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Als Gesellenbriefe Noch Stil Hatten

Als Gesellenbriefe noch Stil hatten

Bei diesem Dokument handelt es sich um einen Maurer-Gesellenbrief von Alois Moll aus dem Jahre 1818. Auf der oberen Hälfte des Dokuments wurde eine schöne Stadtansicht der „k. k. Haupt- und Residenz-Stadt Innsbruck in Tyrol“ angebracht. Auf der unteren Hälfte befindet sich der Inhalt des Dokuments mit folgendem Wortlaut:

Wir Zunft- und andere Meister des ehrf. Maurer Handtwerks zu Heselgehr im Lechtal der gefürsteten Grafschaft Tyrol, bescheinen hiermit, daß gegenwärtiger Gesell, Namens Alois (?) Moll als Lehriung von von Gramais Landtgericht Imst gebürtig, 26 Jahre alt, mitelmäßiger Statur, rundlichen Gesicht, brauner Haare, grüner Augen, spitziger Nase, besondere Zeichen spricht etwas hart bey uns allhier – Jahre, – Wochen in Arbeit gestanden seye, und sich während dieser Zeit treu, fleißig, still, friedsam und ehrlich, wie es einem jeden Handwerksgesellen gebührt, verhalten habe; weswegen die sämmtlichen Mitmeister geziemend ersucht werden, diesen Gesellen nach Handwerks-Gebrauch aller Orten zu fördern.

Gegeben zu Heselgehr den 27ten May im Jahre 1818

(Siegel)

Johannes Lienharthginther (m.p.)
Zunfts Meister
Thomas Strobel Bruder Meister (m.p.)

(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck, Bi-3811)

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