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	Kommentare zu: 8 Monate anno 1902 (56)	</title>
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	<description>Ein Bilderblog aus dem Stadtarchiv/Stadtmuseum</description>
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		<title>
		Von: Joachim Bürgschwentner		</title>
		<link>https://innsbruck-erinnert.at/8-monate-anno-1902-56/comment-page-1/#comment-22182</link>

		<dc:creator><![CDATA[Joachim Bürgschwentner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Oct 2022 20:13:41 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ganz herzlichen Dank für diese interessanten Rechercheergebnisse und Kindheitserinnerungen! Danke auch für die Korrektur bezüglich Enge - ich habe jetzt noch einmal nachgesehen, ob ein Tippfehler vorliegt, aber Marie hat tatsächlich Engel geschrieben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ganz herzlichen Dank für diese interessanten Rechercheergebnisse und Kindheitserinnerungen! Danke auch für die Korrektur bezüglich Enge &#8211; ich habe jetzt noch einmal nachgesehen, ob ein Tippfehler vorliegt, aber Marie hat tatsächlich Engel geschrieben.</p>
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		<title>
		Von: Karl Hirsch		</title>
		<link>https://innsbruck-erinnert.at/8-monate-anno-1902-56/comment-page-1/#comment-21993</link>

		<dc:creator><![CDATA[Karl Hirsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Sep 2022 14:53:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das war die Reisestrecke meiner Eltern in den Sommerferien. Meine Mutter stammte aus Baden-Würtemberg und die Zugreise über Zürich nach Basel war die übliche Anreise. Für mich war das ein unfassbares Erlebnis, aber nur wenig ist mir in Erinnerung. Seltsamerweise war das z.. das dem feinen Kindergehör deutlich veränderte Fahrgeräusch des Zuges wenn er dem Walensee entlangfuhr, dann, als ich schon lesen konnte, die ehrfürchtige Bewunderung der Viersprachigkeit der Warntafel an den Fenstern, besonders das sporgersi hat mir gefallen, und aux-dehors. wie lustig für ein Kind sind doch Sprachen, wenn man sie spricht wie man sie schreibt. Das englische lean übersetzte sich so automatisch ins Tirolerische. 
Die große Insel mitten im Zürisee muß aber eine Täuschung gewesen sein, wahrscheinlich sah man das turmgespickte Rapperswil. Oder Hurden mit Rapperswil im Hintergrund.
Je näher man Zürich kam, imponierten mir später die prächtigst ausgebauten Straßen entlang des Ufers, Ampeln ließen die schnellen Autos bald hinter uns bleiben.
Und der Hauptbahnhof von Zürich! Wenn man aus Innsbruck kommt, spontanes Crocodile Dundee Feeling &quot;Daaas ist ein Bahnhof!&quot;
Der Zürcher Hauptbahnhof hat noch einen wunderschönen alten Speisesaal. Ich hab jetzt nicht nachgegoogelt, aber dort ist unsere Tagebuchheldin damals sicher dinierend gesessen. Siehe https://www.artists24.net/131924-bahnhof-restaurant-z-rich-hb

Der Vorstadtbahnhof heißt übrigens Zürich Enge, nicht Engel. Immer dat Jenaue. Die Wortschöpfung &quot;..das Ende des Seees&quot; im Sinne von Ende des Zuges etc. finde ich hingegen richtungsweisend, kommt sicher mit der nächsten Rechtschreibreform.

Von Zürich nach Basel konnte man früher durchfahren, der Arlbergexpress fuhr überhaupt nach Paris und weiter nach Calais, von dort per Fähre nach Dover. Vor zehn Jahren fuhr ich in einem TGV von Zürich nach Basel. Ging viel zu schnell. Rapidité, rapidité, beklagte schon Tati in seinem Schützenfest.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das war die Reisestrecke meiner Eltern in den Sommerferien. Meine Mutter stammte aus Baden-Würtemberg und die Zugreise über Zürich nach Basel war die übliche Anreise. Für mich war das ein unfassbares Erlebnis, aber nur wenig ist mir in Erinnerung. Seltsamerweise war das z.. das dem feinen Kindergehör deutlich veränderte Fahrgeräusch des Zuges wenn er dem Walensee entlangfuhr, dann, als ich schon lesen konnte, die ehrfürchtige Bewunderung der Viersprachigkeit der Warntafel an den Fenstern, besonders das sporgersi hat mir gefallen, und aux-dehors. wie lustig für ein Kind sind doch Sprachen, wenn man sie spricht wie man sie schreibt. Das englische lean übersetzte sich so automatisch ins Tirolerische.<br />
Die große Insel mitten im Zürisee muß aber eine Täuschung gewesen sein, wahrscheinlich sah man das turmgespickte Rapperswil. Oder Hurden mit Rapperswil im Hintergrund.<br />
Je näher man Zürich kam, imponierten mir später die prächtigst ausgebauten Straßen entlang des Ufers, Ampeln ließen die schnellen Autos bald hinter uns bleiben.<br />
Und der Hauptbahnhof von Zürich! Wenn man aus Innsbruck kommt, spontanes Crocodile Dundee Feeling &#8222;Daaas ist ein Bahnhof!&#8220;<br />
Der Zürcher Hauptbahnhof hat noch einen wunderschönen alten Speisesaal. Ich hab jetzt nicht nachgegoogelt, aber dort ist unsere Tagebuchheldin damals sicher dinierend gesessen. Siehe <a href="https://www.artists24.net/131924-bahnhof-restaurant-z-rich-hb" rel="nofollow ugc">https://www.artists24.net/131924-bahnhof-restaurant-z-rich-hb</a></p>
<p>Der Vorstadtbahnhof heißt übrigens Zürich Enge, nicht Engel. Immer dat Jenaue. Die Wortschöpfung &#8222;..das Ende des Seees&#8220; im Sinne von Ende des Zuges etc. finde ich hingegen richtungsweisend, kommt sicher mit der nächsten Rechtschreibreform.</p>
<p>Von Zürich nach Basel konnte man früher durchfahren, der Arlbergexpress fuhr überhaupt nach Paris und weiter nach Calais, von dort per Fähre nach Dover. Vor zehn Jahren fuhr ich in einem TGV von Zürich nach Basel. Ging viel zu schnell. Rapidité, rapidité, beklagte schon Tati in seinem Schützenfest.</p>
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		<title>
		Von: Ingrid Stolz		</title>
		<link>https://innsbruck-erinnert.at/8-monate-anno-1902-56/comment-page-1/#comment-21992</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ingrid Stolz]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Sep 2022 14:24:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Marie hat mit ihrer ersten Zeichnung  - &quot;links liegt ein ideal zerklüfteter Berg&quot; - ganz offensichtlich den Gonzen skizziert, der hinter dem Schloss Sargans aufragt: http://scope.staatsarchiv.sg.ch/detail.aspx?ID=490891
 
Im Online Archivkatalog des Staatsarchivs St. Gallen findet sich außerdem diese Aufnahme vom Bahnhof Sargans. Zwar nicht ganz zeitgleich mit Maries Tagebucheintrag, weil mit &quot;nach 1907&quot; angegeben, aber eine Vorstellung davon, wie er sich Marie präsentiert haben könnte, liefert das Bild. Jedenfalls ist deutlich erkennbar, dass es sich um einen Doppelbahnhof handelt, wie von Marie notiert: http://scope.staatsarchiv.sg.ch/detail.aspx?ID=490890]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Marie hat mit ihrer ersten Zeichnung  &#8211; &#8222;links liegt ein ideal zerklüfteter Berg&#8220; &#8211; ganz offensichtlich den Gonzen skizziert, der hinter dem Schloss Sargans aufragt: <a href="http://scope.staatsarchiv.sg.ch/detail.aspx?ID=490891" rel="nofollow ugc">http://scope.staatsarchiv.sg.ch/detail.aspx?ID=490891</a></p>
<p>Im Online Archivkatalog des Staatsarchivs St. Gallen findet sich außerdem diese Aufnahme vom Bahnhof Sargans. Zwar nicht ganz zeitgleich mit Maries Tagebucheintrag, weil mit &#8222;nach 1907&#8220; angegeben, aber eine Vorstellung davon, wie er sich Marie präsentiert haben könnte, liefert das Bild. Jedenfalls ist deutlich erkennbar, dass es sich um einen Doppelbahnhof handelt, wie von Marie notiert: <a href="http://scope.staatsarchiv.sg.ch/detail.aspx?ID=490890" rel="nofollow ugc">http://scope.staatsarchiv.sg.ch/detail.aspx?ID=490890</a></p>
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