen &#8211; wie es so schön in der alten Höttinger Pfarrkirche aufgemalt ist&#8230;</p>
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		<title>
		Von: pension heis		</title>
		<link>https://innsbruck-erinnert.at/ab-in-den-urlaub-aeaeaeh-saeben-und-seine-kirchen-historische-bedeutung/comment-page-1/#comment-45510</link>

		<dc:creator><![CDATA[pension heis]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Aug 2024 08:03:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Den Altstadt-Gassen von Klausen entschwindend am Fußweg durch die Weingärten den Hang hinauf zum ehem. Kloster Säben ist sehr schön zu gehen, ähnlich wie von Dürnstein in der Wachau zur dortigen Burgruine hinauf.
Beides sehr historische Plätze.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Den Altstadt-Gassen von Klausen entschwindend am Fußweg durch die Weingärten den Hang hinauf zum ehem. Kloster Säben ist sehr schön zu gehen, ähnlich wie von Dürnstein in der Wachau zur dortigen Burgruine hinauf.<br />
Beides sehr historische Plätze.</p>
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