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	Kommentare zu: 8 Monate anno 1902 (19)	</title>
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	<description>Ein Bilderblog aus dem Stadtarchiv/Stadtmuseum</description>
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		<title>
		Von: Karl Hirsch		</title>
		<link>https://innsbruck-erinnert.at/8-monate-anno-1902-19/comment-page-1/#comment-13652</link>

		<dc:creator><![CDATA[Karl Hirsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Nov 2021 07:00:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://innsbruck-erinnert.at/8-monate-anno-1902-19/comment-page-1/#comment-13649&quot;&gt;Josef Auer&lt;/a&gt;.

Wahrscheinlich haben die Reisenden zum Zeitpunkt der Bestellung des Wagens mit frühlingshaftem Maiwetter gerechnet und die Kutschenfahrt der Bahnreise vorgezogen. Tempo galt damals als ordinär und als Metier der Rennpferde und Radfahrer.
Außerdem hatte schon die Kutsche der Bahn etwas voraus, was diese heute noch hinterherhinken läßt: Wie mit dem Auto fuhr man direkt bis zum Hotel. Die Bahnstation von Levico ist recht weit unten, man hätte zu guter Letzt doch umsteigen müssen. Usw usw...
Oder, viel profaner, die Fahrpläne waren damals wie heute nicht den eigenen Bedürfnissen angepaßt.

Interessant auch, daß selbstverständlich der italienische Name Levico verwendet wurde, während das moderne Google Maps den Ort heute noch als Löweneck ausweist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://innsbruck-erinnert.at/8-monate-anno-1902-19/comment-page-1/#comment-13649">Josef Auer</a>.</p>
<p>Wahrscheinlich haben die Reisenden zum Zeitpunkt der Bestellung des Wagens mit frühlingshaftem Maiwetter gerechnet und die Kutschenfahrt der Bahnreise vorgezogen. Tempo galt damals als ordinär und als Metier der Rennpferde und Radfahrer.<br />
Außerdem hatte schon die Kutsche der Bahn etwas voraus, was diese heute noch hinterherhinken läßt: Wie mit dem Auto fuhr man direkt bis zum Hotel. Die Bahnstation von Levico ist recht weit unten, man hätte zu guter Letzt doch umsteigen müssen. Usw usw&#8230;<br />
Oder, viel profaner, die Fahrpläne waren damals wie heute nicht den eigenen Bedürfnissen angepaßt.</p>
<p>Interessant auch, daß selbstverständlich der italienische Name Levico verwendet wurde, während das moderne Google Maps den Ort heute noch als Löweneck ausweist.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Josef Auer		</title>
		<link>https://innsbruck-erinnert.at/8-monate-anno-1902-19/comment-page-1/#comment-13649</link>

		<dc:creator><![CDATA[Josef Auer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Nov 2021 20:32:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Eine sehr interessante Reiseschilderung, auch wegen der Fahrt mit der Kutsche von Trient nach Levico.
Eigentlich würde man ja erwarten, dass Marie mit der Valsuganabahn gefahren wäre.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine sehr interessante Reiseschilderung, auch wegen der Fahrt mit der Kutsche von Trient nach Levico.<br />
Eigentlich würde man ja erwarten, dass Marie mit der Valsuganabahn gefahren wäre.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Karl Hirsch		</title>
		<link>https://innsbruck-erinnert.at/8-monate-anno-1902-19/comment-page-1/#comment-13630</link>

		<dc:creator><![CDATA[Karl Hirsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Nov 2021 09:20:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wetterburg, Halbinsel und ein Hauch von Byzanz...die Wetterburg wird wohl nicht das Schloß Trautson gewesen sein, eher vielleicht der burgähnliche Ansitz Arnholz in Schöfens Nr. 20 oberhalb von Matrei, wenn es nicht ein verloren gegangener Insiderbegriff der Familie war. Von dort aus wandernd käme man auch bald einmal ins Navis. Das Kirchl eingangs des Navistales ist St. Kathrein mit den schönen Fresken.
Die Halbinsel wird vielleicht die auffällige große Sillschlinge um den damals noch kaum bebauten Ortsteil Statz gewesen sein, wenn sie nicht dem Hochwasserschutz gewichen ist, und nach Byzanz versetzen konnte mich in Matrei auch kein Gebäude, obwohl ich mich leidlich auskenne. Womöglich ein Bombentreffer oder mit den gleichwertigen bekannten Folgen umgebaut.

Völlig unbekannt war mir der reizende Begriff Reisebouquet. Während man heutzutage vor der Reise um Himmelswillen! keine Schnittblumen mehr brauchen kann, scheint es ein - übrigens sehr netter - Brauch gewesen zu sein, sich die Reise und die ersten Tage des Aufenthalts mit einem Bouquet zu verschönen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wetterburg, Halbinsel und ein Hauch von Byzanz&#8230;die Wetterburg wird wohl nicht das Schloß Trautson gewesen sein, eher vielleicht der burgähnliche Ansitz Arnholz in Schöfens Nr. 20 oberhalb von Matrei, wenn es nicht ein verloren gegangener Insiderbegriff der Familie war. Von dort aus wandernd käme man auch bald einmal ins Navis. Das Kirchl eingangs des Navistales ist St. Kathrein mit den schönen Fresken.<br />
Die Halbinsel wird vielleicht die auffällige große Sillschlinge um den damals noch kaum bebauten Ortsteil Statz gewesen sein, wenn sie nicht dem Hochwasserschutz gewichen ist, und nach Byzanz versetzen konnte mich in Matrei auch kein Gebäude, obwohl ich mich leidlich auskenne. Womöglich ein Bombentreffer oder mit den gleichwertigen bekannten Folgen umgebaut.</p>
<p>Völlig unbekannt war mir der reizende Begriff Reisebouquet. Während man heutzutage vor der Reise um Himmelswillen! keine Schnittblumen mehr brauchen kann, scheint es ein &#8211; übrigens sehr netter &#8211; Brauch gewesen zu sein, sich die Reise und die ersten Tage des Aufenthalts mit einem Bouquet zu verschönen.</p>
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