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Am Paschberg

Am Paschberg

Wir blicken vom nördlichen Abhang des Paschbergs, etwa vom Tummelplatz aus, auf das Dorf Amras. Das Dorf bestand um 1890 vor allem aus der Kirche, dem Widum und wenigen bäuerlichen Höfen.

Hinter dem Kirchturm versteckt sich der ehemalige Seehof, neben dem damaligen Amraser See.

Die Baumreihe im Hintergrund stand entlang der Hallerstraße. Auf den weiten Wiesen dazwischen befinden sich heute die Stadtteile Reichenau, Rossau und Teile von Pradl, das ursprünglich eine Fraktion der Gemeinde Amras war.

Dieser Beitrag hat einen Kommentar
  1. Für mich als Amraser interessant:
    Der ehemalige Treichlhof (rechts neben Kirche und Kiefingerhof, sonnebeschienene große Giebelfassade), in den Siebzigern abgerissen mit dem zweifelhaften Nutzen einer Straßenverbreiterung der Geyrstraße, fehlt dem Ort sehr. Weiters: Meine Urgroßeltern (oder Urur…?) hatten noch eine Harpfe.
    Das Photo wurde vor Errichtung der Volksschule aufgenommen. Westlich des Kirchsteigs ist noch alles leer.
    Gut sieht man auch im Hintergrund den im Bereich des heutigen Baggersees sehr breiten Inn. Hier muss es früher ein Furt gegeben haben, denn meine Oma erzählte, dass ab und zu Kühe von Amras in die entrischen Gefilde ausbüxten. Das wäre ein Indiz, dass sie mich nicht reingelegt hat.
    Vom Amrasersee sieht man hier eigentlich nur den Seedamm quer durch Photo. Wahrscheinlich zur Zeit der Mahd, also eher sommerliche Trockenzeit.
    Das Photo dürfte vom Tummelplatz aus aufgenommen worden sein.

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